Eine singuläre Vision: Shibata Zeshin (1807-1891) Shibata Zeshin nimmt in den Annalen der japanischen Kunstgeschichte eine Sonderstellung ein – eine Gestalt, die zugleich als revolutionärer Innovator gepriesen und als eigensinnig traditionell abgetan wurde. Geboren 1807 in Edo (dem heutigen Tokio), entstammte er einer Linie, die tief im Handwerk verwurzelt war; sein Großvater war ein Schreiner für Schreinbau, und sein Vater, Ichigoro…
Scrollen Sie durch das Lebenswerk von Shibata Zeshin — Werk für Werk, Kapitel für Kapitel — vom frühesten datierten Werk bis zum letzten. Jedes Vorschaubild ist exakt auf seinem Jahr auf der goldenen Achse fixiert.
Das Band ist in schattierte Streifen unterteilt, jeweils einer pro Lebensabschnitt. Jedes Kapitel gruppiert die Werke von Shibata Zeshin nach ihrer historischen Periode – frühe Ausbildung, reife Schaffensphase, letzte Jahre.
Jedes Vorschaubild ist exakt auf seinem Entstehungsjahr fixiert. Ein feiner goldener Faden führt vom Bild zu seinem genauen Punkt auf der Achse. Größere Rahmen markieren die Meisterwerke des Künstlers nach Rangfolge.
Der Farbverlauf unter der Achse verändert seine Farbe, wenn sich die dominierende Kunstströmung im Laufe der Zeit wandelt – von den warmen Goldtönen der Frühphase bis hin zu den tieferen Tönen der Reifezeit. Er füllt sich progressiv beim Scrollen.