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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Sir John Wilkinson

Name Klasse Datum

Thomas Gainsborough, Sir John Wilkinson (1776), Staatliche Museen zu Berlin. Gemeinfrei. Erleben Sie diese Leinwand unter bewegtem Licht: die Zeichnung, die wahre Farbe unter dem Firnis, das reine Pigment

Fakten auf einen Blick

Künstler
Thomas Gainsborough wahooart.com/de/artists/thomas-gainsborough_de/
Lebensdaten des Künstlers
1727 – 1788
Gemalt
1776
Originalgröße
234 x 145 cm
Bewegung
British Landscape School Art that puts feeling, wildness and the power of nature above calm order and rules.
Ausgestellt in
Staatliche Museen zu Berlin wahooart.com/de/museums/staatliche-museen-zu-berlin-berlin_de/
Artistic style
Leichte Pinselstriche
Influences
Landschaftsmalerei
Notable elements or techniques
Detailreiche Darstellung, Lichtspiel
Subject or theme
Porträt eines Mannes

Im Kontext

Sir John Wilkinson — Thomas Gainsborough

Wie groß ist es?

Das Original hat die Maße 234 × 145 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe. Es ist zu groß, um auf dieser Seite maßstabsgetreu dargestellt zu werden.

Wann wurde dieses Werk gemalt?

  1. 1720
  2. 1730
  3. 1740
  4. 1750
  5. 1760
  6. 1770
  7. 1780
  8. 1790

Obere Zeile: die Jahre. Untere Zeile: das Alter des Künstlers zu Beginn und am Ende jedes Zeitraums — 0 bei der Geburt, 61 beim Tod.

Gemalt, als der Künstler 49 war. Der Künstler wurde 61 alt. 260 der 496 datierten Werke dieses Künstlers in unserem Katalog entstanden früher.

Schattiert: das Lebenswerk von Thomas Gainsborough (1727–1788) ▲ dieses Werk, 1776 jedes datierte Gemälde, Jahrzehnt für Jahrzehnt

Erste Werke: bis 1763 Hauptwirkungsjahre: 1763–1782 Spätwerke: ab 1782

Diese drei Abschnitte unterteilen die Werke, für die dieser Katalog ein Datum vorweisen kann, in ein erstes Viertel, eine mittlere Hälfte und ein letztes Viertel. Es handelt sich dabei nicht um das vollständige Werk der Künstlerin: Eine dünne Phase kann eher eine Lücke in der Dokumentation als eine ruhigere Zeit darstellen. Dieselbe Zeitspanne, die mit dem Leben des Künstlers verwoben ist

Vergleichen mit

Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: wahooart.com/de/art/similar/thomas-gainsborough-sir-john-wilkinson-8Y3AFD-de/

Farben

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Schwarz #0c060b

    Katalogisierte Palette

    • #0C060B
    • #66473B
    • #A27E60
    • #322123

    Diese Farben innerhalb der gesamten Palette des Künstlers Andere Gemälde nach Farbe finden

    Bezeichnung der Hauptfarbe
    Schwarz
    Intensität
    Monochrom Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Sanft Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Disharmonische Farbpalette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Tiefste Schattenwerte Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Gedämpft Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Wo auf der Welt wird dieses Gemälde betrachtet?

    • unter 1%
    • 1–3%
    • 3–8%
    • 8–20%
    • 20% und mehr
    Dieses Gemälde allein weist zu wenige registrierte Besucher auf, um eine Karte zu erstellen, daher zeigt die Tafel alle Werke von Thomas Gainsborough aus den letzten zwölf Monaten – insgesamt 44 Länder. Herkunft dieser Zahlen

    Die zehn führenden Länder

    1. 1 China 47,0%35.100 visits
    2. 2 Vereinigte Staaten von Amerika 9,5%7.100 visits
    3. 3 Frankreich 8,7%6.500 visits
    4. 4 Singapur 6,2%4.600 visits
    5. 5 Hong Kong 4,4%3.300 visits
    6. 6 Spanien 3,1%2.300 visits
    7. 7 Vereinigtes Königreich 3,1%2.300 visits
    8. 8 Rumänien 2,7%2.000 visits
    9. 9 Italien 2,5%1.900 visits
    10. 10 Deutschland 1,2%900 visits
    11. · 34 weitere Länder 11,6%8.700 visits

    Finden Sie die drei dunkelsten Länder auf der Karte. Befindet sich das Museum, das dieses Gemälde beherbergt, in einem dieser Länder? Notieren Sie einen Grund, warum Menschen aus der Ferne es betrachten könnten.

    Die 20 meistgesehenen Werke von Thomas Gainsborough

    1. 1 Der Blaue Junge (Jonathan Buttall) 13,8%13.100 visits
    2. 2 Gespräch im Park, 1740 6,7%6.400 visits
    3. 3 Herr und Frau Andrews, 1748 2,7%2.600 visits
    4. 4 Gespräch im Park, 1740 1,7%1.600 visits
    5. 5 Der Mall in St. James, 1783 1,2%1.100 visits
    6. 6 Imaginäre Landschaft (überarbeitet von einem englischen Nachfolger des 19. Jahrhunderts), 1920 1,2%1.100 visits
    7. 7 Gainsboroughs Wald (Cornard Wood), 1746 1,2%1.100 visits
    8. 8 Mr. und Mrs. Andrews, 1749 1,1%1.000 visits
    9. 9 Mrs Graham, 1777 0,9%900 visits
    10. 10 Portrait of a Lady in Blue, 1779 0,8%800 visits
    11. 11 Die Gravenor Familie, 1752 0,8%800 visits
    12. 12 Lambe Barry, 1759 0,8%800 visits
    13. 13 Gespräch im Park 0,8%800 visits
    14. 14 Pomeranzeknüppelchen und Welpe, 1777 0,8%800 visits
    15. 15 Landschaft mit Bauern über einer Brücke, 1784 0,7%700 visits
    16. 16 Die Rückkehr der Holzhauer, 1772 0,6%600 visits
    17. 17 Mrs. Mary Cobbold mit ihrer Tochter Anne, 1752 0,6%600 visits
    18. 18 Letitia Leigh (1746–1838), Mrs Townley Balfour, 1771 0,6%600 visits
    19. 19 Lady Alston, 1767 0,6%600 visits
    20. — Sir John Wilkinson, 1776 dieses Gemälde 0,0%0 visits

    Zusammen machen diese Werke 37,6% der gesamten Aufmerksamkeit aus, die die Gemälde dieses Künstlers in den letzten zwölf Monaten erhalten haben. Der Katalog enthält 623 Werke dieses Künstlers, von denen 312 mindestens einmal betrachtet wurden. Dieses Gemälde wurde in diesem Zeitraum noch nicht aufgerufen – es schließt die Liste ohne Platzierung ab. Dies gilt Monat für Monat gleichermaßen

    Die Balken messen die Aufmerksamkeit, nicht die Qualität. Wählen Sie das Werk an der Spitze und dieses hier: Nennen Sie eine Sache, die ein Gemälde über seine handwerkliche Meisterschaft hinaus berühmt machen könnte.

    Über dieses Kunstwerk

    Sir John Wilkinson — Thomas Gainsborough

    Thomas Gainsborough und der Squire John Wilkinson

    Der Gemälde beschreibt ein beeindruckendes Werk von Thomas Gainsborough, einem Meister des englischen Landschafts- und Porträtmalerei des zweiten Jahrhunderts achtzehnten Jahrhunderts. Dieses außergewöhnliche Kunstwerk wurde 1776 geschaffen und zeigt einen Mann in einem eleganten Anzug auf einer Bank sitzend, begleitet von einem Cane und einem Hut. Ein besonderes Augenmerk gilt der Darstellung eines alten Herrn mit einem sorgfältig gemalten Gesichtsausdruck und einer präzisen Wiedergabe seiner Kleidung – ein Stilmittel, das Gainsboroughs Fähigkeit zur Erfassung menschlicher Emotionen und Persönlichkeit unterstreicht. Der Hintergrund wird von Bäumen und Büschen eingerahmt und schafft eine ruhige und natürliche Umgebung für dieses beeindruckende Porträt.

    Überblick über den Künstler: Thomas Gainsborough (1727-1788) gilt als einer der bedeutendesten englischen Künstler seiner Zeit. Er wurde in Sudbury geboren und erhielt eine umfassende künstlerische Ausbildung, die ihn später zu einem Pionier des britischen Landschaftsstil prägte.

    Der Stil: Gainsboroughs Gemälde zeichnen sich durch eine leichte Farbpalette und einfache Pinselstriche aus – ein Ansatz, der für seine Zeit revolutionär war und dessen Einfluss bis heute nachweisbar ist. Er bevorzugte eine natürliche Darstellung von Licht und Schatten, um eine Atmosphäre von Wärme und Ruhe zu schaffen.

    Die Technik: Das Gemälde wurde mit Öl auf Leinwand gemalt und zeigt eine hohe Detailtreue sowie eine außergewöhnliche Farbgebung. Gainsboroughs Technik wird oft als „englisch“ bezeichnet und zeichnet sich durch eine besondere Sensibilität für die Natur aus.

    Die Bedeutung von Squire John Wilkinson

    „Squire John Wilkinson“ ist mehr als nur ein Porträt; es ist eine Darstellung eines Mannes im Kontext seiner Zeit. Gainsboroughs Werk spiegelt die gesellschaftlichen Werte und Vorstellungen des englischen Adels wider und zeigt einen Mann von Würde und Erfahrung. Die Wahl des Motivs und der Umgebung unterstreicht die Bedeutung von Tradition und Natur – Themen, die auch heute noch relevant sind.

    Symbolik: Der Cane dient als Symbol für Stärke und Selbstbewusstsein, während der Hut eine gewisse soziale Stellung repräsentiert. Die Bäume und Büsche im Hintergrund symbolisieren Ruhe und Harmonie sowie eine Verbindung zur Natur – Werte, die Gainsboroughs Kunst stets prägten.

    Historischer Kontext: Das Gemälde wurde zu Beginn des Jahrhunderts achtzehnten Jahrhunderts geschaffen und spiegelt die zunehmende Bedeutung der Landschaftsbildkunst wider. Gainsborough gilt als einer der Gründer des britischen Landschaftsstil und beeinflusste zahlreiche Künstler seiner Zeit.

    Emotionale Wirkung und Inspiration

    „Squire John Wilkinson“ beeindruckt durch seine ruhige Schönheit und seine Fähigkeit, eine bestimmte Stimmung zu erzeugen. Das Gemälde lädt den Betrachter ein, über die Bedeutung von Tradition und Natur nachzudenken und inspiriert dazu, eigene Kunstwerke mit ähnlicher Sensibilität für Licht und Farbe zu schaffen. Es ist ein Meisterwerk, das auch heute noch Freude und Ehrfurcht hervorruft – eine Erinnerung daran, dass Kunst nicht nur dekorativ sein kann, sondern auch tiefgreifende Emotionen und Gedanken ausdrücken kann.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Thomas Gainsborough

    Geboren in Sudbury, Vereinigtes Königreich

    Frühes Leben und Ausbildung

    Thomas Gainsborough, eine bedeutende Figur der britischen Kunst des 18. Jahrhunderts, wurde am 14. Mai 1727 in Sudbury, Suffolk geboren. Als jüngster Sohn von John Gainsborough, einem Weber und Hersteller von Wollwaren, war Thomas' frühes Leben geprägt von einer angeborenen Leidenschaft für Zeichnung und Malerei. Bereits im Alter von zehn Jahren hatte er sein künstlerisches Talent mit Miniatur-Selbstporträts und kleinen Landschaftsbildern unter Beweis gestellt.

    Künstlerische Karriere

    Thomas’ formelle künstlerische Ausbildung begann 1740 unter der Anleitung von Hubert Gravelot in London. Seine Assoziation mit William Hogarth beeinflusste jedoch maßgeblich seinen Stil. Gainsboroughs Werk zeichnet sich durch seine helle Farbpalette und mühelose Pinseltechnik aus, was ihn von seinen Zeitgenossen unterschied.

    Porträt einer Dame in Blau (siehe auf AllPaintingsStore) demonstriert Gainsboroughs Meisterschaft im Porträt, wobei der ruhige Ausdruck und die zarten Gesichtszüge des Subjekts bemerkenswert detailliert wiedergegeben sind.

    Johann Christian Bach (siehe auf AllPaintingsStore) beweist seine Fähigkeit, das Wesen seiner Motive einzufangen, wie in diesem Ölgemälde auf Leinwand zu sehen ist.

    Selbstporträt (siehe auf AllPaintingsStore) (Roy Miles Gallery, London, Großbritannien), ein Beweis für seine Fähigkeiten im Selbstporträt.

    Mary, Countess of Howe (siehe auf AllPaintingsStore) (244 x 152 cm, Öl auf Leinwand), ein Beispiel für seine Porträts mit einer bedeutenden Persönlichkeit.

    Einflüsse und Stilentwicklung

    Gainsboroughs künstlerische Entwicklung war von verschiedenen Einflüssen geprägt. Die frühe Ausbildung bei Hubert Gravelot legte den Grundstein für seine Fähigkeiten in der grafischen Darstellung, während die Begegnung mit William Hogarth seinen Stil maßgeblich beeinflusste. Er entwickelte eine einzigartige Herangehensweise an das Porträt, indem er neben der formalen Darstellung auch die Persönlichkeit und Stimmung des Subjekts einzufangen versuchte. Seine Landschaftsbilder zeichnen sich durch eine lockere Pinseltechnik und eine atmosphärische Darstellung aus, die ihn von seinen Zeitgenossen abhebt. Die Rivalität mit Sir Joshua Reynolds befeuerte seinen Ehrgeiz, in beiden Genres herausragende Leistungen zu erzielen.

    Bemerkenswerte Werke und Standorte

    Gainsboroughs Gemälde sind heute in zahlreichen Museen und Galerien weltweit zu bewundern.

    Gloucester City Museum - Art Gallery, Gloucester, Großbritannien – entdecken Sie die Meisterwerke dieses Museums, darunter Werke von Charles March Gere und Richard Whitfo.

    Blake Museum, Großbritannien – erkunden Sie die in diesem Museum ausgestellten Kunstwerke, darunter Gemälde wie Irene von Thomas Chidgey.

    Die Charterschule (siehe auf AllPaintingsStore) – ein beeindruckendes Ölgemälde aus dem Jahr 1748, das die Charterschule darstellt.

    Das Ehrenmitglied Harriott Marsham (siehe auf AllPaintingsStore) – ein elegantes Porträt einer Dame aus dem 18. Jahrhundert.

    Der Blaue Junge (Jonathan Buttall) (siehe auf AllPaintingsStore) – ein Meisterwerk der 18. Jahrhundert Porträtmalerei.

    Sir Henry Bate Dudley (siehe auf AllPaintingsStore) – ein Meisterwerk des Rokoko.

    Herr und Frau Andrews (siehe auf AllPaintingsStore) – ein atemberaubendes Porträt aus dem Jahr 1748.

    Vermächtnis und Bedeutung

    Thomas Gainsboroughs Einfluss auf die britische Kunst ist unbestreitbar. Als Gründungsmitglied der Royal Academy spielte er eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Institution. Seine Werke werden bis heute für ihre Eleganz, ihren Charme und ihre meisterhafte Technik geschätzt. Er inspirierte nachfolgende Generationen von Künstlern und trug maßgeblich zur Entwicklung der britischen Porträt- und Landschaftsmalerei bei. Künstler wie Richard Wilson und William Heath Wilson wurden von seinem Stil beeinflusst. Sein Vermächtnis lebt in seinen zahlreichen Gemälden weiter, die Kunstliebhaber auf der ganzen Welt begeistern.

    Richard Wilson – bekannt für seine ruhigen Landschafszenen und idyllischen Ausblicke.

    Sir Joshua Reynolds – Britanniens führender Porträtmaler & Gründer der Royal Academy.

    Hubert François Gravelot – Französischer Rokoko-Grafiker, der die englische Kunst beeinflusste.

    Gainsboroughs Haus in Sudbury – Geburtsort von Thomas Gainsborough.

    Museum

    Staatliche Museen zu Berlin

    Ausgestellt in Berlin, Germany

    Ein Spiegel der Epochen: Die Staatlichen Museen zu Berlin

    Im Herzen Berlins, einer Stadt, die von Geschichte und Wandel geprägt ist, erhebt sich ein einzigartiges Zeugnis menschlicher Kreativität und kultureller Vielfalt: die Staatlichen Museen zu Berlin. Mehr als nur eine Ansammlung von Kunstwerken, sind sie eine Reise durch Jahrtausende, ein Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, der den Besucher in seinen Bann zieht. Von den prunkvollen Sälen der Museumsinsel bis hin zu den modernen Räumlichkeiten des Kulturforums entfaltet sich hier eine Welt voller Wunder, die sowohl den Kenner als auch den neugierigen Betrachter gleichermaßen fasziniert.

    Die Wurzeln dieser beeindruckenden Institution reichen zurück ins Jahr 1823, als König Friedrich Wilhelm III. mit visionärem Weitblick die "Königlichen Museen" gründete – eine Sammlung, die nicht nur preußischen Stolz widerspiegeln sollte, sondern auch den Geist einer offenen und global vernetzten Welt umarmen sollte. Diese Ambition wuchs im Laufe der Jahrzehnte zu einem komplexen Netzwerk von siebenzehn Museen heran, die in fünf unterschiedlichen Clustern organisiert sind und jeweils einen besonderen Aspekt menschlicher Schöpfungskraft beleuchten. Die Architektur selbst ist ein Spiegelbild dieser Entwicklung, mit ikonischen Bauten wie dem Alten Museum, dem Neuen Museum und dem Pergamonmuseum, Meisterwerke des Architekten Karl Friedrich Schinkel, dessen Verständnis von Raum und Licht bis heute unsere Wahrnehmung von Kunst prägt.

    Schätze der Antike und die Magie Ägyptens

    Die Museumsinsel, ein UNESCO-Weltkulturerbe, bildet das Herzstück dieser einzigartigen Museumslandschaft. Hier offenbaren sich Schätze aus aller Welt, die Zeugnis von den großen Zivilisationen vergangener Epochen geben. Im Alten Museum begegnet man der Eleganz griechischer und römischer Skulpturen, die Ideale von Schönheit und Bürgerlichkeit verkörpern. Doch gerade das Neue Museum übt eine besondere Anziehungskraft aus – es beherbergt die atemberaubende Büste der Nefertiti, ein Symbol ägyptischer Majestät. Dieses ikonische Kunstwerk, das 1912 entdeckt wurde, fesselt bis heute durch seine außergewöhnliche Lebendigkeit und vermittelt einen tiefen Einblick in die faszinierende Welt des alten Ägypten. Die jüngst abgeschlossene Restaurierung hat dem Neuen Museum nicht nur zu neuem Glanz verholfen, sondern auch die Präsentation der Nefertiti auf innovative Weise inszeniert und unterstreicht das Engagement der Staatlichen Museen für den Erhalt unseres kulturellen Erbes.

    Das Pergamonmuseum hingegen entführt in die Welt des Alten Orients. Hier kann man sich kaum dem Ehrfurcht einheimsen, wenn man vor dem rekonstruierten Ischtar-Tor von Babylon steht – seine leuchtenden Glasurbilder erzählen Geschichten von Macht und Pracht vergangener Reiche. Die monumentale Architektur und die beeindruckende Vielfalt der Exponate machen das Pergamonmuseum zu einem unvergesslichen Erlebnis.

    Von Meistern alter Zeiten bis zur Moderne

    Jenseits der Museumsinsel entfaltet sich eine weitere Facette der Staatlichen Museen. Im Kulturforum beherbergt die Gemäldegalerie Meisterwerke alter Meister, darunter Botticellis "Primavera", ein Fest der Schönheit und des Frühlings, sowie Rembrandts eindringliche Porträts, die tief in die menschliche Seele blicken. Das Kunstgewerbemuseum verzaubert mit seiner umfangreichen Sammlung dekorativer Künste – von kunstvoll geschnitzten Elfenbeinkästchen bis hin zu filigranen Wandteppichen, die einen lebendigen Zeugnis vergangener Geschmäcker und technologischer Innovationen darstellen. Diese Sammlungen bieten nicht nur Einblicke in künstlerische Strömungen, sondern auch in die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Kräfte, die sie geprägt haben.

    Die Staatlichen Museen zu Berlin sind mehr als nur ein Ort der Kunstbetrachtung – sie sind ein lebendiges Zeugnis deutscher Geschichte und Widerstandskraft. Die Sammlung spiegelt die turbulenten Ereignisse des 20. Jahrhunderts wider, von den romantischen Landschaften Caspar David Friedrichs bis hin zum schonungslosen Realismus Adolph Menzel’s Darstellungen preußischer Gesellschaft. Die Alte Nationalgalerie bietet einen besonderen Einblick in diese Ära und verdeutlicht die Spannung zwischen Tradition und Moderne, die das 19. Jahrhundert prägte.

    Heute stehen die Staatlichen Museen zu Berlin als Mahnmal für Berlins Widerstandskraft und sein unerschütterliches Engagement für den Erhalt des kulturellen Erbes. Die sorgfältigen Restaurierungsarbeiten am Pergamonmuseum sind ein Beweis dafür, dass diese Institutionen bestrebt sind, ihre ikonische Sammlung zu bewahren und zukünftigen Generationen zugänglich zu machen – damit die Schätze der Vergangenheit weiterhin Inspiration und Staunen wecken.

    Weiterführende Informationen finden Sie hier

    Online abrufbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Sir John Wilkinson

    wahooart.com/de/art/download/thomas-gainsborough-sir-john-wilkinson-8Y3AFD-de/

    Zitierhinweis für dieses Kunstwerk

    MLA
    Gainsborough, Thomas. Sir John Wilkinson. 1776, Staatliche Museen zu Berlin. https://wahooart.com/de/art/thomas-gainsborough-sir-john-wilkinson-8Y3AFD-de/
    APA
    Gainsborough, Thomas (1776). Sir John Wilkinson [Painting]. Staatliche Museen zu Berlin. https://wahooart.com/de/art/thomas-gainsborough-sir-john-wilkinson-8Y3AFD-de/
    Chicago
    Thomas Gainsborough. Sir John Wilkinson. 1776. Staatliche Museen zu Berlin. https://wahooart.com/de/art/thomas-gainsborough-sir-john-wilkinson-8Y3AFD-de/
    Harvard
    Gainsborough, Thomas (1776) Sir John Wilkinson. Staatliche Museen zu Berlin. Available at: https://wahooart.com/de/art/thomas-gainsborough-sir-john-wilkinson-8Y3AFD-de/

    Genau hinsehen

    Sir John Wilkinson — Thomas Gainsborough

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie begründen können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: portraiture, landscape, british art. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf Der Blaue Junge (Jonathan Buttall), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.
    5. British Landscape School: Art that puts feeling, wildness and the power of nature above calm order and rules. Wo lässt sich dies in diesem Werk erkennen?

    Ihre Antwort

    Verfassen Sie einen kurzen Text über dieses Kunstwerk. Nutzen Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Kunst-Quiz

    Sir John Wilkinson — Thomas Gainsborough

    Wie gut kennen Sie dieses Kunstwerk?

    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 4 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. ¿Quién pintó este retrato?

      • A Joshua Reynolds
      • B Francisco Goya
      • C Thomas Gainsborough
    2. 2. ¿En qué año fue creado este cuadro?

      • A 1750
      • B 1768
      • C 1776
    3. 3. ¿Dónde se encuentra el personaje principal en esta pintura?

      • A En una ciudad bulliciosa
      • B En un jardín cerrado
      • C En un bosque tranquilo
    4. 4. ¿Cuál es el estilo artístico predominante de esta obra?

      • A Romanticismo
      • B Barroco
      • C Neoclasicismo

    Mein Ergebnis: ____ von 4

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

    1C · 2C · 3C · 4A

    Überprüfen Sie jede Antwort mit dem Katalogeintrag für dieses Gemälde

    Fragen & Antworten

    Wie alt war Thomas Gainsborough, als „Sir John Wilkinson“ im Jahr 1776 geschaffen wurde?

    Thomas Gainsborough schuf „Sir John Wilkinson“ im Alter von 49. Der Künstler wurde 1727 geboren, und das Werk datiert auf 1776.

    Welche Leuchtkraft weist "Sir John Wilkinson" von Thomas Gainsborough auf?

    "Sir John Wilkinson" von Thomas Gainsborough weist eine Luminanz von Dunkel auf. Die Luminanz beschreibt, wie viel Licht die Farben scheinbar reflektieren.

    Welche Farbe dominiert in "Sir John Wilkinson" von Thomas Gainsborough?

    Ein Warme Sonnenuntergangstöne Farbton durchzieht "Sir John Wilkinson" von Thomas Gainsborough.