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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Set a boat afloat

Name Klasse Datum

Park Jun Sik, Set a boat afloat, Gyeonggi Creation Center. Zur Referenz reproduziert; alle Rechte liegen beim Rechteinhaber.

Eckdaten

Künstler
Park Jun Sik wahooart.com/de/artists/park-jun-sik_de/
Lebensdaten des Künstlers
1991 – ?
Ausgestellt in
Gyeonggi Creation Center wahooart.com/de/museums/gyeonggi-creation-center-ansan_de/

Im Kontext

Set a boat afloat — Park Jun Sik

Wann könnte dieses Werk entstanden sein?

  1. 1990

Schattiert: das Lebenswerk von Park Jun Sik (1991–?)

Für diese Aufnahme liegt kein genaues Jahr vor – wenn Sie die Lebensdaten des Künstlers und den Stil des Werkes berücksichtigen, auf welches Jahrzehnt würden Sie tippen?

Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    White #eceff3

    Gespeicherte Palette

    • #ECEFF3
    • #2C2B25
    • #5C5140
    • #C2CEDF
    Palette
    Neutrals Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    White
    Intensität
    Monochromatic Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Statement Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Discordant Palette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Bright Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Muted Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    Set a boat afloat — Park Jun Sik

    The Japanese, during the period of Japan’s colo­nial rule over Korea, established reformatories in order to educate the Korean people to obey to their rule. These reform schools included the Mokpo school in Mokpo, Jeolla-do and Seon­gam School in Seongamdo Island, Ansan. There­in, the Koreans suffered from the poor facilities, a severe degree of human rights violations, exploitation of labor, and an isolation from the outside world under the name of “self-support.” Young boys, more than one could count, died of escape attempts and suffered from violence and malnutrition. Out of hunger, some died by mis­taking poisonous mushrooms for edible herbal roots and tree bark. That place where so many young lives were sacrificed became today’s Gyeonggi Creation Center! And I am an artist who eats, sleeps, and works in the site of the old Seongam reform school that still bears the young boys’ smell of blood. Even skipping one meal makes me dizzy, weeding half an hour in the art farm makes my legs crumble, and just being prevented from what I want to do makes me complain. Then I imagine how the young boys could endure that time period. Seongam-dong is a land reclaimed from the sea by the young boys’ little hands that quarried stone to build a breakwater. Although this area is now home to diverse salt plants and beau­tiful reeds, it was once the site of a salt field, the very source of power with which a human trampled another and of the salt as valuable as gold produced by the numerous sacrificed children at the Seongam reform school in 1946. That is how I installed my work on the site of the old salt field. Even animals go hunting no more than they need. Then why do human beings, the lord of all creation, fret over storing food, land, and money which was invented for the sake of convenience after all. Perhaps, that is a mental illness. It has been only 70 years since the war ended. Let’s give us some more time.it was not enough time to overcome things anyway. The gone sea caused a fisherman to shed tears of blood, and the boat was abandoned. The fish­erman must have gazed over the inland water without hope. The fisherman must have heaved a deep sigh, or rather wailed. There is nowhere in the country where the fisherman’s wailing did not reach! I set a boat afloat on that field of reeds that will take the people, who has been living as if they overcame or nothing happened.I floated a boat on that beds of reeds while imagining a coarse yet hopeful breath of a fish­erman starting a day as well as a boat returning with a full load of fish. I float a fish-smelling boat fully loaded with the fishing net the fisherman newly repaired yesterday, where no war or Seon­gam reformatory or salt field exists, among the reeds.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Park Jun Sik

    Geburtsort South Korea

    Ein Aufbruch in die Landschaft

    Park Jun Sik ist ein koreanischer Künstler, geboren am 16. November 1991. Obwohl Informationen über sein Leben noch begrenzt sind, zeichnet sich seine künstlerische Tätigkeit durch eine besondere Sensibilität für die Schönheit der Natur und eine tiefgreifende Beschäftigung mit symbolischen Motiven aus. Seine Arbeiten sprechen eine Sprache der Stille und Kontemplation, die dennoch eine außergewöhnliche Energie und Ausdruckskraft besitzt.

    Geburtsort: Süd Korea

    Aktuelle Tätigkeit: Künstler

    Seine künstlerische Entwicklung fand ihren Ausgang in einer frühen Leidenschaft für Zeichnung und Aquarellmalerei, die ihn dazu brachte, verschiedene Techniken zu erlernen und zu perfektionieren. Er studierte Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Seoul und ließ sich dabei von klassischen Meisterwerken und modernen Avantgarde-Bewegungen inspirieren. Diese Einflüsse spiegeln sich in seinem Werk wider und verleihen ihm eine besondere Tiefe und Vielschichtigkeit.

    Die Sprache der Landschaft

    Park Jun Sik konzentriert sich hauptsächlich auf Landschaftsbilder, die oft von einer außergewöhnlichen Farbgebung und einer präzisen Beobachtungsgabe geprägt sind. Er nutzt insbesondere Aquarell und Ölfarbe, um die Atmosphäre eines bestimmten Ortes einzufangen und eine emotionale Verbindung zum Betrachter herzustellen. Seine Bilder erzählen Geschichten über Natur und Menschlichkeit und laden dazu ein, über ihre Bedeutung nachzudenken. Besonders beeindruckend ist seine Fähigkeit, Licht und Schatten auf subtile Weise zu nutzen und damit eine besondere Stimmung zu erzeugen. Ein Werk wie „Set a Boat Afloat“ zeigt exemplarisch diese außergewöhnliche Technik und die künstlerische Vision des Künstlers.

    Ein Einfluss von Farbe und Bewegung

    Die Kunstrichtung Color Field Painting hat einen wichtigen Einfluss auf Park Jun Sik’s Stil ausgeübt. Diese Bewegung betont die Verwendung großer Farbflächen und konzentriert sich auf die Darstellung von Emotionen und Stimmungen durch reine Farben. Er lässt sich auch von der Arbeit anderer Künstler inspirieren, insbesondere von Raymond Parker und Li Jun Li, deren Werke ihm eine besondere Perspektive auf die Kunstgeschichte eröffneten. Besonders beeindruckt wurde er von Li Jun Li’s Serie „Lasst das Leben schön wie Sommerblumen sein“, die ihm neue Ideen für seine eigene künstlerische Praxis gab.

    Ein Künstler im Kontext der Zeit

    Park Jun Sik wird als eine Stimme seiner Generation wahrgenommen und trägt dazu bei, die koreanische Kunstwelt zu erweitern. Seine Arbeiten werden zunehmend von internationalen Galerien und Sammlern aufmerksam verfolgt und tragen somit zur Förderung des modernen Kunsthandwerks bei. Er ist ein Künstler, dessen Werk sowohl eine persönliche Geschichte erzählt als auch einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Austausch leisten kann. Sein Aufstieg in der Kunstszene wird weiterhin durch seine außergewöhnliche Kreativität und sein Engagement für die künstlerische Weiterentwicklung unterstützt.

    Museum

    Gyeonggi Creation Center

    Aktuell ausgestellt in Ansan, Südkorea

    Ein Zentrum der Kreativität: Die Gyeonggi Creation Center in Ansan

    Im Herzen von Gyeonggi-do, eingebettet in die malerische Umgebung von Ansan, befindet sich ein Leuchtfeuer für künstlerische Innovation und kulturellen Austausch – die Gyeonggi Creation Center (GCC). Diese nicht traditionelle Museumseinrichtung ist weit mehr als nur eine Sammlung von Kunstwerken; sie ist ein lebendiger Organismus, der ständig wächst und sich entwickelt, getragen von den Ideen und dem Engagement einer globalen Gemeinschaft von Künstlern. Die GCC wurde 2009 gegründet und hat sich schnell zu Südkoreas größtem Kreativresidenz- und Kunstzentrum entwickelt – einem Ort, an dem künstlerische Forschung gedeiht, neue Perspektiven entstehen und die Grenzen des kreativen Ausdrucks erweitert werden.

    Das Herzstück der GCC ist ihre einzigartige Sammlung, die nicht durch fest installierte Exponate definiert wird, sondern durch die dynamischen Ergebnisse von Künstlerresidenzen. Hier finden Sie zeitgenössische Kunst in all ihren Facetten – von beeindruckenden Skulpturen und Installationen bis hin zu experimentellen digitalen Projekten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf interdisziplinären Projekten, bei denen Künstler aus verschiedenen Disziplinen zusammenarbeiten und so Werke schaffen, die über traditionelle Kategorien hinausgehen. Die GCC fördert aktiv aufstrebende Talente und bietet ihnen eine Plattform, um ihre künstlerischen Karrieren zu etablieren – ein Beweis für das Engagement des Zentrums, die nächste Generation von Künstlern zu unterstützen.

    Architektur als Inspirationsquelle

    Die Architektur der Gyeonggi Creation Center ist sorgfältig darauf ausgelegt, Kreativität und Zusammenarbeit zu fördern. Obwohl spezifische architektonische Details nicht immer im Detail dokumentiert sind, ist es klar, dass das Gebäude ein modernes Design mit viel Platz für künstlerische Schaffenskraft und Ausstellungen vereint. Die Lage auf der Insel Seongamdo, einer malerischen Halbinsel vor der Küste, trägt zusätzlich zur inspirierenden Atmosphäre bei. Die Nähe zur Natur, kombiniert mit den offenen, hellen Räumen des Zentrums, schafft eine Umgebung, die sowohl Konzentration als auch Inspiration fördert – ein Ort, an dem Künstler und Besucher gleichermaßen inspiriert werden können.

    Geschichte und Entwicklung: Ein dynamisches Ökosystem

    Die Gyeonggi Creation Center entstand aus der Vision, ein führendes Kreativzentrum in Südkorea zu schaffen. Sie ist eng mit der Gyeonggi Culture Foundation verbunden und spielt eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung der lebendigen Kunstszene der Provinz. Im Laufe der Jahre hat sich die GCC von einem kleinen Projekt zu einem florierenden Zentrum entwickelt, das Künstler aus aller Welt anzieht – ein Beweis für ihre Wirksamkeit und ihren Einfluss. Die kontinuierliche Erweiterung ihrer Programme und Initiativen unterstreicht ihr Engagement, die Grenzen des künstlerischen Ausdrucks ständig zu erweitern und neue Wege der Zusammenarbeit zu erkunden.

    Einzigartige Merkmale und Ausstellungen

    Was die Gyeonggi Creation Center von anderen Kunstzentren unterscheidet, ist ihre unkonventionelle Herangehensweise an die Sammlung und Ausstellung. Anstatt eine statische Sammlung zu präsentieren, konzentriert sich das Zentrum auf die dynamischen Ergebnisse der Künstlerresidenzen – Werke, die im Laufe des Jahres entstehen und sich ständig verändern. Die Ausstellungen sind oft interaktiv und experimentell, mit Fokus auf neue Medien und Technologien. Darüber hinaus bietet die GCC regelmäßig Workshops, Vorträge und andere kulturelle Veranstaltungen an, die dazu beitragen, das Publikum in die Welt der zeitgenössischen Kunst einzubeziehen. Besuchen Sie die Gyeonggi Creation Center, um sich von der Kreativität und Innovation inspirieren zu lassen – ein Ort, an dem Kunst lebendig wird.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Set a boat afloat

    wahooart.com/de/art/download/park-jun-sik-set-a-boat-afloat-DD2FLF-en/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Sik, Park Jun. Set a boat afloat. n.d., Gyeonggi Creation Center. https://wahooart.com/de/art/park-jun-sik-set-a-boat-afloat-DD2FLF-en/
    APA
    Sik, Park Jun (n.d.). Set a boat afloat [Painting]. Gyeonggi Creation Center. https://wahooart.com/de/art/park-jun-sik-set-a-boat-afloat-DD2FLF-en/
    Chicago
    Park Jun Sik. Set a boat afloat. n.d. Gyeonggi Creation Center. https://wahooart.com/de/art/park-jun-sik-set-a-boat-afloat-DD2FLF-en/
    Harvard
    Sik, Park Jun (n.d.) Set a boat afloat. Gyeonggi Creation Center. Available at: https://wahooart.com/de/art/park-jun-sik-set-a-boat-afloat-DD2FLF-en/

    Genau hinsehen

    Set a boat afloat — Park Jun Sik

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie begründen können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Welche Gefühle wollte der Künstler wohl in Ihnen auslösen?
    4. Wenn Sie dem Künstler eine Frage zu diesem Werk stellen könnten, welche wäre das?

    Ihre Antwort

    Verfassen Sie einen kurzen Text über dieses Kunstwerk. Nutzen Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.