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Alfonso Balzico

1825 - 1901

Kurzbiografie

  • Top-ranked work: Margarete
  • Works on APS: 1
  • Copyright status: Public domain
  • Born: 1825, Cava de' Tirreni, Italien
  • Museums on APS:
    • Galleria Nazionale d'Arte Moderna e Contemporanea
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  • Nationality: Italien
  • Lifespan: 76 years
  • Died: 1901
  • Art period: 19. Jahrhundert
  • Top 3 works: Margarete

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wie begann Alfonso Balzico sein künstlerisches Leben?
Frage 2:
Wo erhielt Balzico eine wichtige Stipendienzahlung für seine Ausbildung?
Frage 3:
Welche künstlerische Bewegung beeinflusste besonders Balzicos spätere Werke?
Frage 4:
Für welche Königliche Familie schuf Balzico ein beeindruckendes Monument?
Frage 5:
Welche berühmte Statue wurde Alfonso Balzico zugeschrieben und gewann ihm einen Goldpreis?

Alfonso Balzico: Leben und Vermächtnis

Frühes Leben und Ausbildung

Alfonso Balzico (1825-1901) war ein italienischer Bildhauer, der in Cava de' Tirreni, in der Nähe von Salerno, Italien, geboren wurde. Zunächst studierte er Literatur, was eine breite intellektuelle Grundlage demonstrierte, bevor er sich den bildenden Künsten zuwandte. Seine frühen künstlerischen Bemühungen konzentrierten sich auf das Bildhauen in Holz, das bald durch die Arbeit mit Marmor überlagert wurde, als er seine Fähigkeiten verfeinerte.

Künstlerische Ausbildung und frühe Erfolge

Balzico erhielt eine Stipendienzahlung, die es ihm ermöglichte, an der Kunstakademie in Neapel zu studieren – ein entscheidender Schritt in seiner formalen künstlerischen Ausbildung. Er erlangte schnell Anerkennung und gewann eine Silbermedaille für seine Arbeit sowie weiteren Beifall für ein Tonmodell von „Procris, die in den Armen von Cephalus stirbt“, das dem Provincial Council von Salerno vorgelegt wurde. Ein weiterer Preis folgte für seine Reliefdarstellung „Engel begleitet St. Peter aus der Gefangenschaft.“

Römisches Zeitalter und künstlerische Entwicklung

Als er nach Rom zog, produzierte Balzico weiterhin bedeutende Werke, darunter Skulpturen wie „Flavio Gioia“, „Die Rückkehr von Dina und Jakob“, „St. Johannes der Baptist“, „Jungfrau der Reinheit“ und „Noli me tangere“. Diese Periode festigte seine technischen Fähigkeiten und etablierte ihn in der römischen Kunstszene. Reisen nach Mailand und Florenz im Jahr 1858 und 1860 erwiesen sich jedoch als entscheidend.

Verschiebung hin zu Realismus und Romantik

Die Auseinandersetzung mit den künstlerischen Strömungen in Mailand und Florenz führte zu einer bedeutenden Verschiebung im Stil von Balzico. Er verzichtete auf die Beschränkungen des Neoklassizismus, um stattdessen die ausdrucksstarken Qualitäten von Realismus und Romantik anzunehmen. Diese Übergangsphase prägte einen Großteil seiner späteren Arbeit und verlieh ihr eine größere emotionale Tiefe und narrative Kraft.

Königliche Förderung und bedeutende Aufträge

Nach seiner Rückkehr nach Neapel erregte Balzicos Talent die Aufmerksamkeit von Victor Emmanuel II, dem König Italiens. Diese königliche Förderung führte zu Aufträgen für Skulpturen wie „Die Naiven und Die Armen“, „Rache“ und „Ein Eule“. Später zog er nach Turin, wo er prestigeträchtige Aufgaben erhielt.

Monumentale Werke und künstlerische Leistungen

  • Denkmal für Massimo d'Azeglio: Ein bedeutender Auftrag, der Balzicos Können in Porträtzeichnung und historischen Darstellung demonstrierte.
  • Reiterdenkmal für Ferdinand, Herzog von Genua: Sein bekanntester Werk – eine dynamische Skulptur, die die Energie des Kampfes mit einem Prinzen festhielt, der seine Truppen aufmuntert, während sein Pferd schwach wird.

Neben monumentalen Skulpturen schuf Balzico auch „Kleopatra“ und gestaltete Entwürfe für Münzen und Medaillen. Er malte mehrere Porträts und modellierte Brustbilder von bedeutenden Persönlichkeiten, darunter den portugiesischen Kronprinzen, Prinz Napoleon und Botschafter Nigra.

Bildhauer des Hauses von Savoyen & Spätes Leben

Im Jahr 1866 wurde Balzico zum Bildhauer des Hauses von Savoyen ernannt – was seine Position als einer der führenden Künstler Italiens festigte. Er kehrte 1875 nach Rom zurück und arbeitete bis zu seinem Tod im Jahr 1901 weiter. Sein Denkmal „Flavio Gioja“ brachte ihm 1900 eine Goldmedaille auf der Universell Ausstellung in Paris ein – ein passendes Ende seiner Karriere.

Historische Bedeutung

Balzicos Werk spiegelt die künstlerischen und politischen Veränderungen wider, die im 19. Jahrhundert in Italien stattfanden. Seine Verschiebung vom Neoklassizismus zum Realismus und zur Romantik entspricht breiteren Trends in der europäischen Kunst, während seine Aufträge von der königlichen Familie seine Bedeutung innerhalb der italienischen Gesellschaft unterstreichen. Er wird für seine dynamischen Skulpturen, insbesondere seine Reiterdenkmäler, erinnert, die ein Gefühl von Bewegung und Dramatik vermitteln.