Papier

Leitfaden für studentische Kunstwerke

The Hell Courtesan

Name Klasse Datum

Kunisada, The Hell Courtesan (1850). Gemeinfrei. Erleben Sie diese Leinwand unter bewegtem Licht: die Zeichnung, die wahre Farbe unter dem Firnis, das reine Pigment

Fakten auf einen Blick

Künstler
Kunisada wahooart.com/de/artists/kunisada_de/
Lebensdaten des Künstlers
1786 – 1865
Gemalt
1850
Originalgröße
165 x 101 cm

Im Kontext

The Hell Courtesan — Kunisada

Wie groß ist es?

Das Original hat die Maße 165 × 101 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Wann wurde dieses Werk gemalt?

  1. 1780
  2. 1790
  3. 1800
  4. 1810
  5. 1820
  6. 1830
  7. 1840
  8. 1850
  9. 1860

Obere Zeile: die Jahre. Untere Zeile: das Alter des Künstlers zu Beginn und am Ende jedes Zeitraums — 0 bei der Geburt, 79 beim Tod.

Gemalt, als der Künstler 64 war. Der Künstler wurde 79 alt. 5 der 11 datierten Werke dieses Künstlers in unserem Katalog entstanden früher.

Schattiert: das Lebenswerk von Kunisada (1786–1865) ▲ dieses Werk, 1850 jedes datierte Gemälde, Jahrzehnt für Jahrzehnt

Erste Werke: bis 1828 Hauptwirkungsjahre: 1828–1858 Spätwerke: ab 1858

Diese drei Abschnitte unterteilen die Werke, für die dieser Katalog ein Datum vorweisen kann, in ein erstes Viertel, eine mittlere Hälfte und ein letztes Viertel. Es handelt sich dabei nicht um das vollständige Werk der Künstlerin: Eine dünne Phase kann eher eine Lücke in der Dokumentation als eine ruhigere Zeit darstellen. Dieselbe Zeitspanne, die mit dem Leben des Künstlers verwoben ist

Vergleichen mit

Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: wahooart.com/de/art/similar/utagawa-kunisada-the-hell-courtesan-D2UNEV-en/

Farben

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Rosy Brown #bba171

    Katalogisierte Palette

    • #BBA171
    • #1C1A1B
    • #87644A
    • #524A3D

    Diese Farben innerhalb der gesamten Palette des Künstlers Andere Gemälde nach Farbe finden

    Palette
    Earthy Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Bezeichnung der Hauptfarbe
    Rosy Brown
    Intensität
    Balanced Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Statement Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Strong Color Unity Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Shadow Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Subtle Color Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Wo auf der Welt wird dieses Gemälde betrachtet?

    • unter 1%
    • 1–3%
    • 3–8%
    • 8–20%
    • 20% und mehr
    Dieses Gemälde allein weist zu wenige registrierte Besucher auf, um eine Karte zu erstellen, daher zeigt die Tafel alle Werke von Kunisada aus den letzten zwölf Monaten – insgesamt 3 Länder. Herkunft dieser Zahlen

    Die zehn führenden Länder

    1. 1 China 54,5%
    2. 2 Vereinigte Staaten von Amerika 36,4%
    3. 3 Vietnam 9,1%

    Finden Sie die drei dunkelsten Länder auf der Karte. Befindet sich das Museum, das dieses Gemälde beherbergt, in einem dieser Länder? Notieren Sie einen Grund, warum Menschen aus der Ferne es betrachten könnten.

    Die 13 meistgesehenen Werke von Kunisada

    1. 1 Lesbians having sex by a harikata (dildo), 1840 18,8%
    2. 2 Sumo Spectators, 1853 12,5%
    3. 3 The Hell Courtesan, 1850 dieses Gemälde 6,2%
    4. 4 Portrait of Iwai Kumesaburō II, 1827 6,2%
    5. 5 Goemon Ishikawa and his son Goroichi 6,2%
    6. 6 Dietary Life Rules 6,2%
    7. 7 The Actor Kawarazaki Gonjuro I as Osarabakuzo Denji, 1859 6,2%
    8. 8 The Actor in the Ichikawa Family 6,2%
    9. 9 Kagamiiwa Hamanosuke, sumo wrestler 6,2%
    10. 10 Four seasons: Spring, Summer, Autumn, Winter 6,2%
    11. 11 Ichikawa Danjuro VII Wielding an Axe wearing a White haired Wig, 1825 6,2%
    12. 12 Sumo wrestler Somagahana Fuchiemon 6,2%
    13. 13 Seascape 6,2%

    Zusammen machen diese Werke 99,5% der gesamten Aufmerksamkeit aus, die die Gemälde dieses Künstlers in den letzten zwölf Monaten erhalten haben. Der Katalog enthält 36 Werke dieses Künstlers, von denen 13 mindestens einmal betrachtet wurden. Dieses Gemälde belegt Platz 3 unter ihnen und macht 6,2% dieser Aufmerksamkeit aus. Dies gilt Monat für Monat gleichermaßen

    Die Balken messen die Aufmerksamkeit, nicht die Qualität. Wählen Sie das Werk an der Spitze und dieses hier: Nennen Sie eine Sache, die ein Gemälde über seine handwerkliche Meisterschaft hinaus berühmt machen könnte.

    Über dieses Kunstwerk

    The Hell Courtesan — Kunisada

    This dazzling, nearly life-size, portrayal of a courtesan commands our attention because of the sumptuously patterned robes showing gory scenes of the Buddhist hell, presided over by Enma-ō, a wrathful god in Buddhism who judges the dead and presides as the King of Hell. Seated on throne, he is surrounded by seven of his judges while he reviews and records the misdeeds of the recently deceased, some of whom are prostrated in terror before him. Surrounding the central image of King Enma’s court are gory scenes of punishments of hell with demons presiding over sinners being variously tortured, burnt, and boiled.The subject is a woman of medieval times in Japan who worked in the Takasu district of Osaka and who was known as the Hell Courtesan, (Jigoku Dayū). Jigoku, literally “hell,” was also a term referring to unlicensed courtesans, while tayū (read dayū in combination with jigoku) was the term for the highest-ranking courtesan. In this portrayal, the woman’s high status is recognizable through her ornate hair adornments and luxurious, layered garments. Jigoku is said to have achieved redemption through an encounter with the fifteenth-century Zen monk Ikkyū (1394–1481), son of an emperor and forty-seventh abbot of the great Rinzai Zen temple Daitokuji in Kyoto. Although one of most venerable monks in the history of medieval Buddhism, Ikkyū was notorious for pursuing the path of enlightenment while enjoying the sensual pleasures of drink and cavorting with prostitutes. He mocked the hypocrisy of other monks who adopted a holier-than-thou attitude. According to legend, on his first encounter with Jigoku, he composed the opening stanza of a linked verse (renga):Kikishi yorimite osoroshikiJigoku kanaThough I had heardall about “Hell,”seeing the real thing—more daunting still!The Hell Courtesan"s beauty was osoroshiki, which can mean “frightening.” as in the case of the Buddhist hell, or “daunting,” to describe the attractions of this femme fatale. Jigoku, a woman of many talents, immediately improvised the final stanza:Iki-kuru hito moochizarameyawaEven the living who draw nearcannot but fall into the abyss!(Trans. John T. Carpenter)By cleverly alluding to men who are ensnared by the beauty of courtesans, Jigoku revealed herself already enlightened in a worldly sense, and Monk Ikkyū was to direct her on the path to spiritual redemption. The apocryphal story was updated by the popular writer and ukiyo-e artist Santo Kyōden (Kitao Masanobu, 1761–1816) in Stories of drunken enlightenment in Japan (Honchō suibodai zenden), illustrated by Utagawa Toyokuni and published in 1809. This book inspired numerous nineteenth-century paintings of the Hell Courtesan including by prominent artists Kuniyoshi, Kunichika, and at the fin-de-siecle, by Kawanabe Kyōsai. The story was even more widely popularized when the play Ikkyū’s Tale of Hell (Ikkyū jigoku banashi) by the leading Kabuki dramatist, Kawatake Mokuami (1816–1893), was performed at the Ichimura theater in Tokyo in 1865. Actor prints commemorating the play, including one by Kunisada II, circulated widely. In the Kabuki version of events, Ikkyū enters a brothel and meets the courtesan Jigoku. As he dances with women in the brothel Jikoku peeps from behind a screen and to her astonishment sees that Ikkyū’s voluptuous companions have shriveled to their bare bones. The vision of dancing skeletons vanishes when she rejoins the group, but still viewers were reminded of the underlying Buddhist truth that beneath even the most glamorous facade lurks inevitable old age and death. In the play, Jigoku finds enlightenment with this graphic demonstration of human impermanence.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Kunisada

    Geboren in Honjo, Japan

    Der Maestro des künstlerischen Zenits von Edo

    Utagawa Kunisada, geboren als Sumida Shōgorō IX. im lebendigen Viertel Honjo, Japan, gilt zweifellos als der berühmteste Ukiyo-e-Künstler des 19. Jahrhunderts. Sein unermüdliches Schaffen und sein beispielloser kommerzieller Erfolg festigten seine Position als Titan unter seinen Zeitgenossen – Hiroshige, Hokusai und Kuniyoshi – und etablierten ihn als den unangefochtenen Meister des Farbholzschnitts während der Edo-Zeit. Während europäische Sammler diese Meister anfangs als den klassischen Ukiyo-e-Künstlern unterlegen betrachteten, hat eine Renaissance der Wertschätzung in der Mitte des 20. Jahrhunderts Kunisadas Ansehen zu Recht emporgehoben und ihn als eine der bedeutendsten Figuren der japanischen Kunstgeschichte anerkannt.

    Kunisadas prägende Jahre waren von familiärer Stabilität geprägt, die aus dem bescheidenen Fährdienst seines Vaters resultierte – ein Umstand, der ihm ein Maß an finanzieller Sicherheit ermöglichte, das für Künstler seiner Zeit ungewöhnlich war. Sein Vater, ein Amateurdichter, pflanzte in Kunisada eine tiefe Leidenschaft für Literatur und künstlerischen Ausdruck ein. Als der legendäre Toyokuni I., die dominierende Figur der Utagawa-Schule und ein renommierter Kabuki-Designer, sein angeborenes Talent erkannte, nahm er Kunisada als Lehrling unter seine Fittiche. Diese Ausbildung vermittelte unschätzbares Wissen über die Theaterkunst und die Techniken des Druckhandwerks, was Kunisadas Verbindung zur Utagawa-Linie festigte. Der Ateliername kuni-sada, abgeleitet vom Nachnamen Toyokuni I., symbolisierte dieses Erbe und nahm Kunisadas eigenes dauerhaftes Vermächtnis als führende Kraft auf diesem Gebiet vorweg.

    Meisterschaft der Farbe und des Charakters

    Im Laufe seiner blühenden Karriere wurde Kunisada zu einem Meister darin, die vergängliche Schönheit der „fließenden Welt“ einzufangen. Sein Werk zeichnet sich durch die extraordinary Fähigkeit aus, seinen Motiven durch lebendige Farben und akribische Details Leben einzuhauchen. Er erreichte beispiellosen Erfolg in mehreren verschiedenen Genres:

    Yakusha-e: Seine ikonischen Porträts von Kabuki-Schauspielern, die die dramatische Intensität und die stilisierten Bewegungen der Bühne mit psychologischer Tiefe einfingen.

    Bijin-ga: Seine exquisiten Darstellungen schöner Frauen, bei denen er fließende Linien und komplizierte Muster nutzte, um Eleganz und Anmut zu vermitteln.

    Musha-e: Seine dynamischen Drucke legendärer Krieger und historischer Szenen, die seine Beherrschung von Action und Komposition unter Beweis stellten.

    Die technische Brillanz Kunisadas lag in seiner Fähigkeit, die Grenzen des Holzschnitts zu erweitern. Er nutzte eine reiche Palette, die synonym mit der Ästhetik des späten Edo-Japans wurde. Seine Kompositionen waren nicht bloß dekorativ; sie waren erzählerische Kraftwerke, welche den sozialen Puls der Ära widerspiegelten – vom hohen Drama des Theaters bis hin zur stillen Eleganz des Teehauses.

    Vermächtnis und historische Bedeutung

    Die historische Bedeutung von Utagawa Kunisada kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Er war nicht nur ein Maler, sondern ein kultureller Chronist, der den Zenit der urbanen Kultur von Edo dokumentierte. Sein Werk überbrückte die Kluft zwischen traditioneller Handwerkskunst und dem aufstrebenden kommerziellen Kunstmarkt und machte hochwertige Kunst einem breiten Publikum zugänglich. Obwohl sein Ruhm in der frühen Neuzeit im Westen eine Phase relativer Bedeutungslosigkeit erlebte, hat die zeitgenössische Forschung ihn als einen zentralen Pfeiler der japanischen Kunst zurückgewonnen.

    Heute blicken wir auf Kunisada nicht nur als einen Nachfolger von Toyokuni I. zurück, sondern als einen Künstler, der die Möglichkeiten des Ukiyo-e-Mediums neu definiert hat. Sein Einfluss ist in der Entwicklung des Grafikdesigns und der anhaltenden Verehrung des japanischen Druckhandwerks weltweit sichtbar. Kunisada zu studieren bedeutet, den eigentlichen Herzschlag des Japans des 19. Jahrhunderts zu erleben, eingefangen in Tinte, Pigment und Holz.

    Weiterführende Informationen finden Sie hier

    Online abrufbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für The Hell Courtesan

    wahooart.com/de/art/download/utagawa-kunisada-the-hell-courtesan-D2UNEV-en/

    Zitierhinweis für dieses Kunstwerk

    MLA
    Kunisada. The Hell Courtesan. 1850, https://wahooart.com/de/art/utagawa-kunisada-the-hell-courtesan-D2UNEV-en/
    APA
    Kunisada (1850). The Hell Courtesan [Painting]. https://wahooart.com/de/art/utagawa-kunisada-the-hell-courtesan-D2UNEV-en/
    Chicago
    Kunisada. The Hell Courtesan. 1850. https://wahooart.com/de/art/utagawa-kunisada-the-hell-courtesan-D2UNEV-en/
    Harvard
    Kunisada (1850) The Hell Courtesan. Available at: https://wahooart.com/de/art/utagawa-kunisada-the-hell-courtesan-D2UNEV-en/

    Genau hinsehen

    The Hell Courtesan — Kunisada

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie begründen können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Werfen Sie einen Blick zurück auf Der Kabuki-Schauspieler Kawaharazaki Gonjuro als Kagekiyo, weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.
    4. Kunisada war etwa 64 Jahre alt, als dieses Werk entstand. Welche Details lassen auf die Handschrift eines Künstlers in dieser Lebensphase schließen?
    5. Welche Gefühle wollte der Künstler wohl in Ihnen auslösen?

    Ihre Antwort

    Verfassen Sie einen kurzen Text über dieses Kunstwerk. Nutzen Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Fragen & Antworten

    Wie viel Licht scheinen die Farben von "The Hell Courtesan" zu reflektieren?

    Die für "The Hell Courtesan" von Kunisada aufgezeichnete Luminanz beträgt Soft Shadow.

    Welches Format und welche Größe hat "The Hell Courtesan"?

    Das Format von „The Hell Courtesan“ ist Portrait und das Original hat die Maße 165 x 101 cm. Beides ist bei der Planung einer Reproduktion hilfreich.

    Wer hat "The Hell Courtesan" geschaffen und in welchem Jahr?

    Kunisada schuf „The Hell Courtesan“ im Jahr 1850.