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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Icicle Flower

Name Klasse Datum

lee sanghyeob, Icicle Flower (2012), Korea Craft & Design Stiftung. Zur Referenz reproduziert; alle Rechte liegen beim Rechteinhaber.

Eckdaten

Künstler
lee sanghyeob wahooart.com/de/artists/lee-sanghyeob/
Lebensdaten des Künstlers
1983 – ?
Gemalt
2012
Originalgröße
33 x 29 cm
Ausgestellt in
Korea Craft & Design Stiftung wahooart.com/de/museums/korea-craft-design-stiftung-seoul_de/

Im Kontext

Icicle Flower — lee sanghyeob

Maße

Das Original hat die Maße 33 × 29 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Entstehungsjahr

  1. 1980
  2. 1990
  3. 2000
  4. 2010

Schattiert: das Lebenswerk von lee sanghyeob (1983–?) ▲ dieses Werk, 2012

Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Gray #969794

    Gespeicherte Palette

    • #969794
    • #1D1E1E
    • #C7C8C5
    • #626363
    Hauptfarbe
    Gray
    Intensität
    Monochromatic Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Statement Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Softly Mixed Palette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Balanced Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Muted Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    Icicle Flower — lee sanghyeob

    Metal artist Lee Sanghyeob creates huge sculptures by beating a silver plate, which is one of the noble metals. He even hammers thousands or tens of thousands of times to make a moon jar with a maximum diameter of 63 centimeters. In order to make a work of this size, he needs to hammer for five to six hours a day over three to four months. This work is his first large-scale piece with a large opening, and he used silver alloy instead of pure silver to get enough thickness for the curved lines.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    lee sanghyeob

    Geburtsort South Korea

    The Ethereal Resonance of Lee Sang-hyeob

    In the vibrant and ever-evolving tapestry of contemporary Korean art, few voices capture the delicate tension between strength and fragility quite like Lee Sang-hyeob. Born on May 8, 1983, in the culturally rich landscape of Daegu, South Korea, Lee has cultivated a practice that transcends simple medium, moving fluidly between the tactile world of metal sculpture and the emotive depths of abstract expressionism. His artistic journey is not merely a progression of skill, but a profound exploration of the human condition, where every hammer strike on silver and every brushstroke on canvas serves as a meditation on memory, identity, and the ephemeral nature of existence.

    The foundations of Lee’s creative spirit were deeply influenced by the legacy of the Korean master Lee Ungno. From this lineage, Sang-hyeob inherited a fascination with capturing the very essence of life through dynamic movement and a vivid, emotive palette. This early exposure to masters who prioritized the soul of the subject over mere representation allowed him to develop a style that is both grounded in tradition and fiercely modern. His work often seeks to bridge the gap between Eastern philosophical depth and Western abstract techniques, creating a dialogue that feels both ancient and urgently contemporary.

    The Alchemy of Metal and Emotion

    One of the most breathtaking dimensions of Lee’s artistry lies in his mastery of metalwork, specifically his ability to transform cold, noble metals into organic, breathing forms. As a metal artist, he engages in an almost ritualistic process of creation. He is known for his monumental sculptures, such as his celebrated moon jars, which are achieved through the grueling and meditative process of beating silver plates. To create a single large-scale piece, Lee may hammer a silver alloy thousands or even tens of thousands of times, dedicating five to six hours a day over several months to achieve the perfect curvature.

    This physical endurance is inseparable from the meaning of his work. The repetitive, rhythmic percussion of the hammer against metal mirrors the persistence required for resilience in life. In these sculptures, the silver does not merely sit as an object; it carries the history of its own making. This same dedication to texture and surface is mirrored in his "Icicle Flower" series. In this collection of canvases, Lee utilizes bold hues and heavily textured surfaces to evoke a sense of vulnerability. Much like an icicle flower that exists precariously between freezing and melting, his paintings capture moments of transition, where beauty is found in the very state of being susceptible to change.

    A Legacy of Contemplation and Connection

    Throughout his career, Lee Sang-hyeob has moved beyond the confines of a single medium to become a symbol of Korean contemporary innovation. His exhibitions have graced prestigious stages, including collaborations with institutions such as the U.S. Department of the Interior Museum, bringing his uniquely Korean perspective to a global audience. His work invites viewers into a space of deep contemplation, using symbolic imagery to navigate the complexities of human experience and societal concerns.

    The significance of Lee’s contribution to the art world lies in his ability to foster a cross-cultural dialogue. By blending the meticulous craftsmanship of traditional Korean metalwork with the gestural freedom of modern abstraction, he creates an aesthetic language that is universally understood. His achievements serve as a testament to the power of art to act as a bridge—between the past and the present, between the physical object and the spiritual emotion, and between the individual artist and the collective human experience.

    Museum

    Korea Craft & Design Stiftung

    Aktuell ausgestellt in Seoul, South Korea

    Ein Tanz zwischen Tradition und Moderne: Eine Erkundung der Korea Craft & Design Stiftung

    Die Korea Craft & Design Stiftung in Seoul ist mehr als nur ein Museum; sie ist eine lebendige Begegnung mit Koreas künstlerischem Erbe – ein Ort, an dem jahrhundertelange Handwerkskunst auf die Energie des zeitgenössischen Designs trifft und dessen Besucher tief in die Seele koreanischer Kultur eintauchen können. Eingebettet zwischen den modernen Gebäuden der Stadt bietet KCDF einen einzigartigen Rahmen für die Betrachtung von Kunstwerken und Traditionen gleichermaßen – eine Einladung zu einer Reise durch die Geschichte und Schönheit koreanischer Kreativität.

    Das Erbe gewoben in Ton, Faser und Metall

    Die Sammlung des Museums beginnt mit einem beeindruckenden Überblick über koreanische Keramik – insbesondere Goryeo Celadon und andere außergewöhnliche Stücke, die für ihre außergewöhnliche Jade-ähnliche Glasur und raffinierte Formen bekannt sind. Diese Gefäße erzählen Geschichten von königlichen Höfen und religiöser Kontemplation und spiegeln eine tief verwurzelte Verbindung zum koreanischen Identitätsgefühl wider. Doch auch die Holzverarbeitung und Metallarbeiten beeindrucken durch ihre Präzision und künstlerische Gestaltung – Meisterwerke, die sowohl technische Herausforderungen als auch ästhetische Visionen widerspiegeln. Besonders hervorzuheben ist die Verwendung von natürlichen Materialien und traditionellen Techniken, die seit Jahrhunderten weitergegeben werden.

    Goryeo Celadon:

    Diese berühmte Keramik wird für ihre außergewöhnliche Glasur und ihre kunstvolle Form geschätzt – ein Ausdruck koreanischer künstlerischer Exzellenz und kultureller Bedeutung.

    Holz und Metallarbeiten:

    Intrikate Schnitzereien und fein gearbeitete Metallarbeiten demonstrieren die hohe Kunstfertigkeit koreanischer Handwerker und Künstler.

    Neben diesen beeindruckenden Einzelwerken präsentiert KCDF eine umfassende Auswahl an Textilien – insbesondere Hanbok Stoffen und kunstvollen Stickereien, die für ihre lebendige Farben und komplizierte Muster bekannt sind. Diese Stoffe sind nicht nur dekorativ; sie verkörpern koreanische soziale Traditionen und kulturelle Werte und erinnern an die Schönheit der Natur.

    Ein Gebäude für Kunst und Erinnerung

    Das Gebäude der Stiftung selbst ist ein Meisterwerk moderner Architektur – eine ausgewogene Verbindung zwischen Funktionalität und ästhetischem Anmut, die einen einladenden Raum für Besucher schafft. Großzügige Fenster lassen natürliches Licht herein und verbinden das Museum mit der Umgebung von Seoul und schaffen eine Atmosphäre, die sowohl zum Entdecken als auch zum Nachdenken einlädt. Die Gestaltung berücksichtigt insbesondere die Bedürfnisse der Ausstellungen und betont damit die zentrale Rolle von Kunst und Kultur im Leben der Stadt.

    Eine Geschichte der Bewahrung und Förderung

    Die Gründung der Korea Craft & Design Stiftung erfolgte mit einer klaren Vision: Die Bewahrung und Förderung Koreas künstlerischer Traditionen zu gewährleisten – eine Aufgabe, die sich durch kontinuierliche Forschung und Entwicklung sowie durch die Zusammenarbeit mit internationalen Experten verstärkt hat. Seit ihrer Gründung hat KCDF einen wichtigen Beitrag zur Förderung koreanischer Kunst und Kultur geleistet und sich dabei stets neuen Herausforderungen gestellt.

    Ausstellungen für alle Sinne

    Die Stiftung bietet eine Vielzahl von Ausstellungen, die traditionelle Techniken mit modernen Designkonzepten verbinden und Besuchern ein außergewöhnliches Erlebnis ermöglichen. Von historischen Dokumentationen über interaktive Installationen bis hin zu Workshops für junge Künstler – KCDF lädt Besucher dazu ein, sich aktiv mit koreanischer Kunst und Kultur auseinanderzusetzen und neue Perspektiven zu gewinnen.

    „Unsere Aufgabe ist es, die Schönheit und Bedeutung koreanischer Handwerkskunst auch zukünftigen Generationen zugänglich zu machen“, betont Direktor Kim Hyun-woo. „Wir möchten eine Plattform schaffen, auf der Tradition und Moderne aufeinandertreffen und neue Ideen entstehen.“

    Die Korea Craft & Design Stiftung ist somit nicht nur ein Ort der Kunstbewunderung – sondern auch ein Zentrum für Bildung und kulturelle Begegnungen, das dazu beiträgt, Koreas künstlerisches Erbe zu bewahren und weiterzuentwickeln. Ein Besuch lohnt sich besonders für alle, die sich für die Geschichte und Kultur eines einzigartigen Landes interessieren.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Icicle Flower

    wahooart.com/de/art/download/lee-sanghyeob-icicle-flower-DD28C4-en/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    sanghyeob, lee. Icicle Flower. 2012, Korea Craft & Design Stiftung. https://wahooart.com/de/art/lee-sanghyeob-icicle-flower-DD28C4-en/
    APA
    sanghyeob, lee (2012). Icicle Flower [Painting]. Korea Craft & Design Stiftung. https://wahooart.com/de/art/lee-sanghyeob-icicle-flower-DD28C4-en/
    Chicago
    lee sanghyeob. Icicle Flower. 2012. Korea Craft & Design Stiftung. https://wahooart.com/de/art/lee-sanghyeob-icicle-flower-DD28C4-en/
    Harvard
    sanghyeob, lee (2012) Icicle Flower. Korea Craft & Design Stiftung. Available at: https://wahooart.com/de/art/lee-sanghyeob-icicle-flower-DD28C4-en/

    Genau hinsehen

    Icicle Flower — lee sanghyeob

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie begründen können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. lee sanghyeob war etwa 29 Jahre alt, als dieses Werk entstand. Welche Details lassen auf die Handschrift eines Künstlers in dieser Lebensphase schließen?
    4. Welche Gefühle wollte der Künstler wohl in Ihnen auslösen?
    5. Wenn Sie dem Künstler eine Frage zu diesem Werk stellen könnten, welche wäre das?

    Ihre Antwort

    Verfassen Sie einen kurzen Text über dieses Kunstwerk. Nutzen Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.