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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Selbstporträt 2

Name Klasse Datum

Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch, Selbstporträt 2. Gemeinfreiheit.

Eckdaten

Künstler
Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch wahooart.com/de/artists/kasimir-sewerinowitsch-malewitsch_de/
Lebensdaten des Künstlers
1878 – 1935
Medium
Öl auf Leinwand
Bewegung
Cubist Style
Zeitraum
Moderne
Artistic style
Avantgarde
Influences
Folk Art, Europäische Avantgarde
Notable elements or techniques
Geometrische Formen und Farbgebung
Subject or theme
Selbstbildnis

Im Kontext

Selbstporträt 2 — Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch

Wann könnte dieses Werk entstanden sein?

  1. 1870
  2. 1880
  3. 1890
  4. 1900
  5. 1910
  6. 1920
  7. 1930

Schattiert: das Lebenswerk von Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch (1878–1935)

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Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Espresso #4a4d29

    Gespeicherte Palette

    • #4A4D29
    • #FAE5A3
    • #B8380C
    • #17130D
    Palette
    Erdig Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    Espresso
    Intensität
    Leuchtend Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Ausdrucksstärke Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Sanft abgestimmte Palette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Strahlend Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Kräftige Farbwirkung Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    Selbstporträt 2 — Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch

    A Bold Vision of Geometric Supremacy: Exploring Kazimir Malevich’s Self Portrait 2

    Kazimir Severinovich Malevich stands as a monumental figure in the history of abstract art, forever altering our perception of artistic expression. His seminal work, “Self Portrait 2,” transcends mere representation; it embodies the core tenets of Cubism and heralds the dawn of Suprematism—a revolutionary movement that prioritized pure geometric forms over any illusionistic depiction of reality. Created around 1915, this oil painting resides within the esteemed Kunstmuseum Bern, Switzerland, serving as a cornerstone of its impressive collection dedicated to avant-garde art movements.

    The Essence of Cubist Fragmentation

    Malevich’s artistic journey began with explorations into Impressionism, Symbolism, Fauvism, and crucially, Cubism. The Parisian encounter of 1912 proved transformative, immersing him in the burgeoning intellectual fervor surrounding Picasso and Georges Braque—artists who pioneered a radical new approach to visual art. Like his contemporaries, Malevich dismantled traditional perspective and compositional conventions, opting instead for fragmented planes and multiple viewpoints simultaneously presented on canvas. This technique isn’t merely stylistic; it reflects a profound philosophical shift toward challenging established notions of space and form. “Self Portrait 2” exemplifies this fragmentation brilliantly—the artist's face is dissected into geometric shapes, mirroring the broader Cubist preoccupation with dissecting visual experience.

    Color as Declarative Expression

    Beyond structural innovation, Malevich’s palette contributes significantly to the painting’s emotive power. Bold hues dominate the composition – primarily reds and whites – deliberately chosen to convey a sense of urgency and spiritual intensity. These colors aren't used descriptively; they serve as expressive symbols, mirroring the artist’s desire to communicate ideas rather than simply capturing appearances. The stark contrast between red and white underscores Malevich’s belief in the primacy of color as a vehicle for conveying emotion and intellect—a concept central to Suprematism’s philosophical underpinning.

    Symbolism Within Geometric Form

    The prominent white cross emblazoned on Malevich's hat is more than just an accessory; it functions as a potent visual symbol representing faith and spiritual purity – concepts deeply ingrained in Russian Orthodox tradition, which profoundly influenced Malevich’s worldview. This deliberate inclusion elevates “Self Portrait 2” beyond mere geometric abstraction, imbuing it with layers of cultural significance. It speaks to the artist's yearning for transcendence and his conviction that art could serve as a conduit for spiritual contemplation.

    A Legacy Enduring Inspiration

    “Self Portrait 2,” alongside works by Picasso’s Dora Maar and Leger’s Smokers, demonstrates the pervasive influence of Cubist techniques across European artistic circles during this period. These artists sought to liberate painting from representational constraints, mirroring Malevich's pioneering spirit. Reproductions of “Self Portrait 2” are available on AllPaintingsStore.com, offering art enthusiasts and collectors alike the opportunity to experience firsthand the transformative power of geometric abstraction—a legacy that continues to inspire creativity and provoke contemplation today.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch

    Geboren in Kyjiw, Ukraine

    Kazimir Malevich: Ein Pionier der abstrakten Kunst

    Kazimir Severinovich Malevich, geboren 1878 in der ukrainischen Oblast Kiew, war eine Schlüsselfigur der russischen Avantgarde und gilt als einer der Begründer der abstrakten Malerei. Sein Leben und Werk spiegeln eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit Traditionen, dem Wunsch nachlicher moderner Ausdrucksweise und einer radikalen Neudefinition dessen, was Kunst sein kann. Seine frühen Jahre in der ländlichen Ukraine prägten seine künstlerische Sensibilität, während seine Reisen nach Europa ihn mit den neuesten Strömungen des internationalen Kunstbetriebs vertraut machten.

    Malevichs Ausbildung begann in Kiew, wo er die Grundlagen der Malerei lernte. Doch schon früh suchte er nach neuen Wegen und zog nach Moskau, um sich den aufkommenden avantgardistischen Bewegungen zuzuschliessen. Diese Phase war entscheidend für seine Entwicklung, da er mit Künstlern wie Wassili Kandinsky und Michail Larionow in Kontakt kam und von deren Ideen inspiriert wurde. Ein bedeutender Wendepunkt in seinem Leben war die Reise nach Paris im Jahr 1912, wo er die Werke von Pablo Picasso, Henri Matisse und anderen modernen Künstlern kennenlernte. Diese Begegnungen erweiterten seinen Horizont und trugen dazu bei, dass er sich zunehmend von traditionellen Maltechniken distanzierte.

    Frühes Leben und künstlerische Einflüsse

    Malevichs Kindheit in der ländlichen Ukraine war geprägt von den Traditionen des ukrainischen Volkes. Er wuchs in einer polnisch-ukrainischen Familie auf, die eine reiche kulturelle Geschichte hatte. Diese Erfahrung beeinflusste sein späteres Werk, das oft Elemente der Volkskunst und Folklore aufweist. Gleichzeitig war er jedoch auch von der Moderne fasziniert und suchte nach neuen Wegen, um seine künstlerische Vision auszudrücken. Seine frühe Ausbildung in Kiew vermittelte ihm die Grundlagen der Malerei, während seine Reisen nach Europa ihn mit den neuesten Entwicklungen in der Kunstwelt vertraut machten.

    Zu seinen wichtigsten Einflüssen gehörten die Werke von Vincent van Gogh, Paul Cézanne und Wassily Kandinsky. Van Goghs expressive Farben und Pinselstriche inspirierten ihn zu einer neuen Art, mit Farbe umzugehen, während Cézannes geometrische Reduktion der Natur ihm half, die Welt in ihre grundlegenden Formen zu zerlegen. Kandinskys abstrakte Gemälde zeigten ihm, dass Kunst nicht unbedingt eine Abbildung der Realität sein muss, sondern auch eine Ausdrucksform für innere Gefühle und Ideen.

    Die Entwicklung des Suprematismus

    Um 1915 entwickelte Malevich den Begriff "Suprematismus", der die Vorherrschaft der reinen Empfindung in der Kunst betonte. Der Suprematismus lehnte jede Darstellung von Objekten aus der sichtbaren Welt ab und konzentrierte sich stattdessen auf grundlegende geometrische Formen wie Quadrate, Kreise und Rechtecke. Diese Formen sollten nicht als Symbole für etwas anderes verstanden werden, sondern als reine Ausdrucksmittel. Malevichs bekanntestes Werk, "Schwarzes Quadrat auf weißem Grund" (1915), verkörperte diese Idee auf eindrückliche Weise. Das Bild besteht aus einem schwarzen Quadrat, das auf einem weißen Hintergrund steht und somit die Grenzen der traditionellen Malerei sprengt.

    In den folgenden Jahren experimentierte Malevich mit verschiedenen Formen und Farben und entwickelte neue Stile innerhalb des Suprematismus. Er schuf Werke wie "Weiß auf Weiß" (1918), eine Reihe von Gemälden, in denen weiße geometrische Formen gegen eine weiße Wand dargestellt werden, und "Haus unter Bau" (1916), das die ukrainische Kultur durch abstrakte Formen darstellt. Diese Werke zeigten seine Fähigkeit, komplexe Ideen auf minimalistische Weise zu vermitteln.

    Wichtige Leistungen und historischer Einfluss

    Malevichs Werk hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf die Entwicklung der abstrakten Kunst des 20. Jahrhunderts. Seine Ideen über reine Empfindung und geometrische Abstraktion inspirierten Künstler wie El Lissitzky, Piet Mondrian und Kazimir Malevich. Der Suprematismus beeinflusste Bewegungen wie Minimalismus und Konstruktivismus und trug dazu bei, die Grenzen der künstlerischen Ausdrucksweise zu erweitern. Trotz politischer Verfolgung unter Stalin – zunächst unterstützt, dann unterdrückt – blieb Malevich in seiner Praxis und Lehre bestehen.

    Sein Werk wurde lange Zeit übersehen, erlebte aber in den 1960er Jahren eine Wiederentdeckung und festigte seinen Platz als eine der wichtigsten Figuren der modernen Kunstgeschichte. Heute werden seine Gemälde in Museen auf der ganzen Welt ausgestellt und sind ein wichtiger Bestandteil des internationalen Kunstbetriebs.

    Spätes Leben und Tod

    In seinen späteren Jahren kehrte Malevich zu figurativer Malerei zurück, versuchte jedoch, seine abstrakten Prinzipien mit repräsentativen Formen zu synthetisieren. Er lehrte und schrieb über Kunst bis zu seinem Tod in Leningrad (heute St. Petersburg) im Jahr 1935. Sein Werk blieb jahrzehntelang nach seinem Tod verkümmert, erlebte aber in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Wiederentdeckung und festigte seinen Platz als eine der wichtigsten Figuren der modernen Kunstgeschichte.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

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    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Malewitsch, Kasimir Sewerinowitsch. Selbstporträt 2. n.d., https://wahooart.com/de/art/kasimir-sewerinowitsch-malewitsch-selbstportrat-2-8DP8YN-de/
    APA
    Malewitsch, Kasimir Sewerinowitsch (n.d.). Selbstporträt 2 [Painting]. https://wahooart.com/de/art/kasimir-sewerinowitsch-malewitsch-selbstportrat-2-8DP8YN-de/
    Chicago
    Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch. Selbstporträt 2. n.d. https://wahooart.com/de/art/kasimir-sewerinowitsch-malewitsch-selbstportrat-2-8DP8YN-de/
    Harvard
    Malewitsch, Kasimir Sewerinowitsch (n.d.) Selbstporträt 2. Available at: https://wahooart.com/de/art/kasimir-sewerinowitsch-malewitsch-selbstportrat-2-8DP8YN-de/

    Genau hinsehen

    Selbstporträt 2 — Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie erklären können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie sieht diese Stimmung aus?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: geometric forms, bold colors, cubist painting. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf Suprematistische Komposition (1916), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    5. Themen, die im Werk von Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch immer wiederkehren: geometric abstraction, european avant-garde, russian symbolism. Welche davon erkennen Sie hier?

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    Kunst-Quiz

    Selbstporträt 2 — Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch

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    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 5 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. ¿Quién fue Kazimir Malevich y qué movimiento artístico influyó en su obra?

      • A Pablo Picasso
      • B Fernand Leger
      • C ¿Kazimir Malevich fue un pionero del arte abstracto?
    2. 2. ¿Cómo describirías el estilo cubista de 'Self Portrait 2'? Menciona características importantes.

      • A Énfasis en colores brillantes y detalles realistas
      • B Fragmentación de formas geométricas y múltiples perspectivas
      • C ¿El estilo cubista utiliza técnicas tradicionales?
    3. 3. ¿Qué otros artistas exploraron técnicas similares al cubismo?

      • A Leonardo da Vinci
      • B ¿Quiénes son artistas famosos que utilizaron el cubismo?
      • C Vincent van Gogh
    4. 4. ¿Dónde se encuentra actualmente la pintura 'Self Portrait 2' y qué museo alberga esta colección de arte?

      • A El Museo Británico
      • B ¿En qué ciudad europea se exhibe una importante colección de obras maestras?
      • C El Louvre
    5. 5. ¿Qué simboliza el rojo sombrero con la cruz blanca que lleva el personaje principal en el cuadro?

      • A Un símbolo religioso tradicional
      • B ¿Este sombrero representa un elemento importante de la cultura ucraniana?
      • C Una referencia a otros artistas famosos

    Mein Ergebnis: ____ von 5

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

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