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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Via del Corso (Querformat), Rome

Name Klasse Datum

Thomas Struth, Via del Corso (Querformat), Rome (1984). Zur Referenz reproduziert; alle Rechte liegen beim Rechteinhaber.

Eckdaten

Künstler
Thomas Struth wahooart.com/de/artists/thomas-struth_de/
Lebensdaten des Künstlers
1954 – ?
Gemalt
1984
Originalgröße
42 x 53 cm

Im Kontext

Via del Corso (Querformat), Rome — Thomas Struth

Maße

Das Original hat die Maße 42 × 53 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Entstehungsjahr

  1. 1950
  2. 1960
  3. 1970
  4. 1980

Schattiert: das Lebenswerk von Thomas Struth (1954–?) ▲ dieses Werk, 1984

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Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Espresso #4f4c48

    Gespeicherte Palette

    • #4F4C48
    • #EBE7E2
    • #7F7C78
    • #201D19
    Palette
    Earthy Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    Espresso
    Intensität
    Monochromatic Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Statement Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Unified Palette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Shadow Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Muted Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Thomas Struth

    Geburtsort Geldern, Deutschland

    Frühes Leben und Ausbildung

    Thomas Struth wurde am 11. Oktober 1954 in Geldern, Deutschland, geboren.

    Seine Eltern waren Gisela Struth (eine Keramikbäckerin) und Heinrich Struth (Bankdirektor).

    Von 1973 bis 1980 studierte er an der Kunstakademie Düsseldorf.

    Anfänglich konzentrierte er sich auf die Malerei unter Peter Kleemann und später, ab 1974, unter Gerhard Richter.

    Er fühlte sich zunehmend zur Fotografie hingezogen. Mit Richters Unterstützung trat Struth 1976 zusammen mit Candida Höfer, Axel Hütte und Roswitha Ronkholz der neu gegründeten Klasse für Fotografie von Bernd und Hilla Becher bei. Dies markierte eine entscheidende Wendung in seiner künstlerischen Richtung.

    Frühe Werke: Düsseldorfer Straßen und Stadtlandschaften

    1976 präsentierte er auf einer Studentenausstellung ein Raster aus 49 Fotografien, die von einem zentralen Standpunkt auf verlassenen Straßen in Düsseldorf aufgenommen wurden. Diese Bilder hielten sich an eine strenge Logik der Mittelsymmetrie.

    Diese frühen Werke waren durch ihre neutrale Behandlung der Szenen gekennzeichnet, wobei starke Kontraste vermieden und das graue Licht des frühen Morgens genutzt wurde.

    1977 arbeitete er mit Axel Hütte zusammen, um Wohnungen in East London, England, zu fotografieren.

    Er war 1978 der erste Künstler-in-Residence am P.S. 1 Studios, Long Island City.

    Seine anschließenden Reisen führten zu ähnlichen Serien, die Stadtlandschaften in Paris (1979), Rom (1984), Edinburgh (1985) und Tokio (1986) dokumentierten. Diese frühen Werke bestanden hauptsächlich aus Schwarz-Weiß-Aufnahmen und zeigten oft Wolkenkratzer und erkundeten das Verhältnis zwischen Menschen und ihrer modernen Umgebung.

    Entwicklung: Familienporträts und Museumsfotografien

    In den 1980er Jahren begann Struth, nach einem Treffen mit dem Psychoanalytiker Ingo Hartmann, sowohl in Farbe als auch in Schwarz-Weiß Familienporträts zu erstellen. Diese Werke zielten darauf ab, zugrunde liegende soziale Dynamiken innerhalb scheinbar statischer Fotografien aufzudecken.

    Ab 1989 begann er seine bekannteste Serie, die Museumsaufnahmen. Diese Zyklus dokumentierte Besucher, die Kunstwerke in renommierten Museen auf der ganzen Welt betrachten, darunter das Art Institute of Chicago, das Musée du Louvre und die Accademia in Venedig.

    Er erweiterte diese Praxis auch um Fotografien von Besuchern in Kirchen.

    Ab 1998 umfasste die Serie auch säkulare Stätten von Bedeutung wie Times Square und den Yosemite Nationalpark.

    Die Pergamonmuseum-Serie (1996-2001) konzentrierte sich ausschließlich auf dieses Berliner Museum und fing Besucher ein, die mit klassischen Antiquitäten interagieren. Struth verwendete zunächst spontane Aufnahmen, inszenierte aber in späteren Fotografien die Positionierung der Teilnehmer.

    Seine Museo del Prado-Serie (2005) zeigte Betrachter um Velázquez's Las Meninas und betonte die aktive Rolle des Zuschauers bei der Interpretation von Kunst.

    Spätere Werke: Paradies, Gruppierungen und Technologische Landschaften

    Ab 1998 erforschte Struth Dschungelsettings in Japan, Australien, China, Amerika und Europa und schuf großformatige Fotografien aus der Paradies-Serie.

    Zwischen 1995 und 2003 produzierte er eine Reihe von Fotografien, die Gruppen von Menschen an markanten Orten zeigen, sei es als Touristen oder Pilger.

    Ab 2010 verlagerte sich seine Arbeit auf die Dokumentation der strukturellen Feinheiten entlegener techno-industrieller und wissenschaftlicher Forschungsräume wie Physikinstitute, Pharmazeutika, Raumstationen und Kernkraftanlagen.

    2014 präsentierte er eine Serie mit Panoramablicken auf Disneyland und Disney California Adventure und untersuchte veränderte Perspektiven in diesen Themenparks.

    Sein jüngstes Werk, Tiere (2017-2018), dokumentierte Forscher am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin bei der Untersuchung der Artenvielfalt und des Naturschutzes.

    Einfluss und Bedeutung

    Struth ist eine Schlüsselfigur der Düsseldorfer Fotografieschule, neben Künstlern wie Candida Höfer, Axel Hütte und Andreas Gursky.

    Seine Arbeit baut auf dem Erbe von Bernd und Hilla Bechers systematischer Dokumentation industrieller Strukturen auf.

    Struths Museumsaufnahmen sind besonders bedeutsam für ihre Erkundung der Wahrnehmung, sozialen Dynamiken und der Rolle des Betrachters bei der Vollendung eines Kunstwerks. Sie heben hervor, wie Betrachter die Vergangenheit aktiv interpretieren und re-interpretieren durch das Engagement mit kulturellen Artefakten.

    Seine großformatigen Fotografien laden zur Kontemplation über Themen wie Moderne, Technologie und das Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt ein.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

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    wahooart.com/de/art/download/thomas-struth-via-del-corso-querformat-rome-AQS6EG-en/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Struth, Thomas. Via del Corso (Querformat), Rome. 1984, https://wahooart.com/de/art/thomas-struth-via-del-corso-querformat-rome-AQS6EG-en/
    APA
    Struth, Thomas (1984). Via del Corso (Querformat), Rome [Painting]. https://wahooart.com/de/art/thomas-struth-via-del-corso-querformat-rome-AQS6EG-en/
    Chicago
    Thomas Struth. Via del Corso (Querformat), Rome. 1984. https://wahooart.com/de/art/thomas-struth-via-del-corso-querformat-rome-AQS6EG-en/
    Harvard
    Struth, Thomas (1984) Via del Corso (Querformat), Rome. Available at: https://wahooart.com/de/art/thomas-struth-via-del-corso-querformat-rome-AQS6EG-en/

    Genau hinsehen

    Via del Corso (Querformat), Rome — Thomas Struth

    Genau hinsehen

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