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Cecil Maguire

1930 - 2020

Kurzbiografie

  • Born: 1930, Lurgan, Irland
  • Museums on APS:
    • Northern Ireland Civil Service
    • Northern Ireland Civil Service
    • Northern Ireland Civil Service
    • Northern Ireland Civil Service
    • Queen's University
  • Lifespan: 90 years
  • Nationality: Irland
  • Top-ranked work: Rye Harvest, Aranmore
  • Mehr Details anzeigen
  • Copyright status: Under copyright
  • Art period: Moderne
  • Top 3 works:
    • Rye Harvest, Aranmore
    • Ardglass, Downpatrick
    • The Mournes, Annalong
  • Died: 2020
  • Works on APS: 8

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Q1
Frage 2:
Q2
Frage 3:
Q3
Frage 4:
Q4
Frage 5:
Q5

Cecil Maguire (1930–2020): Ein Maler des ländlichen Irlands

Cecil Maguire (20. Januar 1930 – 7. Mai 2020) war ein irischer Landschafts- und Figurenmaler, dessen eindringliche Darstellungen der irischen Landschaft, insbesondere von Connemara und Ulster, seinen Platz als nationaler Schatz festigten. Geboren in Lurgan, County Armagh, begann Maguires künstlerische Reise mit einer prägenden Begegnung an der Queen's University Belfast, wo er ein Studium der englischen Literatur absolvierte, bevor er sich dem Lehrerberuf widmete – eine Berufung, die sein Leben tiefgreifend prägte und in ihm eine dauerhafte Leidenschaft für die Förderung von Kreativität weckte. Gemeinsam mit seiner Frau Mona Ryan zog er drei Töchter auf und schuf so ein Familienleben, das fest in den Werten von Bildung und künstlerischer Wertschätzung verwurzelt war. Die frühen Einflüsse Maguires gingen von Maurice Wilks aus, mit dem er Malreisen entlang der Antrim-Küste und nach Cushendun unternahm – Erfahrungen, die seine lebenslange Faszination für das Wesen des ländlichen Irlands entfachten. Der Beitritt zum Lurgan Arts Club festigte sein Engagement, sein Handwerk zu perfektionente und neue Perspektiven zu erkunden. In Anerkennung seines Talents und seiner Hingabe wurde er 1974 zum Mitglied der Royal Ulster Academy (RUA) gewählt, eine Ehre, die ihn zu weiterem Ruhm verhalf. Die Akademie verlieh ihm sowohl die RUA Gold Medal im Jahr 1974 als auch die RUA Perpetual Gold Medal im Jahr 1993 – beides Zeugnisse seiner künstlerischen Meisterschaft und seines unerschütterlichen Strebens nach Exzellenz. Nach einer glanzvollen Lehrerkarriere zog sich Maguire 1981 zurück, um sich ganz der Malerei und dem Reisen zu widmen. Er schuf sich eine Wirkungsstätte in Roundstone, Connemara, wo er viel Zeit damit verbrachte, in jene Landschaft einzutauchen, die zum zentralen Element seines Gesamtwerks werden sollte. Seine Gemälde – geprägt von akribischer Beobachtung und meisterhafter Technik – versetzen die Betrachter in Szenen des alltäglichen Landlebens und vermitteln auf subtile Weise Traditionen und Geschichten, die über Generationen hinweg weitergegeben wurden. Der unverwechselbare Stil des Künstlers verband Realismus mit expressivem Pinselstrich und fing nicht nur ein, was sichtbar war, sondern auch, was fühlbar war – ein Beweis für seine tiefe Verbundenheit mit der natürlichen Welt. Eine Retrospektive, die 2002 vom Galeristen Martin Davison organisiert wurde und Maguires umfangreiches Werk präsentierte, festigte sein Vermächtnis als eine Schlüsselfigur der irischen Kunstgeschichte weiter. Seine Gemälde befinden sich in angesehenen Sammlungen, darunter im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York und im Ulster Museum in Belfast – ein Spiegelbild der dauerhaften Wertschätzung seiner künstlerischen Vision sowohl im nationalen als auch im internationalen Kontext. Maguires Werk inspiriert weiterhin Künstler und Gelehrte gleichermaßen und stellt sicher, dass sein Beitrag zur irischen Landschaftsmalerei auch in den kommenden Jahren relevant und bedeutsam bleibt.
  • Besondere Erfolge: RUA Gold Medal (1974), RUA Perpetual Gold Medal (1993)
  • Einflüsse: Maurice Wilks, Ulster-Landschaftstradition
  • Stil: Realistischer Pinselstrich kombiniert mit expressiven Elementen; Einfangen des Geistes des ländlichen Irlands.
  • Weitere Informationen: Wikipedia-Artikel