Der visionäre Bohemien: Das Leben und Vermächtnis von James Wilson Morrice Im prachtvollen Wandteppich der kanadischen Kunstgeschichte sind nur wenige Fäden so lebendig oder so kosmopolitisch wie jene, die James Wilson Morrice gewebt hat. Geboren 1865 in eine wohlhabende Kaufmannsfamilie in Montreal, besaß Morrice einen Geist, der sich nicht durch die starren Strukturen seiner Erziehung bändigen ließ. Obwohl er zunächst den disziplinierten Pfad der Rechtswissenschaften an der University of Toronto einschlug, erwies sich der verführerische Ruf der Leinwand als unwiderstehlich. Bis 1890 hatte…
Eine Übersicht des Korpus von James Wilson Morrice, nicht nach Datum, sondern nach Themen kartiert. Die Speichen (Spokes) repräsentieren das, was sie malten; die Ringe (rings) den Zeitpunkt; und die Fäden (threads) zwischen den Sternen offenbaren die Mäzene und Orte, die sie im Verborgenen miteinander verbinden.
Jeder Arm des Atlas ordnet die Werke nach ihrem Motiv: Porträts, religiöse Szenen, Mythologien und wissenschaftliche Studien. Klicken Sie auf einen Speichenabschnitt, um diese Gruppe an die Spitze zu rücken.
Der Abstand zum Zentrum markiert die Zeit. Der innerste Ring steht für die früheste Periode; der äußerste für die letzten Jahre. Mit zunehmender Entfernung nach außen hin reift der Stil.
Farbige Linien verbinden Werke, die durch denselben Mäzen, denselben Auftrag oder dasselbe Thema miteinander verknüpft sind. Verfolgen Sie einen Kontext, um zu sehen, wie verwandte Cluster über verschiedene Themenbereiche hinweg aufleuchten.