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Inhaltsverzeichnis

Kurzbiografie

  • Mediums:
    • acryl auf leinwand
    • öl auf leinwand
  • Gift suitability: other-none
  • Creative periods: mature period
  • Copyright status: Under copyright
  • Died: 1961
  • Works on APS: 220
  • Born: 1878, Tenby, Vereinigtes Königreich
  • Nationality: Vereinigtes Königreich
  • Also known as:
    • Edwin Augustus Stevens
    • John
    • Augustus Edwin
  • Room fit: wohnbereich
  • Mehr…
  • Art period: Moderne
  • Color intensity: ausgewogen
  • Museums on APS:
    • Bodleianer Bibliotheken
    • Bodleianer Bibliotheken
    • Bodleianer Bibliotheken
    • Bodleianer Bibliotheken
    • Bodleianer Bibliotheken
  • Movements: post-impressionism
  • Vibe:
    • elegant
    • gelassen
  • Best occasions:
    • statement-piece
    • akzentuierung
  • Top-ranked work: Dorelia with a Feathered Hat
  • Lifespan: 83 years
  • Top 3 works:
    • Dorelia with a Feathered Hat
    • Study in Provence
    • Sir Edmund Craster (1879–1959)
  • Emotional tone:
    • melancholisch
    • reflektierend

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wo wurde Augustus Edwin John geboren?
Frage 2:
Welche Kunstschule besuchte Augustus Edwin John?
Frage 3:
Welcher künstlerischen Bewegung ist Augustus Edwin John am engsten verbunden?
Frage 4:
Wofür war Augustus Edwin John bekannt, abgesehen von Porträts?

Augustus Edwin John: Ein Leben in der Kunst

  • Geboren: 4. Januar 1878, Tenby, Wales
  • Gestorben: 31. Oktober 1961, Fordingbridge, England

Frühes Leben und künstlerische Ausbildung

  • Johns frühes Leben war geprägt von seinem walisischen Erbe und einem unterstützenden Familienumfeld. Seine Mutter weckte in ihm schon in jungen Jahren eine Liebe zum Zeichnen.
  • Er besuchte mit 17 Jahren die Tenby School of Art und zeigte früh ein Talent für Kunst.
  • Seine weiteren Studien an der Slade School of Fine Art, University College London (1894-1898), waren entscheidend für seine Entwicklung als Künstler. Er zeichnete sich dort aus und gewann 1898 den Slade Summer Art Prize.
  • Eine schwere Kopfverletzung im Jahr 1897 führte zu einer dramatischen Veränderung seiner Persönlichkeit und seines künstlerischen Stils, die durch größere Spontaneität und Kühnheit gekennzeichnet war.

Künstlerischer Stil und Hauptwerke

  • Einflüsse: Johns Werk wurde von Altmeistermalern wie Peter Paul Rubens sowie französischen Zeitgenossen wie Matisse und Gauguin beeinflusst. Er ließ sich auch von Puvis de Chavannes inspirieren.
  • Stil: Sein Stil entwickelte sich durch den Postimpressionismus, der sich durch lebendige Farben, ausdrucksstarke Pinselstriche und einen Fokus auf die Essenz seiner Motive auszeichnete.
  • Porträts: John ist am besten für seine Porträts bekannt, die oft aristokratische Figuren und literarische Persönlichkeiten darstellten. Er hatte ein Talent dafür, in seinen Schützlingen eine "momentane Haltung" einzufangen. Bemerkenswerte Beispiele sind Porträts von David Lloyd George, James Joyce und George Bernard Shaw.
  • Hauptwerke:
    • Caspar (1909): Ein ergreifendes Porträt, das kindliche Unschuld zeigt.
    • Porträts von Archibald Henry Macdonald Sinclair (1924)
    • Portrait of Francis Henry Crittall (1919)
    • Air Mechanic Shaw (Colonel T. E. Lawrence of Arabia, 1935)
    • David John (1937)
  • Zigeunerkunde: Eine Faszination für die Romani-Kultur führte zu einer Zeit, in der er und seine Familie in einem Wohnwagen lebten, was seine künstlerischen Themen beeinflusste und ihn schließlich dazu brachte, den Präsidenten der Gypsy Lore Society zu werden.

Entwicklung und historische Bedeutung

  • John wurde anfänglich für seine Figurendarstellungen und innovativen Ölskiziertechniken gefeiert, doch sein späteres Werk litt manchmal unter einem Rückgang der malerischen Brillanz und wurde eher flamboyant als wirkungsvoll.
  • Während des Ersten Weltkriegs diente er als Kriegskünstler im Dienst der kanadischen Streitkräfte und schuf einprägsame Porträts von Soldaten. Ein anschließender Vorfall führte zu seiner Entsendung zurück nach England.
  • Trotz schwankender Kritikerrezeption im Laufe seiner Karriere ist Augustus Edwin John eine bedeutende Figur in der britischen Kunstgeschichte. Er war einer der wenigen britischen Künstler, die breite öffentliche Anerkennung erlangten und dazu beitrugen, den Postimpressionismus im Vereinigten Königreich zu popularisieren.
  • Sein Vermächtnis liegt in seinem außergewöhnlichen Zeichenkunst, seiner Fähigkeit, Charakter in Porträts einzufangen und seinem Beitrag zur Entwicklung der modernen britischen Malerei.

Spätere Jahre und Vermächtnis

  • John wurde 1942 den Order of Merit verliehen, als Anerkennung für seine Beiträge zur Kunst.
  • Er schrieb zwei Bände seiner Autobiografie, Chiaroscuro (1952) und Finishing Touches (posthum veröffentlicht 1964).
  • Während sein Ruf nach dem Zweiten Weltkrieg einen Rückgang erlebte, gibt es ein erneutes Interesse an seinen Werken, insbesondere an seinen frühen Arbeiten.
  • Johns Schwester, Gwen John, war ebenfalls eine hochangesehene Künstlerin, was das künstlerische Erbe der Familie weiter festigte.