Ein Leben der Gelassenheit: Die Welt des Hōzōbō Shinkai Die Edo-Zeit (1603–1868) in Japan war eine Ära relativen Friedens und blühender Künste, und inmitten dieser lebendigen Epoche lebte Hōzōbō Shinkai – ein buddhistischer Mönch, dessen Tuschemalereien eine einzigartige Verbindung aus spiritueller Kontemplation und spielerischer Beobachtung einfingen. Geboren 1626 in Tokio, bleibt Shinkais Leben bis heute ein wenig geheimnisumwittert; über sein künstlerisches Schaffen hinaus sind Details rar gesät. Doch die Natur seines Werkes lässt auf einen Mann schließen, der tief im Zen-Bogens versunken…
Eine Übersicht des Korpus von Hōzōbō Shinkai, nicht nach Datum, sondern nach Themen kartiert. Die Speichen (Spokes) repräsentieren das, was sie malten; die Ringe (rings) den Zeitpunkt; und die Fäden (threads) zwischen den Sternen offenbaren die Mäzene und Orte, die sie im Verborgenen miteinander verbinden.
Jeder Arm des Atlas ordnet die Werke nach ihrem Motiv: Porträts, religiöse Szenen, Mythologien und wissenschaftliche Studien. Klicken Sie auf einen Speichenabschnitt, um diese Gruppe an die Spitze zu rücken.
Der Abstand zum Zentrum markiert die Zeit. Der innerste Ring steht für die früheste Periode; der äußerste für die letzten Jahre. Mit zunehmender Entfernung nach außen hin reift der Stil.
Farbige Linien verbinden Werke, die durch denselben Mäzen, denselben Auftrag oder dasselbe Thema miteinander verknüpft sind. Verfolgen Sie einen Kontext, um zu sehen, wie verwandte Cluster über verschiedene Themenbereiche hinweg aufleuchten.