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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Mushrooms

Name Klasse Datum

Pjotr Konchalowski, Mushrooms (1911). Gemeinfrei. Erleben Sie diese Leinwand unter bewegtem Licht: die Zeichnung, die wahre Farbe unter dem Firnis, das reine Pigment

Fakten auf einen Blick

Künstler
Pjotr Konchalowski wahooart.com/de/artists/pyotr-konchalovsky_de/
Lebensdaten des Künstlers
1876 – 1956
Gemalt
1911
Originalgröße
63 x 91 cm
Bewegung
Fauvism Wild, unnatural colour used straight from the tube — critics called the painters "wild beasts".

Im Kontext

Mushrooms — Pjotr Konchalowski

Wie groß ist es?

Das Original hat die Maße 63 × 91 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Wann wurde dieses Werk gemalt?

  1. 1870
  2. 1880
  3. 1890
  4. 1900
  5. 1910
  6. 1920
  7. 1930
  8. 1940
  9. 1950

Obere Zeile: die Jahre. Untere Zeile: das Alter des Künstlers zu Beginn und am Ende jedes Zeitraums — 0 bei der Geburt, 80 beim Tod.

Gemalt, als der Künstler 35 war. Der Künstler wurde 80 alt. 65 der 759 datierten Werke dieses Künstlers in unserem Katalog entstanden früher.

Schattiert: das Lebenswerk von Pjotr Konchalowski (1876–1956) ▲ dieses Werk, 1911 jedes datierte Gemälde, Jahrzehnt für Jahrzehnt

Erste Werke: bis 1918 Hauptwirkungsjahre: 1918–1937 Spätwerke: ab 1937

Diese drei Abschnitte unterteilen die Werke, für die dieser Katalog ein Datum vorweisen kann, in ein erstes Viertel, eine mittlere Hälfte und ein letztes Viertel. Es handelt sich dabei nicht um das vollständige Werk der Künstlerin: Eine dünne Phase kann eher eine Lücke in der Dokumentation als eine ruhigere Zeit darstellen. Dieselbe Zeitspanne, die mit dem Leben des Künstlers verwoben ist

Vergleichen mit

Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: wahooart.com/de/art/similar/pyotr-konchalovsky-mushrooms-8XYSTG-en/

Farben

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Celadon #c7c7a1

    Katalogisierte Palette

    • #C7C7A1
    • #14383B
    • #606852
    • #B9923E

    Diese Farben innerhalb der gesamten Palette des Künstlers Andere Gemälde nach Farbe finden

    Bezeichnung der Hauptfarbe
    Celadon
    Intensität
    Balanced Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Statement Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Discordant Palette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Shadow Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Balanced Soft Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Wo auf der Welt wird dieses Gemälde betrachtet?

    • unter 1%
    • 1–3%
    • 3–8%
    • 8–20%
    • 20% und mehr
    Dieses Gemälde allein weist zu wenige registrierte Besucher auf, um eine Karte zu erstellen, daher zeigt die Tafel alle Werke von Pjotr Konchalowski aus den letzten zwölf Monaten – insgesamt 14 Länder. Herkunft dieser Zahlen

    Die zehn führenden Länder

    1. 1 China 73,7%21.600 Besuche
    2. 2 Vereinigte Staaten von Amerika 6,8%2.000 Besuche
    3. 3 Singapur 4,8%1.400 Besuche
    4. 4 Vereinigtes Königreich 3,8%1.100 Besuche
    5. 5 Hong Kong 2,7%800 Besuche
    6. 6 Italien 2,7%800 Besuche
    7. 7 Spanien 1,0%300 Besuche
    8. 8 Japan 1,0%300 Besuche
    9. 9 Belgien 0,7%200 Besuche
    10. 10 Chile 0,7%200 Besuche
    11. · 4 weitere Länder 2,1%600 Besuche

    Finden Sie die drei dunkelsten Länder auf der Karte. Befindet sich das Museum, das dieses Gemälde beherbergt, in einem dieser Länder? Notieren Sie einen Grund, warum Menschen aus der Ferne es betrachten könnten.

    Die 20 meistgesehenen Werke von Pjotr Konchalowski

    1. 1 Still Life. Lilacs., 1937 2,2%700 Aufrufe
    2. 2 Matador Manuel Gartha, 1910 1,6%500 Aufrufe
    3. 3 Die Brücke in Abramtsevo, 1911 1,6%500 Aufrufe
    4. 4 City, 1912 1,2%400 Aufrufe
    5. 5 A. N. Tolstoy, visiting the artist, 1941 1,2%400 Aufrufe
    6. 6 Venice. House of Tintoretto., 1924 1,2%400 Aufrufe
    7. 7 Stierkampf. Studie., 1910 1,2%400 Aufrufe
    8. 8 House in Abramtsevo, 1911 1,2%400 Aufrufe
    9. 9 Pine tree, 1920 0,9%300 Aufrufe
    10. 10 Cottage in Kuntsevo, 1919 0,9%300 Aufrufe
    11. 11 Die Landschaft. Küste Frankreichs., 1908 0,9%300 Aufrufe
    12. 12 Still Life. Malwa., 1921 0,9%300 Aufrufe
    13. 13 Still Life. Basket of apples on the floor., 1932 0,9%300 Aufrufe
    14. 14 Sudak. The Valley., 1917 0,9%300 Aufrufe
    15. 15 The woman in front of a mirror, 1921 0,9%300 Aufrufe
    16. 16 Katya sleeping, 1932 0,9%300 Aufrufe
    17. 17 Haystacks in the evening, 1926 0,9%300 Aufrufe
    18. 18 Begonia 0,9%300 Aufrufe
    19. 19 Still Life. Lilac, a bucket and a watering can., 1955 0,9%300 Aufrufe
    20. 83 Mushrooms, 1911 dieses Gemälde 0,3%100 Aufrufe

    Zusammen machen diese Werke 21,6% der gesamten Aufmerksamkeit aus, die die Gemälde dieses Künstlers in den letzten zwölf Monaten erhalten haben. Der Katalog enthält 797 Werke dieses Künstlers, von denen 231 mindestens einmal betrachtet wurden. Dieses Gemälde belegt Platz 83 unter den Werken, mit 0,3% dieser Aufmerksamkeit (100 Besuche). Dies gilt Monat für Monat gleichermaßen

    Die Balken messen die Aufmerksamkeit, nicht die Qualität. Wählen Sie das Werk an der Spitze und dieses hier: Nennen Sie eine Sache, die ein Gemälde über seine handwerkliche Meisterschaft hinaus berühmt machen könnte.

    Über dieses Kunstwerk

    Mushrooms — Pjotr Konchalowski

    Pyotr Konchalovsky's Mushrooms is a quintessential example of Fauvist art, characterized by its bold brushstrokes and vivid colors. Created in 1911, this painting measures 63 x 91 cm and showcases the artist's unique ability to balance warm and cool tones. As a prominent figure in the Jack of Diamonds group, Konchalovsky's work had a significant impact on the development of Russian modern art.

    The Artist and His Style

    Pyotr Konchalovsky was a Russian painter born in 1876 in Slavianka, Kharkov gubernia (currently Ukraine). His father was an art publisher, which likely influenced his interest in painting. Konchalovsky's journey as an artist began with formal training at the Moscow School of Painting, Sculpture, and Architecture. He later became a key figure in the Jack of Diamonds group, known for their avant-garde approach to art. To learn more about Konchalovsky's life and work, visit Pyotr Konchalovsky on AllPaintingsStore.com.

    The Painting: "Mushrooms"

    The painting Mushrooms is a stunning representation of the still life genre in Fauvist style. The central focus is on two vases, one orange with a floral pattern and the other green adorned with a red flower. These vases are placed on a dark blue surface, which contrasts sharply with their bright colors. Scattered around these vases are various objects, including mushrooms in different shades of brown and white, and seashells. The use of color is particularly striking in this piece, with bold, non-naturalistic hues used throughout.

    View more of Konchalovsky's works, such as Still Life. Peaches. on AllPaintingsStore.com

    Discover the world of Fauvism and its key artists, including Henri Matisse and André Derain, on Wikipedia

    Fauvism is a style characterized by bold colors and energetic brushwork. Konchalovsky's Mushrooms embodies this style, with its vibrant colors and dynamic composition. The painting is not only a beautiful still life but also a testament to the artist's skill and innovative approach to art.

    To own a piece of this artistic history, AllPaintingsStore.com offers handmade oil painting reproductions of Konchalovsky's works, including Mushrooms. These reproductions are created with meticulous attention to detail, ensuring the preservation of the essence of the original artwork. Visit AllPaintingsStore.com to explore the world of art and discover the beauty of Fauvism.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Pjotr Konchalowski

    Geboren in Charkiw, Russland

    Frühes Leben, Familie und künstlerische Ausbildung

    Die Geschichte von Pjotr Konchalowski beginnt im Dorf Slawjanka, gelegen in der Gouvernementsverwaltung Charkow des Russischen Reiches. Geboren am 21. Februar 1876, trat er in eine Welt ein, in der die Grenzen zwischen Kunst und Intellekt bereits von seinem Umfeld gezogen wurden. Sein Vater, Pjotr Petrowitsch Konchalowski, war ein Mann der Gelehrsamkeit und Verleger von Kunstwerken – ein Beruf, der sicherstellte, dass das Haus tief in den visuellen und literarischen Strömungen seiner Zeit verwurzelt war. Dieses Umfeld bot eine natürliche, wenn auch stille Einführung in das Leben eines Schöpfers, zumal die Familie schließlich nach Moskau zog, wo das Heim zu einem Treffpunkt für viele bedeutende Persönlichkeiten der russischen Kunstszene wurde.

    Seine formale Ausbildung begann in den Klassenzimmern der Moskauer Schule für Malerei, Bildhauerei und Architektur. Hier begann der junge Mann, sein technisches Verständnis von Form und Farbe zu verfeinern. Doch seine Ambitionen zogen ihn schließlich in das Herz der westlichen Kunstwelt. Zwischen 1896 und 1898 reiste er nach Paris, um an der Académie Julian zu studieren. Diese Zeit des Eintauchens in die französische Atmosphäre ermöglichte es ihm, die sich wandelnden Perspektiven der europäischen Moderne aus erster Hand zu erleben – eine Erfahrung, die später seinen eigenen, unverwechselbaren Umgang mit der Leinwand prägen sollte.

    Nach seiner Rückkehr in die Heimat suchte er nach höchster akademischer Strenge und schrieb sich an der Kaiserlichen Kunstakademie in Sankt Petersburg ein. Er blieb dort bis 1907, als er als ausgebildeter Maler und Grafiker seinen Abschluss machte. Diese intensive Ausbildung, die sich von den Ateliers Moskaus bis zu den Akademien von Paris und Sankt Petersburg erstreckte, legte das Fundament für eine Karriere, die sich schließlich durch die komplexen Umbrüche der russischen und sowjetischen Ära navigieren sollte.

    Der Aufstieg der russischen Avantgarde

    Als die Winde des Wandels durch die russische Kunstszene fegten, fand sich Pjotr Konchalowski im Zentrum eines radikalen Sturms wieder. Er wurde zu einem Gründungsmitglied und zum Vorsitzenden der Gruppe „Jack of Diamonds“, einem Kollektiv, das danach strebte, die verstaubten Traditionen der Akademie zu zertrümmern. Diese Gesellschaft, an deren Mitgründung er 1910 beteiligt war, fungierte als Gefäß für neue, kühne Ideen, die die etablierte Ordnung herausforderten. Seine Führung innerhalb dieser Gruppe half dabei, eine Ära intensiver Experimentierfreudigkeit zu definieren, in der die alten Regeln der Repräsentation zugunsten von etwas viel Viszeralerem und Unmittelbarerem beiseitegeschoben wurden.

    Seine Leinwände aus diesen Jahren offenbaren einen Mann, der tief im modernen Geist Europas verwurzelt war. Er löste sich von der bloßen Nachahmung und wandte sich stattdessen den kühnen, expressiven Qualitäten des Fauvismus und der strukturellen Klarheit des Cézanismus zu. Es war eine Zeit tiefgreifender Entdeckungen, in der er versuchte, das Wesen von Form und Farbe durch eine Linse einzufangen, die sowohl modern als auch zutiefst persönlich war. Sein Werk in dieser Epoche spiegelte eine rastlose Energie wider, die die sich ständig verändernde Landschaft einer Nation im Umbruch widerspiegelte.

    Matador Manuel Gartha (1910)

    Bullfighting amateur (1910)

    Still Life with a Coffeepot (1919)

    Technik, Stil und künstlerische Einflüsse

    Die Pinselführung von Pjotr Konchalowski wurde durch eine tiefgreifende Begegnung mit den Meistern des Westens geformt. Während seiner Zeit in Paris fühlte er sich den strukturierten Kompositionen von Paul Cézanne hingezogen – eine Verbindung, die einen Großteil seiner frühen Entwicklung prägen sollte. Durch diesen Cézannismus suchte er nach dem eigentlichen Wesen der Form, war jedoch gleichermaßen bewegt von der expressiven Intensität in den Werken von Vincent van Gogh. Dieses Streben nach Farbe und Emotion führte ihn nach Arles, wo er versuchte, das Herz von Van Goghs Vision zu durchdringen. Zudem schöpfte er Inspiration aus der kühnen, flächigen Ästhetik von Paul Gauguin und verschmolz diese vielfältigen europäischen Strömungen zu einer singulären, suchenden Bildsprache.

    Sein Stil war niemals ein statisches Gebilde; er war vielmehr ein rastloser Dialog zwischen konkurrierenden Bewegungen. Er bewegte sich durch die Experimente des Kubismus und die leuchtenden, ungehemmten Paletten des Fauvismus und fand dabei oft eine gemeinsame Basis im Primitivismus. Den Figuren verlieh er eine gewisse Schwere, ein Gefühl der Körperlichkeit, das manche mit den Traditionen der venezianischen Malerei in Verbindung brachten. Diese Fähigkeit, das Radikale mit dem Substanziellen in Einklang zu bringen, erlaubte es ihm, durch die wechselhaften Gezeiten der russischen Moderne zu navigieren. Er war ein Künstler, der die Avantgarde umarmen konnte, während er gleichzeitig eine tiefe, zugrunde liegende Verbindung zur physischen Präsenz seiner Motive bewahrte.

    Als die Jahre verstrichen und sich die politische Landschaft seines Landes wandelte, durchlief sein künstlerischer Ansatz eine letzte, bedeutende Transformation. Er löste sich vom experimentellen Eifer seiner Jugend und entwickelte sich zu einem Meister des Spätrealismus. In dieser Evolution tauschte er die fragmentierten Ebenen seiner frühen Jahre gegen eine solide, geerdete Darstellung des Lebens ein. Selbst als er sich den Anforderungen einer neuen Ära anpasste, blieb die Kraft seiner Handführung in seinen Darstellungen der Welt um ihn herum unverkennbar.

    Übergang zum Sozialistischen Realismus

    Als sich die politischen Winde in Russland änderten, fand sich Pjotr Konchalowski in einer Landschaft wieder, die eine völlig neue visuelle Sprache forderte. Im Jahr 1922 vollzog er einen bedeutenden Schritt, indem er dem Verband der Künstler des Revolutionären Russlands beitrat – einer Organisation, die in scharfem Gegensatz zu den Avantgarde-Kreisen stand, die er einst angeführt hatte. Es war eine Ära des tiefgreifenden Umbruchs. Bis in die 1930er Jahre hinein begann der experimentelle Geist seiner Jugend allmählich zu verblassen und wurde durch eine tiefe Hinwendung zum Sozialistischen Realismus ersetzt. Dabei übernahm er diesen Stil nicht bloß; er wurde zu einem klassischen Musterbeispiel der sowjetischen Malerei, indem er einen Weg fand, sein technisches Können mit den ideologischen Anforderungen seiner Zeit in Einklang zu bringen.

    Dieser Übergang war geprägt von einer Verschiebung hin zu einer monumentalen und gefestigten Form der Darstellung. Während seine frühen Jahre vom unermüdlichen Streben nach der Moderne definiert waren, spiegelten seine späteren Werke die Schwere des Staates wider. Seine Fähigkeit, seine künstlerische Stimme an diese wechselnden Strömungen anzupassen, blieb auch bei den Behörden nicht unbemerkt. Im Jahr 1943 wurde er als Träger des Stalin-Preises geehrt – eine Anerkennung, die seine Stellung innerhalb des offiziellen künstlerischen Establishments festigte. Seine Werke aus dieser Zeit besitzen oft eine Aura von Gewicht und Beständigkeit; sie fangen den Geist einer Nation im Wandel durch die Linse eines strukturierten, zielgerichteten Realismus ein.

    Hauptwerke und künstlerisches Schaffen

    Geprägt von einer ständigen Bewegung und wechselnden künstlerischen Loyalitäten, schuf Pjotr Konchalowski ein gewaltiges Werk, das auf über fünftausend Stücke geschätzt wird. Seine künstlerische Hand bewegte sich dabei zwischen den intimen Details eines gedeckten Tisches und der monumentalen Weite des öffentlichen Lebens. Im Jahr 1911 widmete er seine Aufmerksamkeit den stillen, erdigen Texturen der Natur in Pilzen. In dieser Lebensphase erforschte er, wie Licht und Form vereinfacht werden können, um das wahre Wesen eines Sujets einzufangen. Bis 1912 war sein Blick bereits zum Mittelmeerraum gewandert, was zu dem Werk Siena: Piazza dei Signori führte – eine Komposition, die sein tiefes Engagement für die Strukturen und Farben der italienischen Landschaft widerspiegelte.

    Als die Jahre verstrichen und sich die politischen Winde in Russland änderten, passten sich seine Motive dem Zeitgeist an. Er war kein bloßer Beobachter; er passte seine Vision der sich wandelnden Welt um ihn herum an. Im Jahr 1916 schuf er Agave, ein Werk, das sein anhaltendes Interesse am Zusammenspiel kräftiger Formen demonstrierte. Sein Schaffen blieb äußerst produktiv, selbst als er sich durch die Komplexitäten des sowjetischen Regimes bewegte, wobei er sich vom experimentellen Geist seiner Jugend hin zu einem monumentaleren und zeremonielleren Stil der Porträt- und Landschaftsmalerei entwickelte. Er suchte unaufhörlich nach einem Weg, seine persönliche künstlerische Stimme zu bewahren, selbst als die Anforderungen des Staates eine völlig andere Form der Darstellung verlangten.

    Familienerbe und Privatleben

    Das Privatleben des Künstlers war tief mit den kreativen Strömungen seiner Zeit verwoben. Im Jahr 1902 heiratete er Olga Surikova – eine Verbindung, die ihn fest in einem Kreis von Intellektuellen und Schöpfern verankerte. In diesem häuslichen Umfeld herrschte niemals Stille, da der Drang zur Schöpfung wie ein roter Faden durch seine gesamte Blutlinie zu ziehen schien. Seine Kinder waren nicht bloße Beobachter seines Schaffens, sondern beschritten ihre eigenen, ganz individuellen Wege des künstlerischen Ausdrucks, was sicherstellte, dass der Familienname fest im kulturellen Gefüge der Nation verankert blieb.

    Sein Sohn, Mikhail Petrovich Konchalovsky, widmete sich den bildenden Künsten und nutzte den Pinsel, um seine eigenen ästhetischen Fragestellungen zu erforschen. Seine Tochter hingegen, Natalia Konchalovskaya, fand ihre Stimme im geschriebenen Wort und wurde als Dichterin und Kinderbuchautorin bekannt. Der kreative Funke sprang über Generationen hinweg weiter; sein Enkel, Nikita Mikhalkov, fand schließlich seinen Weg in die Welt des Kinos als Regisseur. Durch diese Nachkommen reichte der Einfluss des Malers weit über die Leinwand hinaus und erstreckte sich in die Welten der Literatur und des Films.

    Weiterführende Informationen finden Sie hier

    Online abrufbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Mushrooms

    wahooart.com/de/art/download/pyotr-konchalovsky-mushrooms-8XYSTG-en/

    Zitierhinweis für dieses Kunstwerk

    MLA
    Konchalowski, Pjotr. Mushrooms. 1911, https://wahooart.com/de/art/pyotr-konchalovsky-mushrooms-8XYSTG-en/
    APA
    Konchalowski, Pjotr (1911). Mushrooms [Painting]. https://wahooart.com/de/art/pyotr-konchalovsky-mushrooms-8XYSTG-en/
    Chicago
    Pjotr Konchalowski. Mushrooms. 1911. https://wahooart.com/de/art/pyotr-konchalovsky-mushrooms-8XYSTG-en/
    Harvard
    Konchalowski, Pjotr (1911) Mushrooms. Available at: https://wahooart.com/de/art/pyotr-konchalovsky-mushrooms-8XYSTG-en/

    Genau hinsehen

    Mushrooms — Pjotr Konchalowski

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie begründen können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: dishware. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf Die Brücke in Abramtsevo (1911), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    5. Fauvism: Wild, unnatural colour used straight from the tube — critics called the painters "wild beasts". Wo lässt sich dies in diesem Werk erkennen?

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    Fragen & Antworten

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    Wer ist der Urheber von "Mushrooms" und aus welchem Jahr stammt das Werk?

    Pjotr Konchalowski schuf „Mushrooms“ im Jahr 1911.

    In welcher Ausrichtung liegt "Mushrooms" von Pjotr Konchalowski vor?

    Das Format von „Mushrooms“ ist Landscape. Dies ist hilfreich bei der Planung, wo eine Reproduktion platziert werden soll.