Papierformat

Leitfaden für studentische Kunstwerke

CAST

Name Klasse Datum

Shirotani Kosei, CAST, Gwangju Design Biennale. Zur Referenz reproduziert; alle Rechte liegen beim Rechteinhaber.

Eckdaten

Künstler
Shirotani Kosei wahooart.com/de/artists/shirotani-kosei_de/
Lebensdaten des Künstlers
1968 – ?
Ausgestellt in
Gwangju Design Biennale wahooart.com/de/museums/gwangju-design-biennale-gwangju_de/

Im Kontext

CAST — Shirotani Kosei

Wann könnte dieses Werk entstanden sein?

  1. 1960

Schattiert: das Lebenswerk von Shirotani Kosei (1968–?)

Für diese Aufnahme liegt kein genaues Jahr vor – wenn Sie die Lebensdaten des Künstlers und den Stil des Werkes berücksichtigen, auf welches Jahrzehnt würden Sie tippen?

Ähnliche Kunstwerke

  • LEAVES TO TEA wahooart.com/de/art/shirotani-kosei-leaves-to-tea-D7UV2Y-en/

Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: wahooart.com/de/art/similar/shirotani-kosei-cast-D7UUAU-en/

Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    White #f0f0f0

    Gespeicherte Palette

    • #F0F0F0
    • #7B7B7B
    • #C8C9C8
    • #A2A2A0
    Palette
    Neutrals Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    White
    Intensität
    Monochromatic Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Gentle Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Balanced Harmony Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Brilliant Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Muted Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    CAST — Shirotani Kosei

    The CAST series began from a design commission that requested for a glass series, that would launch as a modern design from Japan into the world market. This series was requested to replace Wilhelm Wagenfeld’s Jenaer Glas series, which has been discontinued in Japan due to inevitable circumstances. Similar to Jenaer’s, the material of the product is Pyrex glass, and the bottom is tempered for easy handling. The glass is designed to be convenient to drink from; it is made to be smooth to the touch, and its edges are inclined. These inclined edges have become the major element of the design in the CAST series. The idea of the inclined edges serving both function and form of the design is considered to be influenced by Bauhaus’s ideas. Today, the CAST series, with its origins from Germany, is currently selling in more than 20 countries worldwide.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Shirotani Kosei

    Geboren in Nagasaki, Japan

    Shirotani Kosei: Ein harmonischer Zusammenschnitt aus Architektur, Handwerk und japanischer Philosophie

    Geboren in Nagasaki, Japan, im Jahr 1968, ist Shirotani Koseis künstlerische Reise eine faszinierende Verschränkung von architektonischem Design, traditionellem Handwerk und einer tief verwurzelten Philosophie, die er als “Progettazione” bezeichnet. Dieser Ansatz, der aus dem post-kriegsitalienischen Design-Landschaft hervorgegangen ist, betont ein intuitives Verständnis für die Interaktion zwischen Menschen und Objekten – das Erschaffen von Stücken, die nahtlos in den Alltag integrieren und ein Gefühl von Komfort und zurückhaltender Eleganz fördern. Seine Arbeit geht dabei weit über Ästhetik hinaus; sie zielt darauf ab, einen Raum zur bewussten Auseinandersetzung zu schaffen.

    Frühe Einflüsse und die Jahre in Mailand

    Shirotani Kosei begann seine Ausbildung zunächst in architektonischen und Designbüros im pulsierenden Herzen Mailands, Italien, von 1991 bis 2002. Diese Zeit erwies sich als entscheidend, indem sie ihn mit den Prinzipien des italienischen Designs vertraut machte – ein Fokus auf Funktionalität, Proportionen und eine Wertschätzung für taktile Materialien. Der Einfluss dieser Ära ist deutlich in seinem späteren Werk erkennbar, insbesondere in der sorgfältigen Detailverarbeitung und der Verfolgung einer harmonischen Balance zwischen Form und Funktion. Er war von 1996 bis 2005 als Redaktionshilfskraft bei ABITARE tätig, einer renommierten Architekturzeitschrift, wodurch er sich noch intensiver mit der Welt des Designs und seinem Einfluss auf den Alltag vertraut machte.

    Die Rückkehr nach Japan und die Philosophie der Progettazione

    Nach seiner Rückkehr in seine Heimat im Jahr 2002 gründete Shirotani Studio Shirotani in Unzen-Shi, Nagasaki. Dies markierte eine bewusste Entscheidung, japanische Ästhetik und Handwerkskunst mit seinem erworbenen Wissen zu integrieren. Das Kernstück seiner Designphilosophie, “Progettazione”, ist im Wesentlichen die Schaffung von Objekten, die intuitiv und auf menschliche Bedürfnisse reagieren – ein Ansatz, der die Erfahrung der Nutzung gegenüber einer starren Einhaltung von Formen priorisiert. Er strebte danach, etwas Unangreifbares einzufangen, oft als “Geist” bezeichnet, der Menschen durch geschicktes Handwerk und sorgfältige Überlegungen zu Objekten hinzieht. Diese Philosophie geht über das reine Design hinaus; sie zielt darauf ab, eine Verbindung zwischen Schöpfer, Objekt und Nutzer zu fördern.

    Wichtige Werke und Anerkennung

    Shirotanis Werk hat sowohl in Japan als auch international bedeutende Anerkennung gefunden. Seine “CAST”-Kollektion, insbesondere die Glaswaren – insbesondere "Glassware for Ease and Grace of Movement - CAST" – verkörpert diese Philosophie. Das Design beinhaltet absichtlich eine leichte nach außen gewölbte Kante am Rand, um einen reibungslosen Ablauf von Flüssigkeiten beim Trinken oder Gießen zu gewährleisten. Ähnlich sorgfältig sind die Griffe geformt, um den Handgriff zu minimieren. Jenseits der Glaswaren hat er auch Skulpturen aus Guss entwickelt und demonstriert so meisterhaftes Wissen über Material und Form. Seine Werke wurden in renommierten Einrichtungen wie dem National Crafts Museum in Japan und der Gwangju Design Biennale 2019 in der Galerie4 ausgestellt, wodurch seine Position als führender zeitgenössischer Designer des Handwerks gefestigt wurde. Er war außerdem Gastdozent an Institutionen wie der Saga Universität und der Fukuoka Design Schule.

    Vermächtnis und fortwährende Einflüsse

    Shirotani Koseis Einfluss geht über die einzelnen von ihm geschaffenen Stücke hinaus. Sein Werk verkörpert eine ruhige Eleganz, die einen tiefen Respekt vor Traditionen sowie eine gleichzeitige Wertschätzung für Innovation widerspiegelt. Sein Instagram-Konto mit über 266 Followern gibt einen Einblick in seinen kreativen Prozess und seine Hingabe an seine Philosophie. Es ist bedauerlicherweise zu erwähnen, dass Shirotani im Dezember 2020 verstarb, wodurch ein Vermächtnis durchdachter Gestaltung und eine tiefe Wertschätzung für die menschliche Erfahrung zurückbleibt. Seine Werke werden weiterhin ausgestellt und studiert, was sicherstellt, dass seine einzigartige Vision erhalten bleibt.

    Museum

    Gwangju Design Biennale

    Ausgestellt in Gwangju, Südkorea

    Eine Symphonie aus Form und Menschlichkeit: Die Gwangju Design Biennale

    Im Herzen der pulsierenden Kulturlandschaft Südkoreas, wo die Echos der Geschichte auf den Herzschlag der Zukunft treffen, liegt die Gwangju Design Biennale. Weit mehr als eine bloße Ausstellung, dient dieses alle zwei Jahre stattfindende Ereignis als tiefgreifender Schnittpunkt von Tradition und Innovation – eine globale Bühne, auf der die Grenzen zwischen industriellem Nutzen und freier Kunst verschwimmen. Gegründet im Jahr 2004 als Geschwisterstätte der legendären Gwangju Biennale, hat sich dieses Forum zu einem erstklassigen internationalen Dialog entwickelt, der uns dazu einlädt, die Objekte und Umgebungen, die unsere Existenz prägen, neu zu überdenken. Es ist ein Ort, an dem die haptische Schönheit koreanischer Handwerkskunst auf die glatten, digitalen Grenzen von morgen trifft und so ein immersives Erlebnis schafft, das unsere Vorstellungen darüber, was Design erreichen kann, herausfordert.

    Die architektonische Kulisse der Biennale ist ebenso Teil der Erzählung wie die Exponate selbst. Eingebettet in die weitläufige urbane Oase des Gwangju Jungoe Parks, bieten die Ausstellungsflächen eine eindrucksvolle Gegenüberstellung der Epochen. Moderne, avantgardistische Hallen stehen im stillen Zwiegespräch mit historischen Strukturen und spiegeln den widerstandsfähigen Geist der Stadt wider. Diese physische Landschaft ist eine Hommage an den mutigen Gwangju-Aufstand von 1980 und webt einen Faden des demokratischen Kampfes und der Freiheit des Ausdrucks in das eigentliche Gefüge des Design-Diskurses ein. Die Begehung dieser Gelände gleicht einer Reise durch eine Zeitlinie, in der das Streben nach sozialem Fortschritt untrennbar mit der Evolution ästhetischen Denkens verbunden ist.

    Die Glanzlichter der Biennale-Kollektion sind ein Zeugnis für die Kraft eines inklusiven und transformativen Designs. Besucher werden oft von skulpturalen Installationen gefesselt, die das empfindliche Gleichgewicht zwischen technologischem Fortschritt und ökologischer Nachhaltigkeit erforschen, neben Textilarbeiten, die das komplexe Erbe der koreanischen Kunstfertigkeit feiern. Man findet sich vielleicht gebannt von den innovativen Metallarbeiten des Studio Klio wieder, wo die Designer Kwak Jung-huan und Yoon Jeong-che überlieferte Techniken mit einer zeitgenössischen Note verschmelzen. Die Präsenz von Shirotani Koseis architektonischen Visionen und der feinen Metallkunst aus dem Saleem Atelier unterstreicht zudem das Engagement der Biennale für ein vielfältiges, multisensorisches Medium, das sowohl das Auge als auch die Seele anspricht.

    Was die Gwangju Design Biennale wahrhaftig auszeichnet, ist ihre unerschütterliche Hingabe an das Konzept des „Inklusiven Designs“. Jüngste Themen wie

    „Du, die Welt: Wie Design die Menschlichkeit umarmt“

    , unterstreichen die Mission, Kreativität als Werkzeug für Empathie und sozialen Zusammenhalt einzusetzen. Die Ausstellungen sind akribisch in thematische Bereiche gegliedert – Welt, Leben, Mobilität und Zukunft – wobei jeder Bereich untersucht, wie Design individuelle Unterschiede anerkennen und das Zusammenleben fördern kann. Für den Kunstliebhaber, den Sammler oder den Innenarchitekten bietet die Biennale mehr als nur visuelle Inspiration; sie liefert eine tiefgreifende philosophische Untersuchung darüber, wie die von uns geschaffenen Objekte die Kluft zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen überbrücken und letztlich eine gerechtere und mitfühlendere globale Zukunft gestalten können.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für CAST

    wahooart.com/de/art/download/shirotani-kosei-cast-D7UUAU-en/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Kosei, Shirotani. CAST. n.d., Gwangju Design Biennale. https://wahooart.com/de/art/shirotani-kosei-cast-D7UUAU-en/
    APA
    Kosei, Shirotani (n.d.). CAST [Painting]. Gwangju Design Biennale. https://wahooart.com/de/art/shirotani-kosei-cast-D7UUAU-en/
    Chicago
    Shirotani Kosei. CAST. n.d. Gwangju Design Biennale. https://wahooart.com/de/art/shirotani-kosei-cast-D7UUAU-en/
    Harvard
    Kosei, Shirotani (n.d.) CAST. Gwangju Design Biennale. Available at: https://wahooart.com/de/art/shirotani-kosei-cast-D7UUAU-en/

    Genau hinsehen

    CAST — Shirotani Kosei

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie erklären können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie sieht diese Stimmung aus?
    3. Werfen Sie einen Blick zurück auf LEAVES TO TEA, weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.
    4. Was wollte der Künstler wohl, dass Sie fühlen?
    5. Wenn Sie dem Künstler eine Frage zu diesem Werk stellen könnten, welche wäre das?

    Ihre Antwort

    Schreiben Sie einen kurzen Absatz über dieses Kunstwerk. Verwenden Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.