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Kurzbiografie

  • Copyright status: Under copyright
  • Top-ranked work: Hat
  • Nationality: Spanien
  • Born: 1959, Madrid, Spanien
  • Works on APS: 1
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  • Top 3 works: Hat
  • Also known as: Candela Cort
  • Museums on APS:
    • Museo del Traje
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    • Museo del Traje
    • Museo del Traje
  • Art period: Zeitgenössische Kunst

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Candela Cort Fernández ist vor allem für ihre innovative Arbeit in welchem Bereich bekannt?
Frage 2:
Was ist eine bemerkenswerte Eigenschaft der Krempl von Candela Cort?
Frage 3:
Mit welcher Firma hat Candela Cort eine Zusammenarbeit im Bereich Design durchgeführt?
Frage 4:
Welche Institution hat Candela Cort als Mitglied anerkannt, wobei ihre Beiträge zur Architektur und Mode hervorgehoben werden?
Frage 5:
In welchem weiteren künstlerischen Medium hat Candela Cort erforscht, neben Krempl?

Candela Cort Fernández: Eine Welt, gewebt aus unerwarteten Fäden

Geboren in Madrid, Spanien, im Jahr 1959, ist Candelas künstlerischer Weg ein Beweis für die Kraft unkonventioneller Materialien und einen tief verwurzelten, intuitiven Schaffensprozess. Ursprünglich erkundete Cort vielfältige Bereiche – bildende Kunst, Fotografie und sogar Hutdesign – fand sie jedoch ihre einzigartige Stimme im Bereich der tragbaren Skulpturen. Ihre Arbeit ist nicht nur Mode; es ist eine Erkundung von Textur, Form und der inhärenten Schönheit verworfener oder übersehender Elemente, die in überraschende Eleganz und stille Kontemplation verwandelt werden.

Corts frühe Ausbildung in bildender Kunst lieferte ein fundiertes Verständnis künstlerischer Prinzipien, aber sie lehnte traditionelle Beschränkungen schnell ab. Sie entwickelte eine besondere Faszination für Materialien, die Flexibilität und Verformbarkeit boten – Wellpappkarton, Röntgenbilder, Gummi, Plastik, Bänder, Messingdraht und sogar die vergängliche Natur verderblicher Elemente. Diese Faszination beruht auf dem festen Glauben: „Ich fühle mich frei, ich fühle mich nicht an die Welt der Mode oder Kunst gebunden. Ich suche für meine Arbeit danach, über Trends oder Modetrends hinauszugehen“, hat sie einmal erklärt. Diese Philosophie ist in jedem einzelnen Werk erkennbar, wo die inhärenten Eigenschaften des gewählten Materials gefeiert werden, anstatt verborgen zu werden.

Die Sprache von Form und Material

Corts Hüte, Halsketten, Haarschmuck, Collagen, Armbänder und Kragen stellen einen radikalen Bruch mit konventionellem Schmuck- oder Accessoiredesign dar. Sie werden nicht aus polierten Oberflächen oder Edelmetallen gefertigt; stattdessen werden sie aus dem Unerwarteten aufgebaut – Röntgenbilder, die Skeletternäherungen zeigen, Wellpappkarton, der in komplizierte Formen gegossen wird, und Bänder, die in zarten Schichten herabfallen. Diese bewusste Verwendung einfacher Materialien hebt sie zu einer Kunstform hervor und fordert den Betrachter heraus, seine Wahrnehmung von Schönheit und Wert neu zu überdenken.

Ihre Arbeitsweise ist tief in Experimentierfreude und Improvisation verwurzelt. Cort beschreibt sich selbst als intuitiv und lässt die Materialien sie leiten, anstatt vorgegebene Designs aufzuerlegen. Dies führt zu Werken, die sowohl verspielt als auch von Bedeutung sind und oft einen Hauch von Zerbrechlichkeit und Verletzlichkeit ausstrahlen. Die Verwendung von Röntgenbildern erzeugt beispielsweise nicht nur optisch beeindruckende Formen, sondern verweist subtil auf den menschlichen Körper – ein wiederkehrendes Thema in ihrer Arbeit.

Erkennung und Zusammenarbeit

Corts einzigartiges Konzept hat sich sowohl in der Kunstwelt als auch in der Designszene einen beachtlichen Ruf erworben. Sie hat ihre Werke in renommierten Institutionen wie dem Reina Sofía Museum in Madrid, dem Museo del Traje (Museum für Mode) und dem Homo Faber Guide ausgestellt. Ihre Kollaborationen gehen über die bildenden Künste hinaus; sie hat mit Eduardo Arroyo, einem renommierten spanischen Maler, zusammengearbeitet und zur Gestaltung von Theaterproduktionen beigetragen, darunter Bob Wilsons Oper *Der Rabe*.

Besonders Corts innovativer Ansatz führte zu einer Zusammenarbeit mit LZF Lamps, wo sie Lampen entwarf, die ihre skulpturale Ästhetik widerspiegeln – Form, Textur und die Schönheit einfacher Materialien betonen. Dies zeigt ihre Fähigkeit, ihre künstlerischen Prinzipien auf verschiedene Designkontexte zu übertragen.

Mitgliedschaft und kontinuierliche Erforschung

Corts Engagement für die Erweiterung der kreativen Grenzen wird durch ihre Mitgliedschaft in angesehenen Organisationen wie der Michelangelo Foundation und ihre Teilnahme am Master of Postgraduate ‘Architecture and Fashion’ Programm an der Technical School of Architecture in Madrid weiter unterstrichen. Sie ist auch Mitglied des Circulo de Orellana, einer Kollektivgruppe, die sich dem Unterstützen aufstrebender Künstler widmet.

Im Moment erforscht Cort weiterhin neue Materialien und Techniken, getrieben von einer unerschütterlichen Neugierde und dem Wunsch, Werke zu schaffen, die konventionelle Vorstellungen von Schönheit und Wert in Frage stellen. Ihre aktuellen Projekte spiegeln eine tiefe Auseinandersetzung mit dem gegenwärtigen Moment wider und nutzen verworfene oder übersehene Elemente, um Stücke zu schaffen, die sowohl visuell beeindruckend als auch konzeptionell reich sind. Ihre Arbeit dient als eindringlicher Beweis dafür, dass Kunst an den unerwartetsten Orten gefunden werden kann – gewebt aus Fäden der Intuition, Experimentierfreude und dem festen Glauben an die transformatorische Kraft von Materialien.