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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Doppelte Tabakdose

Name Klasse Datum

Jean Ducrollay, Doppelte Tabakdose (1749), Metropolitan Museum of Art. Gemeinfrei. Erleben Sie diese Leinwand unter bewegtem Licht: die Zeichnung, die wahre Farbe unter dem Firnis, das reine Pigment

Fakten auf einen Blick

Künstler
Jean Ducrollay wahooart.com/de/artists/jean-ducrollay_de/
Lebensdaten des Künstlers
1709 – 1787
Gemalt
1749
Medium
Emaille
Originalgröße
4 x 8 cm
Bewegung
Rokoko Light, playful, pastel-coloured pictures of leisure, made for private rooms rather than public halls.
Ausgestellt in
Metropolitan Museum of Art wahooart.com/de/museums/metropolitan-museum-of-art-new-york_de/
Artistic style
Prunkvoll, dekorativ
Influences
Französischer Hof
Notable elements
Porträts, florale Motive
Subject or theme
Adel, Luxus

Im Kontext

Doppelte Tabakdose — Jean Ducrollay

Wie groß ist es?

Das Original hat die Maße 4 × 8 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Wann wurde dieses Werk gemalt?

  1. 1700
  2. 1710
  3. 1720
  4. 1730
  5. 1740
  6. 1750
  7. 1760
  8. 1770
  9. 1780

Obere Zeile: die Jahre. Untere Zeile: das Alter des Künstlers zu Beginn und am Ende jedes Zeitraums — 0 bei der Geburt, 78 beim Tod.

Gemalt, als der Künstler 40 war. Der Künstler wurde 78 alt. 0 der 2 datierten Werke dieses Künstlers in unserem Katalog entstanden früher.

Schattiert: das Lebenswerk von Jean Ducrollay (1709–1787) ▲ dieses Werk, 1749 jedes datierte Gemälde, Jahrzehnt für Jahrzehnt

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Farben

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Rosiges Braun #a39f9d

    Katalogisierte Palette

    • #A39F9D
    • #443D2D
    • #928371
    • #796245

    Diese Farben innerhalb der gesamten Palette des Künstlers Andere Gemälde nach Farbe finden

    Palette
    Erdtöne Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Bezeichnung der Hauptfarbe
    Rosiges Braun
    Intensität
    Einfarbig Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Sanft Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Starke farbliche Einheitlichkeit Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Hell Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Gedämpft Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    Doppelte Tabakdose — Jean Ducrollay

    Ein vergoldetes Echo des königlichen Hoflebens: Jean Ducrollays Doppelte Tabakdose

    Das Paris des 18. Jahrhunderts war eine Ära beispielloser künstlerischer Blüte, eine Zeit, in der das Streben nach Luxus und raffiniertem Geschmack seinen Zenit erreichte. In diesem lebendigen Milieu trat Jean Ducrollay hervor, ein Goldschmiedemeister und Emailleur, dessen Schöpfungen – insbesondere seine Tabakdosen – zu begehrten Symbolen von Status und Raffinesse wurden. Unter seinen exquisitesten Werken befindet sich die „Doppelte Tabakdose“ (1749-50), ein Miniaturmeisterwerk, das einen faszinierenden Einblick in die Rituale, die Ästhetik und die soziale Dynamik der europäischen Aristokratie bietet. Dies ist nicht bloß ein Behälter für Tabak; es ist ein akribisch ausgearbeitetes tableau vivant, ein Zeugnis für Ducrollays außergewöhnliches Geschick und sein tiefes Verständnis der vorherrschenden künstlerischen Sensibilitäten jener Epoche.

    Die Dose selbst besitzt eine rechteckige Form, die in ihrem Design täuschend einfach wirkt und dennoch voller komplizierter Details steckt. Gefertigt aus massivem Gold und verziert mit lebendiger Emaillearbeit, zieht sie sofort alle Blicke auf sich. Die Oberfläche wird von einem reichen Geflecht floraler Motive domatesiniert – zarte Rosen, stilisierte Blätter und geschwungene Ranken –, die in Schattierungen von Smaragdgrün, Rosé und schimmerndem Gold dargestellt sind. Dies sind keine rein dekorativen Elemente; sie sind sorgfältig arrangiert, um den zentralen Fokus einzurahmen: vier exquisit gemalte Porträts europäischer Adliger. Jede Miniaturfigur ist mit bemerkenswerter Präzision gezeichnet und fängt nicht nur die Ähnlichkeit, sondern auch ein Gefühl von Persönlichkeit und Haltung ein. Die Dargestellten, identifiziert als Mitglieder der französischen Königsfamilie – Ludwig XV. und Marie Leszczynska, zusammen mit ihren unverheirateten Töchtern und der Herzogin von Parma –, waren wahrscheinlich für einen anspruchsvollen Auftraggeber bestimmt, vielleicht einen Botschafter oder ein Mitglied des Hofes.

    Die Kunst der Emaille: Technik und Handwerkskunst

    Ducrollays Meisterschaft liegt nicht nur in seinem Designempfinden, sondern auch in seiner technischen Expertise. Die Emaillearbeit selbst ist ein Zeugnis mühsamer Arbeit und eines tiefen Verständnisses der Materialien. Er wandte die Champlevé-Technik an, eine Methode, bei der Vertiefungen in eine Metallbasis – meist Gold – eingraviert und anschließend mit geschmolzenem Glasemaille gefüllt werden. Dieser Prozess erzeugt einen atemberuchtenden Kontrast zwischen dem erhabenen Relief des Goldes und dem leuchtenden Glanz der farbigen Emaille. Die Schichtung verschiedener Farben – von tiefen Grün- und Rosatönen bis hin zu schimmerndem Gold – wird mit bemerkenswerter Präzision ausgeführt und demonstriert Ducrollays Kontrolle über Farbe und Textur. Die feinen Linien, welche jede Figur und jedes florale Element definieren, sind akribisch aufgetragen und zeigen ein Detailniveau, das an Besessenheit grenzt.

    Über die Emaille hinaus umfasst die Dose Elemente wie Pergament für die Hintergründe der Porträts, Gouache für subtile Schattierungen innerhalb der Figuren und Glas für Lichtakzente. Die Kombination dieser Materialien – Gold, Emaille, Pergament, Gouache und Glas – schafft ein reiches, multisensorisches Erlebnis, das zur genauen Betrachtung einlädt und die unglaubliche Geschicklichkeit offenbart, die in ihre Erschaffung floss. Der Gesamteindruck ist einer von opulenter Eleganz, der den luxuriösen Geschmack der Elite jener Zeit widerspiegelt.

    Ein Fenster zur Gesellschaft des 18. Jahrhunderts

    Tabakdosen wie diese waren weit mehr als bloße Accessoires; sie waren mächtige Symbole für Status und sozialen Rang. Der Akt des Schnupftabak-Genusses selbst war in Europa des 18. Jahrhunderts ein hoch formalisiertes Ritual, das oft während diplomatischer Verhandlungen oder privater Zusammenkünfte vollzogen wurde. Eine wunderschön gefertigte Tabakdose diente sowohl als praktischer Behälter für den Tabak als auch als visuelle Erklärung von Reichtum und Kultiviertheit. Ducrollays „Doppelte Tabaktose“ ist daher nicht nur ein künstlerisches Objekt, sondern auch ein historisches Artefakt, das wertvolle Einblicke in die Bräuche, sozialen Hierarchien und ästhetischen Vorlieben der Zeit bietet.

    Die Einbeziehung von Porträts prominenter Persönlichkeiten – Mitglieder der königlichen Familie – hebt die Bedeutung der Dose weiter hervor. Es deutet darauf hin, dass diese spezielle Tabakdose wahrscheinlich für eine hochrangige Person in Auftrag gegeben wurde, vielleicht als Geschenk oder Zeichen der Wertschätzung. Die Wahl der Motive unterstreicht die Bedeutung von Abstammung und sozialen Verbindungen im Frankreich des 18. Jahrhunderts. Das komplizierte Design und die luxuriösen Materialien der Dose sprechen von einer Welt, in der Schönheit, Status und Mäzenatentum untrennbar miteinander verbunden waren.

    Ein Erbe sammeln und wertschätzen

    Heute steht Jean Ducrollays „Doppelte Tabakdose“ als ein bemerkenswertes Beispiel für die Handwerkskunst des 18. Jahrhunderts da. Reproduktionen fangen die Essenz ihrer komplizierten Details und luxuriösen Materialien ein und bieten einen zugänglichen Weg, diesen historischen Schatz zu würdigen. Ihre lebendigen Farben, das raffinierte Design und ihre symbolische Bedeutung finden auch heute noch bei Sammlern und Kunstliebhabern gleichermaßen Anklang. Dieses Stück ist mehr als nur ein dekoratives Objekt; es ist ein Fenster in eine vergangene Ära – ein vergoldetes Echo des königlichen Hoflebens, das sorgfältig für kommende Generationen bewahrt wurde.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Jean Ducrollay

    Geboren in Paris, Frankreich

    Die goldene Kunstfertigkeit von Jean Ducrollay

    Im glitzernden Herzen des Pariser 18. Jahrhunderts, einer Zeit, in der Luxus die Sprache der Elite war, klang nur wenige Namen mit so viel Prestige wie Jean Ducrolllement. Als ein Goldschmiedmeister von unvergleichlicher Geschicklichkeit wirkte Ducrollay in einer Ära, in der die französische Hauptstadt als unbestrittener Mittelpunkt für hochwertige Luxusgüter galt. Sein Leben und sein Schaffen waren untrennbar mit dem raffinierten Geschmack der Rokoko-Periode verbunden – einer Epoche, die durch Eleganz, Asymmetrie und eine Obsession für das Exquisite geprägt war. Während viele Künstler nach Ruhm durch monumentale Leinwände strebten, erlangte Ducrollay Unsterblichkeit durch das Intime; er meisterte die Kunst des Miniaturhaften und verwandelte kleine, funktionale Objekte in tiefgründige Ausdrucksformen von Reichtum, Status und künstlerischer Innovation.

    Das Wesen von Ducrollays Genie lag in seiner Fähigkeit, technische Präzision mit den aufstrebenden ästhetischen Bewegungen seiner Zeit zu vereinen. Als Goldschmied waren seine Hände zu unglaublichen Meisterleistungen der Feinmechanik fähig: Er schuf Tabakdosen mit Scharnierdeckeln, die so perfekt passten, dass sie nahtlos erschienen, und Gelenke, die so fein gearbeitet waren, dass das Vorhandensein von Lötzinn praktisch unsichtbar blieb. Seine Arbeiten dienten oft als Leinwand für den Rokoko-Stil, indem sie die fließenden S-Kurven, zarten Schnörkel und verspielten Kompositionen aufgriffen, die diese Epoche definierten. Er war nicht bloß ein Handwerker, sondern ein Geschichtenerzähler in Gold, der fähig war, den eigentlichen Geist französischer Raffinesse in die hohle Hand zu bannen.

    Innovation und der orientalische Einfluss

    Einer der bemerkenswertesten Aspekte von Ducrollays Karriere war seine Pionierrolle bei der Integration globaler Ästhetik in den europäischen Luxus. Er gehörte zu den ersten Pariser Goldschmieden, die den Reiz des japanischen Lackes aufgriffen – ein Material, das er über die marchands-merciers bezog, jene einflussreichen Kunsthändler, die als Vermittler des Geschmacks fungierten und die exotischen Schätze des Ostens für den französischen Adel kuratierten. Durch die Einbindung dieser glänzenden, dunklen Oberflächen in seine Goldarbeiten schuf Ducrollay einen markanten visuellen Kontrast, der die Sinne erfreute und seine Vielseitigkeit als Künstler unterstrich.

    Diese Faszination für das „Exotische“ war Teil der umfassenderen Chinoiserie-Bewegung, die Mitte des 18. Jahrhunderts Europa erfasste. Ducrollays Werk spiegelte diese Begeisterung oft wider, indem es Designs nutzte, die den Charme ferner Länder heraufbeschworen. Seine Tabakdosen waren häufig mit Emaille-Dekorationen oder Szenen verziert, die an die Werke zeitgenössischer Meister wie François Boucher erinnerten. Ob er nun mit Gold und Diamanten arbeitete oder mit den zarten Texturen von Lack experimentierte – Ducrollays Fähigkeit, östliche Motive mit westlicher Handwerkskunst zu synthetisieren, sicherte ihm seinen Platz an der Spitze der dekorativen Kunstinnovation.

    Ein Vermächtnis aus Eleganz und sozialem Ritual

    Um die Bedeutung von Ducrollays Werk zu verstehen, muss man die sozialen Rituale des 18. Jahrhunderts kennen. Das Genießen von Schnupftabak war mehr als nur eine Gewohnheit; es war eine choreografierte soziale Darbietung. Eine kunstvoll gefertigte Tabakdose diente als unverzichtbares soziales Requisit, als Gesprächsstück, das die Kultiviertheit des Besitzers und seine Verbindung zum königlichen Hof signalisierte. Diese Objekte wurden häufig von den höchsten Kreisen der Gesellschaft in Auftrag gegeben und oft als prestigeträchtige Geschenke an Botschafter und Höflinge anstelle traditioneller Geldzahlungen überreicht.

    Das bleibende Erbe von Jean Ducrollay findet sich in jenen überlieferten Schätzen wieder, die Sammler und Historiker gleichermaßen bis heute faszinieren. Seine Stücke, charakterisiert durch ihre exquisite Konstruktion und künstlerische Tiefe, repräsentieren einen Höhepunkt der französischen Goldschmiedekunst. Durch seine Meisterschaft im Umgang mit Edelmetallen, Emaille und seltenen Materialien half er dabei, die visuelle Identität einer ganzen Ära zu definieren. Wenn wir heute eine Tabakdose von Ducrollay betrachten, blicken wir nicht nur auf ein Relikt der Vergangenheit, sondern auf einen konzentrierten Moment brillanter 18.-Jahrhundert-Kunst – ein Zeugnis eines Mannes, der es verstand, ein kleines, handliches Objekt in eine monumentale Errungenschaft menschlicher Kunstfertigkeit zu verwandeln.

    Museum

    Metropolitan Museum of Art

    Ausgestellt in New York, United States of America

    Ein Vermächtnis aus Stein und Licht: Die Metropolitan Museum of Art erkunden

    Die Metropolitan Museum of Art ist weit mehr als nur ein Ort der schönen Künste; sie ist eine lebendige Erzählung menschlicher Kreativität, ein Zeugnis unseres unermüdlichen Strebens, die Welt um uns herum zu gestalten, zu interpretieren und auszudrücken. Gegründet im Jahr 1870 von einer Gruppe visionärer New Yorker, die davon überzeugt waren, dass Kunst für alle zugänglich sein sollte – eine revolutionäre Idee zu jener Zeit –, steht das Met heute als eines der größten und umfassendsten Museen der Welt da. Seine Fassade an der Fifth Avenue lädt Besucher in eine Sphäre ein, die sich über fünf Jahrtausende und unzählige Kulturen erstreckt und einen unvergleichlichen Weg durch die Zeit bietet, wo Echos antiker Zivilisationen auf die kühnen Innovationen moderner Meister treffen.

    Die Architektur als Spiegel der Kunst

    Um das Met wirklich zu würdigen, muss man seine physische Präsenz als integralen Bestandteil seiner Identität verstehen. Das Hauptgebäude selbst – eine prächtige Verkörperung des Beaux-Arts-Stils, die zwischen 1902 und 1914 fertiggestellt wurde – strahlt einen Hauch klassischer Erhabenheit aus. Kolossale Säulen rahmen den Eingang ein und laden Besucher in hohe Galerien ein, die von natürlichem Licht durchflutet sind; eine würdevolle Bühne für die Meisterwerke im Inneren. Diese monumentale Struktur, bewusst als Hommage an europäische Paläste entworfen, zeugt von der Ambition und Vision ihrer Architekten und schafft einen Raum, der sowohl imposant als auch einladend wirkt. Doch die architektonische Erzählung des Met endet hier nicht. Der Kontrast zu The Cloisters, einer bemerkenswerten Oase in Fort Tryon Park im Norden der Stadt, offenbart die Kernmission des Museums: Kunst in einem Kontext zu präsentieren, der ihre Bedeutung verstärkt. Während die Fifth Avenue für Größe und Universalität steht, bietet The Cloisters eine intime Ruhe, die Besucher ins mittelalterliche Europa versetzt – ein bewusster Gegensatz, der ein tiefes Verständnis dafür widerspiegelt, wie die Umgebung unsere Wahrnehmung prägt und das Engagement mit künstlerischem Ausdruck fördert.

    Schätze aus aller Welt

    Innerhalb der heiligen Hallen des Met kann man fast das Gewicht vergangener Jahrhunderte spüren. Antike Echos hallen kraftvoll wider; Besucher sind fasziniert von den imposanten assyrischen Reliefs, die Szenen königlicher Macht und göttlicher Rituale darstellen – kunstvolle Erzählungen, die in Stein gemeißelt wurden und uns in eine Welt von Kaisern und Göttern versetzen. Diese monumentalen Tafeln, oft geschmückt mit erstaunlich gut erhaltenen leuchtenden Farben, geben einen Einblick in die komplexen politischen und religiösen Überzeugungen antiker Zivilisationen. Ebenso fesselnd sind die griechischen Skulpturen, die idealisierte Form und Proportion verkörpern und zeitlose Darstellungen von Schönheit und menschlichem Potenzial bieten. Die Parthenon-Marmorfragmente stehen als bleibende Symbole klassischer Kunstfertigkeit und demokratischer Ideale da.

    Doch die Schätze des Met reichen weit über den westlichen Kanon hinaus. Bemerkenswerte Sammlungen asiatischer Kunst – darunter exquisite chinesische Keramiken, deren jedes Stück ein Zeugnis jahrhundertelanger Handwerkskunst ist, und kunstvoll bemalte japanische Wandbilder, die Szenen aus der Natur und Mythologie darstellen – stehen neben bedeutenden Beständen an afrikanischer, ozeanischer und amerikanischer Kunst. Betrachten Sie beispielsweise die zarten Pinselstriche einer Ming-Dynastie-Vase, die lebendigen Farben eines Navajo-Webteppichs oder die kraftvolle Symbolik, die in einem alten ägyptischen Amulett eingebettet ist – jeder ein Blick in den immensen Reichtum menschlicher Kreativität über Kontinente und Zeiten hinweg.

    Momente künstlerischer Resonanz

    Im Laufe seiner Geschichte hat das Met bahnbrechende Ausstellungen veranstaltet, die unser Verständnis von Kunstgeschichte und Kultur neu geprägt haben. Ein Besuch wäre unvollständig ohne die Erfahrung von Édouard Manets Boating, das mit seinem ruhigen Impressionismus die Freizeit an der Seine einfängt – ein entscheidendes Werk im Übergang vom Realismus zur Moderne. Das Gemälde, eine lebendige Darstellung des Pariser Lebens, lädt Betrachter dazu ein, durch seine meisterhafte Verwendung von Licht und Farbe die sich verändernde soziale Landschaft des 19. Jahrhunderts zu betrachten. Oder man lässt sich von Rembrandts Selbstporträt aus dem Jahr 1660 in den Bann ziehen, eine ergreifende Erkundung des Chiaroscuro, das den Künstler während einer schwierigen Zeit der Selbstreflexion offenbart. Die dramatische Verwendung von Licht und Schatten erzeugt ein Gefühl psychologischer Tiefe und lädt Betrachter dazu ein, die Komplexität menschlicher Erfahrung zu betrachten.

    Das Met hat sich stets dem Fortschritt verschrieben und bietet heute virtuelle Rundgänge, interaktive mobile Apps und ansprechende Bildungsprogramme, um die Besuchererfahrung zu bereichern. Initiativen wie "Met Moments" fördern ein Gemeinschaftsgefühl unter Kunstliebhabern auf der ganzen Welt und ermutigen zum Dialog und zur gemeinsamen Interpretation. Darüber hinaus sichern engagierte Konservatorien die Werke in seiner Sammlung für zukünftige Generationen. Das Engagement des Museums, sowohl die Vergangenheit zu bewahren als auch mit der Gegenwart in Kontakt zu treten, stellt sicher, dass das Met weiterhin ein vitaler Mittelpunkt für künstlerische Erkundung und Wertschätzung sein wird – eine zeitlose Zuflucht, in der Kreativität Grenzen überschreitet und Ehrfurcht inspiriert.

    Weiterführende Informationen finden Sie hier

    Online abrufbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Doppelte Tabakdose

    wahooart.com/de/art/download/jean-ducrollay-doppelte-tabakdose-d32fby-de/

    Zitierhinweis für dieses Kunstwerk

    MLA
    Ducrollay, Jean. Doppelte Tabakdose. 1749, Metropolitan Museum of Art. https://wahooart.com/de/art/jean-ducrollay-doppelte-tabakdose-d32fby-de/
    APA
    Ducrollay, Jean (1749). Doppelte Tabakdose [Painting]. Metropolitan Museum of Art. https://wahooart.com/de/art/jean-ducrollay-doppelte-tabakdose-d32fby-de/
    Chicago
    Jean Ducrollay. Doppelte Tabakdose. 1749. Metropolitan Museum of Art. https://wahooart.com/de/art/jean-ducrollay-doppelte-tabakdose-d32fby-de/
    Harvard
    Ducrollay, Jean (1749) Doppelte Tabakdose. Metropolitan Museum of Art. Available at: https://wahooart.com/de/art/jean-ducrollay-doppelte-tabakdose-d32fby-de/

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    Doppelte Tabakdose — Jean Ducrollay

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    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Wie viele Gesichter können Sie finden? ____ (unser Katalog zählt 4 – stimmen Sie dem zu?)
    4. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: porträtkunst, luxusgüterdesign, goldschmiedekunst. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    5. Werfen Sie einen Blick zurück auf Snuffbox with genre scenes (1758), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.

    Ihre Antwort

    Verfassen Sie einen kurzen Text über dieses Kunstwerk. Nutzen Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Kunst-Quiz

    Doppelte Tabakdose — Jean Ducrollay

    Wie gut kennen Sie dieses Kunstwerk?

    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 5 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. Was ist das primäre Material, das bei der Herstellung von Jean Ducrollays „Doppelte Tabakdose“ verwendet wurde?

      • A Silber
      • B Gold
      • C Schildpatt
    2. 2. Mit welcher historischen Periode und welchem künstlerischen Stil ist die „Doppelte Tabakdose“ am engsten verbunden?

      • A Renaissance, Hochrenaissance
      • B Rokoko, Spätbarock
      • C Neoklassizismus, Frühe Moderne
    3. 3. Welche Technik wird hauptsächlich verwendet, um die detaillierten Emaille-Arbeiten auf der Tabakdose zu erstellen?

      • A Vergoldung
      • B Champlevé
      • C Fresko
    4. 4. Die auf der „Doppelten Tabakdose“ dargestellten Porträts repräsentieren primär:

      • A Religiöse Figuren der französischen Monarchie.
      • B Mitglieder der französischen Königsfamilie und deren Kinder.
      • C Berühmte Künstler des 18. Jahrhunderts.
    5. 5. Welches bedeutende soziale Ritual im Zusammenhang mit Tabakdosen war laut Beschreibung in der Zeit, in der dieses Kunstwerk entstand, verbreitet?

      • A Die Herstellung aufwendiger Parfüms.
      • B Das Schnupfen war zu einem fest verankerten sozialen Ritual geworden.
      • C Die Zurschaustellung militärischer Stärke.

    Mein Ergebnis: ____ von 5

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

    1A · 2A · 3A · 4A · 5A

    Überprüfen Sie jede Antwort mit dem Katalogeintrag für dieses Gemälde

    Fragen & Antworten

    Ist "Doppelte Tabakdose" insgesamt eher hell oder eher dunkel?

    "Doppelte Tabakdose" weist eine Gesamthelligkeit von hell auf, und die Luminanz beträgt Sanfte Leuchtkraft.

    Wer ist der Urheber von "Doppelte Tabakdose" und welcher Stilrichtung ist das Werk zuzuordnen?

    "Doppelte Tabakdose" wurde von Jean Ducrollay im Stil der Rokoko geschaffen. Künstler und Epoche bestimmen die Tradition des Werkes.

    Welches Format und welche Größe hat "Doppelte Tabakdose"?

    "Doppelte Tabakdose" von Jean Ducrollay ist eine Komposition im Format Querformat, die im Original die Maße 4 x 8 cm aufweist.