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Benozzo Gozzoli

1420 - 1497

Kurzbiografie

  • Died: 1497
  • Nationality: Italien
  • Creative periods: early renaissance
  • Born: 1420, Florenz, Italien
  • Copyright status: Public domain
  • Museums on APS:
    • Santa Maria sopra Minerva
    • Santa Maria sopra Minerva
    • Santa Maria sopra Minerva
    • Biblioteca Comunale
    • Biblioteca Comunale
  • Typical colors: treibholz
  • Best occasions:
    • statement-piece
    • akzentuierung
  • Room fit: wohnbereich
  • Lifespan: 77 years
  • Color intensity:
    • ausgewogen
    • leuchtend
  • Mehr…
  • Also known as: Benozzo di Lese
  • Mediums:
    • fresko
    • acryl auf leinwand
  • Art period: Renaissance
  • Top 3 works: Prozession des Magiers Melchior
  • Gift suitability: other-none
  • Emotional tone: spirituell
  • Works on APS: 209
  • Vibe:
    • klassisch
    • gelassen
  • Top-ranked work: Prozession des Magiers Melchior
  • Movements: early renaissance

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wo wurde Benozzo Gozzoli geboren?
Frage 2:
Unter wem war Benozzo Gozzoli ein Schüler und Assistent?
Frage 3:
Welches Werk zeigt Gozzolis Meisterschaft im International Gothic Stil?
Frage 4:
In welchem Palazzo befindet sich die Kapelle mit den Fresken von Gozzoli?

Frühes Leben und Ausbildung

Benozzo Gozzoli, ein italienischer Renaissance-Maler aus Florenz, wurde 1420 geboren. Er ist vor allem bekannt für seine Reihe von Fresken im Palazzo Medici-Riccardi, die festliche, lebendige Prozessionen mit großer Detailgenauigkeit und einem ausgeprägten Einfluss der internationalen Gotik darstellen. Als junger Künstler war Gozzoli ein Schüler und Assistent des renommierten Malers Fra Angelico. Einige seiner frühen Werke, wie z.B. die im Konvent von San Marco in Florenz, wurden nach Entwürfen von Fra Angelico ausgeführt. Diese Ausbildung legte den Grundstein für Gozzolis späteren Erfolg.

Bemerkenswerte Werke und Kooperationen

* Die Reise der Weisen nach Bethlehem (1459-1461): Ein Fresko in der Kapelle der Weisen im Palazzo Medici-Riccardi, das Gozzolis Meisterschaft des internationalen gotischen Stils demonstriert. * Zusammenarbeit mit Lorenzo Ghiberti an den Paradiesstüren des Battistero di San Giovanni (1444-1447). * Arbeit in Rom, einschließlich eines Freskos von St. Antonius und zwei Engeln in Santa Maria in Aracoeli, unter der Schirmherrschaft von Papst Eugen IV.

Künstlerischer Stil und Vermächtnis

Gozzolis Stil, der durch seine Detailgenauigkeit und den Einfluss der internationalen Gotik gekennzeichnet ist, wurde für seine einzigartige Mischung aus Eleganz und Raffinesse gelobt. Seine umfangreiche Arbeit, einschließlich zahlreicher Fresken in der Toskana und Umbrien, hat ihm einen Platz unter den wichtigsten Figuren der italienischen Renaissance-Kunst eingebracht. Wichtige Daten: * Geboren 1420 * Aktiv in Florenz, Umbrien und Rom (1444-1497) * Gestorben 1497

Lebenslauf

Benozzo Gozzoli (ca. 1420, Florenz, gest. 1497, Pistoia) war ein italienischer Renaissance-Maler. Er war der Sohn des Schneiders Lese di Sandro, sein ursprünglicher Name ist Benozzo di Lese di Sandro. Sein Vater stammte von einem landwirtschaftlichen Zweig einer Familie ab. Der Name Gozzoli, der zwar nicht in der Ausgabe von 1550 aus [Vasaris](/bio_m/v/vasari/biograph.html) *Leben* fehlt, tauchte aber in der Ausgabe von 1568 auf, leitet sich vom Namen "Ghozzolo" ab, der im anderen Zweig der Familie üblich war, der in der Landschaft verblieben war. Gozzolis formative Kooperationen umfassten die Zusammenarbeit mit Lorenzo und Vittorio [Ghiberti](/bio_m/g/ghiberti/biograph.html) an den dritten [Bronzetüren](/html_m/g/ghiberti/paradiso/index.html) des Florentiner Baptisteriums (1444), mit Fra Angelico an der dekorativen Gestaltung des Dominikanerklosters von [San Marco in Florenz](/html_m/g/gozzoli/1early/01marco2.html) (1444-45), mit Fra Angelico an einigen Fresken in der Kapelle Papst Nikolaus V. im Vatikan (1447) und erneut mit Fra Angelico an der [Decke der Kapelle San Brizio](/html_m/a/angelico/14/4brisio.html) im Dom von Orvieto (1448). 1450 befand er sich in Montefalco in Umbrien, wo seine ersten unabhängigen Werke entstanden. Er hinterließ Fresken in den Kirchen von S. Fortunato und schuf ein Tafelbild der Madonna della Cintola für das Hochaltar (heute in der Pinacoteca, Vatikan). Für die Kirche S. Francesco beauftragten die Franziskaner ihn mit dem Freskenzyklus mit Szenen aus dem Leben des Heiligen Franziskus (1450-52). In Viterbo malte er neun Fresken mit Szenen aus dem Leben der Heiligen Rosalia (nach 1453), die während der Erweiterungsarbeiten in der Kirche im Jahr 1632 verloren gingen. Zwischen 1456 und 1459 tauchte Benozzo immer wieder an verschiedenen Orten in Mittelitalien auf. Er malte ein Altarbild in Perugia für das Collegio Gerolominiano (1456); in Sermoneta malte er eine Madonna im Gloria für den Dom (1458). Er befand sich 1458 in Rom und arbeitete an den Displays (Fahnen und Standarten) für die Krönungszeremonie Papst Pius II. Auch in Rom freskte er die Albertoni-Kapelle in Santa Maria d'Aracoeli, von der ein