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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Suprematismus

Name Klasse Datum

Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch, Suprematismus (1928). Gemeinfreiheit.

Eckdaten

Künstler
Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch wahooart.com/de/artists/kasimir-sewerinowitsch-malewitsch_de/
Lebensdaten des Künstlers
1878 – 1935
Gemalt
1928
Medium
Öl auf Leinwand
Originalgröße
84 x 69 cm
Bewegung
Geometric Suprematism
Zeitraum
Moderne
Artistic style
Abstrakt
Influences
Folk Art, Europäische Avantgarde
Notable elements or techniques
Geometrische Formen und Farbflächen
Subject or theme
Reinheit der Form

Im Kontext

Suprematismus — Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch

Wie groß ist es?

Das Original hat die Maße 84 × 69 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Entstehungsjahr

  1. 1870
  2. 1880
  3. 1890
  4. 1900
  5. 1910
  6. 1920
  7. 1930

Schattiert: das Lebenswerk von Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch (1878–1935) ▲ dieses Werk, 1928

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Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Phthalogrün #1c1c1e

    Gespeicherte Palette

    • #1C1C1E
    • #DEDED7
    • #D25842
    • #F2F2EB
    Palette
    Neutrale Töne Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    Phthalogrün
    Intensität
    Ausgewogen Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Ausdrucksstärke Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Hohe farbliche Harmonie Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Strahlend Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Dezente Farbsättigung Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    Suprematismus — Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch

    Die Geburt einer neuen Kunstrichtung: Suprematismus von Kazimir Malevich

    Kazimir Severinovich Malevich gilt als eine der wichtigsten Figuren der russischen Avantgarde und ein Pionier der abstrakten Kunst. Geboren 1878 in Kyiv Oblast, Ukraine, fand sein künstlerisches Leben seinen Ursprung in einer tief verwurzelten Verbindung zur Landschaft seiner Heimat und ihren Traditionen des Volkskunsthandwerks. Diese frühen Einflüsse prägten seine künstlerische Entwicklung maßgeblich und hinterließen einen subtilen Eindruck in seinem späteren Werk.

    Seine Ausbildung begann zunächst in Kyiv, doch Malevichs Sehnsucht nach neuen künstlerischen Perspektiven führte ihn nach Moskau und schließlich zum Kontakt mit den aufkommenden modernen Bewegungen Europas. Eine entscheidende Begegnung mit der europäischen Kunstwelt erfolgte 1912 während eines Aufenthalts in Paris, wo er sich intensiv mit den neuesten Entwicklungen auseinandersetzte und dabei zunehmend von einer Darstellung der Realität abgewandt war. Er strebte nach einer Kunstform, die reine Idee und Ausdruck verkörpern sollte – eine Aufgabe, die ihn zu einem außergewöhnlichen Künstler machte.

    Ein Stilbruch: Die Entwicklung des Suprematismus

    Malevichs künstlerische Reise führte ihn durch verschiedene Stile wie Impressionismus, Symbolismus und Kubismus. Doch es war sein Durchbruch zum abstrakten Kunstbegriff, insbesondere seine Arbeit „Kreuz und Quadrat“ von 1915, die eine neue Ära einleitete. Dieses Werk markiert den Beginn des Suprematismus – einer Bewegung, die sich durch ihre radikale Vereinfachung und Reduktion auf geometrische Formen und reine Farben auszeichnete. Das berühmte Quadrat mit einem schwarzen Kreuz wurde zu Malevichs ikonischem Symbol für diese neue Kunstrichtung und steht für eine Überwindung aller traditionellen künstlerischen Konventionen.

    Die Technik des Suprematismus ist geprägt von einer außergewöhnlichen Präzision und Klarheit. Malevich verwendete ausschließlich geometrische Formen – meist einfache Quadrate und Kreuze – um seine Bilder zu gestalten. Dabei verzichtete er auf jede Farbliche Verzierung oder Detailzeichnung, wodurch eine beeindruckende Wirkung erzielt wurde. Durch diese reduzierte Darstellung konnte Malevich die Essenz der Kunst ausdrücken und damit eine tiefere Bedeutungsebene schaffen. Er wollte nicht nur ein Bild erschaffen, sondern eine neue Weltanschauung vermitteln – eine Welt ohne Illusionen und ohne Bezug zur Natur.

    Historischer Kontext und Bedeutung

    Der Suprematismus entstand im Kontext der russischen Bürgerkriegs und der politischen Veränderungen des frühen 20. Jahrhunderts. Malevich wollte mit seiner Kunst einen neuen Ausdruck für die menschliche Seele finden und damit eine Verbindung zum Universum herstellen. Er sah in den geometrischen Formen eine Möglichkeit, über Sprache und Vorstellungskraft hinauszugehen und somit eine höhere Wahrheit zu erfassen. Seine Ideen fanden großen Anklang bei anderen Künstlern und Theoretikern und beeinflussten maßgeblich die Entwicklung der abstrakten Kunst weltweit.

    Die Wirkung von Malevichs Werk reicht weit über die künstlerische Welt hinaus. Sein Suprematismus gilt als ein Schlüsselwerk der modernen Kunstgeschichte und hat bis heute einen tiefgreifenden Einfluss auf Künstler und Designer. Die Einfachheit und Klarheit seiner Komposition sowie seine Verwendung von Farbe und Form sprechen für sich und inspirieren weiterhin Menschen auf der ganzen Welt. Eine hochwertige Reproduktion dieses Meisterwerks kann daher nicht nur eine außergewöhnliche Dekoration darstellen, sondern auch eine Erinnerung an die Geburt einer neuen Kunstrichtung sein – eine Kunstrichtung, die bis heute unsere Vorstellungskraft fasziniert und uns dazu auffordert, über traditionelle Grenzen hinauszusehen.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch

    Geboren in Kyjiw, Ukraine

    Kazimir Malevich: Ein Pionier der abstrakten Kunst

    Kazimir Severinovich Malevich, geboren 1878 in der ukrainischen Oblast Kiew, war eine Schlüsselfigur der russischen Avantgarde und gilt als einer der Begründer der abstrakten Malerei. Sein Leben und Werk spiegeln eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit Traditionen, dem Wunsch nachlicher moderner Ausdrucksweise und einer radikalen Neudefinition dessen, was Kunst sein kann. Seine frühen Jahre in der ländlichen Ukraine prägten seine künstlerische Sensibilität, während seine Reisen nach Europa ihn mit den neuesten Strömungen des internationalen Kunstbetriebs vertraut machten.

    Malevichs Ausbildung begann in Kiew, wo er die Grundlagen der Malerei lernte. Doch schon früh suchte er nach neuen Wegen und zog nach Moskau, um sich den aufkommenden avantgardistischen Bewegungen zuzuschliessen. Diese Phase war entscheidend für seine Entwicklung, da er mit Künstlern wie Wassili Kandinsky und Michail Larionow in Kontakt kam und von deren Ideen inspiriert wurde. Ein bedeutender Wendepunkt in seinem Leben war die Reise nach Paris im Jahr 1912, wo er die Werke von Pablo Picasso, Henri Matisse und anderen modernen Künstlern kennenlernte. Diese Begegnungen erweiterten seinen Horizont und trugen dazu bei, dass er sich zunehmend von traditionellen Maltechniken distanzierte.

    Frühes Leben und künstlerische Einflüsse

    Malevichs Kindheit in der ländlichen Ukraine war geprägt von den Traditionen des ukrainischen Volkes. Er wuchs in einer polnisch-ukrainischen Familie auf, die eine reiche kulturelle Geschichte hatte. Diese Erfahrung beeinflusste sein späteres Werk, das oft Elemente der Volkskunst und Folklore aufweist. Gleichzeitig war er jedoch auch von der Moderne fasziniert und suchte nach neuen Wegen, um seine künstlerische Vision auszudrücken. Seine frühe Ausbildung in Kiew vermittelte ihm die Grundlagen der Malerei, während seine Reisen nach Europa ihn mit den neuesten Entwicklungen in der Kunstwelt vertraut machten.

    Zu seinen wichtigsten Einflüssen gehörten die Werke von Vincent van Gogh, Paul Cézanne und Wassily Kandinsky. Van Goghs expressive Farben und Pinselstriche inspirierten ihn zu einer neuen Art, mit Farbe umzugehen, während Cézannes geometrische Reduktion der Natur ihm half, die Welt in ihre grundlegenden Formen zu zerlegen. Kandinskys abstrakte Gemälde zeigten ihm, dass Kunst nicht unbedingt eine Abbildung der Realität sein muss, sondern auch eine Ausdrucksform für innere Gefühle und Ideen.

    Die Entwicklung des Suprematismus

    Um 1915 entwickelte Malevich den Begriff "Suprematismus", der die Vorherrschaft der reinen Empfindung in der Kunst betonte. Der Suprematismus lehnte jede Darstellung von Objekten aus der sichtbaren Welt ab und konzentrierte sich stattdessen auf grundlegende geometrische Formen wie Quadrate, Kreise und Rechtecke. Diese Formen sollten nicht als Symbole für etwas anderes verstanden werden, sondern als reine Ausdrucksmittel. Malevichs bekanntestes Werk, "Schwarzes Quadrat auf weißem Grund" (1915), verkörperte diese Idee auf eindrückliche Weise. Das Bild besteht aus einem schwarzen Quadrat, das auf einem weißen Hintergrund steht und somit die Grenzen der traditionellen Malerei sprengt.

    In den folgenden Jahren experimentierte Malevich mit verschiedenen Formen und Farben und entwickelte neue Stile innerhalb des Suprematismus. Er schuf Werke wie "Weiß auf Weiß" (1918), eine Reihe von Gemälden, in denen weiße geometrische Formen gegen eine weiße Wand dargestellt werden, und "Haus unter Bau" (1916), das die ukrainische Kultur durch abstrakte Formen darstellt. Diese Werke zeigten seine Fähigkeit, komplexe Ideen auf minimalistische Weise zu vermitteln.

    Wichtige Leistungen und historischer Einfluss

    Malevichs Werk hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf die Entwicklung der abstrakten Kunst des 20. Jahrhunderts. Seine Ideen über reine Empfindung und geometrische Abstraktion inspirierten Künstler wie El Lissitzky, Piet Mondrian und Kazimir Malevich. Der Suprematismus beeinflusste Bewegungen wie Minimalismus und Konstruktivismus und trug dazu bei, die Grenzen der künstlerischen Ausdrucksweise zu erweitern. Trotz politischer Verfolgung unter Stalin – zunächst unterstützt, dann unterdrückt – blieb Malevich in seiner Praxis und Lehre bestehen.

    Sein Werk wurde lange Zeit übersehen, erlebte aber in den 1960er Jahren eine Wiederentdeckung und festigte seinen Platz als eine der wichtigsten Figuren der modernen Kunstgeschichte. Heute werden seine Gemälde in Museen auf der ganzen Welt ausgestellt und sind ein wichtiger Bestandteil des internationalen Kunstbetriebs.

    Spätes Leben und Tod

    In seinen späteren Jahren kehrte Malevich zu figurativer Malerei zurück, versuchte jedoch, seine abstrakten Prinzipien mit repräsentativen Formen zu synthetisieren. Er lehrte und schrieb über Kunst bis zu seinem Tod in Leningrad (heute St. Petersburg) im Jahr 1935. Sein Werk blieb jahrzehntelang nach seinem Tod verkümmert, erlebte aber in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Wiederentdeckung und festigte seinen Platz als eine der wichtigsten Figuren der modernen Kunstgeschichte.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

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    wahooart.com/de/art/download/kasimir-sewerinowitsch-malewitsch-suprematismus-8XYDLD-de/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Malewitsch, Kasimir Sewerinowitsch. Suprematismus. 1928, https://wahooart.com/de/art/kasimir-sewerinowitsch-malewitsch-suprematismus-8XYDLD-de/
    APA
    Malewitsch, Kasimir Sewerinowitsch (1928). Suprematismus [Painting]. https://wahooart.com/de/art/kasimir-sewerinowitsch-malewitsch-suprematismus-8XYDLD-de/
    Chicago
    Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch. Suprematismus. 1928. https://wahooart.com/de/art/kasimir-sewerinowitsch-malewitsch-suprematismus-8XYDLD-de/
    Harvard
    Malewitsch, Kasimir Sewerinowitsch (1928) Suprematismus. Available at: https://wahooart.com/de/art/kasimir-sewerinowitsch-malewitsch-suprematismus-8XYDLD-de/

    Genau hinsehen

    Suprematismus — Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch

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