cally annabel spooner: Exploring Language and Gesture
Cally Spooner, geboren in Ascot, Vereinigtes Königreich im Jahr 1983, ist eine britische Künstlerin der Nachkriegszeit und Gegenwart, deren künstlerische Praxis den Schnittpunkt von Philosophie, Performancestadt und Multimedia-Installationen bildet. Ihre Arbeit erforscht Themen wie Sprache, Kommunikation und Körperlichkeit – Konzepte, die tief in ihrem akademischen Hintergrund verwurzelt sind – und führt zu Werken, die konventionelle künstlerische Grenzen herausfordern und Betrachter dazu einladen, wie wir die Welt um uns herum wahrnehmen und interagieren.
Frühe Forschung & Methode
Spooners künstlerischer Weg begann mit einer Begeisterung für Tanz und Theater, gefolgt von Studien in Philosophie an der Goldsmiths Universität London. Diese doppelte Beschäftigung prägte ihren Ansatz zum Kunstschaffen maßgeblich. Erkennend, dass Sprache und Gestik untrennbar sind und Ideen und Emotionen vermitteln, besteht Spooner darin, Werke zu schaffen, die theoretische Rahmen überschreiten und gleichzeitig deren Einfluss berücksichtigen. Sie beschreibt diesen Prozess als „Übertragung des Bereichs der Sprache und Theorie“, wobei sie Experimentierfreude und Offenheit betont – eine bewusste Abkehr von traditionellen Performancepraktiken, bei denen sie aktiv teilnimmt statt Ereignisse zu lenken. Diese Haltung unterstreicht ihren Glauben daran, einen Dialog zwischen Institutionen, Organisationen und Einzelpersonen zu fördern und ihre Rolle bei der Gestaltung unseres kognitiven Horizonts anzuerkennen.
Bekannte Leistungen & Ausstellungen
Spooners künstlerische Vision wurde durch zahlreiche Ausstellungen gewürdigt, die ihren unverwechselbaren Stil präsentierten. Ihr Werk wurde in renommierten Häusern wie Castello di Rivoli Museum of Contemporary Art, Lafayette Anticipations und Centre Pompidou gezeigt und festigte ihre Position als bedeutende Stimme im zeitgenössischen Kunstbetrieb. Darüber hinaus erzielte sie großen Erfolg mit ihrer Performancekunst „and you were wonderful, on stage“, die Kritikerlob erhielt und eine Musikfilm davon selben Namens hervorbrachte – ein Beweis für ihre Fähigkeit, künstlerische Disziplinen zu einer kohärenten Erzählung zusammenzuführen. Ihre Zusammenarbeitsprojekte setzen Grenzen aus und erforschen innovative Ansätze zum Geschichtenerzählen.
Einflüsse & Konzeptuelle Rahmen
Spooners künstlerische Sensibilität wird von Denkern wie Gilles Deleuze und Félix Guattari geprägt, deren Konzepte des rhizomatischen Denkens – die Ablehnung hierarchischer Strukturen zugunsten dezentraler Netzwerke – sich durchgehend in ihrem Werk widerspiegeln. Sie setzt eine Methode voraus, die kontinuierliche Entwicklung und Aufbruch betont, was der Dynamik entspricht, die inhärent ist sowohl für architektonische Räume als auch für Museumsumgebungen und vor allem für die Körper von Menschen, die ihre Arbeit interpretieren. Diese Perspektive unterstreicht die Bedeutung davon, „zusätzliche Form“ zu schaffen und sich vor verschriebenen künstlerischen Konventionen zu schützen.
Aktuelle Projekte & Kontinuierliche Erforschung
Derzeit wohnhaft in Turin, Italien, setzt Spooner ihre künstlerische Praxis fort und konzentriert sich darauf, neue Medien zu erkunden und sich mit drängenden gesellschaftlichen Fragen auseinanderzusetzen. Ihre aktuelle Forschung untersucht, wie Kunst dazu beitragen kann, kritisches Nachdenken zu fördern und dominante Erzählungen herauszufordern – ein Engagement, das nahtlos mit ihren philosophischen Überzeugungen übereinstimmt und ihre anhaltende Hingabe daran unterstreicht, die Grenzen künstlerischer Ausdruckskraft zu erweitern. Sie ist derzeit Schriftstellerin im Wohnatelier der Whitechapel Gallery, London (2016–17).