Papier

Leitfaden für studentische Kunstwerke

Harold

Name Klasse Datum

Julian Schnabel, Harold, Elgiz Müzesi. Zur Referenz reproduziert; alle Rechte liegen beim Rechteinhaber. Erleben Sie diese Leinwand unter bewegtem Licht: die Zeichnung, die wahre Farbe unter dem Firnis, das reine Pigment

Fakten auf einen Blick

Künstler
Julian Schnabel wahooart.com/de/artists/julian-schnabel_de/
Lebensdaten des Künstlers
1951 –
Medium
Mixed Media
Originalgröße
170 x 201 cm
Zeitraum
Contemporary
Ausgestellt in
Elgiz Müzesi wahooart.com/de/museums/elgiz-muzesi-istanbul_de/

Im Kontext

Harold — Julian Schnabel

Wie groß ist es?

Das Original hat die Maße 170 × 201 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Wann könnte dieses Werk entstanden sein?

  1. 1950
  2. 1960
  3. 1970
  4. 1980
  5. 1990
  6. 2000
  7. 2010

Obere Zeile: die Jahre. Untere Zeile: das Alter des Künstlers zu Beginn und am Ende jedes Zeitraums, wobei das Geburtsjahr als Jahr 0 zählt.

jedes datierte Gemälde, Jahrzehnt für Jahrzehnt

Erste Werke: bis 1993 Hauptwirkungsjahre: 1993–2008 Spätwerke: ab 2008

Diese drei Abschnitte unterteilen die Werke, für die dieser Katalog ein Datum vorweisen kann, in ein erstes Viertel, eine mittlere Hälfte und ein letztes Viertel. Es handelt sich dabei nicht um das vollständige Werk der Künstlerin: Eine dünne Phase kann eher eine Lücke in der Dokumentation als eine ruhigere Zeit darstellen. Dieselbe Zeitspanne, die mit dem Leben des Künstlers verwoben ist

Für diese Aufnahme liegt kein genaues Jahr vor – wenn Sie die Lebensdaten des Künstlers und den Stil des Werkes berücksichtigen, auf welches Jahrzehnt würden Sie tippen?

Vergleichen mit

Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: wahooart.com/de/art/similar/julian-schnabel-harold-D7T64J-en/

Farben

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Putty #c6c5b0

    Katalogisierte Palette

    • #C6C5B0
    • #938671
    • #203D20
    • #97221B

    Diese Farben innerhalb der gesamten Palette des Künstlers Andere Gemälde nach Farbe finden

    Palette
    Neutrals Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Bezeichnung der Hauptfarbe
    Putty
    Intensität
    Balanced Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Statement Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Discordant Palette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Brilliant Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Balanced Soft Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Wo auf der Welt wird dieses Gemälde betrachtet?

    • unter 1%
    • 1–3%
    • 3–8%
    • 8–20%
    • 20% und mehr
    Dieses Gemälde allein weist zu wenige registrierte Besucher auf, um eine Karte zu erstellen, daher zeigt die Tafel alle Werke von Julian Schnabel aus den letzten zwölf Monaten – insgesamt 7 Länder. Herkunft dieser Zahlen

    Die zehn führenden Länder

    1. 1 China 41,2%
    2. 2 Tunesien 29,4%
    3. 3 Kanada 5,9%
    4. 4 Spanien 5,9%
    5. 5 Vereinigtes Königreich 5,9%
    6. 6 Niederlande 5,9%
    7. 7 Vereinigte Staaten von Amerika 5,9%

    Finden Sie die drei dunkelsten Länder auf der Karte. Befindet sich das Museum, das dieses Gemälde beherbergt, in einem dieser Länder? Notieren Sie einen Grund, warum Menschen aus der Ferne es betrachten könnten.

    Die 10 meistgesehenen Werke von Julian Schnabel

    1. 1 Adieu, 1996 22,7%
    2. 2 The Student of Prague, 1983 13,6%
    3. 3 Ithaca, 1983 13,6%
    4. 4 Portrait of God (from the Mutant Kings series), 1981 13,6%
    5. 5 Harold dieses Gemälde 9,1%
    6. 6 Painting for Malik Joyeux and Bernardo Bertolucci, 2006 9,1%
    7. 7 Fakires, 1993 4,5%
    8. 8 Ornamental Despair 4,5%
    9. 9 Basic Boating, 2015 4,5%
    10. 10 Painting for Malik Joyeux and Bernardo Bertolucci, 2006 4,5%

    Zusammen machen diese Werke 99,7% der gesamten Aufmerksamkeit aus, die die Gemälde dieses Künstlers in den letzten zwölf Monaten erhalten haben. Der Katalog enthält 21 Werke dieses Künstlers, von denen 10 mindestens einmal betrachtet wurden. Dieses Gemälde belegt Platz 5 unter ihnen und macht 9,1% dieser Aufmerksamkeit aus. Dies gilt Monat für Monat gleichermaßen

    Die Balken messen die Aufmerksamkeit, nicht die Qualität. Wählen Sie das Werk an der Spitze und dieses hier: Nennen Sie eine Sache, die ein Gemälde über seine handwerkliche Meisterschaft hinaus berühmt machen könnte.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Julian Schnabel

    Geboren in Brooklyn, Vereinigte Staaten von Amerika

    Julian Schnabel – Ein Leben für die Leinwand und das Kino

    Julian Charles Schnabel wurde am 26. Oktober 1951 in Brooklyn, New York geboren, als jüngstes Kind von Jack Schnabel, einem Einwanderer aus Tschechien, und Esther Schnabel aus New York. Seine frühe Kindheit fand ihren Ausgang im texanischen Brownsville, eine kleine Küstenstadt an der Grenze zum Mexiko – ein Erlebnis, das ihm einen ausgeprägten Gefühl für Außenseiterrolle und eine Faszination für ungezügeltes Umfeld einflößte. Diese Dichotomie zwischen dem urbanen Beton von New York und den weitläufigen Landschaften des texanischen Grenzgebietes prägte seinen künstlerischen Weg nachhaltig. Er studierte an der Universität Houston, doch sein gewagter Antrag zum Whitney Museum’s Independent Study Program – zugestellt zwischen zwei Scheiben Brot – signalisierte von Anfang an seinen ikonoklastischen Geist und seine Bereitschaft, etablierte Normen zu hinterfragen. Dieser Akt war nicht nur Provokation; er war eine Aussage über das Aufbrechen von Barrieren und die Präsentation von Kunst außerhalb traditioneller Rahmenbedingungen.

    Die Entstehung des Neo-Expressionismus und die „Tellerbilder“

    Schnabel gelang sein Durchbruch mit seinen bahnbrechenden „Tellerbildern“. Diese waren keine Leinwand, sondern Assemblagen auf zerbrochenen Keramikplatten aufgebaut und mit Betonmischung, Wachs und einer Vielzahl anderer Materialien – Samt, Hörner, Fotografien sogar Scherben von Holz – geschichtet. Die körperliche Gewalt dieser Werke war revolutionär; sie wurden nicht nur gesehen, sondern erlebt als Skulpturen, die durch ihr Gewicht, ihre Textur und ihre Größe Aufmerksamkeit forderten. Ornamental Despair, Der Schüler von Prag und *Fakires* zeigten eine deutliche Ablehnung der Minimalismus-Ästhetik zugunsten einer maximalistischen Ausdrucksweise. Er interessierte sich nicht für reine Oberflächen oder intellektuelle Distanz; er suchte Emotionen durch taktile Intensität und das sichtbare Zeichen von Kreativität – Risse, Spalten und angehäufelte Schichten – die zum integralen Bestandteil der Kunstwerk Geschichte wurden. Sein Ansatz entsprach der Entstehung des Neo-Expressionismus, einer Reaktion gegen die konzeptionelle Strenge der vorherigen Dekade, die subjektive Erfahrung und emotionale Resonanz priorisierte. Kritiker wie Robert Hughes kritisierten seine Arbeit offen als pompös und selbstbezogen und verglich sie unfreundlich mit körperlicher Stärke statt künstlerischem Anspruch. Trotzdem blieb Schnabel bestehen und nahm an wichtigen Ausstellungen teil, darunter die Biennale von Venedig im Jahr 1980 und ’Ein neuer Geist in der Malerei’ bei der Royal Academy of Arts im Jahr 1981 – wodurch er sich als führende Figur im Wiederaufleben der Malerei etablierte.

    Über die Leinwand hinaus: Eine kinematische Erkundung

    Schnabel streckte sein kreatives Können jedoch über die Grenzen der Kunstwelt hinaus und entwickelte eine außergewöhnlich erfolgreiche Karriere im Filmgeschäft. Sein Debütfilm, Basquiat (1996), war ein bewegendes und visuell beeindruckendes Biopic von Jean-Michel Basquiat und erfaßte die Energie und Turbulenzen des jungen Künstlers Lebens und Werkes. Dies war nicht nur eine biografische Darstellung; es war ein immersives Erlebnis, das die Emotionen und den kreativen Prozess hinter Basquiats Kunst zum Ausdruck brachte. Er folgte diesem mit Vor Mitternacht (2000), einer Adaption von Reinaldo Arenas’ Autobiografie, die Kritikerlob erhielt und beim Filmfestival von Cannes einen Preis gewann – wobei er den Grand Jury Prize erhielt. Besonders hervorzuheben ist jedoch Das Unterwasserglas (2007), das ihm bei Cannes einen Oscar für Beste Regie einbrachte sowie eine Nominierung für einen Golden Globe sicherte. Dieser Film, basierend auf dem Bericht von Jean-Dominique Bauby, einem französischen Journalisten, der durch einen Schlag betroffen war, stellte eine Meisterklasse in kinästhetischem Mitgefühl dar und nutzte innovative visuelle Techniken, um die innere Welt des Protagonisten zu vermitteln. Seine Filme teilen thematische Elemente mit seinen Gemälden – Erkundungen von Identität, Sterblichkeit und der Macht künstlerischen Ausdrucks – wodurch er eine kontinuierliche Vision über verschiedene Medien aufrechterhält. Er verkörpert einen unveränderlichen Einsatz für künstlerige Freiheit und eine unermüdliche Suche nach Innovation und sorgt dafür, dass sein Vermächtnis auch weiterhin Zuschauer inspiriert und herausfordert.

    Geboren: 1951, Brooklyn, New York City

    Hauptrichtung: Neo-Expressionismus

    Bekannte Werke: Tellerbilder, Basquiat (Film), Das Unterwasserglas (Film)

    Museum

    Elgiz Müzesi

    Ausgestellt in İstanbul, Türkiye

    Istanbuls Leuchtturm der zeitgenössischen Kunst: Eine Entdeckungsreise durch das Elgiz Museum

    Istanbul pulsiert vor Geschichte, doch inmitten der modernen Skyline von Maslak verbirgt sich eine einzigartige Institution, die sich der Erhellung der Gegenwart widmet – das Elgiz Museum of Contemporary Art. Als erstes privates Kunstmuseum der Türkei repräsentiert es weit mehr als nur eine Sammlung; es verkörpert das tiefe Engagement, den Dialog zu fördern und künstlerische Innovation innerhalb des Landes zu nähren.

    Eine visionäre Pionierleistung:

    Gegründet im Jahr 2008 von Hüseyin Aksoy, entstand das Elgiz aus dem Wunsch heraus, einen Raum zu schaffen, in dem türkische und internationale Künstler gleichermaßen gedeihen können. In der Erkenntnis, wie wichtig die Unterstützung aufstrebender Talente und das Hinterfragen etablierter Konventionen sind, entwarf Aksoy ein Museum, das sich aktiv mit den Komplexitäten der zeitgenössischen Kultur auseinandersetzt.

    Vielfältige künstlerische Stimmen:

    Die Sammlung des Museums spricht Bände über die sich wandelnde künstlerische Landschaft der Türkei. Mit Werken, die von Malerei und Skulptur bis hin zu Videoinstallationen und digitaler Kunst reichen, setzt es sich für Künstler aus verschiedensten Hintergründen ein – und spiegelt so globale Perspektiven neben türkischen Traditionen wider.

    Schätze hinter den Mauern: Höhepunkte der Sammlung

    Die Bestände des Elgiz Museums werden mit akribischer Sorgfalt kuratiert, wobei Werke im Vordergrund stehen, die sowohl durch künstlerischen Wert als auch durch konzeptionelle Bedeutung tief berühren. Zu den am meisten gefeierten Kunstwerken gehören Stücke renommierter internationaler Künstler wie Tomie Ohtake, deren lebendige Leinwände den brasilianischen Abstrakten Expressionismus verkörpern – ein Zeugnis für die Hingabe des Museums, vielfältige künstlerische Stile zu präsentieren.

    Bemerkenswerte Ausstellungen:

    Das Elgiz Museum präsentiert beständig bahnbrechende Ausstellungen, die sich mit drängenden sozialen und politischen Fragen auseinandersetzen. Jüngste Schauen haben Themen wie Identität, Migration und Nachhaltigkeit erforscht und so kritische Diskurse innerhalb der Kunstgemeinschaft angestoßen.

    Skulpturale Erkundungen:

    Neben den Gemälden umfasst die Skulpturensammlung des Museums Werke prominenter türkischer Bildhauer, die Materialien wie Bronze und Marmor nutzen, um kraftvolle Erzählungen über die menschliche Erfahrung zu vermitteln.

    Architektur als Spiegel des künstlerischen Geistes

    Gelegen in Maslak, dem geschäftigen Geschäftsviertel Istanbuls, ist das Gebäude des Elgiz Museums selbst ein bewusst gesetztes Statement. Entworfen von Tabanlıoğlu Architects, setzt die Struktur auf natürliches Licht und offene Räume – wodurch eine Umgebung geschaffen wird, die zur Kontemplation und zum künstlerischen Genuss einlädt. Ihre minimalistische Ästhetik ergänzt den Fokus des Museums auf zeitgenössische Kunst und fördert eine harmonische Verbindung zwischen Architektur und kreativem Ausdruck.

    Politik des freien Eintritts:

    In der Überzeugung, dass der Zugang zur Kunst universell sein sollte, verfolgt das Elgiz Museum eine Politik des freien Eintritts – was es Besuchern aus allen sozioökonomischen Schichten zugänglich macht. Dieses Engagement unterstreicht den Glauben des Museums an die Förderung kultureller Bereicherung für alle Menschen.

    Was das Elgiz auszeichnet

    Letztendlich unterscheidet sich das Elgiz Museum durch seine unerschütterliche Hingabe zur Unterstützung künstlerischer Bestrebungen und zur Förderung intellektueller Neugier. Im Gegensatz zu vielen staatlichen Institutionen ermöglicht sein privates Finanzierungsmodell den Kuratoren eine beträchtliche Freiheit – was es ihnen erlaubt, ehrgeizige Projekte voranzutreiben und eine lebendige Atmosphäre des Experimentierens zu kultivieren. Es steht als Zeugnis für die transformative Kraft der Kunst und die Bedeutung der Pflege von Kreativität innerhalb der türkischen Gesellschaft.

    Weiterführende Informationen finden Sie hier

    Online abrufbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Harold

    wahooart.com/de/art/download/julian-schnabel-harold-D7T64J-en/

    Zitierhinweis für dieses Kunstwerk

    MLA
    Schnabel, Julian. Harold. n.d., Elgiz Müzesi. https://wahooart.com/de/art/julian-schnabel-harold-D7T64J-en/
    APA
    Schnabel, Julian (n.d.). Harold [Painting]. Elgiz Müzesi. https://wahooart.com/de/art/julian-schnabel-harold-D7T64J-en/
    Chicago
    Julian Schnabel. Harold. n.d. Elgiz Müzesi. https://wahooart.com/de/art/julian-schnabel-harold-D7T64J-en/
    Harvard
    Schnabel, Julian (n.d.) Harold. Elgiz Müzesi. Available at: https://wahooart.com/de/art/julian-schnabel-harold-D7T64J-en/

    Genau hinsehen

    Harold — Julian Schnabel

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie begründen können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Werfen Sie einen Blick zurück auf The Student of Prague (1983), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    4. Welche Gefühle wollte der Künstler wohl in Ihnen auslösen?
    5. Wenn Sie dem Künstler eine Frage zu diesem Werk stellen könnten, welche wäre das?

    Ihre Antwort

    Verfassen Sie einen kurzen Text über dieses Kunstwerk. Nutzen Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Fragen & Antworten

    Welche Art von Kunstwerk ist "Harold" von Julian Schnabel?

    "Harold" von Julian Schnabel wird als WallArt klassifiziert. Die Kategorie beschreibt die Art des Kunstwerks, um das es sich beim Original handelt.

    Kann ich "Harold" als Vollbild-Diashow ansehen?

    "Harold" von Julian Schnabel kann als Diashow auf der Diashow-Seite des Kunstwerks betrachtet werden.

    Wer hat "Harold" geschaffen?

    "Harold" wird Julian Schnabel zugeschrieben.