Künstler/in
Geboren in Kappel am Kraffeld, Österreich
Frühes Leben und Ausbildung
Maria Lassnig, eine österreichische Künstlerin, die für ihre gemalten Selbstporträts und ihre Theorie der „Körperwahrnehmung“ weltbekannt wurde, wurde am 8. September 1919 in Kappel am Kraffeld, Österreich, geboren. Ihre frühen Jahre waren geprägt von der schwierigen Beziehung ihrer Mutter zu einem wesentlich älteren Mann, was dazu führte, dass Lassnig primär von ihrer Großmutter aufgezogen wurde. Diese komplexe Familiendynamik sollte ihre künstlerischen Themen später tiefgreifend beeinflussen. Während des Zweiten Weltkriegs studierte Lassnig an der Akademie der bildenden Künste in Wien, wo sie begann, ihren einzigartigen Stil und ihren ganz eigenen Zugang zur Kunst zu entwickeln.
Künstlerische Karriere und Beiträge
Die künstlerische Laufbahn von Maria Lassnig zeichnet sich durch mehrere wegweisende Beiträge aus:
Einführung des Informel und Tachismus: Lassnig spielte eine entscheidende Rolle bei der Einführung dieser Stilrichtungen in die österreichische Nachkriegskunst.
Mitwirkung an der Hundsgruppe: Zusammen mit bedeutenden Künstlern wie Arnulf Rainer, Ernst Fuchs und Wolfgang Hollegha war Lassnig Teil dieser einflussreichen Gruppe, welche die österreichische Kunstszene der 1950er Jahre maßgeblich prägte.
Entwicklung der Theorie der „Körperwahrnehmung“: Dieses 1948 von Lassnig geprägte Konzept betont die Darstellung ausschließlich jener Körperteile, die während des kreativen Prozesses wahrgenommen werden, was zu innovativen Selbstporträts mit fehlenden Gliedmaßen oder unnatürlichen Farben führte.
Auszeichnungen und Vermächtnis
- Erste Künstlerin, die den Großen Österreichischen Staatspreis gewann (1988) - Auszeichnung mit dem Österreichischen Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst im Jahr 2005 - Erhalt des Goldenen Löwen für das Lebenswerk auf der 55. Biennale in Venedig im Jahr 2013
Bedeutende Werke und Ausstellungen
- Selbstporträt mit Telefon (Lentos Kunstmuseum Linz, Österreich), welches ihren einzigartigen Ansatz der Selbstporträtmalerei demonstriert - Präsenz in zahlreichen Ausstellungen, unter anderem im Kunsthistorischen Museum und im Museum für angewandte Kunst in Wien
Lehrtätigkeit und spätere Jahre
Von 1980 bis zu ihrem Tod lebte und lehrte Lassnig in Wien und wurde 1980 Professorin an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Ihr Spätwerk setzte die Auseinandersetzung mit den Themen der Körperwahrnehmung und der Selbstporträtkunst konsequent fort.
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Fazit
Das Pionierwerk von Maria Lassnig im Bereich der „Körperwahrnehmung“ hat der österreichischen Kunst eine unauslöschliche Spur hinterlassen. Mit ihrem innovativen Umgang mit dem Selbstporträt und ihren Beiträgen zur Entwicklung des Informel und Tachismus hat sie Generationen inspiriert. Ihr Vermächtnis wird durch ihre Werke und den tiefgreifenden Einfluss, den sie auf die Kunstwelt ausübte, weiterhin gewürdigt.
Museum
Ausgestellt in Klosterneuburg, Österreich
Ein neues Echo am Donaufluss: Die ALBERTINA Klosterneuburg
Nestled in the charming town of Klosterneuburg, just a short journey from Vienna, lies a cultural beacon that has swiftly established itself as a vital force in Austria’s contemporary art landscape. The ALBERTINA KLOSTERNEUBURG, opened in April 2024, isn't merely an extension of the renowned Albertina Museum; it is a bold reimagining of space and collection, offering a focused exploration of post-1945 artistic expression. Housed within the repurposed structure of the former Essl Museum, the gallery breathes new life into a building already steeped in art historical significance, creating a dialogue between its architectural past and the dynamic works it now contains.
Die Essenz der Erneuerung:
Die ALBERTINA KLOSTERNEUBURG’s Genesis ist ein bewegendes Zeichen kultureller Verantwortlichkeit. Vor Finanznöten wurde das Essl Museum – eine bedeutende private Sammlung aufgestiegen von Karlheinz und Agnes Essl – großzügig dem Albertina geschenkt, um dessen kontinuierliche Zugänglichkeit für die Öffentlichkeit sicherzustellen. Diese Entscheidung unterstreicht die Bedeutung des Erhalts künstlerischen Erbes und der Gründung eines speziellen Raumes zur Präsentation zuvor vernachlässigter Stücke innerhalb der Albertinas umfassender Sammlung.
Architektonische Harmonie:
Entworfen von Architekt Heinz Tesar, verkörpert das Klosterneuburg Gebäude eine meisterhafte Mischung aus historischem Kontext und zeitgenössischem Design. Seine weitläufigen Säle und innovative Anordnung bieten einen idealen Rahmen für die Präsentation der Museums beeindruckende Sammlung – ein Beweis dafür, wie durchdacht gestaltete Räume künstlerischen Einfluss verstärken können.
Skulpturale Begegnung:
Anders als sein Wiener Pendant konzentriert sich ALBERTINA KLOSTERNEUBURG auf eine tiefgreifende Betonung von Skulptur. Besucher werden in ein immersives Erlebnis mit Werken berühmter österreichischer Künstler wie Franz West und Erwin Wurm eingeladen – Künstler, die konventionelle künstlerische Vorstellungen durch modulare Konstruktionen und Zuschauerbeteiligung herausfordern und damit einen Dialog zwischen Kunst und Gesellschaft fördern.
Über diese österreichischen Meister hinaus erweitert sich das Museums Horizont international und präsentiert Stimmen wie Jonathan Meese und Marc Quinn. Die Kuratierung ist nicht nur die Präsentation statischer Objekte; sie dient dazu, Interaktion und Reflexion zu fördern – Besucher werden ermutigt, über die Komplexität künstlerischen Ausdrucks und seine Beziehung zur Gesellschaft nachzudenken.
Vorsteiger Künstler:
Unter den Highlights befindet sich ‘Princess Sofia Albertina Of Sweden’ von Gustaf Lundberg – ein beeindruckendes Gemälde aus dem Jahre 1786 in goldenem Rahmen. Eine hochwertige Handzeichnung verfügbar jetzt!
Das Museums Anspruch:
ALBERTINA KLOSTERNEUBURG repräsentiert mehr als nur ein Kunstmuseum; es ist ein Katalysator für kulturelle Erneuerung in Niederösterreich. Seine strategische Lage, leicht zugänglich von Wien und Umgebung, positioniert es sowohl als Reiseziel für sich selbst als auch als überzeugende Tagesausflugsmöglichkeit für diejenigen, die künstlerische Bereicherung jenseits der Stadt suchen.
Die ALBERTINA KLOSTERNEUBURG steht als Leuchtfeuer der Innovation – ein Raum, in dem etablierte Namen mit aufkommenden Talenten koexistieren und eine Umgebung fördert, in der kreative Austausch stattfindet und zukünftige Generationen von Kunstliebhabern inspiriert.
Online verfügbar
wahooart.com/de/art/download/maria-lassnig-mourning-D67HTG-en/
Zitierweise für dieses Kunstwerk
- MLA
- Lassnig, Maria. Mourning. 2003, ALBERTINA KLOSTERNEUBURG. https://wahooart.com/de/art/maria-lassnig-mourning-D67HTG-en/
- APA
- Lassnig, Maria (2003). Mourning [Painting]. ALBERTINA KLOSTERNEUBURG. https://wahooart.com/de/art/maria-lassnig-mourning-D67HTG-en/
- Chicago
- Maria Lassnig. Mourning. 2003. ALBERTINA KLOSTERNEUBURG. https://wahooart.com/de/art/maria-lassnig-mourning-D67HTG-en/
- Harvard
- Lassnig, Maria (2003) Mourning. ALBERTINA KLOSTERNEUBURG. Available at: https://wahooart.com/de/art/maria-lassnig-mourning-D67HTG-en/