Vita und Ausbildung
Charles Frederick Surendorf, ein amerikanischer Maler, wurde am 9. November 1906 in Richmond, Indiana, geboren. Nach seinem Abschluss an der Ohio State University setzte er seine künstlerische Ausbildung an der Art Institute of Chicago und der Art Students League in New York City fort. Seine künstlerische Laufbahn war geprägt von einem regionalistischen Stil, der oft mit dem von Thomas Hart Benton verglichen wird. Seine Werke und Drucke fassen das Leben im rauen, alten Bergbaugebiet auf einzigartige und rhythmische Weise dar. Ein herausragendes Beispiel ist "The Vieux Capitaine" (1939), das im Smithsonian American Art Museum in den Vereinigten Staaten ausgestellt wurde.
Ausstellungen und Vereinigungen
Surendorf beteiligte sich aktiv an der Kunstszene des Bay Area, besuchte Kurse an Mills College und organisierte 1946 das erste San Francisco Art Festival. Zu seinen bedeutenden Ausstellungen und Vereinigungen gehören:
- Das Los Angeles County Museum (1936)
- Das San Francisco Museum of Art (1936-1946)
- Die California Printmakers Society (1938-1954, mit Auszeichnungen)
- Die Internationale Ausstellung der Goldenen Tür (1939)
- Das De Young Museum (1946)
- Das Chicago Institute of Art
- Die Nationale Designakademie
Stil und Technik
Surendorfs Malstil zeichnet sich durch eine starke Farbpalette aus, die vom traditionellen regionalistischen Ansatz abweicht. Er entwickelte einen einzigartigen Stil, der oft als dynamisch und rhythmisch beschrieben wird. Seine bevorzugte Technik war das Holzschnitzdrucken und später das Linoleumdrucken, wobei er Linoleum mit Stahlwerkzeugen bearbeitete. Er produzierte zwischen 1934 und 1971 über 250 Drucke. Die frühesten waren Holzblöcke, aber er wechselte bald zu "Battleship"-Linoleum, das er durch Einfrieren härtestelte, bevor er es mit Stahlwerkzeugen schnitzte. Sein Prozess war so einzigartig wie sein Motiv und seine Werke wurden in bedeutenden Museen und Galerien auf der ganzen Welt ausgestellt.
Spätere Jahre und Vermächtnis
Surendorf ließ sich in den Sierra Foothills nieder, insbesondere in der Stadt Columbia, wo er gemeinsam mit anderen die kurze Kunstschule Mother Lode Art School gründete. Sein Stil ist bekannt für seine kräftige Farbpalette, die vom traditionellen regionalistischen Ansatz abweicht. Ein weiteres Beispiel seiner Arbeit, "Cinq et Dix" (1938), zeigt diese einzigartige Eigenschaft. Columbia wurde zu seinem Zuhause und er verbrachte den Rest seines Lebens dort. Die California State Library kaufte im Laufe der Jahre Land und Gebäude in der Stadt mit dem Ziel, sie als historischen Park auszubauen. 1967 wurde Surendorf von den Behörden aus seinem Atelier gejagt, da er sich weigerte, während derer die Einwohner des Ortes historische Kleidung zu tragen. Seine Werke werden bis heute in Museen auf der ganzen Welt bewundert und sind ein wichtiger Beitrag zur amerikanischen Regionalismus-Kunstszene.