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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Der Pflaumenpudding in Gefahr

Name Klasse Datum

James Gillray, Der Pflaumenpudding in Gefahr (1805), British Museum. Gemeinfreiheit.

Eckdaten

Künstler
James Gillray wahooart.com/de/artists/james-gillray_de/
Lebensdaten des Künstlers
1756 – 1815
Gemalt
1805
Medium
Acryl auf Leinwand
Originalgröße
240 x 340 cm
Bewegung
Romantik Art that puts feeling, wildness and the power of nature above calm order and rules.
Zeitraum
19. Jahrhundert
Ausgestellt in
British Museum wahooart.com/de/museums/british-museum-london_de/
Artistic style
Karikatur
Influences
William Hogarth
Notable elements or techniques
Satirischer Druck; Politischer Kommentar
Subject or theme
Napoleonische Kriege; Diplomatie

Im Kontext

Der Pflaumenpudding in Gefahr — James Gillray

Maße

Das Original hat die Maße 240 × 340 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe. Es ist zu groß, um auf dieser Seite maßstabsgetreu dargestellt zu werden.

Entstehungsjahr

  1. 1750
  2. 1760
  3. 1770
  4. 1780
  5. 1790
  6. 1800
  7. 1810

Schattiert: das Lebenswerk von James Gillray (1756–1815) ▲ dieses Werk, 1805

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Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Espresso #303129

    Gespeicherte Palette

    • #303129
    • #70563A
    • #C1C4AB
    • #A58C5B
    Palette
    Neutrale Töne Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    Espresso
    Intensität
    Ausgewogen Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Aussagekraft Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Sanft gemischte Palette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Hell Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Ausgewogen sanft Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    Der Pflaumenpudding in Gefahr — James Gillray

    Ein festgehaltener Augenblick: Der Zauber häuslicher Heiterkeit

    Diesen Anblick zu betrachten bedeutet, über die Schwelle einer vergangenen Ära eingeladen zu werden, hinein in den warmen Glanz einer intimen Zusammenkunft. The Plum-Pudding in Danger präsentiert uns ein Tableau vivant, das sich um ein prächtiges, weiches Dessert dreht – einen Pflaumenpudding, reich an Tradition und Verheißung. Die Komposition lenkt den Blick sofort auf den Tisch, der sowohl als Bühne als auch als Mittelpunkt dieses gemeinsamen Augenblicks kulinarischen Genusses dient. Zwei Herren sind dargestellt, deren Körperhaltung Kameradschaft und konzentrierte Aufmerksamkeit auf die vorliegende Aufgabe suggeriert: das sorgfältige Anschneiden des stattlichen Puddings. Es ist eine Szene, die von der stillen Dramatik der Geselligkeit durchdrungen ist, in der der einfache Akt des Teilens einer Mahlzeit mit erzählerischer Bedeutung aufgeladen wird.

    Historische Echos und künstlerische Meisterschaft

    Dieses Werk von James Gillray aus dem Jahr 1805 versetzt uns mitten in die Regency-Zeit, eine Epoche, die durch eine fasziniente Mischung aus verbleibender georgianischer Formalität und aufkeimender häuslicher Unbeschwertheit gekennzeichnet ist. Während die Hand des Künstlers in anderen Werken für ihre satirische Schärfe bekannt ist, eignet sie sich hier dazu, einen Moment fast idyllischen Vergnügens einzufangen. Die angewandte Technik deutet auf eine Meisterschaft der Genremalerei hin, in der das alltägliche Leben auf die Ebene der Kunst erhoben wird. Beachten Sie die akribische Detailtreue – der Glanz auf dem Messer, die angedeutete Textur auf der Oberfläche des Puddings und die Anordnung der umliegenden Schüsseln und Utensilien. Diese Elemente sind nicht bloße Requisiten; sie verankern den Betrachter in der materiellen Realität jener Zeit und ermöglichen uns eine greifbare Verbindung zu den sozialen Ritualen des englischen Lebens im frühen neunzehnten Jahrhundert.

    Symbolik von Nahrung und Gesellschaft

    Der Pudding selbst fungiert als weit mehr als nur ein Dessert; er ist ein kraftvolles Symbol. In der Kunstgeschichte sagt Essen oft viel über Status, Feierlichkeiten und Gemeinschaft aus. Hier deuten die schiere Größe und die zentrale Platzierung des Pflaumenpuddings auf Überfluss und Gastfreundschaft hin. Der Akt des Anschneidens – die bewusste Teilung des Ganzen – symbolisiert sowohl das Brechen des Brotes als auch die Stärkung der Bande zwischen Freunden oder Familienmitgliedern. Es ist eine visuelle Metapher für die geteilte Erfahrung; die im Titel angedeutete Gefahr deutet auf das empfindliche Gleichgewicht hin, das nötig ist, um solch perfekte Momente aufrechtzuerhalten, in denen Genuss mit Bedacht genossen werden muss.

    Die Szene nach Hause holen: Dekorieren mit Erzählkraft

    Für Sammler oder Designer, die einen Raum mit historischer Tiefe und erzählerischer Wärme füllen möchten, bietet diese Reproduktion einen unvergleichlichen Charakter. Stellen Sie sich vor, wie dieses Stück eine Wand im Esszimmer ziert, wobei seine reichen Tonalitäten dunkle Holzmöbel und vielleicht samtige Akzente ergänzen. Es dient nicht nur der Dekoration; es erzählt eine Geschichte von Zusammenkunft, Lachen und beständiger Tradition. Ein solches Kunstwerk zu besitzen bedeutet, ein Gefühl zu kuratieren – das tröstliche Gewicht der Geschichte, das auf die Leichtigkeit einer gemeinsamen Mahlzeit trifft. Es lädt zum Gespräch ein und regt den Betrachter dazu an, über seine eigenen geschätzten Momente des Beisammenseins nachzudenken.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    James Gillray

    Geburtsort Chelsea, Vereinigtes Königreich

    John Trumbull: Der Maler der Revolution

    Geboren 1756 in Lebanon, Connecticut, war das Leben von John Trumbull untrennbar mit den turbulenten Ereignissen verbunden, die das frühe Amerika formten. Seine Abstammung – ein Nachfahre prominenter puritanischer Siedler und Sohn eines Gouverneurs von Connecticut – verlieh ihm sowohl Privilegien als auch ein tiefes Bewusstsein für die aufkeimende Identität der jungen Nation. Doch erst sein Dienst im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg definierte sein künstlerisches Vermächtnis wahrhaftig und verwandelte ihn in „den Maler der Revolution“ – ein Titel, den er sich durch seine monumentalen Historiengemälde erarbeitete, die heute die Rotunde des US-Kapitols zieren.

    Trumbulls frühes Leben war von einem Unfall geprägt, der seinen künstlerischen Ansatz tiefgreifend beeinflusste. Eine Verletzung in der Kindheit führte zum Verlust der Sehkraft eines Auges, was ihn dazu zwang, einen außergewöhnlich detaillierten und beobachtenden Stil zu entwickeln. Diese Akribie wurde zum Markenzeichen seines Werkes, erkennbar an der präzisen Darstellung von Figuren, Kostümen und architektonischen Details – Qualitäten, die maßgeblich zur dramatischen Wirkung seiner historischen Szenen beitrugen.

    Frühes Leben und künstlerische Grundlagen

    Sein Vater, Jonathan Trumbull, spielte eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung von Johns künstlerischer Entwicklung. Jonathan war nicht nur Gouverneur, sondern auch ein leidenschaftlicher Förderer der Künste, der seinen Sohn mit europäischer Kunst vertraut machte und die Wertschätzung für klassische Ideale förderte. Diese Formung, kombiniert mit Trumbulls formeller Ausbildung am Harvard College – wo er 1773 graduierte – verschaffte ihm ein solides Fundament in der künstlerischen Technik. Interessanterweise verfolgten seine Brüder, Joseph und Jonathan Jr., Karrieren im Militärdienst bzw. in der Politik, was die Verflechtung der Familie mit der Gestaltung der neuen Nation weiter festigte.

    Beeinflusst von der Tradition der Historienmalerei durch Künstler wie Henry Raeburn, einem Zeitgenossen, dessen Werk durch dramatische Lichtführung und dynamische Kompositionen bestach, konzentrierte sich Trumbull zunächst auf die Porträtmalerei. Doch seine Erfahrungen während des Unabhängigkeitskrieges entfachten eine Leidenschaft für die Darstellung entscheidender Momente der amerikanischen Geschichte. Der Krieg selbst diente sowohl als Inspiration alsucht als auch als Ausbildung – er skizzierte akribisch Schlachtenszenen und Befestigungen, wodurch er seine Beobachtungsgabe schärfte und ein tiefes Verständnis für militärische Strategie entwickelte.

    Dienst und künstlerische Aufträge

    Trumbulls Militärdienst war keineswegs passiv; er nahm aktiv an Schlüsselereignissen teil, darunter die Schlacht am Bunker Hill. Seine Skizzen der britischen und amerikanischen Linien während dieser Schlacht waren für beide Seiten von unschätzbarem Wert und demonstrierten seine Fähigkeit, komplexe Szenen mit bemerkenswerter Genauigkeit einzufangen. Später diente er als stellvertretender Adjutant General und tauchte so noch tiefer in die Realitäten des Konflikts ein.

    In der Erkenntnis der Bedeutung visueller Propaganda beauftragte der Kongress Trumbull mit der Schaffung einer Serie großformatiger Historiengemälde für das neu errichtete Kapitol. Diese Aufträge – darunter „George Washington tritt von seinem Amt zurück“, „Die Unabhängigkeitserklärung“, „Die Kapitulation von Lord Cornwallis“ und „Die Schlacht von Saratoga“ – sollten die Bürger über die Gründungsprinzipien der Nation und ihren Kampf um die Unabhängigkeit aufklären. Diese Werke waren nicht bloß dekorativ; sie waren sorgfältig ausgearbeitete Narrative, die darauf ausgelegt waren, Patriotismus zu wecken und die Ideale des Republikanismus zu stärken.

    Der „Maler der Revolution“ und sein bleibendes Vermächtnis

    Trumbulls Gemälde sind nicht einfach nur historische Aufzeichnungen; sie sind durchdrungen von einem Gefühl für Drama, Emotion und bürgerliche Tugend. Sein meisterhafter Einsatz von Licht, Komposition und Detailreichtum erschafft Szenen, die auch heute noch kraftvoll auf den Betrachter wirken. Insbesondere das Gemälde der „Unabhängigkeitserklärung“ ist ikonisch – sein Motiv ziert heute die Rückseite des US-Zwei-Dollar-Scheins und stellt sicher, dass Trumbulls Beitrag zur amerikanischen Kunst und Geschichte dauerhaft sichtbar bleibt.

    Trumbull malte bis weit in seine achtzigsten Lebensjahre hinein und schuf Werke bis kurz vor seinem Tod im Jahr 1843. Er hinterließ ein bemerkenswertes Œuvre, das unschätzbare Einblicke in die Amerikanische Revolution und die Geburtsstunde der Vereinigten Staaten bietet. Sein Vermächtnis als „Maler der Revolution“ ist gesichert und festigt seinen Platz unter den bedeutendsten historischen Künstlern Amerikas.

    Hauptwerke

    George Washington Resigning His Commission (1817-1819): Zeigt Washingtons Abschied von seinen Offizieren in Valley Forge. The Declaration of Independence (1817-1819): Eine dramatische Darstellung der Unterzeichnung der Erklärung, heute auf der Rückseite des US-Zwei-Dollar-Scheins zu finden. Surrender of Lord Cornwallis (ca. 1782): Zeigt die Kapitulation des britischen Generals in Yorktown, Virginia. Battle of Saratoga (ca. 1782): Illustriert den entscheidenden amerikanischen Sieg, der die französische Unterstützung für die Revolution sicherte.

    Historische Bedeutung

    John Trumbulls Werk geht weit über rein künstlerisches Geschick hinaus; es verkörierte den Geist einer Nation, die ihre Identität formt. Seine Gemälde dienten während einer kritischen Periode der amerikanischen Geschichte als kraftvolle visuelle Instrumente, die die öffentliche Wahrnehmung prägten und die Ideale von Freiheit und Selbstverwaltung festigten. Sein Streben nach historischer Genauigkeit, gepaart mit seinem dramatischen Gespür, etablierte ihn als eine Schlüsselfigur in der Entwicklung der amerikanischen Kunst und zementierte seinen unvergänglichen Ruf als „Maler der Revolution“.

    Museum

    British Museum

    Aktuell ausgestellt in London, United Kingdom

    Eine Reise durch die Zeit: Das Britische Museum und seine unermesslichen Schätze

    Das Betreten des Britischen Museums ist mehr als nur ein Schritt über eine Schwelle; es ist der Beginn einer außergewöhnlichen Odyssee, die sich über Jahrtausende und Kontinente erstreckt. Es ist kein bloßer Speicher von Artefakten, sondern vielmehr eine sorgfältig inszenierte Erfahrung, entworfen, um Neugier zu wecken und tiefe Verbindungen zwischen unterschiedlichen Kulturen und historischen Epochen herzustellen. Von seinen bescheidenen Anfängen als Sir Hans Sloanes Kabinett der Kuriositäten – ein Zeugnis des aufkeimenden wissenschaftlichen Geistes im London des 18. Jahrhunderts – bis hin zu seinem heutigen Status als eine der weltweit führenden Kulturinstitutionen, hat sich das Museum stetig weiterentwickelt und sich mit komplexen Fragen von Besitz, Repräsentation und dem Wesen menschlicher Geschichten auseinandergesetzt. Seine atemberaubenden acht Millionen Objekte flüstern Geschichten von aufgestiegenen und gefallenen Reichen, künstlerischen Innovationen, die über Grenzen hinweg verbreitet wurden, und einem ständigen, universellen Verlangen, unseren Platz in diesem komplexen Gefüge der Existenz zu verstehen – eine Erzählung, die sich weiterhin innerhalb seiner ehrwürdigen Hallen entfaltet.

    Die architektonische Entwicklung des Museums spiegelt seine intellektuelle Reise wider. Ursprünglich im Montagu House untergebracht, einem stattlichen georgianischen Neoklassik-Wohnsitz, etablierte der Raum sofort eine Aura wissenschaftlicher Ernsthaftigkeit und kultivierten Geschmacks. Doch es war die transformative Neugestaltung durch Norman Foster, die die Identität des Britischen Museums wirklich neu definierte. Die Schaffung der Großen Halle – einer atemberaubenden Weite, geboren aus der Neuinterpretation eines vernachlässigten Innenhofs – ist schlichtweg revolutionär. Es handelt sich nicht nur um eine Renovierung; es ist eine radikale Neugestaltung des Raumes, die den Bereich mit einem erstaunlichen Volumen natürlichem Licht flutet und eine Umgebung schafft, die sowohl zur Reflexion als auch zum Dialog einlädt. Das hohe Glasdach, ein Meisterwerk der Ingenieurskunst, erleuchtet nicht nur die Galerieräume, sondern demokratisiert aktiv den Zugang und lädt zur Kontemplation inmitten des monumentalen Ausmaßes des Museums ein. Das Zusammenspiel von Licht und Schatten ist besonders eindrucksvoll und hebt die umliegenden Galerien hervor und lenkt das Auge nach oben in die Weite darüber – was ein Gefühl des Staunens und eine unwiderstehliche Einladung zum Erkunden hervorruft. Dieser mit natürlichem Licht durchflutete, offene Raum wirkt bemerkenswert modern und doch tief verbunden mit dem historischen Gewicht der darin befindlichen Sammlungen und stellt einen mutigen Schritt dar, um Geschichte für alle zugänglich zu machen.

    Ikonische Meisterwerke aus vergangenen Epochen

    Im Herzen des Britischen Museums liegen Schätze, die seit Jahrhunderten die Fantasie beflügeln. Der Rosetta-Stein, 1799 entdeckt, steht als unbestreitbares Monument – ein Schlüssel, der die Geheimnisse der ägyptischen Hieroglyphen entschlüsselt und einen Einblick in die komplexen Glaubensvorstellungen und Verwaltungssysteme einer Zivilisation bietet. Ebenso fesselnd sind die Elgin-Marmorstücke, Skulpturen, die einst den Parthenon in Athen schmückten; diese Symbole sind nicht nur Zeugnisse künstlerischer Leistung, sondern auch eindringliche Erinnerungen an historische Debatten und kulturellen Austausch – ein Gespräch, das bis heute nachwirkt. Jenseits dieser weltweit bekannten Stücke liegt jedoch eine Fülle weniger bekannter Wunder, die darauf warten, entdeckt zu werden. Die goldene Maske des Tutanchamun bietet einen intimen Einblick in die opulenten Rituale und künstlerischen Sensibilitäten der altägyptischen Bestattungstraditionen; die Benin-Bronzen zeigen das bemerkenswerte Handwerk und den Reichtum des Königreichs Benin – ein pulsierendes afrikanisches Königreich, das zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert florierte; und unzählige weitere Objekte – ein Fragment von Keramik aus Mesopotamien, komplizierte Jade-Schnitzereien aus China, eine atemberaubende Sammlung römischer Mosaike – jedes flüstert Geschichten von Reichen, die aufstiegen und fielen, Innovationen, die über Grenzen hinweg verbreitet wurden, und regt zu einer tiefgründigen Kontemplation unserer gemeinsamen menschlichen Geschichte an. Die Kuratoren haben diese vielfältigen Artefakte meisterhaft nicht als statische Ausstellungen angeordnet, sondern als Katalysatoren für den Dialog, der Besucher einlädt, ihre eigenen Verbindungen herzustellen und Interpretationen zu schmieden – ein Zeugnis des Engagements des Museums, eine echte Auseinandersetzung mit der Vergangenheit zu fördern.

    Ein Spiegelbild der Gegenwart: Brücken zwischen Vergangenheit und Zukunft

    Das Britische Museum beschränkt sich nicht auf die Antike; es engagiert sich aktiv mit aktuellen Themen und bietet frische Perspektiven auf vertraute Gegenstände. Laufende Ausstellungen beleuchten globale Kunstbewegungen und bedeutende historische Ereignisse und regen zu kritischer Reflexion über gesellschaftliche Werte und künstlerische Trends an. Jüngste Ausstellungen haben eindringlich Themen wie Migration, Identität und die bleibenden Auswirkungen des Kolonialismus behandelt – und laden Besucher ein, sich an sinnvollen Gesprächen über unsere gemeinsame Vergangenheit und Zukunft zu beteiligen. Das Engagement des Museums reicht über das bloße historische Erzählen hinaus; es ist eine bewusste Strategie, um Verständnis und Empathie zu fördern. Interaktive Ausstellungen erwecken Artefakte durch Augmented Reality zum Leben, immersive virtuelle Touren transportieren Besucher über Kontinente, und kollaborative Partnerschaften fördern den Dialog zwischen Experten und Publikum. Diese Integration von Technologie ist nicht nur ein Trend; es ist ein strategischer Schritt, um das Museum für vielfältige Zielgruppen zugänglicher und ansprechender zu machen und sicherzustellen, dass sein Erbe zukünftige Generationen weiterhin inspirieren wird.

    Ein Vermächtnis der Entdeckung: Ethisches Sammeln und globaler Dialog

    Das Britische Museum ist mehr als nur eine Sammlung von Objekten; es ist ein lebendiges Archiv menschlicher Erfahrung. Seine laufenden Bemühungen um die Rückgabe von Artefakten – ein Prozess, der eine wachsende Sensibilität für die komplexen Vermächtnisse widerspiegelt, die mit seinen historischen Erwerbungen verbunden sind – demonstrieren ein Engagement für ethische Praktiken. Von dem monumentalen Ausmaß der Großen Halle bis hin zu den intimen Details einzelner Ausstellungen ist jedes Element darauf ausgelegt, Neugier zu wecken, kritisches Denken anzuregen und ein tieferes Verständnis unserer gemeinsamen menschlichen Geschichte zu fördern. Das Museum bleibt ein wichtiges Zentrum für Forschung, Bildung und kulturellen Austausch – ein Zeugnis der anhaltenden Kraft von Museen, uns mit der Vergangenheit zu verbinden und den Weg in eine informiertere Zukunft zu erhellen. Es ist ein Ort, an dem Geschichte nicht nur beobachtet wird; sie wird aktiv engagiert, debattiert und letztendlich in ihrer ganzen Komplexität verstanden.

    Weitere Lesetipps

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    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Gillray, James. Der Pflaumenpudding in Gefahr. 1805, British Museum. https://wahooart.com/de/art/james-gillray-der-pflaumenpudding-in-gefahr-8y3b2s-de/
    APA
    Gillray, James (1805). Der Pflaumenpudding in Gefahr [Painting]. British Museum. https://wahooart.com/de/art/james-gillray-der-pflaumenpudding-in-gefahr-8y3b2s-de/
    Chicago
    James Gillray. Der Pflaumenpudding in Gefahr. 1805. British Museum. https://wahooart.com/de/art/james-gillray-der-pflaumenpudding-in-gefahr-8y3b2s-de/
    Harvard
    Gillray, James (1805) Der Pflaumenpudding in Gefahr. British Museum. Available at: https://wahooart.com/de/art/james-gillray-der-pflaumenpudding-in-gefahr-8y3b2s-de/

    Genau hinsehen

    Der Pflaumenpudding in Gefahr — James Gillray

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie begründen können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: politische satire, napoleonische kriege, britisches weltreich. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf The Zenith of French Glory (1793), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    5. Romantik: Art that puts feeling, wildness and the power of nature above calm order and rules. Wo lässt sich dies in diesem Werk erkennen?

    Ihre Antwort

    Verfassen Sie einen kurzen Text über dieses Kunstwerk. Nutzen Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Kunst-Quiz

    Der Pflaumenpudding in Gefahr — James Gillray

    Wie gut kennen Sie dieses Kunstwerk?

    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 5 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. Was ist das zentrale Thema, das in 'The Plum-Pudding in Danger' dargestellt wird?

      • A Eine große historische Schlachtszene
      • B Zwei Männer, die um einen Tisch mit einem großen Pudding versammelt sind
      • C Ein Porträt von Adligen bei einem Festmahl
    2. 2. In welchem Jahr wurde das Kunstwerk 'The Plum-Pudding in Danger' etwa erstellt?

      • A 1756
      • B 1805
      • C 1815
    3. 3. Welcher berühmte Künstler wird als Schöpfer von 'The Plum-Pudding in Danger' genannt?

      • A John Trumbull
      • B James Gillray
      • C Keiner der oben genannten
    4. 4. Welche Art von Dessert ist basierend auf der Beschreibung im Gemälde prominent vertreten?

      • A Apfelcrumble
      • B Pflaumenpudding
      • C Sticky Toffee Pudding
    5. 5. Der Schauplatz dieses Kunstwerks deutet auf eine Szene von Folgendem hin:

      • A Ein formelles Staatsdinner
      • B Ein ungezwungenes soziales Beisammensein und Essen
      • C Ein Picknick im Freien

    Mein Ergebnis: ____ von 5

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

    1A · 2A · 3A · 4A · 5A