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Eilif Peterssen

1852 - 1928

Kurzbiografie

  • Works on APS: 20
  • Born: 1852, Norwegen
  • Museums on APS:
    • Privatsammlung Oslo
    • Privatsammlung Oslo
    • Privatsammlung Oslo
    • Nordnorsk Kunstmuseum
    • Nordnorsk Kunstmuseum
  • Copyright status: Public domain
  • Died: 1928
  • Top-ranked work: Judas Iskariot
  • Mehr…
  • Creative periods: mature period
  • Art period: 19. Jahrhundert
  • Nationality: Norwegen
  • Lifespan: 76 years
  • Top 3 works:
    • Judas Iskariot
    • English Moonrise over the dunes
    • Under Salmesangen

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Was ist die Kunstrichtung, der Eilif Peterssen hauptsächlich nachging?
Frage 2:
Wo studierte Peterssen an der Kunstakademie in Kopenhagen?
Frage 3:
Mit wem pflegte Peterssen eine künstlerische Zusammenarbeit in München?
Frage 4:
Für welches Projekt wurde Peterssen von Norwegen beauftragt?
Frage 5:
Welche norwegische Landschaft inspirierte besonders Peterssens Landschaftenmalerei?

Eilif Peterssen: Ein Pionier der norwegischen Landschaftsimpressionismus

Eilif Peterssen (1852 – 1928) steht als eine zentrale Figur in der Geschichte der norwegischen Kunst und wird vor allem für seine meisterhaften Darstellungen des norwegischen Landes gefeiert – insbesondere während des Höhepunktes des Impressionismus. Geboren in Kristiania (Oslo), stammt er aus einer Familie, die tief verwurzelt ist in künstlerischer Tradition und fördert seit frühestem Alter eine natürliche Neigung zum kreativen Wirken, die seinen gesamten Lebenslauf prägte. Seine Jugend verbrachte er inmitten der lebendigen kulturellen Atmosphäre von Frogner, wo er seine Fähigkeiten an der Johan Fredrik Eckersberg Schule für Malerei perfektionierte und Kontakte zu Künstlern knüpfte, die seine künstlerische Visionen prägten. Nachdem er Oslo im Jahr 1871 verlassen hatte, begab sich Peterssen auf eine Reise nach Kopenhagen und verfolgte dort weitere Studien an der Kunstakademie – ein entscheidender Schritt zur Erweiterung seines künstlerischen Horizonts. Diese Zeit festigte sein Engagement für impressionistische Prinzipien und beeinflusste seine späteren stilistischen Entscheidungen maßgeblich. Er wechselte schnell nach Karlsruhe, Deutschland, wo er unter Ludwig Des Coulres und Wilhelm Riebstahl am Weimarer Fürstenhausschule studierte und sich einem Umfeld zugewandt wurde, das Innovation und Experimentierfreude förderte. Hier begegnete Peterssen Gleichgesinnten wie Arnold Böcklin und Karl von Piloty und pflegte lebhafte Gespräche, die sein künstlerisches Verständnis bereicherten. Ein wichtiger Wendepunkt gelang ihm im Jahr 1873 als er nach München reiste und sich unter der Anleitung von Wilhelm von Diez und Franz von Lenbach – Mitgliedern der Münchner Schule, einem Bewegungsströmung bekannt für ihre mutige Umarmung der Landschaftsmalerei im Freien und ihre expressive Farbpalette – engagierte. Diese Verbindung stärkte sein Bekenntnis zu den Kernprinzipien des Impressionismus und ließ ihn sich von einflussreichen künstlerischen Strömungen prägen, die europäische Kunst zur Zeit bestimmten. Besonders Peterssen freundete sich mit Künstlern wie Arnold Böcklin und Karl von Piloty an und führte aufregende Diskussionen über Kunst und Leben durch. Peterssens künstlerische Entwicklung erstreckte sich über München hinaus und umfasste Reisen nach Frankreich und Italien – Orte, die zahlreiche Landschaften und Porträts inspirierten. Im Sommer 1896 besuchte Peterssen Arques-la-Bataille in der Normandie und malte dort eine Reihe von beeindruckenden Gemälden, die die ätherische Schönheit der normannischen Küste einfangen und seine Fähigkeit demonstrierten, atmosphärische Bedingungen kreativ zu nutzen. Darüber hinaus reiste er mit seiner Familie nach Rom im Jahr 1897 und tauchte in das künstlerische Erbe der Ewigen Stadt ein und schuf Werke, die von römischer Pracht durchdrungen waren. Seine Beitrag zur norwegischen Kunstgeschichte kulminierte im Jahr 1903 als Peterssen erneut Italien besuchte – insbesondere Rapallo bei Genua –, wo er „Winter in Südfrankreich“ malte, ein Meisterwerk der Impressionismus und eine Darstellung eines ruhigen Dörfchens unter Winterlicht. Sein Leben wurde geprägt von einer besonderen Leidenschaft für die Natur und seinem Wunsch nach künstlerischer Perfektion. Er starb friedlich in Lysaker am 29. Dezember 1928 und hinterließ ein bleibendes Vermächtnis als einer der bedeutendsten Landschaftimpressionisten Norwegens – eine Feier seines unerschütterlichen Engagements für künstlerische Exzellenz und eine Hommage an die sublimale Schönheit des norwegischen Landes.