Kostenlose Kunstberatung

x

Ethel Léontine Gabain

1883 - 1950

Kurzbiografie

  • Works on APS: 31
  • Top-ranked work: Après midi de jeune fille
  • Art period: Moderne
  • Also known as: Ethel Copley
  • Mediums: öl auf leinwand
  • Gift suitability: other-none
  • Best occasions: akzentuierung
  • Died: 1950
  • Emotional tone: melancholisch
  • Mehr Details anzeigen
  • Lifespan: 67 years
  • Movements: impressionism
  • Top 3 works:
    • Après midi de jeune fille
    • Peggy Ashcroft (1907–1991), as Juliet, London, 1935 (from 'Romeo and Juliet')
    • Dame Mary Latchford Kingsmill Jones
  • Museums on APS:
    • Royal Scottish Academy of Art – Architektur
    • Southwark Kunstsammlung
    • Southwark Kunstsammlung
    • Southwark Kunstsammlung
    • Wolverhampton Art Galerie
  • Creative periods: mature period
  • Room fit: wohnbereich
  • Copyright status: Public domain
  • Nationality: Frankreich
  • Born: 1883, Le Havre, Frankreich

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wo wurde Ethel Léontine Gabain geboren?
Frage 2:
Für welche künstlerische Technik war Gabain besonders bekannt?
Frage 3:
Wer war John Copley in Bezug auf Ethel Léontine Gabain?
Frage 4:
Welcher Organisation gehörte Gabain mit ihrer Ehemann und anderen Künstlern an?

Ethel Léontine Gabain: Ein Leben in der Kunst

  • Geboren: Le Havre, Frankreich (1883)
  • Gestorben: 1950
  • Andere Namen: Ethel Copley

Ethel Léontine Gabain war eine französisch-englische Künstlerin, die für ihre Beherrschung der Lithographie und später der Ölmalerei bekannt war. Sie zeichnete sich als eine der wenigen Künstlerinnen ihrer Zeit aus, die ihren Lebensunterhalt durch den Verkauf ihrer Drucke bestreiten konnte, insbesondere schwarz-weißer Lithographien. Ihr künstlerischer Weg umfasste verschiedene Medien und Stile, was sowohl ihre persönliche Entwicklung als auch breitere Veränderungen in der Kunstwelt widerspiegelte.

Frühes Leben und Ausbildung

  • Familiärer Hintergrund: Geboren in eine Familie mit vielfältigen Ursprüngen – ein französischer Vater (Charles Edward Gabain, Kaffeeimporteur) und eine schottische Mutter (Bessie). Die Familie zog später nach England.
  • Ausbildung: Besuchte die Wycombe Abbey School, wo sie beauftragt wurde, die Schulleiterin zu malen. Studierte an der Slade School of Fine Art in London, im Atelier von Raphaël Collin in Paris und an der Central School of Arts and Crafts (wo sie Lithographie von F. E. Jackson lernte).
  • Frühe Einflüsse: Ihre Erziehung förderte eine zweisprachige Kompetenz und kulturelles Verständnis, das ihre künstlerische Perspektive prägte. Die Ermutigung an der Wycombe Abbey förderte ihr frühes Talent.

Künstlerische Entwicklung und Hauptwerke

  • Fokus auf Lithographie: Gabain widmete einen Großteil ihrer frühen Karriere der Lithographie, beherrschte die Technik und entwickelte einen unverwechselbaren Stil, der durch scharfe Schwarz-Weiß-Bilder gekennzeichnet war. Sie war Gründungsmitglied des Senefelder Clubs und förderte diese Kunstform.
  • Wiederkehrende Themen: Ihre Werke zeigten häufig melancholische junge Frauen, oft in einsamen Settings dargestellt. Bemerkenswerte Serien umfassten Bilder einer "traurigen Braut", wobei ihre Lieblingsmodell Carmen Watson für über sechzig Darstellungen posierte.
  • Ballett und literarische Illustrationen: Sie erkundete Themen, die von Ballett inspiriert waren (Darstellung von Tänzern) und illustrierte literarische Werke wie Jane Eyre (in einer beauftragten Ausgabe mit 22 Lithographien).
  • Übergang zur Ölmalerei: Aufgrund finanzieller Gründe und eines Rückgangs des Druckmarktes verlagerte Gabain ihren Schwerpunkt um 1924 auf die Ölmalerei. Ihr erstes ausstellendes Ölgemälde, "Zinnias", wurde gut aufgenommen.
  • Theatralische Porträts: Sie erlangte Anerkennung für Porträts von Schauspielerinnen wie Peggy Ashcroft, Edith Evans und Flora Robson in ihren Rollen.

Wichtige Errungenschaften und Auszeichnungen

  • Mitgliedschaft in angesehenen Gesellschaften: Gewählte Mitglied der Royal Society of British Artists (RBA) im Jahr 1932 und des Royal Institute of Oil Painters im Jahr 1933.
  • Auszeichnungen: Erhielt die de Laszlo Silbermedaille von der RBA für ihr Porträt von Flora Robson als Lady Audley.
  • Kriegskünstlerin: Beauftragt, Lithographien zu erstellen, die die Evakuierung von Kindern während des Zweiten Weltkriegs dokumentieren, was zu "The Evacuation of Children from Southend, Sunday 2nd July" führte.
  • Präsidentin der Society of Women Artists: War 1940 Präsidentin dieser Organisation.

Historische Bedeutung und Vermächtnis

Ethel Léontine Gabains Vermächtnis beruht auf ihrem bedeutenden Beitrag zur Lithographie, insbesondere in einer Zeit, in der sie nicht weit verbreitet anerkannt oder finanziell lohnend war. Ihre Fähigkeit, ihren Lebensunterhalt durch Drucktechniken zu bestreiten, war bemerkenswert für eine Frau ihrer Zeit. Ihre eindringlichen Darstellungen melancholischer Figuren und theatralischer Porträts bieten wertvolle Einblicke in das soziale und künstlerische Klima des frühen 20. Jahrhunderts in Großbritannien und Frankreich. Als aktive Mitglied des Senefelder Clubs trug sie dazu bei, die Lithographie als respektierte Kunstform zu fördern. Ihr späterer Übergang zur Ölmalerei demonstriert ihre Anpassungsfähigkeit und ihr kontinuierliches Streben nach künstlerischer Exzellenz.