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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Die Gitaniermagd

Name Klasse Datum

Tizian, Die Gitaniermagd (1511), Kunsthistorisches Museum. Gemeinfreiheit.

Eckdaten

Künstler
Tizian wahooart.com/de/artists/tizian_de/
Lebensdaten des Künstlers
1490 – 1576
Gemalt
1511
Medium
Öl auf Tafel
Originalgröße
66 x 84 cm
Bewegung
Venetian Renaissance The brief peak when balance, depth and anatomy came together — Leonardo, Raphael, Michelangelo.
Ausgestellt in
Kunsthistorisches Museum wahooart.com/de/museums/kunsthistorisches-museum-wien_de/
Abmessungen
66 x 84 cm
Besondere Merkmale/Techniken
Warme Farben, subtile Schattierung
Einflüsse
Giovanni Bellini, Giorgione
Motiv/Thema
Mutter und Kind

Im Kontext

Die Gitaniermagd — Tizian

Wie groß ist es?

Das Original hat die Maße 66 × 84 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Entstehungsjahr

  1. 1490
  2. 1500
  3. 1510
  4. 1520
  5. 1530
  6. 1540
  7. 1550
  8. 1560
  9. 1570

Schattiert: das Lebenswerk von Tizian (1490–1576) ▲ dieses Werk, 1511

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Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

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Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Spachtelgrau #d5c198

    Gespeicherte Palette

    • #D5C198
    • #9E8570
    • #201510
    • #5C4330
    Palette
    Erdig Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    Spachtelgrau
    Intensität
    Ausgewogen Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Aussage Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Starke farbliche Einheit Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Schattenanteil Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Dezente Farbigkeit Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    Die Gitaniermagd — Tizian

    Anmerkungen zu diesem Werk

    Für diesen Leitfaden aus veröffentlichten Quellen erstellt. Der Katalogeintrag selbst befindet sich im ersten Teil dieses Leitfadens.

    Bewegung
    Venezianische Renaissance
    Jahr
    1511
    Künstler
    Tizian Vecellio
    Künstlerischer Stil
    Frühe Titian-Phase

    Die Gipsy-Jungfrau: Ein Fenster in die Renaissance Venier

    Tiziano Vecellio, besser bekannt als Titian, war nicht nur ein Maler – er war ein Farbenmeister, ein Revolutionär der Ölmalerei und eine Schlüsselfigur des italienischen Hochrenaissance. Sein Werk, insbesondere "Die Gipsy-Jungfrau" aus dem Jahr 1511, ist mehr als nur ein Gemälde; es ist ein Fenster in eine Welt von sinnlicher Schönheit, spiritueller Tiefe und künstlerischer Innovation. Dieses Meisterwerk, das heute im Kunsthistorischen Museum in Wien seinen Platz hat, entführt uns zurück in die pulsierende Atmosphäre Venedigs am Beginn des 16. Jahrhunderts – eine Stadt, die als Brutstätte für Kunst und Kultur galt.

    Titian, geboren um 1490 in Pieve di Cadore, fand seine künstlerische Ausbildung zunächst bei Giovanni Bellini, einem seiner wichtigsten Lehrer. Doch er entwickelte schnell einen eigenen Stil, der von einer warmen, expansiven Phantasie geprägt war – eine Qualität, die sich besonders in der Darstellung von Körpern und Emotionen manifestiert. "Die Gipsy-Jungfrau" ist ein frühes Beispiel für diese Entwicklung, das gleichzeitig die Einflüsse seiner Vorgänger vereint und doch seine eigene, unverwechselbare Handschrift aufweist.

    Komposition und Symbolik: Eine Balance aus Realität und Ideal

    Das Gemälde zeigt die Jungfrau Maria in einer intimen Szene, die den heiligen Josef mit dem Säugling Jesus hält. Die Komposition ist von einer bemerkenswerten Harmonie geprägt – eine Balance zwischen der scheinbaren Einfachheit des Motivs und der subtilen Gestaltung der Landschaft im Hintergrund. Die dunklen Haare und das blasse Gesicht Marias, die ihr den Namen "Gipsy-Jungfrau" verliehen haben, verleihen dem Bild eine Aura von Melancholie und Würde. Doch diese Dunkelheit wird durch die warmen Farbtöne des Mantels und die sanfte Ausleuchtung der Figuren ausgeglichen.

    Die Landschaft selbst spielt eine entscheidende Rolle. Sie ist nicht bloß ein Hintergrund, sondern ein integraler Bestandteil der Szene. Die Bäume und die fernen Berge schaffen eine Atmosphäre von Frieden und Harmonie, die den spirituellen Charakter des Bildes unterstreicht. Es ist eine Idylle, die sowohl die Nähe der Familie als auch die Weite des Himmels symbolisiert – ein Ausdruck der christlichen Botschaft von Liebe, Hoffnung und Erlösung.

    Titian’s Technischer Genuss: Farbe als Sprache

    Titian war ein Meister der Farbenlehre. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern verzichtete er auf komplizierte Farbverschmichtigungen und setzte stattdessen auf eine sparsame, aber wirkungsvolle Verwendung von Farben. Er nutzte minimale Farbunterschiede, vereinzelte weiße Highlights und subtile Schatten, um die Volumen der Figuren und Objekte zu modellieren. Diese Technik verlieh den Gemälden eine besondere Lebendigkeit und Tiefe – ein Beweis für Titian’s außergewöhnliches Talent.

    Besonders auffällig ist die Verwendung von Rot in Marias Gewand. Rot symbolisiert hier nicht nur Liebe und Leidenschaft, sondern auch Blut und Opferbereitschaft – Assoziationen, die an die Kreuzigung Jesu erinnern. Gleichzeitig verleiht das Rot dem Bild eine dramatische Intensität und zieht den Blick des Betrachters auf die zentrale Figur. Die sparsame Anwendung von Weiß in den Highlights betont die Zartheit der Haut und die Anmut der Figuren, während die Schatten einen subtilen Kontrast erzeugen, der die Tiefe der Szene verstärkt.

    Ein Erbe der Renaissance: Bedeutung und Inspiration

    "Die Gipsy-Jungfrau" ist ein Schlüsselwerk der italienischen Renaissance. Sie verkörpert nicht nur Titian’s künstlerische Entwicklung, sondern auch die Ideale dieser Epoche – die Suche nach Harmonie, Schönheit und spiritueller Wahrheit. Das Gemälde hat Generationen von Künstlern inspiriert und fasziniert weiterhin mit seiner ergreifenden Darstellung von Liebe, Glauben und der menschlichen Erfahrung. Die hohe Qualität der Reproduktion ermöglicht es Ihnen, diese zeitlose Meisterleistung in Ihrem eigenen Zuhause zu genießen – ein wahrer Blickfang für Kunstliebhaber, Sammler und alle, die die Schönheit der Renaissance schätzen.

    Für weitere Informationen über Titian und andere bedeutende Werke des Kunsthistorischen Museums Wien besuchen Sie bitte https://AllPaintingsStore.com für hochwertige Reproduktionen.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Tizian

    Geboren in Pieve di Cadore, Italien

    Der venezianische Titan: Ein Leben in Farbe und Leinwand

    Tiziano Vecellio, der der Welt als Tizian bekannt ist, steht als monumentale Figur der italienischen Renaissance da – vielleicht als deren berühmtester Farbmalsmeister und ein Genie, das die Möglichkeiten der Ölmalerei neu definierte. Geboren um 1490 in Pieve di Cadore, eingebettet in die dramatische Landschaft der venezianischen Alpen, ist sein Weg von bescheidenen Anfängen bis hin zum internationalen Ruhm ein Zeugnis für außergewöhnliches Talent und eine unerschütterliche Hingabe an die künstlerische Innovation. Die Details rund um Tizians frühes Leben bleiben noch immer etwas im Mysterium verborgen, doch wir wissen, dass er eines von mehreren Kindern des Soldaten Gregorio Vecellio und Lucia war. In der Erkenntnis des Potenzials ihrer Söhne arrangierte die Familie für den jungen Tiziano und seinen Bruder Francesco eine Ausbildung bei einem Künstler in Venedig – eine Entscheidung, die den Lauf der Kunstgeschichte unwiderbrachtlich verändern sollte.

    Venedig an der Wende zum 16. Jahrhundert war ein pulsierendes Zentrum des Handels, der Kultur und des künstlerischen Aufbruchs. Tizians erste Ausbildung fand in der Werkstatt des Mosaizisten Sebastiano Zuccato statt, gefolgt von kurzen Zeiträumen unter der Anleitung von Gentile Bellini und, entscheidend, dessen Bruder Giovanni. Doch erst die Verbindung zu Giorgione – einem venezianischen Mitstreiter, dessen Werke eine ätherische, poetische Qualität besaßen – erwies sich als prägendstes Erlebnis. Die beiden Künstler arbeiteten an mehreren Projekten zusammen, darunter die Außenfresken für den Fondaco dei Tedeschi, einen geschäftigen Handelsposten für deutsche Kaufleute. Schon in diesen frühen Werken war Tizians außergewöhnliches Geschick offensichtlich, was ihm Anerkennung unter seinen Zeitgenossen einbrachte und die Brillanz ankündigte, die bald erblühen sollte.

    Die Entwicklung eines Meisters

    Tizians künstlerische Entwicklung lässt sich durch eine bemerkenswerte Vielseitigkeit und eine fortwährende Erkundung malerischer Techniken charakterisieren. Seine frühen Werke, stark beeinflusst von Giorgione, zeigen eine zarte Lyrik und einen meisterhaften Einsatz von Farbe zur Erzeugung atmosphärischer Effekte. Gemälde wie Ein Mann mit gepolstertem Ärmel (um 1509) demonstrieren sein aufkeimendes Talent für die Porträtmalerei, wobei er nicht nur das physische Ebenbild seiner Motive, sondern auch deren inneren Charakter einfing. Mit zunehmender Reife begann Tizian, sich von Giorgiones subtilen Tonalitäten zu lösen und einen kühneren, dramatis

    Durch seine lange Karriere drängte Tizian konsequent die Grenzen des künstlerischen Ausdrucks voran. Er experimentierte mit verschiedenen Pinselstrichen – von glatten, verschmolzenen Oberflächen bis hin zu lockeren, ausdrucksstarken Markierungen – und entwickelte eine einzigartige Technik des Farbauftrags in Schichten, um leuchtende Effekte zu erzielen. Seine Porträts wurden berühmt für ihre psychologische Tiefe und die realistische Darstellung von Texturen und Stoffen. Gleichzeitig brillierte er in mythologischen und religiösen Themen, denen er eine Sinnlichkeit und dramatische Intensität verlieh, die das Publikum fesselte. Ein Paradebeispiel ist die Venus von Urbino, ein Meisterwerk, das die Darstellung des weiblichen Aktes neu definierte und Tizian als führende Figur der venezianischen Malerei etablierte.

    Patronage, Prestige und bleibender Einfluss

    Tizians Talent zog die Aufmerksamkeit mächtiger Auftraggeber aus ganz Europa auf sich. Er diente unter anderem als Hofmaler für Kaiser Karl V., König Philipp II. von Spanien und Papst Paul III. Diese Schirmherrschaft bot ihm nicht nur finanzielle Sicherheit, sondern ermöglichte es ihm auch, monumentale Werke zu schaffen, die seine künstlerische Meisterschaft in großem Maßstab zur Schau stellten. Seine Fähigkeit, seinen Stil an den Geschmack verschiedener Höfe anzupassen und dabei seine eigene unverwechselbare Stimme zu bewahren, ist ein Beweis für sein außergewöhnliches Geschick und sein diplomatisches Fingerspitzengefühl.

    Die Wirkung von Tizians Werk reichte weit über sein eigenes Leben hinaus. Sein innovativer Einsatz von Farbe, seine lockere Pinselführung und sein Fokus auf das Einfangen des emotionalen Wesens seiner Motive beeinflussten Generationen von Künstlern tiefgreifend. Von Peter Paul Rubens und Rembrandt bis hin zu Eugène Delacroix und Édouard Manet schöpften unzählige Maler Inspiration aus seinen Meisterwerken. Er gilt als Schlüsselfigur im Übergang von der Hochrenaissance zum Barock, der den Weg für neue künstlerische Stile und Ansätze ebnete.

    Ein Vermächtnis, das Jahrhunderte überdauert

    Tizian verstarb 1576 in Venedig und hinterließ ein außergewöhnliches Werk, das bis heute Ehrfurcht und Bewunderung auslöst. Seine Gemälde finden sich in Museen auf der ganzen Welt, darunter die Galleria Palatina in Florenz, das Prado-Museum in Madrid und die National Gallery in London. Ein Werk von Tizian zu erleben bedeutet, einem Meister seines Fachs auf dem Gipfel seiner Macht zu begegnen – einem Maler, der die beispiellose Fähigkeit besaß, die Schönheit, das Drama und die Komplexität der menschlichen Existenz einzufangen.

    Weiterführende Erkundungen

    Museen & Sammlungen: Entdecken Sie Tizians Werke in der Scuola del Santo in Padua und San Salvador in Venedig, die beide seine atemberaubenden Fresken präsentieren.

    Verwandte Künstler: Erforschen Sie den Einfluss von Giorgione auf Tizians frühen Stil und die spätere Wirkung Tizians auf Künstler wie Rubens und Delacroix.

    Historischer Kontext: Tauchen Sie in die Welt der italienischen Renaissance und der venezianischen Malerei ein, um Tizians künstlerische Errungenschaften voll und ganz zu würdigen.

    Museum

    Kunsthistorisches Museum

    Ausgestellt in Wien, Austria

    Ein Palast der Echos: Enthüllung von Wiens künstlerischer Seele

    Wer durch den prachtvollen Eingang des Kunsthistorischen Museums in Wien schreitet, dem ist es, als würde er direkt in das Herz europäischer künstlerischer Ambitionen zurückkehren. Weit mehr als nur ein Hort für Meisterwerke, ist dieses kolossale Gebäude – ein Zeugnis von Gottfried Sempers visionärer Planung – eine architektonische Verkörperung römischer Grandiosität, die bewusst das Forum Romanum widerspiegelt und eine tiefe Verbindung zu klassischen Idealen herstellt. Nach seiner Fertigstellung im Jahr 1891 war es nicht als statische Vitrine gedacht; vielmehr entwarf Semper einen Raum, der Ehrfurcht einflößen, das Verständnis der westlichen Kunstentwicklung vertiefen und, was entscheidend ist, mit dem Geist seiner eigenen Sammlung atmen sollte. Die schiere Größe des Bauwerks – ein monumentales Statement vor der Wiener Skyline – vermittelt sofort den Ehrgeiz des Habsburgischen Kaiserreiches und die tiefe Bedeutung, die der Bewahrung und Feier der Kunst beigemessen wurde.

    Das Herzstück des Museums liegt zweifellos in der Bildgalerie, einer atemberaubenden Weite, in der die Titanen der Kunstgeschichte die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Dies ist nicht bloß eine Sammlung; es ist ein sorgfältig orchestrierter Dialog über Jahrhunderte hinweg. Betrachten Sie zum Beispiel Johannes Vermeers

    Die Kunst des Malens

    , eine obsessive Erkundung, die mit atemberaubender Präzision ausgeführt wurde. Das Gemälde selbst ist ein Fenster in seinen Schaffensprozess und offenbart die akribische Detailarbeit, mit der er die Realität einfing – vom subtilen Schimmer des Lichts auf dem Stoff bis hin zum fast greifbaren Gefühl stiller Kontemplation, das von der Figur des Künstlers ausgeht. Neben diesem fesselnden Werk hängt Raffaels

    Madonna im Grünen

    , das Gelassenheit ausstrahlt und die idealisierte Schönheit von Mutterschaft und göttlicher Gnade verkörpert. Rembrandts Selbstporträts, mit bewegender Intimität präsentiert, bieten einen zutiefst persönlichen Einblick in die Psyche des Künstlers – eine verletzliche und doch brillante Untersuchung der menschlichen Erfahrung, die die Zeit überdauert.

    Eine Reise durch die Zeit und die Antike

    Über die vertrauten Meisterwerke der Renaissance und des Barock hinaus reicht das Kunsthistorische Museum weit über seine gefeierten Gemälde hinaus, um eine greifbare Verbindung zum Anbeginn der Zivilisation anzubieten. Die Ägyptische Sammlung des Museums ist besonders bemerkenswert und steht den Funden in Kairo selbst in nichts nach; sie lädt Wanderer dazu ein, zwischen Sarkophagen mit kunstvollen Hieroglyphen zu schreiten und die Statuen von Pharaonen zu betrachten, die in der Zeit eingefroren sind. Diese Reise durch die Antike wird durch die Abteilung für Griechische und Römische Antike ergänzt, die Skulpturen und Artefakte zeigt, welche die Fundamente der westlichen Kultur beleuchten. Für den Geschichtssammler bietet die Kaiserliche Schatzkammer einen faszinierenden Einblick in die militärische Handwerkskunst und beherbergt eine beeindruckende Sammlung von Waffen und Rüstungen, die die Macht und das Prestige der Dynastie der Habsburger widerspiegeln.

    Das Engagement des Museums für die Bewahrung weltlicher Schätze ist ebenso tiefgreifend, einschließlich einer bemerkenswerten Sammlung von Musikinstrumenten und Hofuniformen, wobei jedes Stück Geschichten von opulenten Bällen und kaiserlichen Zeremonien flüstert. Diese Breite der Sammlung stellt sicher, dass jeder Besucher, ob Gelehrter oder gelegentlicher Bewunderer, eine Resonanz mit der Vergangenheit findet. Die Kuratoren haben die ursprünglichen Lichtverhältnisse in vielen Galerien akribisch rekonstruiert, sodass die Besucher die Nuancen von Farbe und Textur so erleben können, wie sie von den Meistern beabsichtigt waren, was eine fast spürbare Verbindung zum kreativen Prozess fördert.

    Das architektonische Erbe der Ringstraße

    Gottfried Sempers Entwurf für die Ringstraße – ein monumentaler Stadtplan, der darauf abzielte, Wien als Symbol kaiserlichen Glanzes zu erhöhen – ist untrennbar mit dem Museum verbunden. Zusammen mit dem Naturhistorischen Museum errichtet, stehen diese beiden prachtvollen Gebäude als Zwillingspfeiler habsburgischer Macht und verkörpern den Glauben an die Harmonisierung klassischer Ideale mit moderner Ingenieurskunst. Die Integration in die Ringstraße war ein strategischer Schachzug, um Wien als moderne, zivilisierte Hauptstadt zu präsentieren, die ihrem kaiserlichen Status würdig war. Den Aussichtspunkt der Kuppel zu erklimmen bedeutet, eine einzigartige Perspektive auf die reiche Geschichte der Stadt zu gewinnen; es ist eine bewusste architektonische Geste, die darauf ausgelegt ist, Ehrfurcht zu erzeugen und Wiens Position als führendes Zentrum künstlerischer Innovation in Europa zu festigen.

    In den letzten Jahren hat das Museum weiterhin wegweisende Erkundungen künstlerischer Traditionen aus aller Welt unterstützt. Bemerkenswerte Ausstellungen wie

    „Visionäre & Revolutionäre: Künstler, die die Kunstwelt transformierten“

    haben sich mit dem Leben zentraler Figuren befasst, die Landschaften vom Impressionismus bis zum Surrealismus neu gestalteten. Indem das Kunsthistorische Museum Kunst auf dynamische und fesselnde Weise präsentiert und über statische Ausstellungen hinausgeht, um frische Perspektiven auf die Vergangenheit zu bieten, stellt es sicher, dass seine Hallen nicht nur ein Denkmal dessen bleiben, was war, sondern ein lebendiger, atmender Dialog mit dem, was noch kommen wird.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Die Gitaniermagd

    wahooart.com/de/art/download/tizian-die-gitaniermagd-8Y2UJP-de/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Tizian. Die Gitaniermagd. 1511, Kunsthistorisches Museum. https://wahooart.com/de/art/tizian-die-gitaniermagd-8Y2UJP-de/
    APA
    Tizian (1511). Die Gitaniermagd [Painting]. Kunsthistorisches Museum. https://wahooart.com/de/art/tizian-die-gitaniermagd-8Y2UJP-de/
    Chicago
    Tizian. Die Gitaniermagd. 1511. Kunsthistorisches Museum. https://wahooart.com/de/art/tizian-die-gitaniermagd-8Y2UJP-de/
    Harvard
    Tizian (1511) Die Gitaniermagd. Kunsthistorisches Museum. Available at: https://wahooart.com/de/art/tizian-die-gitaniermagd-8Y2UJP-de/

    Genau hinsehen

    Die Gitaniermagd — Tizian

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie erklären können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie sieht diese Stimmung aus?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: virgin mary, renaissance, landscape. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf Auffnahme der Jungfrau Maria (1516), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    5. Venetian Renaissance: The brief peak when balance, depth and anatomy came together — Leonardo, Raphael, Michelangelo. Wo lässt sich dies in diesem Werk erkennen?

    Ihre Antwort

    Schreiben Sie einen kurzen Absatz über dieses Kunstwerk. Verwenden Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Kunst-Quiz

    Die Gitaniermagd — Tizian

    Wie gut kennen Sie dieses Kunstwerk?

    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 5 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. Welche der folgenden Künstler hatte den größten Einfluss auf Titian bei der Entstehung von "Die Gitano-Madonna"?

      • A Leonardo da Vinci
      • B Giovanni Bellini
      • C Michelangelo
    2. 2. Welche Farbe dominiert die Kleidung der Madonna in "Die Gitano-Madonna"?

      • A Blau
      • B Rot
      • C Grün
    3. 3. In welchem Museum befindet sich die Gemälde "Die Gitano-Madonna" heute?

      • A Louvre in Paris
      • B Kunsthistorisches Museum in Wien
      • C Rijksmuseum in Amsterdam
    4. 4. Welche Technik wird durch Titian's Verwendung von minimalen Farbunterschieden und subtilen Schatten charakterisiert?

      • A Pointillismus
      • B Chiaroscuro
      • C Frottage
    5. 5. Welche Landschaftselemente sind im Hintergrund von "Die Gitano-Madonna" zu sehen?

      • A Eine urbane Skyline
      • B Berge und Bäume
      • C Wüstenlandschaft

    Mein Ergebnis: ____ von 5

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

    1A · 2B · 3B · 4B · 5B