Papierformat

Leitfaden für studentische Kunstwerke

Atlas

Name Klasse Datum

Maria Lassnig, Atlas (1985), ALBERTINA KLOSTERNEUBURG. Zur Referenz reproduziert; alle Rechte liegen beim Rechteinhaber.

Eckdaten

Künstler
Maria Lassnig wahooart.com/de/artists/maria-lassnig_de/
Lebensdaten des Künstlers
1919 – 2014
Gemalt
1985
Originalgröße
265 x 200 cm
Ausgestellt in
ALBERTINA KLOSTERNEUBURG wahooart.com/de/museums/albertina-klosterneuburg-klosterneuburg_de/

Im Kontext

Atlas — Maria Lassnig

Wie groß ist es?

Das Original hat die Maße 265 × 200 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe. Es ist zu groß, um auf dieser Seite maßstabsgetreu dargestellt zu werden.

Entstehungsjahr

  1. 1910
  2. 1920
  3. 1930
  4. 1940
  5. 1950
  6. 1960
  7. 1970
  8. 1980
  9. 1990
  10. 2000
  11. 2010

Schattiert: das Lebenswerk von Maria Lassnig (1919–2014) ▲ dieses Werk, 1985

Ähnliche Kunstwerke

Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: wahooart.com/de/art/similar/maria-lassnig-atlas-D67J6G-en/

Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Gray #82989e

    Gespeicherte Palette

    • #82989E
    • #1F606C
    • #CFCEC3
    • #8B6758
    Palette
    Neutrals Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    Gray
    Intensität
    Balanced Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Balanced Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Discordant Palette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Brilliant Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Subtle Color Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Maria Lassnig

    Geboren in Kappel am Kraffeld, Österreich

    Frühes Leben und Ausbildung

    Maria Lassnig, eine österreichische Künstlerin, die für ihre gemalten Selbstporträts und ihre Theorie der „Körperwahrnehmung“ weltbekannt wurde, wurde am 8. September 1919 in Kappel am Kraffeld, Österreich, geboren. Ihre frühen Jahre waren geprägt von der schwierigen Beziehung ihrer Mutter zu einem wesentlich älteren Mann, was dazu führte, dass Lassnig primär von ihrer Großmutter aufgezogen wurde. Diese komplexe Familiendynamik sollte ihre künstlerischen Themen später tiefgreifend beeinflussen. Während des Zweiten Weltkriegs studierte Lassnig an der Akademie der bildenden Künste in Wien, wo sie begann, ihren einzigartigen Stil und ihren ganz eigenen Zugang zur Kunst zu entwickeln.

    Künstlerische Karriere und Beiträge

    Die künstlerische Laufbahn von Maria Lassnig zeichnet sich durch mehrere wegweisende Beiträge aus:

    Einführung des Informel und Tachismus: Lassnig spielte eine entscheidende Rolle bei der Einführung dieser Stilrichtungen in die österreichische Nachkriegskunst.

    Mitwirkung an der Hundsgruppe: Zusammen mit bedeutenden Künstlern wie Arnulf Rainer, Ernst Fuchs und Wolfgang Hollegha war Lassnig Teil dieser einflussreichen Gruppe, welche die österreichische Kunstszene der 1950er Jahre maßgeblich prägte.

    Entwicklung der Theorie der „Körperwahrnehmung“: Dieses 1948 von Lassnig geprägte Konzept betont die Darstellung ausschließlich jener Körperteile, die während des kreativen Prozesses wahrgenommen werden, was zu innovativen Selbstporträts mit fehlenden Gliedmaßen oder unnatürlichen Farben führte.

    Auszeichnungen und Vermächtnis

    - Erste Künstlerin, die den Großen Österreichischen Staatspreis gewann (1988) - Auszeichnung mit dem Österreichischen Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst im Jahr 2005 - Erhalt des Goldenen Löwen für das Lebenswerk auf der 55. Biennale in Venedig im Jahr 2013

    Bedeutende Werke und Ausstellungen

    - Selbstporträt mit Telefon (Lentos Kunstmuseum Linz, Österreich), welches ihren einzigartigen Ansatz der Selbstporträtmalerei demonstriert - Präsenz in zahlreichen Ausstellungen, unter anderem im Kunsthistorischen Museum und im Museum für angewandte Kunst in Wien

    Lehrtätigkeit und spätere Jahre

    Von 1980 bis zu ihrem Tod lebte und lehrte Lassnig in Wien und wurde 1980 Professorin an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Ihr Spätwerk setzte die Auseinandersetzung mit den Themen der Körperwahrnehmung und der Selbstporträtkunst konsequent fort.

    Betrachten Sie die Kunstwerke von Maria Lassnig auf AllPaintingsStore

    Entdecken Sie „Selbstporträt mit Telefon“ von Maria Lassnig

    Erfahren Sie mehr über das Museum für angewandte Kunst und seine Bedeutung für die österreichische Kunstgeschichte im Blog von AllPaintingsStore.

    Fazit

    Das Pionierwerk von Maria Lassnig im Bereich der „Körperwahrnehmung“ hat der österreichischen Kunst eine unauslöschliche Spur hinterlassen. Mit ihrem innovativen Umgang mit dem Selbstporträt und ihren Beiträgen zur Entwicklung des Informel und Tachismus hat sie Generationen inspiriert. Ihr Vermächtnis wird durch ihre Werke und den tiefgreifenden Einfluss, den sie auf die Kunstwelt ausübte, weiterhin gewürdigt.

    Museum

    ALBERTINA KLOSTERNEUBURG

    Ausgestellt in Klosterneuburg, Österreich

    Ein neues Echo am Donaufluss: Die ALBERTINA Klosterneuburg

    Nestled in the charming town of Klosterneuburg, just a short journey from Vienna, lies a cultural beacon that has swiftly established itself as a vital force in Austria’s contemporary art landscape. The ALBERTINA KLOSTERNEUBURG, opened in April 2024, isn't merely an extension of the renowned Albertina Museum; it is a bold reimagining of space and collection, offering a focused exploration of post-1945 artistic expression. Housed within the repurposed structure of the former Essl Museum, the gallery breathes new life into a building already steeped in art historical significance, creating a dialogue between its architectural past and the dynamic works it now contains.

    Die Essenz der Erneuerung:

    Die ALBERTINA KLOSTERNEUBURG’s Genesis ist ein bewegendes Zeichen kultureller Verantwortlichkeit. Vor Finanznöten wurde das Essl Museum – eine bedeutende private Sammlung aufgestiegen von Karlheinz und Agnes Essl – großzügig dem Albertina geschenkt, um dessen kontinuierliche Zugänglichkeit für die Öffentlichkeit sicherzustellen. Diese Entscheidung unterstreicht die Bedeutung des Erhalts künstlerischen Erbes und der Gründung eines speziellen Raumes zur Präsentation zuvor vernachlässigter Stücke innerhalb der Albertinas umfassender Sammlung.

    Architektonische Harmonie:

    Entworfen von Architekt Heinz Tesar, verkörpert das Klosterneuburg Gebäude eine meisterhafte Mischung aus historischem Kontext und zeitgenössischem Design. Seine weitläufigen Säle und innovative Anordnung bieten einen idealen Rahmen für die Präsentation der Museums beeindruckende Sammlung – ein Beweis dafür, wie durchdacht gestaltete Räume künstlerischen Einfluss verstärken können.

    Skulpturale Begegnung:

    Anders als sein Wiener Pendant konzentriert sich ALBERTINA KLOSTERNEUBURG auf eine tiefgreifende Betonung von Skulptur. Besucher werden in ein immersives Erlebnis mit Werken berühmter österreichischer Künstler wie Franz West und Erwin Wurm eingeladen – Künstler, die konventionelle künstlerische Vorstellungen durch modulare Konstruktionen und Zuschauerbeteiligung herausfordern und damit einen Dialog zwischen Kunst und Gesellschaft fördern.

    Über diese österreichischen Meister hinaus erweitert sich das Museums Horizont international und präsentiert Stimmen wie Jonathan Meese und Marc Quinn. Die Kuratierung ist nicht nur die Präsentation statischer Objekte; sie dient dazu, Interaktion und Reflexion zu fördern – Besucher werden ermutigt, über die Komplexität künstlerischen Ausdrucks und seine Beziehung zur Gesellschaft nachzudenken.

    Vorsteiger Künstler:

    Unter den Highlights befindet sich ‘Princess Sofia Albertina Of Sweden’ von Gustaf Lundberg – ein beeindruckendes Gemälde aus dem Jahre 1786 in goldenem Rahmen. Eine hochwertige Handzeichnung verfügbar jetzt!

    Das Museums Anspruch:

    ALBERTINA KLOSTERNEUBURG repräsentiert mehr als nur ein Kunstmuseum; es ist ein Katalysator für kulturelle Erneuerung in Niederösterreich. Seine strategische Lage, leicht zugänglich von Wien und Umgebung, positioniert es sowohl als Reiseziel für sich selbst als auch als überzeugende Tagesausflugsmöglichkeit für diejenigen, die künstlerische Bereicherung jenseits der Stadt suchen.

    Die ALBERTINA KLOSTERNEUBURG steht als Leuchtfeuer der Innovation – ein Raum, in dem etablierte Namen mit aufkommenden Talenten koexistieren und eine Umgebung fördert, in der kreative Austausch stattfindet und zukünftige Generationen von Kunstliebhabern inspiriert.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Atlas

    wahooart.com/de/art/download/maria-lassnig-atlas-D67J6G-en/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Lassnig, Maria. Atlas. 1985, ALBERTINA KLOSTERNEUBURG. https://wahooart.com/de/art/maria-lassnig-atlas-D67J6G-en/
    APA
    Lassnig, Maria (1985). Atlas [Painting]. ALBERTINA KLOSTERNEUBURG. https://wahooart.com/de/art/maria-lassnig-atlas-D67J6G-en/
    Chicago
    Maria Lassnig. Atlas. 1985. ALBERTINA KLOSTERNEUBURG. https://wahooart.com/de/art/maria-lassnig-atlas-D67J6G-en/
    Harvard
    Lassnig, Maria (1985) Atlas. ALBERTINA KLOSTERNEUBURG. Available at: https://wahooart.com/de/art/maria-lassnig-atlas-D67J6G-en/

    Genau hinsehen

    Atlas — Maria Lassnig

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie erklären können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie sieht diese Stimmung aus?
    3. Werfen Sie einen Blick zurück auf Woman Power (1979), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    4. Maria Lassnig war etwa 66 Jahre alt, als dieses Werk entstand. Welche Details lassen auf die Handschrift eines Künstlers in dieser Lebensphase schließen?
    5. Was wollte der Künstler wohl, dass Sie fühlen?

    Ihre Antwort

    Schreiben Sie einen kurzen Absatz über dieses Kunstwerk. Verwenden Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.