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Cyrus Edwin Dallin

1861 - 1944

Kurzbiografie

  • Nationality: Vereinigte Staaten von Amerika
  • Top-ranked work: Appeal to the Great Spirit
  • Museums on APS:
    • Reading Public Museum
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  • Works on APS: 1
  • Died: 1944
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  • Art period: 19. Jahrhundert
  • Top 3 works: Appeal to the Great Spirit
  • Born: 1861, Springville, Vereinigte Staaten von Amerika
  • Lifespan: 83 years
  • Copyright status: Public domain

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wie ist Cyrus Dallin hauptsächlich für seine Skulpturen bekannt?
Frage 2:
Wo begann Dallins künstlerische Ausbildung?
Frage 3:
Welche monumentale Statue erschuf Cyrus Dallin am berühmtesten?
Frage 4:
Welche Universität verlieh Dallin einen Ehrendoktorat?
Frage 5:
In welchem Jahr starb Cyrus Dallin?

Cyrus Edwin Dallin (1861-1944): Sculptor of Spirit and Monumental Form

Cyrus Edwin Dallin (November 22, 1861 – November 14, 1944) steht als eine herausragende Figur in der amerikanischen Bildhauerei und ist bekannt für sein tiefes Engagement mit der Kultur der amerikanischen Ureinwohner sowie seine meisterhafte Ausführung monumentaler Werke, die weiterhin Ehrfurcht hervorrufen. Geboren in Springville, Utah Territory – ein Landschaftsbereich tief geprägt von dem Mormonismus und der Präsenz indigener Völker – begann Dallins künstlerische Reise inmitten einer Umgebung, die ihm eine tiefe Wertschätzung sowohl für sublimale Schönheit als auch für menschliche Widerstandsfähigkeit vermittelte.

Frühes Leben & Ausbildung: Dallins frühe Jahre waren geprägt von der Begegnung mit Utahs rauem Gelände und den Traditionen seiner amerikanischen Ureinwohner. Das Studium der Bildhauerei bei Truman Howe Bartlett in Boston bereitete ihm eine solide Grundlage vor, gefolgt von intensiver Beschäftigung mit der Académie Julian in Paris, wo er vielfältige künstlerische Stile und Techniken aufnahm. Diese französische Vertiefung beeinflusste sein Werk erheblich, wie sich beispielsweise in Werken wie *Ein Zeichen des Friedens* und *Der Medizinmann* zeigt, die ein wachsendes Interesse an der Erfassung von geistlicher Essenz durch Form widerspiegeln.

Künstlerischer Stil & Einflüsse: Dallins Bildhauerstil zeichnet sich durch akribische Detailtreue, ausdrucksstarke Dynamik und eine meisterhafte Beherrschung des Materials – hauptsächlich Bronze – aus. Er ließ sich von klassischer Bildhauerei inspirieren und nahm gleichzeitig die Symbolik und Erzählungen der amerikanischen Ureinwohnertraditionen auf. Seine Werke verkörpern eine harmonische Verschmelzung intellektueller Ernsthaftigkeit und emotionaler Tiefe, was seinem unerschütterlichen Glauben an die Macht der Kunst Ausdruck verleiht, tiefgreifende Wahrheiten über menschliche Erfahrung zu vermitteln.

Karriere Highlights: Dallins Durchbruch gelang ihm mit der Beauftragung zum Pferdebildnis von Paul Revere – ein Projekt voller Herausforderungen, das sich jedoch durch einen triumphalen Enthüllungsakt im Jahr 1940 bestätigte. Diese monumentale Leistung festigte seinen Ruf als Bildhauer, der Geschichte Ehrfurcht und den Geist einer Epoche vermitteln konnte. Über Revere hinaus schuf Dallin *Ein Appell an den großen Geist*, eine Skulptur zur Feier der amerikanischen Ureinwohnerspiritualität im Museum of Fine Arts, Boston; *Der Engel Moroni*, der LDS-Gläubigkeit und Kunstfertigkeit symbolisiert; und *Massasoit*, der ersten Begegnung zwischen Plymouth Colony und amerikanischen Ueinwohnern ehrt.

Bekannte Museen & Sammlungen: Dallins Skulpturen schmücken bedeutende Institutionen in Amerika, darunter das Eiteljorg Museum of American Indians and Western Art, wo *Der Scout* Utahs Erbe verkörpert. Das Museum of Fine Arts, Boston beherbergt *Ein Appell an den großen Geist*, ein Zeugnis Dallins künstlerischer Vision; und das Cyrus Dallin Art Museum in Arlington Heights präsentiert sein umfangreiches Werk – ein einzigartiges Archiv, das sich der Bewahrung und Interpretation seines Erbes widmet.

Historische Bedeutung: Cyrus Dallins Skulpturen überschreiten reine ästhetische Schönheit hinaus; sie dienen als dauerhafte Darstellung amerikanischer Geschichte und Kultur. Er setzte sich für die Rechte der amerikanischen Ureinwohner während seines Lebens ein und inspiriert weiterhin Künstler und Wissenschaftler gleichermaßen. Seine monumentalen Statuen – insbesondere Revere und Moroni – bleiben ikonische Symbole von Boston und LDS-Gläubigkeit, bzw., wodurch Dallin zu einem der einflussreichsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts wird.

Leben: Cyrus Edwin Dallin wurde als Sohn von Thomas und Jane Hamer Dallin in einem Blockhaus in Springville geboren – kurz nachdem seine Eltern die Kirche Jesu Christi von Latter-day Saints verlassen hatten. Schon in jungen Jahren zeigte er ein bemerkenswertes Talent fürs Modellieren mit Ton. Er studierte Bildhauerei mit Truman Howe Bartlett in Boston und anschließend intensiv an der Académie Julian in Paris, wo er verschiedene künstlerische Stile und Techniken aufnahm.

Weitere Informationen: Dallin begann seine künstlerische Ausbildung im Alter von 19 Jahren in Boston und studierte unter Truman H. Bartlett. Zwei wohlhabende Utah-Bergsteiger finanzierten seinen Umzug nach Osten und ermöglichten ihm damit eine umfassendere Bildung. Er arbeitete zunächst als Modellierer für ein Terra Cotta Fabrik und später gründete er sein eigenes Atelier.

Im Jahr 1883 nahm Dallin an einem Wettbewerb teil, um ein Pferdebildnis von Paul Revere für Boston zu schaffen. Er gewann den Wettbewerb und erhielt einen Vertrag, jedoch wurden sechs Versionen seines Modells abgelehnt. Die fünfte Version wurde abgelehnt, weil Fundraising Probleme auftraten. Das siebte Modell wurde schließlich im Jahr 1939 akzeptiert und die vollständige Statue wurde 1940 enthüllt.

Er konvertierte zum Liberalismus und lehnte zunächst das Angebot ab, eine Skulptur des Engels Moroni zu schaffen, aber er überlegte sich neu und die Skulptur steht heute auf dem Tempel in Salt Lake City und ist ein ikonisches Symbol der LDS Kirche.