Papierformat

Leitfaden für studentische Kunstwerke

Vase 13

Name Klasse Datum

Mario Botta, Vase 13 (2000), Fondazione Hospice Seràgnoli. Zur Referenz reproduziert; alle Rechte liegen beim Rechteinhaber.

Eckdaten

Künstler
Mario Botta wahooart.com/de/artists/mario-botta_de/
Lebensdaten des Künstlers
1943 – ?
Gemalt
2000
Originalgröße
5 x 16 cm
Ausgestellt in
Fondazione Hospice Seràgnoli wahooart.com/de/museums/fondazione-hospice-seragnoli-onlus-bologna_de/

Im Kontext

Vase 13 — Mario Botta

Maße

Das Original hat die Maße 5 × 16 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Entstehungsjahr

  1. 1940
  2. 1950
  3. 1960
  4. 1970
  5. 1980
  6. 1990
  7. 2000

Schattiert: das Lebenswerk von Mario Botta (1943–?) ▲ dieses Werk, 2000

Ähnliche Kunstwerke

  • Seconda wahooart.com/de/art/mario-botta-seconda-D7SUG8-en/

Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: wahooart.com/de/art/similar/mario-botta-vase-13-D8EEX4-en/

Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Black #040302

    Gespeicherte Palette

    • #040302
    • #897C6E
    • #B1A598
    • #3B352C
    Palette
    Earthy Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    Black
    Intensität
    Monochromatic Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Statement Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Unified Palette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Shadow Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Muted Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    Vase 13 — Mario Botta

    The gift is part of a collection of thirteen terracotta vases, moulded to form an allusion to trees. The objects are presented as table architectures, and they demonstrate the size and the scope of the gestures and of the hands that crafted them. They are matt black enamel vases and the sections of their trunks are in terracotta colour. The presence of flowers with their distinctive shapes and colours contrasts with the plain geometry of these primary forms. “Vase 13” is signed on the bottom “Mario Botta P.A.”

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Mario Botta

    Geburtsort Mendrisio, Schweiz

    Mario Botta: Steinbildhauerei und die Umarmung der Muster

    Mario Botta, geboren am 1. April 1943 in Mendrisio im Tessin, repräsentiert eine einzigartige Stimme innerhalb der Schweizer Architektur – eine Persönlichkeit, die tief in der Tradition verwurzelt ist und dennoch unermüdlich von Innovation getrieben wird. Nachdem er sich bereits im Alter von fünfzehn Jahren gegen eine formale akademische Ausbildung entschied, begann er eine Lehre im Architekturbüro von Carloni und Camenisch in Lugano. Dort verfeinerte er sein Handwerk, bevor er durch das Kunsthochschule in Mailand und die Università Iuav di Venezia in Venedig eine umfassendere künstlerische Erkundung anstrebte. Diese prägenden Erfahrungen setzten ihn mit den visionären Ansätzen von Carlo Scarpa, Louis Kahn und Le Corbusiente in Verbindung – Einflüsse, die Bottas unverwechselbare Ästhetik unauslöschlich prägen sollten.

    Frühe Karriere & Einflüsse: Bottas erste Projekte konzentrierten sich auf die Wohnarchitektur im Tessin, geprägt von einer meisterhaften Manipulation von Stein – einem Material, das er als „das edelste“ betrachtet – und einer unerschütterlichen Hingabe an geometrische Präzision. Die Echos von Kahns monumentalen Formen und Scarpas texturellen Erkundungen sind in seinen frühen Entwürfen deutlich spürbar und zeugen von einem tiefen Verständnis architektonischer Prinzipien.

    Venetianische Periode & Kollaborativer Geist: Seine Zeit an der Iuav festigte Bottas Verbindung zur modernistischen Bewegung und förderte wertvolle Beziehungen zu Größen wie Le Corbusier. Diese Epoche kultivierte sein künstlerisches Empfinden und festigte den Glauben an die gemeinschaftliche Erkundung als entscheidenden Faktor für bahnbrechende Ergebnisse.

    Architektonische Philosophie & Signaturstil

    Bottas Architekturphilosophie zentriert sich um das Konzept der „Steinskulptur“, wobei die strukturelle Integrität ebenso wichtig ist wie der künstlerische Ausdruck. Er verzichtet auf reine Ornamentik und bevorzugt stattdessen den bewussten Einsatz repetitiver Muster – oft inspiriert von natürlichen Formen –, um Räume zu schaffen, die von Rhythmus und visueller Fülle durchdrungen sind. Diese Muster sind nicht bloß dekorativ; sie sind essenziell, um Bedeutung zu vermitteln und das sensorische Erlebnis eines Gebäudes zu vertiefen. Seine Bauwerke stehen als Zeugnis dieser Überzeugung und verkörpern monumentale Volumina, die aus Stein gehauen und mit komplexen geometrischen Designs verziert sind.

    Monumentale Steinformen: Bottas Strukturen – insbesondere seine Kirchen – sind berühmt für ihre schiere Größe und Solidität, was seinen Glauben an die dauerhafte Kraft der Materialität widerspiegelt.

    Geometrische Muster & Textur: Wiederkehrende Motive wie Spiralen, Quadrate und Hexagone dominieren seine Entwürfe und spiegeln natürliche Muster wider, wie man sie in Muscheln oder Kristallen findet. Diese Texturen sind akribisch ausgearbeitet, um die taktilen Sinne des Betrachters anzusprechen und zu einer Atmosphäre der Ruhe und Kontemplation beizutragen.

    Bemerkenswerte Errungenschaften & Anerkennung

    Bottas produktives Schaffen umfasst zahlreiche preisgekrönte Gebäude in der Schweiz und auf internationaler Ebene, die seine Vielseitigkeit als Architekt unterstreichen. Zu seinen am meisten gefeierten Projekten gehören:

    <Santa Maria degli Angeli (Lugano): Eine beeindruckende Basilika mit einem emporstrebenden Steinschiff und einer innovativen Lichtführung – ein Meisterwerk, das Bottas skulpturalen Ansatz der Sakralarchitektur exemplarisch darstellt.

    <Palazzo della Pilotta (Parma): Dieser Museumskomplex, entworfen in Zusammenarbeit mit Giuseppe Terragni, verbindet nahtlos Renaissance-Kunst mit modernem architektonischem Design und demonstriert Bottas Fähigkeit, disparate Einflüsse zu einer kohärenten Vision zu synthetisieren.

    <Bechtler Museum of Modern Art (Charlotte): Bottas Beitrag zu diesem Museum – ein Gebäude, das als „umgekehrte Pyramide“ konzipiert wurde – stellt ein kühnes Experiment in den Bereichen Baustatik und skulpturale Form dar.

    Vermächtnis & Einfluss

    Mario Bottas bleibendes Vermächtnis liegt nicht nur in seinem beeindruckenden architektonischen Portfolio, sondern auch in seiner unerschütterlichen Verpflichtung zur künstlerischen Integrität und seinem tiefen Respekt vor der Tradition. Er gründete die Mario Botta Architekturschule in Lugano, um eine neue Generation von Architekten zu fördern, die ähnliche Prinzipien verfolgen – ein Beweis für seinen Glauben, dass Architektur sowohl als funktionaler Raum als auch als ausdrucksstarke Kunstform dienen sollte. Sein Werk inspiriert weiterhin Designer weltweit und festigt seinen Platz als eine der einflussreichsten Figuren des zeitgenössischen architektonischen Denkens in der Schweiz.

    Museum

    Fondazione Hospice Seràgnoli

    Aktuell ausgestellt in Bologna, Italia

    Ein Zufluchtsort, an dem Kunst auf Mitgefühl trifft

    Im Herzen von Bologna, Italien, existiert ein Ort, der die traditionellen Grenzen der medizinischen Versorgung überschreitet und zu einem tiefgreifende Zeugnis für die heilende Kraft der Schönheit wird. Die Fondazione Hospice Seràgnoli Onlus ist weit mehr als ein Kinderhospiz; sie ist ein Heiligtum, in dem das Klinische und das Kreative zusammenfließen, um Kinder im Kampf gegen schwere Krankheiten zu unterstützen. In ihrer tiefsten Seele liegt die bemerkenswerte

    „do ut do“

    -Initiative – eine Tradition tiefster Großzügigkeit, bei der Spender bedeutende Kunstwerke zur Unterstützung der lebenswichtigen medizinischen Programme der Stiftung beitragen. Diese symbiotische Beziehung schafft ein einzigartiges Ökosystem der Fürsorge, in dem jedes gespendete Werk sowohl als kultureller Schatz als auch als direkter Beitrag zum Wohlergehen der Patienten dient und sicherstellt, dass das Sammeln selbst zu einem Akt tiefer humanitärer Hingabe wird.

    Architektonische Harmonie und der Atem der Natur

    Die physische Umgebung des Hospizes ist ein Meisterwerk therapeutischen Designs, zum Leben erweckt durch die visionäre Hand von

    Renzo Piano

    . Die Architektur verkörpert ein Ethos der Offenheit, der Ruhe und einer unauflöslichen Verbindung zur natürlichen Welt. Das Gebäude wurde so konzipiert, dass die Grenzen zwischen dem inneren Rückzugsort und der Landschaft verschwimmen; großzügige Fensterfronten bieten einen Blick auf einen weitläufigen, 16.000 Quadratmeter großen Garten. Sowohl für Bewunderer moderner Architektur als auch für Innenarchitekten bietet dieser Raum eine atemberaubende Studie darüber, wie natürliches Licht und organische Integration emotionale Stabilität fördern können. Die bewusste Nutzung von Transparenz lässt das wechselnde Licht des italienischen Himmels die Flure beleben und schafft ein immersives Erlebnis, das Kindern und ihren Familien auf ihren schwierigsten Wegen Trost und ein Gefühl der Beständigkeit schenkt.

    Die Seele der Sammlung

    Durch das Hospiz zu wandern bedeutet, in einen stillen Dialog mit der Hoffnung zu treten. Die Sammlung ist akribisch kuratiert, wobei zeitgenössische Werke gezielt nach ihrer Fähigkeit ausgewählt werden, emotionale Resonanz zu erzeugen und ein Gefühl des Friedens zu vermitteln. Das Herzstück dieser spirituellen Landschaft ist

    Yoko Onos ikonischer „Wish Tree“ (Wunschbaum)

    , eine monumentale Installation, die Besucher dazu einlädt, ihre Wünsche nach Heilung auszudrücken und so die kollektiven Hoffnungen der Gemeinschaft in einen greifbaren Teil der Atmosphäre des Hospizes verwandelt. Dieser Geist der Innovation wurde durch Kooperationen mit legendären Persönlichkeiten wie

    Alessandro Mendini

    weiter bereichert, dessen Werk die Schnittstelle von Design und Technologie innerhalb der Geschichte der Stiftung erforscht hat. In diesem außergewöhnlichen Rahmen ist Kunst niemals bloß dekorativ; sie ist ein integraler Bestandteil eines mitfühlenden Pflegemodells, das danach strebt, sowohl den Körper als auch die Seele durch die beständige Kraft menschlicher Kreativität zu nähren.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Vase 13

    wahooart.com/de/art/download/mario-botta-vase-13-D8EEX4-en/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Botta, Mario. Vase 13. 2000, Fondazione Hospice Seràgnoli. https://wahooart.com/de/art/mario-botta-vase-13-D8EEX4-en/
    APA
    Botta, Mario (2000). Vase 13 [Painting]. Fondazione Hospice Seràgnoli. https://wahooart.com/de/art/mario-botta-vase-13-D8EEX4-en/
    Chicago
    Mario Botta. Vase 13. 2000. Fondazione Hospice Seràgnoli. https://wahooart.com/de/art/mario-botta-vase-13-D8EEX4-en/
    Harvard
    Botta, Mario (2000) Vase 13. Fondazione Hospice Seràgnoli. Available at: https://wahooart.com/de/art/mario-botta-vase-13-D8EEX4-en/

    Genau hinsehen

    Vase 13 — Mario Botta

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie begründen können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Werfen Sie einen Blick zurück auf Seconda, weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.
    4. Mario Botta war etwa 57 Jahre alt, als dieses Werk entstand. Welche Details lassen auf die Handschrift eines Künstlers in dieser Lebensphase schließen?
    5. Welche Gefühle wollte der Künstler wohl in Ihnen auslösen?

    Ihre Antwort

    Verfassen Sie einen kurzen Text über dieses Kunstwerk. Nutzen Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.