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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Coat

Name Klasse Datum

Paul Poiret, Coat (1923), Kyoto Kostüm Institut. Gemeinfreiheit.

Eckdaten

Künstler
Paul Poiret wahooart.com/de/artists/paul-poiret_de/
Lebensdaten des Künstlers
1879 – 1944
Gemalt
1923
Ausgestellt in
Kyoto Kostüm Institut wahooart.com/de/museums/kyoto-kostum-institut-kyoto_de/

Im Kontext

Coat — Paul Poiret

Entstehungsjahr

  1. 1870
  2. 1880
  3. 1890
  4. 1900
  5. 1910
  6. 1920
  7. 1930
  8. 1940

Schattiert: das Lebenswerk von Paul Poiret (1879–1944) ▲ dieses Werk, 1923

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Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    White #e1f1e8

    Gespeicherte Palette

    • #E1F1E8
    • #1B221D
    • #585241
    • #9A9C7E
    Palette
    Neutrals Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    White
    Intensität
    Monochromatic Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Statement Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Strong Color Unity Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Brilliant Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Muted Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    Coat — Paul Poiret

    Like a picture, this wool coat is decorated with Beauvais embroidery all over. Fine chain stitch was used to create motifs of bamboo fences with chrysanthemums, cocks, pine trees, water patterns, clouds and waterfalls. The word

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Paul Poiret

    Geboren in Paris, Frankreich

    Paul Poiret: Ein Revolutionär der Mode

    Geboren: Paris, Frankreich (20. April 1879)

    Gestorben: 30. April 1944

    Paul Poiret war eine zentrale Figur in der Geschichte der Mode und bekannt dafür, Frauen von den einschränkenden Korsetts zu befreien und innovative Designs zu entwickeln, die die aufkommende Art-Deco-Ästhetik widerspiegelten. Seine Karriere umfasste die ersten zwei Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts und hinterließ eine bleibende Spur in der Haute Couture und etablierte ihn als visionären Designer.

    Frühes Leben und Karriere: Vom Schirmmacher zum Pariser Modeschöpfer

    Poirets Weg in die Mode begann ungewöhnlich. Geboren in Paris, lenkten seine Eltern ihn zunächst in den praktischen Beruf des Schirmmachers. Dieser Ausbildungsberuf erwies sich jedoch als überraschend prägend. Umgeben von Seidenstoffen und Stoffen blühte Poirets angeborene Kreativität auf, als er Kleider für eine Puppe aus Resten fertigte. Sein erstes Design, ein roter Tuchmantel, erzielte bemerkenswerten Erfolg, verkaufte 400 Exemplare und signalisierte sein wachsendes Talent.

    Er erkannte sein Potenzial und präsentierte Skizzen an Louise Chéruit, eine prominente Modistin, die ein Dutzend davon kaufte. Dieser Durchbruch führte zu einer Anstellung bei Jacques Doucet im Jahr 1898, wo er seine Fähigkeiten weiter verfeinerte. Ein besonders auffälliger schwarzer Mantel aus Tüll über schwarzem Taft festigte seinen Ruf und demonstrierte seine Bereitschaft, etablierte Normen in Frage zu stellen. Sein innovativer "Confucius-Mantel" mit einem Kimono-artigen Schnitt sorgte für Aufsehen bei Worths konservativen Klientel und veranlasste Poiret, sich selbstständig zu machen.

    Das Maison Poiret: Innovation und künstlerischer Ausdruck

    Im Jahr 1903 gründete Paul Poiret sein eigenes Modehaus, was eine deutliche Abkehr von der traditionellen Bekleidungsproduktion darstellte. Er verzichtete kühn auf das Korsett und bevorzugte lockerere, fließendere Silhouetten, die die natürliche Form der Frau feierten. Sein ikonischer Kimono-Mantel wurde sofort ein Hit und verkörperte seine Designphilosophie und bediente ein neues Ideal weiblicher Schönheit – schlank und ungeschminkt.

    Kimono-Mantel: Ein charakteristisches Design, das die Damenmode revolutionierte, indem es lockere, fließende Linien aufgriff.

    Verzicht auf das Korsett: Poirets Ablehnung restriktiver Unterwäsche war ein radikaler Schritt, der Komfort und natürliche Bewegungsfreiheit priorisierte.

    Pompöse Präsentationen & Partys: Er nutzte meisterhaft Theatralische Schaufensterdekorationen und extravagante Partys wie "la mille et deuxièm nuit" (die tausendundeinundzweite Nacht), um Publicity zu generieren und eine Aura der Exklusivität rund um seine Marke zu schaffen. Diese Veranstaltungen waren aufwendige Spektakel mit exotischen Kulissen, tropischen Vögeln und fantastischer Dekoration.

    Parfums de Rosine: Poiret war ein Pionier im Branding und brachte als erster französischer Modeschöpfer einen signifikanten Duft namens Parfums de Rosine nach seiner Tochter benannt.

    Über Kleidung hinaus erweiterte Poiret sein Maison um Innenarchitektur und Parfüms, was einen ganzheitlichen Ansatz für Design und Lebensstil demonstrierte.

    Künstlerische Einflüsse und Vermächtnis

    Poirets Designs waren stark von der Art-Deco-Ästhetik beeinflusst und enthielten kühne geometrische Muster, lebendige Farben und exotische Motive. Er ließ sich von den Kulturen Ostasiens, insbesondere der chinesischen und japanischen Kunst, inspirieren, was sich in seinen Kimono-inspirierten Kleidungsstücken und der Verwendung von Seidenstoffen zeigte.

    Art Deco: Seine Arbeit verkörperte die klaren Linien, geometrischen Formen und luxuriösen Materialien, die für die Art-Deco-Bewegung charakteristisch sind.

    Östliche Einflüsse: Poiret integrierte Elemente der chinesischen und japanischen Kunst in seine Designs und spiegelte damit ein breiteres Interesse an globalen Kulturen wider.

    Paul Poirets Vermächtnis geht weit über seine eigene Zeit hinaus. Er forderte konventionelle Vorstellungen von Schönheit und Kleidung heraus und ebnete den Weg für zukünftige Generationen von Designern, die Innovation und künstlerischen Ausdruck annahmen. Sein Fokus auf Komfort, Bewegungsfreiheit und individuellen Stil findet bis heute in modernen Modetrends Anklang.

    Museum

    Kyoto Kostüm Institut

    Ausgestellt in Kyoto, Japan

    Ein Reise durch die japanische Modegeschichte: Das Kyoto Kostüm Institut

    Im Herzen Kyotos, einer Stadt, die für ihre zeitlose Schönheit und tief verwurzelte Traditionen bekannt ist, befindet sich ein einzigartiges Juwel – das Kyoto Kostüm Institut (KCI). Mehr als nur ein Museum, ist es eine lebendige Hommage an die facettenreiche Geschichte der japanischen Mode, ein Ort, an dem Gewänder zu Zeugnissen vergangener Epochen werden und die Kunst des Designs in all ihren Nuancen zum Leben erwachen. Das KCI ist ein Ort, der Besucher auf eine faszinierende Reise durch Jahrhunderte führt, von den opulenten Prachtroben der Heian-Zeit bis hin zu den innovativen Entwürfen zeitgenössischer Designer – alles verbunden durch die unerschütterliche Hingabe an die Erhaltung und das Verständnis japanischer Stilgeschichte.

    Das Institut wurde 1978 gegründet, initiiert von WACOAL HOLDINGS CORP., einem renommierten japanischen Hersteller von Unterwäsche. Ursprünglich als Forschungsinstitution konzipiert, entwickelte sich das KCI schnell zu einer umfassenden Sammlung und einem Zentrum für die Erforschung der japanischen Kostümgeschichte. Die Sammlung umfasst über 12.000 Kleidungsstücke und 16.000 Dokumente – ein beeindruckendes Zeugnis der sorgfältigen Arbeit, die in den letzten Jahrzehnten geleistet wurde, um das reiche Erbe der japanischen Mode zu bewahren.

    Heian-Zeitliche Gewänder:

    Die frühen Sammlungen sind von den luxuriösen Roben der Heian-Zeit (794–1185) geprägt. Diese Gewänder, oft aus Seide gefertigt und mit aufwendigen Stickereien und Symboliken verziert, spiegeln die hohe Kunstfertigkeit und den kulturellen Reichtum dieser Epoche wider.

    Kostüme aus „Die Legende von Genji“:

    Das KCI beherbergt akribisch rekonstruierte Kostüme, inspiriert von Murasaki Shikibus berühmtem Roman. Diese Kleidungsstücke bieten einen faszinierenden Einblick in das Leben und die Kleidung der Aristokratie dieser Zeit – ein Fenster zu einer Welt voller Intrigen, Liebe und Schönheit.

    Designerkollektionen:

    Regelmäßige Wechselausstellungen präsentieren die Werke bedeutender japanischer Modedesigner, von den avantgardistischen Designs von Comme des Garçons bis hin zur innovativen Arbeit von Junya Watanabe. Diese Ausstellungen beleuchten nicht nur die individuellen Stile der Designer, sondern auch die komplexen Beziehungen zwischen Tradition und Moderne in der japanischen Modeindustrie.

    Japanische Textilien:

    Die Sammlung umfasst eine beeindruckende Vielfalt an traditionellen Textilien – von schimmernden Seidenbrokatten über farbenprächtige Stoffe bis hin zu kunstvollen Sticktechniken, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Diese Textilien sind mehr als nur Materialien; sie sind lebendige Manifestationen kultureller Werte und handwerklichen Könnens.

    Ein Zusammenspiel von Tradition und Innovation

    Was das KCI wirklich auszeichnet, ist seine Fähigkeit, historische Gewänder mit zeitgenössischen Trends zu verbinden. Das Museum präsentiert die Mode nicht als bloße Relikte der Vergangenheit, sondern als lebendige Kraft, die sich ständig weiterentwickelt und neu interpretiert. Durch wechselnde Ausstellungen werden Besucher in die Denkweise japanischer Designer eingeführt – wie sie traditionelle Techniken und Motive nutzen, um innovative Designs zu schaffen, die sowohl zeitgemäß als auch respektvoll gegenüber der Vergangenheit sind.

    Die Wechselausstellungen des KCI bieten einen einzigartigen Einblick in die Entwicklung der japanischen Mode im Laufe der Jahrhunderte. Von den opulenten Roben der Edo-Zeit bis hin zu den minimalistischen Designs der Nachkriegszeit – das Museum dokumentiert und interpretiert die vielfältigen Stile, die die japanische Mode geprägt haben.

    Architektur und historische Bedeutung

    Die Architektur des KCI selbst ist ein Spiegelbild seiner Mission. Das Museum befindet sich im Herzen Kyotos, in einem historischen Gebäude, das die ruhige Atmosphäre der Stadt widerspiegelt. Die Fassade ist sorgfältig restauriert und integriert sich harmonisch in die Umgebung. Obwohl die spezifischen architektonischen Details nicht immer öffentlich bekannt sind, ist es wahrscheinlich, dass das Gebäude Elemente traditioneller japanischer Architektur wie Holzbalken und Innenhöfe enthält – ein Beweis für die Wertschätzung der japanischen Tradition, die im KCI zum Ausdruck kommt.

    Ein Ort der Forschung und Inspiration

    Das Kyoto Kostüm Institut ist nicht nur ein Museum, sondern auch ein Zentrum für Forschung und Bildung. Es bietet eine Fülle von Ressourcen für Historiker, Kunstwissenschaftler, Designer und alle, die sich für die Geschichte der japanischen Mode interessieren. Die umfangreiche Sammlung des KCI wird regelmäßig für wissenschaftliche Studien genutzt, und das Museum veranstaltet Vorträge, Workshops und Ausstellungen, um sein Wissen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Das KCI spielt eine wichtige Rolle bei der Erhaltung und Förderung des kulturellen Erbes Japans.

    Besuchen Sie das Kyoto Kostüm Institut

    Das Kyoto Kostüm Institut ist ein Muss für alle, die sich für japanische Kultur, Modegeschichte und Kunst interessieren. Die einzigartige Kombination aus historischen Sammlungen, zeitgenössischen Ausstellungen und architektonischer Harmonie macht es zu einem unvergesslichen Erlebnis. Besuchen Sie das KCI in Kyoto und tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der japanischen Mode!

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

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    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Poiret, Paul. Coat . 1923, Kyoto Kostüm Institut. https://wahooart.com/de/art/paul-poiret-coat-D98BTZ-en/
    APA
    Poiret, Paul (1923). Coat [Painting]. Kyoto Kostüm Institut. https://wahooart.com/de/art/paul-poiret-coat-D98BTZ-en/
    Chicago
    Paul Poiret. Coat . 1923. Kyoto Kostüm Institut. https://wahooart.com/de/art/paul-poiret-coat-D98BTZ-en/
    Harvard
    Poiret, Paul (1923) Coat . Kyoto Kostüm Institut. Available at: https://wahooart.com/de/art/paul-poiret-coat-D98BTZ-en/

    Genau hinsehen

    Coat — Paul Poiret

    Genau hinsehen

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