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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Selbstporträt

Name Klasse Datum

Nicolas de Largillière, Selbstporträt (1707), National Gallery of Art. Gemeinfrei. Erleben Sie diese Leinwand unter bewegtem Licht: die Zeichnung, die wahre Farbe unter dem Firnis, das reine Pigment

Fakten auf einen Blick

Künstler
Nicolas de Largillière wahooart.com/de/artists/nicolas-de-largilliere_de/
Lebensdaten des Künstlers
1656 – 1746
Gemalt
1707
Originalgröße
93 x 73 cm
Zeitraum
– Frühe Neuzeit
Ausgestellt in
National Gallery of Art wahooart.com/de/museums/national-gallery-of-art-washington_de/
Artistic style
Eleganter Realismus
Influences
Flämischer Barock
Notable elements or techniques
Detaillierte Darstellung, Chiaroscuro
Subject or theme
Porträtmalerei

Im Kontext

Selbstporträt — Nicolas de Largillière

Wie groß ist es?

Das Original hat die Maße 93 × 73 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Wann wurde dieses Werk gemalt?

  1. 1650
  2. 1660
  3. 1670
  4. 1680
  5. 1690
  6. 1700
  7. 1710
  8. 1720
  9. 1730
  10. 1740

Obere Zeile: die Jahre. Untere Zeile: das Alter des Künstlers zu Beginn und am Ende jedes Zeitraums — 0 bei der Geburt, 90 beim Tod.

Gemalt, als der Künstler 51 war. Der Künstler wurde 90 alt. 13 der 25 datierten Werke dieses Künstlers in unserem Katalog entstanden früher.

Schattiert: das Lebenswerk von Nicolas de Largillière (1656–1746) ▲ dieses Werk, 1707 jedes datierte Gemälde, Jahrzehnt für Jahrzehnt

Erste Werke: bis 1692 Hauptwirkungsjahre: 1692–1715 Spätwerke: ab 1715

Diese drei Abschnitte unterteilen die Werke, für die dieser Katalog ein Datum vorweisen kann, in ein erstes Viertel, eine mittlere Hälfte und ein letztes Viertel. Es handelt sich dabei nicht um das vollständige Werk der Künstlerin: Eine dünne Phase kann eher eine Lücke in der Dokumentation als eine ruhigere Zeit darstellen. Dieselbe Zeitspanne, die mit dem Leben des Künstlers verwoben ist

Vergleichen mit

Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: wahooart.com/de/art/similar/nicolas-de-largilliere-selbstportrat-8xzp2k-de/

Farben

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Schwarz #120504

    Katalogisierte Palette

    • #120504
    • #C29E86
    • #65493B
    • #3C241E

    Diese Farben innerhalb der gesamten Palette des Künstlers Andere Gemälde nach Farbe finden

    Palette
    Erdtöne Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Bezeichnung der Hauptfarbe
    Schwarz
    Intensität
    Einfarbig Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Sanft Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Starke farbliche Einheitlichkeit Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Tiefste Schattenwerte Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Gedämpft Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Wo auf der Welt wird dieses Gemälde betrachtet?

    • unter 1%
    • 1–3%
    • 3–8%
    • 8–20%
    • 20% und mehr
    Dieses Gemälde allein weist zu wenige registrierte Besucher auf, um eine Karte zu erstellen, daher zeigt die Tafel alle Werke von Nicolas de Largillière aus den letzten zwölf Monaten – insgesamt 3 Länder. Herkunft dieser Zahlen

    Die zehn führenden Länder

    1. 1 China 90,5%
    2. 2 Hong Kong 4,8%
    3. 3 Singapur 4,8%

    Finden Sie die drei dunkelsten Länder auf der Karte. Befindet sich das Museum, das dieses Gemälde beherbergt, in einem dieser Länder? Notieren Sie einen Grund, warum Menschen aus der Ferne es betrachten könnten.

    Die 17 meistgesehenen Werke von Nicolas de Largillière

    1. 1 Selbstporträt, 1707 dieses Gemälde 12,5%
    2. 2 Die schöne Straßburgerin, 1703 8,3%
    3. 3 Self-Portrait, 1725 8,3%
    4. 4 Junge Männerporträt 8,3%
    5. 5 Portrait of a Young Man 8,3%
    6. 6 Angélique d'Hautefort 8,3%
    7. 7 Porträt von Charles Le Brun, 1683 4,2%
    8. 8 Lehrer und Schüler, 1685 4,2%
    9. 9 Porträt von Jean-Baptiste Rousseau, 1710 4,2%
    10. 10 Rebhuhn in einer Nische, 1680 4,2%
    11. 11 Der Künstler und seine Familie, 1710 4,2%
    12. 12 Der Bildhauer Nicolas Coustou in seinem Atelier, 1710 4,2%
    13. 13 André François Alloys de Theys d'Herculais 4,2%
    14. 14 Elizabeth Throckmorton, Kanonin des Ordens der Dames Augustines Anglaises, 1729 4,2%
    15. 15 Porrtrait of a Lady 4,2%
    16. 16 Portrait of a Gentleman 4,2%
    17. 17 Portrait of Angélique d'Hautefort 4,2%

    Zusammen machen diese Werke 100,0% der gesamten Aufmerksamkeit aus, die die Gemälde dieses Künstlers in den letzten zwölf Monaten erhalten haben. Der Katalog enthält 62 Werke dieses Künstlers, von denen 17 mindestens einmal betrachtet wurden. Dieses Gemälde belegt Platz 1 unter ihnen und macht 12,5% dieser Aufmerksamkeit aus. Dies gilt Monat für Monat gleichermaßen

    Die Balken messen die Aufmerksamkeit, nicht die Qualität. Wählen Sie das Werk an der Spitze und dieses hier: Nennen Sie eine Sache, die ein Gemälde über seine handwerkliche Meisterschaft hinaus berühmt machen könnte.

    Über dieses Kunstwerk

    Selbstporträt — Nicolas de Largillière

    Ein Fenster zur Pariser Barock-Eleganz

    Vor Nicolas de Largillières Selbstporträt zu stehen bedeutet, weit mehr als nur eine bloße Ähnlichkeit zu begegnung; es ist, als würde man durch ein Portal in die raffinierte, theatralische Welt des Paris des frühen 18. Jahrhunderts treten. Dieses im Jahr 1707 geschaffene Meisterwerk dient als tiefgründige Meditation über Identität, Status und den Akt des Sehens. Der Künstler präsentiert sich nicht nur als Schöpfer, sondern als eine Gestalt von immenser Würde und Gelassenheit, gehüllt in die sartoriale Pracht seiner Ära. Durch seinen unerschütterlichen Blick lädt Largillière den Betrachter zu einem intimen Dialog ein und fängt jenen Moment ein, in dem die Grenzen zwischen der Realität des Künstlers und seiner gemalten Persona zu verschwimmen beginnen.

    Die Komposition ist eine Meisterklasse barocker Grandiosität, die ein dynamisches Tableau nutzt, das weit über die zentrale Figur hinausreicht. Während der Künstler den Vordergrund beherrscht, erzeugt die Einbeziehung von Nebenfiguren – ein Herr auf der linken Seite, weitere auf der rechten und eine Frau im oberen Bereich – ein Gefühl sozialer Verbundenheit und Bewegung. Diese Anordnung spricht eloquent von den gesellschaftlichen Konventionen jener Zeit, in der die Porträtmalerei als wesentliches Instrument diente, um den eigenen Platz innerhalb der aufstrebenden bürgerlichen und aristokratischen Kreise Frankreichs zu dokumentieren.

    Die Meisterschaft von Licht und Textur

    Technisch gesehen ist das Gemälde ein Triumph des Chiaroscuro, jenes dramatischen Zusammenspiels von Licht und Schatten, das den Geist des Barock definiert. Largillière setzt diese scharfen Kontraste ein, um die Formen innerhalb des Rahmens zu modellieren, was dem Gesicht des Dargestellten und den voluminösen Falten seiner Kleidung eine dreidimensionale, fast skulpturale Qualität verleiht. Das Licht fängt die komplizierten Texturen seiner Perücke und den Glanz seiner feinen Gewänder ein und vermittelt so ein unverkennbares Gefühl von Reichtum und Raffinesse. Jeder Pinselstrich ist darauf ausgelegt, die Leuchtkraft der Haut und die haptische Tiefe des Faltenwurfs zu verstärken.

    Mit akribischer Präzision in Öl auf Leinwand ausgeführt, demonstriert das Werk eine anspruchsvolle Beherrschung der Pigmentschichtung. Dem Künstler gelingen subtile Farbabstufungen, die einen nahtlosen Übergang zwischen Hell und Dunkel ermöglichen und eine Atmosphäre schaffen, die sich sowohl geschichtsträchtig als auch lebendig anfühlt. Für den anspruchsvollen Sammler oder Innenarchitekten übersetzt sich diese technische Brillanz in ein Werk von imposanter Präsenz, das fähig ist, einen Raum durch seine reiche tonale Komplexität und dauerhafte klassische Schönheit zu festigen.

    Symbolik und das Vermächtnis des Künstlers

    Jenseits der Oberfläche von Mode und Form ist die Umgebung des Porträts von tiefer symbolischer Bedeutung durchdrungen. Die Darstellung eines herrschaftlichen Raumes, geschmückt mit einer Statue, dient als Emblem der Virtù – der Kultivierung von Intellekt und künstlerischer Exzellenz. Solche klassischen Elemente wurden häufig in aristokratische Interieurs integriert, um eine Verbindung zur Antike und zur Hochkultur zu signalisieren. Indem er sich selbst in dieses Umfeld platziert, behauptet Largillière seinen Status nicht bloß als Handwerker, sondern als intellektueller Teilnehmer am großen kulturellen Narrativ seiner Zeit.

    Dieses Selbstporträt bleibt eine fesselnde Studie der Selbstdarstellung. Es fängt die Essenz einer Ära ein, die sich in einem tiefgreifenden Wandel befand, in der der Aufstieg des Bürgertums Kunst forderte, die individuelle Bedeutung und persönlichen Errungenschaften widerspiegelte. Für all jene, die ihre Räume mit Werken von historischer Tiefe schmücken möchten, bietet diese Reproduktion mehr als nur Dekoration; sie öffnet ein Fenster zur Seele des französischen Barock und bietet ein zeitloses Gefühl von Eleganz, Prestige und emotionaler Resonanz.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Nicolas de Largillière

    Geboren in Paris, Frankreich

    Nicolas de Largillière: Ein Leben im Porträt

    Geboren: Paris, Frankreich (1656)

    Gestorben: 1746

    Nicolas de Largillière war ein bedeutender französischer Barockporträtmaler, der im späten 17. und frühen 18. Jahrhundert florierte. Seine Karriere umfasste mehrere wichtige Perioden der europäischen Geschichte und spiegelte sowohl künstlerische Trends als auch politische Umwälzungen wider. Largillières Fähigkeit, das Wesen seiner Sujets – von Adeligen bis zu einfachen Bürgern – einzufangen, etablierte ihn als einen der führenden Porträtisten seiner Zeit.

    Frühes Leben und Ausbildung

    Largillières frühes Leben war geprägt von erheblichen Reisen. Geboren in Paris, wurde er bereits im Alter von drei Jahren von seinem Kaufmannsvater nach Antwerpen gebracht. Er verbrachte fast zwei Jahre als Junge in London, bevor er nach Antwerpen zurückkehrte. Ein gescheitertes Geschäft führte ihn dazu, eine Lehre bei Anton Goubau zu suchen, doch Largillière verließ diese nach kurzer Zeit. Ein entscheidender Moment kam, als er nach England reiste und vier Jahre lang für Peter Lely arbeitete, den führenden Porträtisten des englischen Hofes in Windsor. Diese Erfahrung unter Lely erwies sich als unschätzbar wertvoll und ermöglichte es ihm, die Techniken und Stile kennenzulernen, die seine eigene künstlerische Entwicklung prägen sollten. Die Kontroverse um die Verschwörung gegen römisch-katholische Personen im Rye House veranlasste ihn zu seiner Rückkehr nach Paris.

    Karrierehöhepunkte und Künstlerischer Stil

    Königliche Förderung: Largillière erlangte schnell Anerkennung in Paris und zog die Aufmerksamkeit von König Jakob II. auf sich, der ihn kurzzeitig zurück nach England berief. Er malte Porträts von Jakob II., Königin Maria von Modena und dem Prinzen von Wales (obwohl letzteres wahrscheinlich später in Paris fertiggestellt wurde).

    Mitgliedschaft in der Académie Française: Im Jahr 1686 schuf er ein Porträt von Charles Le Brun, dem damaligen Vorsitzenden der Académie Française, was ihm die Aufnahme in diese prestigeträchtige Institution sicherte. Dies markierte ihn als eine bedeutende Figur innerhalb der Pariser Kunstwelt.

    Historisches Malen und Porträtkunst: Largillière wurde von der Académie Française als Historiker gemalt dokumentiert, was einen breiteren künstlerischen Trend widerspiegelt. Er blieb jedoch vor allem für seine Porträts bekannt, die prominente Persönlichkeiten der Epoche darstellten, darunter Pierre de Montesquiou, Gouverneur von Arras, und Mitglieder der königlichen Familie.

    Das Königliche Familienporträt (1709): Sein monumentales Porträt der Familie Ludwigs XIV., das den König, Madame de Ventadour und seine Enkelkinder zeigt, veranschaulicht seine Meisterschaft in Komposition und die Fähigkeit, individuelle Persönlichkeiten innerhalb einer Gruppierung einzufangen. Er verwendete dabei Renaissance-Techniken strukturierter Anordnung in diesem Werk.

    Spätere Porträts: Gegen Ende seiner Karriere malte Largillière zahlreiche Porträts von Pariser Adligen, wobei er oft eine charakteristische Pose mit gespreizten Fingern annahm, die einen Brief verbergen oder eine frontale Dreiviertelansicht vor einem dorischen Säulenhintergrund darstellen. Bemerkenswerte spätere Werke sind Porträts von König August II. von Polen, Jacques-Antoine Arlaud und Nicolas Couston.

    Largillières Stil ist durch Eleganz, Realismus und Detailgenauigkeit gekennzeichnet. Er setzte Licht und Schatten geschickt ein, um Tiefe und Dimension in seinen Porträts zu erzeugen und die Gesichtszüge seiner Sujets mit bemerkenswerter Genauigkeit einzufangen. Obwohl er von Peter Lelys Ansatz beeinflusst war, entwickelte Largillière eine ausgeprägte Pariser Sensibilität und integrierte Elemente des französischen Hofstils in seine Kompositionen.

    Vermächtnis und Einfluss

    Nicolas de Largillière hinterließ einen beträchtlichen Bestand an Werken, der wertvolle Einblicke in die soziale und kulturelle Landschaft Frankreichs im 18. Jahrhundert bietet. Seine Porträts werden für ihre technische Fertigkeit und ihre Fähigkeit bewundert, den Charakter und den Status seiner Modelle zu vermitteln. Er bildete mehrere bemerkenswerte Künstler aus, darunter Jean-Baptiste Oudry und Jacob van Schuppen, die in der Rokoko-Tradition fortfuhren. Largillières Vermächtnis geht über seine einzelnen Werke hinaus; er spielte eine bedeutende Rolle bei der Gestaltung der Entwicklung der Porträtmalerei in Frankreich und trug zum Prestige der Académie Française bei.

    Sammlungen

    Werke von Nicolas de Largillière finden sich in zahlreichen renommierten Museen weltweit, darunter:

    Ashmolean Museum (University of Oxford)

    Fitzwilliam Museum (University of Cambridge)

    Honolulu Museum of Art

    Das Louvre

    National Gallery of Art (Washington D.C.)

    Nelson-Atkins Museum of Art (Kansas City, Missouri)

    Musée des Beaux-Arts de Strasbourg

    Pinacoteca di Brera (Mailand)

    Calouste Gulbenkian Museum

    Museu Nacional de Arte Antiga (Lissabon)

    Museum De Fundatie (Zwolle)

    Detroit Institute of Arts (Detroit)

    Speed Art Museum (Louisville)

    Museum

    National Gallery of Art

    Ausgestellt in Washington, USA

    Ein Heiligtum der Visionen: Eine Entdeckungsreise durch die National Gallery of Art

    Eingebettet im Herzen von Washington D.C., inmitten der Erhabenheit der National Mall, liegt ein Schatzhaus künstlerischer Errungenschaften – die National Gallery of Art. Sie ist weit mehr als nur eine Sammlung von Meisterwerken; sie ist ein immersives Erlebnis, ein Zeugnis amerikanischer kultureller Ambition und ein dynamischer Dialog, der Jahrhunderte kreativen Ausdrucks miteinander verbindet. Gegründet im Jahr 1937 durch die visionäre Großzügigkeit von Andrew W. Mellon, wurde die Galerie nicht bloß als Gebäude konzipiert, sondern als ein Raum, der sowohl zur kontemplativen Reflexion als auch zur aktiven Auseinandersetzung mit der tiefgreifenden Kraft der Kunst einlädt.

    Ein Dialog über Jahrhunderte hinweg: Das bleibende Erbe der Sammlung

    Die Geschichte der National Gallery beginnt mit Mellons bemerkenswerter Sammlung, die über Jahrzehnte hinweg zusammengestellt und großzügig gespendet wurde, um ihre Gründung zu ermöglichen. Diese anfängliche Zusammenstellung bildete das Fundament der Institution und umfasst entscheidende Werke der Renaissance-Meister – Leonardo da Vincis eindringliche

    Ginevra de' Benci

    , ein Porträt voller intimer Details und psychologischer Tiefe; Michelangelos kraftvoller

    Sterbender Sklave

    , ein Zeugnis menschlicher Form und des Leidens; und Raphaels leuchtende

    Madonna del Prato

    , die Gelassenheit und Anmut ausstrahlt. Über diese ikonischen Figuren hinaus expandierte die Sammlung durch nachfolgende Schenkungen prominenter Sammler wie Paul Mellon, Ailsa Mellon Bruce und Chester Dale, von denen jeder mit seinem einzigartigen Geschmack und seiner Leidenschaft zur Erzählung der Galerie beitrug. Die Chester Dale Collection, die ohne Eintrittsgebühr zugänglich ist, stellt ein Juwel der Institution dar – eine bemerkenswerte Zusammenstellung impressionistischer und moderner Werke von Künstlern wie Cézanne, Matisse und Picasso. Stellen Sie sich vor, Sie stünden vor einem lebendigen Monet und spürten, wie das gefleckte Licht über die Leinwand tanzt, oder verlieren Sie sich in den kühnen Formen eines Picasso – dies sind nur flüchtige Einblicke in die verborgenen Schätze dieser Sammlung.

    Architektonische Harmonie: Wo West auf Ost trifft

    Das architektonische Design selbst ist untrennbar mit der Geschichte der National Gallery verbunden. Das West Building, meisterhaft entworfen von John Russell Pope, orientiert sich stark an antiken römischen und italienischen Renaissance-Vorbildern – eine bewusste Hommage an die klassischen künstlerischen Traditionen, die die westliche Kunst tiefgreifend geprägt haben. Seine hoch aufragenden Decken, akribisch ausgearbeiteten Details und ein Gefühl von erhabener Ruhe schaffen eine Atmosphäre, die perfekt für das betrachtende Verweilen geeignet ist. Licht flutet durch Rundbogenfenster und beleuchtet Marmorböden und Skulpturen mit dezenter Eleganz, was ein Gefühl der Zeitlosigkeit hervorruft. Im krassen Gegensatz dazu steht das East Building, entworfen von I.M. Pei, das eine mutige Behauptung der Moderne darstellt. Sein imposantes Atrium, das in natürliches Licht getaucht ist – eine technische Meisterleistung unter Verwendung von Heliostaten zur Umleitung des Sonnenlichts – schafft sofort einen dynamischen und weitläufigen Raum, der eine bewusste Abkehr von traditionellen Galerielayouts bedeutet. Dieses Gebäude ist nicht nur ein Ort zur Betrachtung von Kunst; es ist ein Erlebnis für sich, das die Möglichkeiten zeitgenössischen Designs und architektonischer Innovation aufzeigt.

    Jenseits der Leinwand: Ein lebendiges Museum

    Die National Gallery of Art ist keine statische Institution; sie ist ein pulsierendes Zentrum künstlerischer Aktivität. Regelmäßige Vorträge, Konferenzen, Bildungstouren und sogar musikalische Darbietungen bereichern das Besuchererlebnis und fördern eine tiefere Wertschätzung für die Kunstgeschichte und ihre Komplexität. Das aktive Engagement der Galerie mit Künstlern und Wissenschaftlern weltweit kultiviert eine dynamische intellektuelle Gemeinschaft, die sich der Förderung von Innovation und kritischem Diskurs widmet. Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, die Gemälde des Goldenen Zeitalters der Niederlande zu erkunden, beispielhaft vertreten durch Jan Boths

    Plate 5: Stag Beetle

    , ein beeindruckendes Beispiel für akribische Detailtreue und leuchtende Qualität – ein Zeugnis der Faszination jener Ära für Beobachtung und wissenschaftliche Darstellung. Und für diejenigen, die nach zeitgenössischen Perspektiven suchen, bieten sich die bewegenden Erzählungen in Missouri Pettways Quilts aus Gee's Bend oder die biomorphen Formen in Arshile Gorkys Werk an, die herausfordern und inspirieren. Die Galerie bleibt der Verpflichtung treu, Kunst für alle zugänglich zu machen, wobei der freie Eintritt als Kernprinzip gewahrt bleibt, das ihre Mission widerspiegelt, dem amerikanischen Volk zu dienen.

    Weiterführende Informationen finden Sie hier

    Online abrufbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Selbstporträt

    wahooart.com/de/art/download/nicolas-de-largilliere-selbstportrat-8xzp2k-de/

    Zitierhinweis für dieses Kunstwerk

    MLA
    Largillière, Nicolas de. Selbstporträt. 1707, National Gallery of Art. https://wahooart.com/de/art/nicolas-de-largilliere-selbstportrat-8xzp2k-de/
    APA
    Largillière, Nicolas de (1707). Selbstporträt [Painting]. National Gallery of Art. https://wahooart.com/de/art/nicolas-de-largilliere-selbstportrat-8xzp2k-de/
    Chicago
    Nicolas de Largillière. Selbstporträt. 1707. National Gallery of Art. https://wahooart.com/de/art/nicolas-de-largilliere-selbstportrat-8xzp2k-de/
    Harvard
    Largillière, Nicolas de (1707) Selbstporträt. National Gallery of Art. Available at: https://wahooart.com/de/art/nicolas-de-largilliere-selbstportrat-8xzp2k-de/

    Genau hinsehen

    Selbstporträt — Nicolas de Largillière

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie begründen können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: barockmalerei, selbstporträt, französische kunstgeschichte. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf Lehrer und Schüler (1685), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    5. Nicolas de Largillière war etwa 51 Jahre alt, als dieses Werk entstand. Welche Details lassen auf die Handschrift eines Künstlers in dieser Lebensphase schließen?

    Ihre Antwort

    Verfassen Sie einen kurzen Text über dieses Kunstwerk. Nutzen Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Kunst-Quiz

    Selbstporträt — Nicolas de Largillière

    Wie gut kennen Sie dieses Kunstwerk?

    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 5 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. Mit welcher künstlerischen Strömung wird Nicolas de Largillières „Selbstporträt“ primär in Verbindung gebracht?

      • A Renaissance
      • B Romantik
      • C Barock
    2. 2. Das Gemälde zeigt Largillière zusammen mit mehreren anderen Figuren. Welche Bedeutung hat die Statue im Hintergrund?

      • A Es symbolisiert Reichtum und Status.
      • B Es dient als kompositorisches Element, das der Szene Tiefe verleiht.
      • C Es stellt religiöse Hingabe dar.
    3. 3. Wo wurde Nicolas de Largillière geboren?

      • A London
      • B Antwerpen
      • C Paris
    4. 4. In welchem Material wurde Largillières „Selbstporträt“ ausgeführt?

      • A Öl auf Leinwand
      • B Aquarell auf Papier
      • C Bronzeskulptur
    5. 5. Was lässt sich basierend auf der Beschreibung über Largillières künstlerische Einflüsse schlussfolgern?

      • A Er ließ sich primär von klassischer Skulptur inspirieren.
      • B Er studierte bei Anton Goubau und nahm die flämischen Maltraditionen auf.
      • C Sein Stil war stark vom italienischen Manierismus beeinflusst.

    Mein Ergebnis: ____ von 5

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

    1C · 2B · 3C · 4A · 5B

    Überprüfen Sie jede Antwort mit dem Katalogeintrag für dieses Gemälde

    Fragen & Antworten

    Kann ich "Selbstporträt" von Nicolas de Largillière vor dem Kauf an meiner eigenen Wand sehen?

    „Selbstporträt“ verfügt über eine Augmented-Reality-Vorschau: Die AR-Vorschau-Seite des Kunstwerks zeigt es auf einem kompatiblen Gerät in Ihrem eigenen Raum.

    Kann ich "Selbstporträt" genauer untersuchen?

    Die Röntgenblick-Seite von "Selbstporträt" von Nicolas de Largillière ist ein interaktiver Viewer, der es Ihnen ermöglicht, durch elf optische Schichten des Kunstwerks zu gleiten, einschließlich einer Ansicht im Röntgenstil.

    Inwiefern spiegelt der Stil von "Selbstporträt" die Epoche seines Schöpfers wider?

    "Selbstporträt" gehört der Strömung des Barocke Porträtmalerei an, und sein Schöpfer war in der Ära der – Frühe Neuzeit tätig.