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Corrado Giaquinto

1703 - 1765

Kurzbiografie

  • Lifespan: 62 years
  • Creative periods: mature period
  • Top 3 works:
    • The Marriage of the Virgin
    • Jacob and Rachel at the Well
    • Martyrdom of Saints Marius, Martha, Audifax and Abacus
  • Top-ranked work: The Marriage of the Virgin
  • Copyright status: Public domain
  • Born: 1703, Italien
  • Also known as: Nicola Maria Rossi
  • Mehr Details anzeigen
  • Died: 1765
  • Nationality: Italien
  • Movements: baroque
  • Museums on APS:
    • Norton Simon Museum
    • Norton Simon Museum
    • Norton Simon Museum
    • Norton Simon Museum
    • Norton Simon Museum
  • Works on APS: 30
  • Art period: Frühe Neuzeit

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wo wurde Corrado Giaquinto geboren?
Frage 2:
Wer betreute Giaquinto als junger Künstler?
Frage 3:
Mit wem trainierte Giaquinto in Naples vor seinem Umzug nach Rom?
Frage 4:
In welcher Stadt führte Giaquinto die monumentale Fresko von Sankt Johannes Nepomuk durch?
Frage 5:
Welcher einflussreiche Künstler beeinflusste Giaquintos Stil?

Corrado Giaquinto: Ein Rococo Maler, der Solimena und Giordano verband

Corrado Giaquinto (8 Februar 1703 – 18 April 1766) steht als eine zentrale Figur in der neapolitanischen Barockmalerei und verkörpert die stilistische Verschmelzung von Francesco Solimenas Pracht mit Luca Giordanos Ausdruckskraftdynamik. Geboren in Molfetta, begann sein künstlerischer Weg bescheiden unter der Anleitung von Saverio Porta und brach damit dem vorgegebenen Weg des religiösen Berufungsvermögens auf und widmete sich einer Karriere, die von Leidenschaft für Kunst angetrieben wurde. Frühe Ausbildung und Umzug nach Rom Er erhielt seine erste Ausbildung bei Saverio Porta (*c.* 1667–1725), dessen Einfluss ihm ein grundlegendes Verständnis traditioneller Techniken vermittelte und ihn in seinen frühen Jahren prägte. Durch Oktober 1724 verließ er Molfetta und arbeitete von 1719 bis 1723 im produktiven neapolitanischen Atelier Francesco Solimenas, wobei er Solimenas monumentalen Stil aufnahm und Perspektive beherrschte – ein Eckpfeiler der Barockkunst. Diese Zusammenarbeit mit Giuseppe Rossi und Nicolas Maria Rossi in Rom ebnete ihm den Weg zu einer besonderen visuellen Sprache. Solimena’s Einfluss und Giordano Giaquinto entwickelte sich über Solimenas Erbe hinaus. Er arbeitete eng mit Giuseppe Rossi und Nicolas Maria Rossi zusammen und tauchte tief in Giordanos innovativen Ansatz für Farbe und Komposition ein. Diese Partnerschaft erwies sich als entscheidend dafür, dass er sich einem unverwechselbaren visuellen Ausdruck näherte – eine Abweichung von Solimenas ästhetisch zurückhaltender Ästhetik. Er ließ sich von Giordanos dramatischem Licht und Farbgebung inspirieren und etablierte damit einen neuen Stil innerhalb der Kunstgeschichte. Eine wandernde Karriere Seine künstlerische Entwicklung wurde durch eine nomadische Tätigkeit geprägt, die ihn durch verschiedene Umgebungen führte und ihm ermöglichte, seine Technik über mehrere Länder hinweg zu perfektionieren. Er erhielt Aufträge für den Dom von Mafra in Portugal – ein Beweis für seinen Ruf als geschickter Maler – und führte umfangreiche Freskoarbeiten in San Giovanni Calibita und Santa Croce in Gerusalemme durch. Besonders hervorzuheben ist sein Werk im Dom von Mafra, das sowohl Pracht als auch emotionale Tiefe vereint und somit eine Synthese verschiedener künstlerischer Traditionen darstellt. Bemerkenswerte Leistungen Giaquinto gilt als einer der bedeutendsten Künstler seiner Zeit und wird für seine außergewöhnliche Fähigkeit geschätzt, historische Ereignisse und künstlerische Entwicklungen auf beeindruckende Weise zu dokumentieren. Seine Werke werden weiterhin intensiv studiert und bewundert und tragen dazu bei, sein Erbe in den Annalen der Kunstgeschichte zu sichern. Durch seine Zusammenarbeit mit renommierten Künstlern und Architekten prägte er maßgeblich die Entwicklung des italienischen Barockkunst und hinterließ einen nachhaltigen Einfluss auf zukünftige Generationen von Malern. Seine Gemälde sind ein Spiegelbild seiner Zeit und tragen zur Erforschung und Darstellung der menschlichen Erfahrung bei.