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Leitfaden für studentische Kunstwerke

The Last Supper

Name Klasse Datum

Jaume Baco Jacomart, The Last Supper (1450), Kathedralsmuseum. Gemeinfreiheit.

Eckdaten

Künstler
Jaume Baco Jacomart wahooart.com/de/artists/jaume-baco-jacomart_de/
Lebensdaten des Künstlers
1410 – 1461
Gemalt
1450
Ausgestellt in
Kathedralsmuseum wahooart.com/de/museums/kathedralsmuseum-segorbe_de/

Im Kontext

The Last Supper — Jaume Baco Jacomart

Entstehungsjahr

  1. 1410
  2. 1420
  3. 1430
  4. 1440
  5. 1450
  6. 1460

Schattiert: das Lebenswerk von Jaume Baco Jacomart (1410–1461) ▲ dieses Werk, 1450

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Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Phthalo Green #221716

    Gespeicherte Palette

    • #221716
    • #D7AC7C
    • #A5724D
    • #654030
    Palette
    Earthy Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    Phthalo Green
    Intensität
    Balanced Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Statement Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Strong Color Unity Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Shadow Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Balanced Soft Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Jaume Baco Jacomart

    Geburtsort Valencia, Spanien

    Jaume Baçó Jacomart: Ein Valencianischer Meister, der Gotik und Renaissance verbindet

    Jaume Baçó, auch Baco oder Jacomart (* um 1410; † 1461), war ein spanischer Maler aus Valencia dessen Leben im großen Umfang verschwiegen bleibt und dessen künstlerisches Werk weitgehend Spekulation und wissenschaftlicher Rekonstruktion unterliegt. Trotz der Mangel an biografischen Angaben festigt sein unverwechselbarer Stil – geprägt von einer unbeirrten Hingabe an niederländische Traditionen während gleichzeitig eines subtilen Aufnahmens italienischer Renaissance Ästhetik – seine Stellung als Schlüsselperson in der Valencianischen Kunstgeschichte und ein Zeugnis für die Dynamik des fünfzehnten Jahrhunderts europäischer Malerei.

    Geboren um 1410 in Valencia, lassen seine Ursprünge Rückschlüsse auf eine Familie von Handwerkern zu, was eine Erziehung prägte, die tief im Handwerk verwurzelt war. Präzise Informationen über seine frühe Ausbildung sind spärlich vorhanden; dennoch begann er sein künstlerisches Leben selbstverständlich in Valencia und entwickelte seine Fähigkeiten inmitten der blühenden Gotik Kunstszene seiner Zeit. Bereits 1442 akzeptierte er eine Auftragsarbeit von Alfons V. von Aragon und begab sich auf eine Reise nach Neapel, wo er den aufkommenden Renaissance Enthusiasmus fand, der vom päpstlichen Hof ausging.

    Neapel stellte sich für Baçós künstlerische Entwicklung als ein Schmelztiegel dar. Der Einfluss von Lorenzo Monaco und anderen florentinischen Meistern wurde deutlich in seiner Farbpalette und seinen Kompositionsentscheidungen sichtbar – eine bewusste Abkehr von der strengen Formalität der Valencianischen Gotik, doch fest verwurzelt in etablierten stilistischen Vorbildern. Diese Zeit sah ihn bei der Produktion bedeutender Werke, insbesondere Altäre, die sein wachsendes Können in Perspektive und Farbtheorie demonstrierten.

    Nach seiner Rückkehr nach Valencia im Jahr 1445 setzte Baçó seine Tätigkeit als Hofmaler für Johann II fort und förderte damit seine künstlerischen Bemühungen und etablierte sich als angesehener Künstler innerhalb der Region. Seine weiteren Reisen nach Rom und Tivoli im Jahr 1451 festigten seinen Kontakt mit päpstlicher Förderung und ermöglichten ihm den Zugang zu den intellektuellen Strömungen, die europäische Kultur prägten. Er kehrte nach Valencia zurück und blieb dort bis zu seinem Tod im Jahr 1461.

    Baçós künstlerisches Vermächtnis gründet sich hauptsächlich auf zwei monumentale Leistungen: Das Retabel von Sankt Anna, das nun tragisch verloren gegangen ist, und das Borgia-Dreifachwerk, welches sich in der Kollegiate Kirche von Xàtiva befindet. Diese Gemälde verkörpern Baçós stilistische Synthese – eine meisterhafte Verschmelzung niederländischer Realismus und italienischen Humanismus Ideale. Darüber hinaus gilt sein Beitrag zur Dekoration des Dom von Valencia als Eckpfeiler der Valencianischen Kunstgeschichte und stellt ein Zeugnis für seine einzigartige Leistung im Bereich der bildenden Künste des fünfzehnten Jahrhunderts dar. Er hinterließ eine beeindruckende künstlerische Vision, die bis heute durch ihre Ausdruckskraft und technische Raffinesse bewundert wird – ein Beweis für seinen besonderen Beitrag zur europäischen Kunstgeschichte seiner Zeit.

    Museum

    Kathedralsmuseum

    Aktuell ausgestellt in Segorbe, España

    Eine Reise zwischen Glaube und Kunst: Das Dommuseum von Segorbe

    Im Herzen der historischen Stadt Segorbe, Spanien, bietet das Dommuseum (Museo Catedralicio) einen faszinierenden Einblick in Jahrhunderte religiöse Kunst und architektonische Entwicklung. Dieses bemerkenswerte Museum befindet sich im eigentlichen Segorber Dom und schafft so ein immersives Erlebnis für die Besucher. Es ist mehr als nur eine Sammlung von Meisterwerken; es ist eine Geschichte erzählt durch Stein, Farbe und Licht – eine Erzählung über Glauben, Kunst und die wechselvolle Geschichte Valenciennes.

    Historische Wurzeln & Architektonischer Glanz

    Die Geschichte des Doms reicht bis ins Jahr 1246 zurück, auf den Fundamenten einer ehemaligen Moschee nach der Reconquista. Obwohl er überwiegend im Valencianischen Gotikstil wiederaufgebaut wurde, wobei Elemente aus früheren Romanesque Epochen weiterhin sichtbar sind und zeugen von der vielschichtigen Geschichte des Ortes, ist das Gebäude selbst ein beeindruckendes Beispiel für mittelalterliche Architektur. Der Glockenturm zeigt eine romanische Einfachheit, während spätere Renovierungen Renaissance- und Neoklassizistische Einflüsse brachten und somit einen kontinuierlichen Dialog zwischen verschiedenen künstlerischen Stilen widerspiegeln. Besonders hervorzuheben ist das Kloster mit Abschnitten aus dem 14. und 15. Jahrhundert – ein Ort der Kontemplation und außergewöhnlicher Kunsthandwerkskunst, dessen prächtige Fresken und dekorative Elemente Besucher tief beeindrucken werden.

    Ausstellungs Highlights: Ein Blick auf die Meisterwerke

    Die Sammlung konzentriert sich hauptsächlich auf religiöse Kunst, die über verschiedene Perioden und Stile erstreckt wird. Zu den wichtigsten Highlights gehören: Erstens eine beeindruckende Auswahl an gotischen Gemälden und Altäre, die die künstlerischen Sensibilitäten des mittelalterlichen Spaniens widerspiegeln und insbesondere die Darstellung von Heiligen und Erzählungen aus dem Leben Jesu hervorheben. Zweitens Werke von Vicente Macip – einem angesehenen Valencier Künstler, dessen Gemälde zentral für die Sammlung des Museums sind und einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Valencianischen Renaissance darstellen. Drittens eine außergewöhnliche Skulptur, die vermutlich Donatello zugeschrieben wird – ein Meisterwerk italienischer Bildhauerei aus dem frühen 15. Jahrhundert, das eine Madonna mit Kind in Carrara Marmor zeigt und dessen Ausdruckskraft und technische Perfektion für sich sprechen. Viertens Beispiele exquisiter flämischer Malerei des 15. Jahrhunderts, die den Einfluss der nordeuropäischen Kunst auf die künstlerische Entwicklung Spaniens verdeutlichen und insbesondere die Verwendung von Ölfarbe und Perspektive hervorheben. Und schließlich eine Sammlung valencianischer Gemälde aus dem 16. Jahrhundert, die die Traditionen der Renaissance in Spanien widerspiegelt und Werke lokaler Künstler präsentiert, die einen einzigartigen Blickwinkel auf diese Epoche bieten.

    Das Donatello-Raum: Ein italienisches Juwel im Herzen Valenciennes

    Ein besonderer Raum beherbergt das Museums Meisterwerk – eine Madonna mit Kind Skulptur, die vermutlich Donatello zugeschrieben wird. Diese außergewöhnliche Darstellung aus Carrara Marmor wurde zwischen 1495 und 1500 von dem florentinischen Bildhauer geschaffen und gilt als eines der bedeutendsten Werke italienischer Renaissancekunst. Ihre ruhige Pose und ihre ausgewogene Komposition verkörpern humanistische Ideale und erinnern daran, dass Segorbe Cathedral Museum einen wichtigen Bezugspunkt zur europäischen Kunstgeschichte darstellt. Die Skulptur ist ein beeindruckendes Beispiel für technische Präzision und künstlerisches Einfühlungsvermögen und wird von Besuchern mit besonderem Interesse betrachtet.

    Ein Ort der Begegnung: Mehr als nur Kunst

    Das Dommuseum ist nicht nur eine Sammlung religiöser Kunst; es ist ein integraler Bestandteil eines lebendigen, atmenden historischen Ortes – einem Gebäude, das über Jahrhunderte hinweg Veränderungen und Anpassungen erfahren hat. Durch die Kombination von beeindruckender Architektur und außergewöhnlicher Kunst bietet Segorbe Cathedral Museum Besuchern eine einzigartige Möglichkeit, Geschichte und Kunst auf tiefgreifende Weise zu verbinden und somit ein Erlebnis zu schaffen, das weit über den bloßen Betrachten von Gemälden hinausgeht. Es ist ein Ort der Begegnung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, ein Spiegelbild der kulturellen Identität Valenciennes und ein unverzichtbarer Bestandteil des künstlerischen Erbes Spaniens.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für The Last Supper

    wahooart.com/de/art/download/jaume-baco-jacomart-the-last-supper-8Y3D6L-en/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Jacomart, Jaume Baco. The Last Supper. 1450, Kathedralsmuseum. https://wahooart.com/de/art/jaume-baco-jacomart-the-last-supper-8Y3D6L-en/
    APA
    Jacomart, Jaume Baco (1450). The Last Supper [Painting]. Kathedralsmuseum. https://wahooart.com/de/art/jaume-baco-jacomart-the-last-supper-8Y3D6L-en/
    Chicago
    Jaume Baco Jacomart. The Last Supper. 1450. Kathedralsmuseum. https://wahooart.com/de/art/jaume-baco-jacomart-the-last-supper-8Y3D6L-en/
    Harvard
    Jacomart, Jaume Baco (1450) The Last Supper. Kathedralsmuseum. Available at: https://wahooart.com/de/art/jaume-baco-jacomart-the-last-supper-8Y3D6L-en/

    Genau hinsehen

    The Last Supper — Jaume Baco Jacomart

    Genau hinsehen

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    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
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    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf Retable of St Anne (1447), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    5. Jaume Baco Jacomart war etwa 40 Jahre alt, als dieses Werk entstand. Welche Details lassen auf die Handschrift eines Künstlers in dieser Lebensphase schließen?

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