Der leuchtende Geist der zehnten Muse Im lebendigen, komplexen Geflecht des mexikanischen Barock strahlen nur wenige Gestalten mit so viel intellektueller Brillanz und trotziger Anmut wie Juana Inés de la Cruz. Geboren 1648 in Puebla, trat sie aus einer Welt starrer kolonialer Hierarchien hervor, um eine Universalgelehrte zu werden, deren Reichweite weit über die Klostermauern hinausreichte. Von ihren Zeitgenossen liebevoll als Die zehnte Muse und Der Phoenix Amerikas bezeichnet, war Sor Juana nicht bloß eine Teilnehmerin an der Literaturkultur von Neuspann; sie war deren schlagendes Herz. I…
Eine Übersicht des Korpus von Juana Gómez De La Cruz, nicht nach Datum, sondern nach Themen kartiert. Die Speichen (Spokes) repräsentieren das, was sie malten; die Ringe (rings) den Zeitpunkt; und die Fäden (threads) zwischen den Sternen offenbaren die Mäzene und Orte, die sie im Verborgenen miteinander verbinden.
Jeder Arm des Atlas ordnet die Werke nach ihrem Motiv: Porträts, religiöse Szenen, Mythologien und wissenschaftliche Studien. Klicken Sie auf einen Speichenabschnitt, um diese Gruppe an die Spitze zu rücken.
Der Abstand zum Zentrum markiert die Zeit. Der innerste Ring steht für die früheste Periode; der äußerste für die letzten Jahre. Mit zunehmender Entfernung nach außen hin reift der Stil.
Farbige Linien verbinden Werke, die durch denselben Mäzen, denselben Auftrag oder dasselbe Thema miteinander verknüpft sind. Verfolgen Sie einen Kontext, um zu sehen, wie verwandte Cluster über verschiedene Themenbereiche hinweg aufleuchten.