Ein Leben im Zeichen des Sozialrealismus: Die Welt der Lily Harmon Lily Harmon (geboren als Lillian Perelmutter, 1912–1998) war über weite Teile des 20. Jahrhunderts eine still wirkmächtige Kraft in der amerikanischen Kunst. Auch wenn sie vielleicht kein Name des allgemeinen Sprachgebrauchs war, erstreckte sich ihre Karriere über Jahrzehnte und umfasste Porträtmalerei, Buchillustration, Assemblage sowie eine tiefe Auseinandersetzung mit der Bewegung des Sozialrealismus. Harmonss Lebensgeschichte ist so fesselnd wie die Leinwände, die sie schuf – eine Reise, geprägt von intellektueller Neugie…
Eine Übersicht des Korpus von Lily Harmon, nicht nach Datum, sondern nach Themen kartiert. Die Speichen (Spokes) repräsentieren das, was sie malten; die Ringe (rings) den Zeitpunkt; und die Fäden (threads) zwischen den Sternen offenbaren die Mäzene und Orte, die sie im Verborgenen miteinander verbinden.
Jeder Arm des Atlas ordnet die Werke nach ihrem Motiv: Porträts, religiöse Szenen, Mythologien und wissenschaftliche Studien. Klicken Sie auf einen Speichenabschnitt, um diese Gruppe an die Spitze zu rücken.
Der Abstand zum Zentrum markiert die Zeit. Der innerste Ring steht für die früheste Periode; der äußerste für die letzten Jahre. Mit zunehmender Entfernung nach außen hin reift der Stil.
Farbige Linien verbinden Werke, die durch denselben Mäzen, denselben Auftrag oder dasselbe Thema miteinander verknüpft sind. Verfolgen Sie einen Kontext, um zu sehen, wie verwandte Cluster über verschiedene Themenbereiche hinweg aufleuchten.