Mira Schendel: Ein Leben in der Abstraktion Mira Schendel (geboren Myrrha Dagmar Dub im Jahr 1919 in Zürich, Schweiz – gestorben 1988) war eine brasilianische Künstlerin von Schweizerischer Herkunft. Ihre Werke zeichnen sich durch die Erforschung von Sprache, die Dualität von Körper und Geist sowie metaphysische Themen aus, oft ausgedrückt durch abstrakte Zeichnungen und poetische Monotypien. Frühes Leben und Ausbildung Schendels frühes Leben war von bedeutenden persönlichen und politischen Umwälzungen geprägt. Geboren in einer jüdischen Familie, wurde sie auf Wunsch ihrer Mutter taufällig…
Eine Übersicht des Korpus von Mira Schendel, nicht nach Datum, sondern nach Themen kartiert. Die Speichen (Spokes) repräsentieren das, was sie malten; die Ringe (rings) den Zeitpunkt; und die Fäden (threads) zwischen den Sternen offenbaren die Mäzene und Orte, die sie im Verborgenen miteinander verbinden.
Jeder Arm des Atlas ordnet die Werke nach ihrem Motiv: Porträts, religiöse Szenen, Mythologien und wissenschaftliche Studien. Klicken Sie auf einen Speichenabschnitt, um diese Gruppe an die Spitze zu rücken.
Der Abstand zum Zentrum markiert die Zeit. Der innerste Ring steht für die früheste Periode; der äußerste für die letzten Jahre. Mit zunehmender Entfernung nach außen hin reift der Stil.
Farbige Linien verbinden Werke, die durch denselben Mäzen, denselben Auftrag oder dasselbe Thema miteinander verknüpft sind. Verfolgen Sie einen Kontext, um zu sehen, wie verwandte Cluster über verschiedene Themenbereiche hinweg aufleuchten.