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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Kommode

Name Klasse Datum

Giuseppe Maggiolini, Kommode (1758), Castello Sforzesco. Gemeinfrei. Erleben Sie diese Leinwand unter bewegtem Licht: die Zeichnung, die wahre Farbe unter dem Firnis, das reine Pigment

Fakten auf einen Blick

Künstler
Giuseppe Maggiolini wahooart.com/de/artists/giuseppe-maggiolini_de/
Lebensdaten des Künstlers
1738 – 1814
Gemalt
1758
Originalgröße
86 x 125 cm
Bewegung
Neoklassizismus A deliberate return to the calm balance and clear outlines of ancient Greek and Roman art.
Zeitraum
– Frühe Neuzeit
Ausgestellt in
Castello Sforzesco wahooart.com/de/museums/sforza-castle-milan_de/
Artistic style
Neoklassizismus
Notable elements
Marmorplatte, Voluten-Kanten, Schnitzereien
Subject or theme
Möbeldesign

Im Kontext

Kommode — Giuseppe Maggiolini

Wie groß ist es?

Das Original hat die Maße 86 × 125 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Wann wurde dieses Werk gemalt?

  1. 1730
  2. 1740
  3. 1750
  4. 1760
  5. 1770
  6. 1780
  7. 1790
  8. 1800
  9. 1810

Obere Zeile: die Jahre. Untere Zeile: das Alter des Künstlers zu Beginn und am Ende jedes Zeitraums — 0 bei der Geburt, 76 beim Tod.

Gemalt, als der Künstler 20 war. Der Künstler wurde 76 alt. 0 der 2 datierten Werke dieses Künstlers in unserem Katalog entstanden früher.

Schattiert: das Lebenswerk von Giuseppe Maggiolini (1738–1814) ▲ dieses Werk, 1758 jedes datierte Gemälde, Jahrzehnt für Jahrzehnt

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Farben

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Walnussbraun #602b0b

    Katalogisierte Palette

    • #602B0B
    • #EEF3F1
    • #C9CBC1
    • #999282

    Diese Farben innerhalb der gesamten Palette des Künstlers Andere Gemälde nach Farbe finden

    Palette
    Neutrale Töne Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Bezeichnung der Hauptfarbe
    Walnussbraun
    Intensität
    Ausgewogen Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Aussagekraft Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Hohe farbliche Harmonie Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Strahlend Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Mäßig sanfte Sättigung Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Die 1 meistgesehenen Werke von Giuseppe Maggiolini

    1. 1 Kommode, 1758 dieses Gemälde 100,0%100 Aufrufe

    Zusammen machen diese Werke 100,0% der gesamten Aufmerksamkeit aus, die die Gemälde dieses Künstlers in den letzten zwölf Monaten erhalten haben. Der Katalog enthält 3 Werke dieses Künstlers, von denen 1 mindestens einmal betrachtet wurden. Dieses Gemälde belegt Platz 1 unter den Werken, mit 100,0% dieser Aufmerksamkeit (100 Besuche). Dies gilt Monat für Monat gleichermaßen

    Die Balken messen die Aufmerksamkeit, nicht die Qualität. Wählen Sie das Werk an der Spitze und dieses hier: Nennen Sie eine Sache, die ein Gemälde über seine handwerkliche Meisterschaft hinaus berühmt machen könnte.

    Über dieses Kunstwerk

    Kommode — Giuseppe Maggiolini

    Ein Meisterwerk neoklassizistischer Eleganz

    Im Herzen des Europa des späten achtzehnten Jahrhunderts begann ein tiefgreifender Wandel im häuslichen Leben, der das Gefüge der Innenarchitektur grundlegend neu gestaltete. Als die grandiosen, imposanten Stile früherer Epochen den raffinierten Empfindlichkeiten des Neoklassizismus wichen, wuchs die Nachfrage nach Möbeln, die Pracht mit Intimität in Einklang brachten. Diese exquisite Kommode, gefertigt im Jahr 1758 von dem legendären italienischen Kunstschreiner Giuseppe Maggiolini, steht als atemberaubendes Zeugnis dieser transformativen Ära. Sie ist nicht bloß ein funktionales Objekt, sondern ein skulpturaler Triumph, der die Anmut und architektonische Präzision verkörpert, die die Mailänder Werkstätten jener Zeit ausmachte.

    Das Stück fesselt den Blick durch seine anspruchsvolle Silhouette, in der abgerundete Formen und zarte, volutenförmige Kanten entlang ihrer Peripherie tanzen. Der Holzrahmen, reich an tiefen, warmen Tönen, bildet ein stabiles und zugleich elegantes Fundament für die luxuriöse Marmorplatte, die die Struktur krönt. Jede Kurve ist bewusst gewählt, um den Blick des Betrachters über die komplizierten Schnitzereien zu führen, die die Vorderseite zieren. Diese Meisterschaft der Form spiegelt eine Zeit wider, in der Möbel nicht mehr nur ein Accessoire eines Raumes waren, sondern ein zentraler Protagonist in der Erzählung eines adligen Haushalts.

    Die Kunstfertigkeit Maggiolinis und die Mailänder Tradition

    Um diese Kommode zu verstehen, muss man das Genie von Giuseppe Maggiolini begreifen. Als Meister der Marqueterie und des Möbelbaus brachte Maggiolini ein beispielloses Maß an Detailgenauigkeit in die neoklassizistische Bewegung ein. Seine Werkstatt in Mailand wurde zu einem Leuchtturm der Exzellenz, der prestigeträchtige Klienten vom habsburgischen Großherzlichen Hof bis hin zu den einflussreichsten Familien Italiens anzog. Dieses spezifische Stück demonstriert seine Fähigkeit, strukturelle Stabilität mit ornamentaler Zartheit zu verschmelzen – ein Markenzeichen seines gefeierten Stils.

    Die hier angewandte Technik zeugt von einem handwerklichen Niveau, das in der modernen Welt zunehmend selten geworden ist. Die Art und Weise, wie die Holzmaserung mit den geschnitzten Ornamenten interagiert, lässt auf einen tiefen Respekt vor dem natürlichen Medium schließen, das durch menschliches Geschick zu etwas Transzendentem erhoben wurde. Für Sammler und Innenarchitekten stellt dieses Werk den Gipfel der intarsiatore-Kunst dar, wo die Grenzen zwischen Holzbearbeitung und bildender Kunst auf wunderschöne Weise verschwimmen. Es dient als Inspiration für all jene, die ihre Räume mit einem Gefühl von historischer Tiefe und zeitloser Raffinesse bereichern möchten.

    Ein zeitloses Vermächtnis für den modernen Sammler

    Über ihre physische Schönheit hinaus trägt die Kommode eine tiefe emotionale Resonanz in sich. Sie beschwört die Atmosphäre der palazzi von Mailand herauf – Räume, die einst vom sanften Licht der Kerzen erfüllt waren, die sich auf poliertem Marmor und edlem Holz spiegelten. Da dieses Stück in der prestigeträchtigen Sforza-Burg bewahrt wurde, umgibt es eine Aura von Adel und historischer Kontinuität. Es ist ein Relikt aus einer Zeit, in der jedes Objekt in einem Heim geschaffen wurde, um Jahrhunderte zu überdauern.

    Für den anspruchsvollen Dekorateur oder Kunstliebhaber ermöglicht der Besitz einer hochwertigen Reproduktion eines solchen Meisterwerks, diese Ära der neoklassizistischen Pracht in ein zeitgenössisches Ambiente zu bringen. Ob als Blickfang in einer grandiosen Halle oder als Ankerpunkt in einem edlen Arbeitszimmer – die Kommode bietet mehr als nur ästhetische Anziehungskraft; sie stellt eine Verbindung zur glanzvollen Geschichte der italienischen Handwerkskunst her. Sie ist eine Einladung, sich mit der Eleganz, der Disziplin und der Seele des achtzehnten Jahrhunderts zu umgeben.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Giuseppe Maggiolini

    Geboren in Parabiago, Italien

    Ein Leben voller Kunstfertigkeit und Innovation

    Giuseppe Maggiolini, ein italienischer Kunstschreiner und Meister der Intarsienkunst, hinterließ eine unauslöschliche Spur in der Welt der Kunst und des Möbeldesigns. Geboren am 13. November 1738 in Italien, war Maggiolinis Leben ein eindrucksvolles Zeugnis seines innovativen Geistes und seiner künstlerischen Meisterschaft.

    Frühes Leben und Werdegang

    Obwohl die frühen Jahre Maggiolinis nicht umfassend dokumentiert sind, ist bekannt, dass er seine eigene Bottega auf der zentralen Piazza von Parabiago eröffnete, die heute seinen Namen trägt. Dies markierte den Beginn seiner glanzvollen Karriere als Kunstschreiner und Intarsienkünstler.

    Künstlerischer Stil und Beiträge

    Maggiolinis Werk zeichnet sich durch blockhafte neoklassizistische Formen aus, die mit reich detaillierte Intarsien-Vignetten veredelt sind, oft eingebettet in komplexe Bordüren. Sein Klientel erstreckte sich bis nach Österreich und Polen, und im Jahr 1777 wurde er zum Intarsiatore am habsburgischen Großherzoglichen Hof ernannt.

    Nachttisch (80 x 50 cm, Castello Sforzesco, Mailand, Italien, Marmor) – ein Paradebeispiel seines neoklassizistischen Stils.

    Kommode (86 x 125 cm, Castello Sforzesco, Mailand, Italien, Bronze) – zeigt seine Meisterschaft der neoklassizistischen Formen.

    Bedeutende Aufträge und spätere Jahre

    Im Jahr 1806 erhielt Maggiolini den Auftrag, im Zusammenhang mit Napoleons Krönung in Mailand einen Schreibtisch zu fertigen. Dies führte zu einem Wiederaufleben von Aufträgen durch namhafte Gönner, darunter Prinz Eugène de Beauharnais. Doch bis 1809 zog sich Maggiolini in den Ruhestand zurück, als die Abneigung gegen das napoleonische System in Mailand zunahm.

    Vermächtnis und Erinnerung

    Das Erbe Maggiolinis wird durch seine zahlreichen Werke bewahrt, darunter jene, die auf seiner Seite auf AllPaintingsStore.com zu finden sind. Sein Einfluss zeigt sich in der neoklassizistischen Bewegung, die Europa während seiner Lebenszeit dominierte.

    Entdecken Sie

    Museum

    Castello Sforzesco

    Ausgestellt in Mailand, Italien

    Die Ursprünge und die Geschichte des Castello Sforzesco

    Die Fundamente des Castello Sforzesco sind tief im 14. Jahrhundert verwurzelt, als Galeazzo II. Visconti den Ort als Verteidigungsanlage konzipierte. Diese ursprüngliche Befestigung bildete die physische Basis für das, was später zu einem weitaus größeren Komplex heranwachsen sollte. Bis in die 1450er Jahre hatte sich der Standort zu einer bedeutenden Festung entwickelt, und der Bau der Anlage wurde im 15. Jahrhundert unter Francesco Sforza fortgesetzt. Er baute auf den Überresten der früheren Visconti-Befestigungen auf und gestaltete den Komplex zu einer prachtvollen Residenz um, die die sich wandelnden Machtverhältnisse jener Ära widerspiegelte.

    Die Geschichte dieses Ortes ist geprägt von einer kontinuierlichen Transformation. Was als pragmatische militärische Bastion begann, entwickelte sich über die Jahrhunderte hinweg und passte sich den Bedürfnissen der Dynastien an, die es bewohnten. Die Architektur spiegelt diese verschiedenen Nutzungsschichten wider – von den Verteidigungsanforderungen des Mittelalters bis hin zu den eher dekorativen Ambitionen der Renaissance. Diese Entwicklung wurde maßgeblich durch die umfassenden Rekonstruktionen geprägt, die Luca Beltrami zwischen 1891 und 1905 vornahm. Sein Ziel war es, das Bauwerk in seinen ursprünglichen Zustand zurückzuführen und es gleichzeitig für seine moderne Funktion im Herzen von Mailand, Italien, anzupassen.

    Das Schloss bleibt eine präsente Größe in der Stadt und bewahrt das Gewicht seiner verschiedenen historischen Inkarnationen in seinen Mauern. Der Übergang von einer militärischen Zitadelle zu einer kulturellen Institution ist in der Textur des Mauerwerks und der Anordnung der Geländeanlagen unmittelbar spürbar. Es bleibt ein Ort, an dem die wehrhafte Vergangenheit und der herrschaftliche Glanz der Sforza-Ära in harmonischer Koexistenz nebeneinander bestehen.

    Die Architektur und das Layout der Festung

    Die strukturelle Identität des Castello Sforzesco ist ein vielschichtiges Gefüge aus defensiver Notwendigkeit und herrschaftlichem Repräsentationswillen. Die ursprüngliche Visconti-Festung wurde durch ihre pragmatischen militärischen Merkmale definiert: massive Mauern, strategisch platzierte Türme und ein imposantes Torhaus, das primär dem Schutz diente. Als sich der Ort unter Francesco Sforza und seinen Nachfolgern wandelte, verschob sich das architektonische Narrativ hin zu Renaissance-Elementen, die den Komplex in eine raffinierte Residenz für Fürsten verwandelten. Diese Evolution hinterließ eine Spur aus gewaltigen Wehrmauern, einem Wassergraben und weitläufigen Innenhöfen, welche das räumliche Erlebnis innerhalb der Mauern bis heute maßgeblich prägen.

    Das äußere Erscheinungsbild spiegelt die historische Expansion und die städtebauliche Integration des Komplexes wider. Zur Stadtseite hin wurde die halbkreisförmige Piazza Castello errichtet, um eine Verbindung zum umliegenden Stadtgefüge herzustellen. Im Gegensatz dazu wurde das Areal zur ländlichen Seite hin als ein 700 mal 700 Meter großes, quadratisches Exerzierplatz-Areal organisiert, bekannt als Piazza d'Armi. Diese zwei so unterschiedlichen Räume – der eine umschlossen und intim, der andere weitläufig und offen – verdeutlichen die duale Natur des Ortes: Er ist zugleich eine uneinnehmbare Festung und ein pulsierendes Zentrum des zivilen und militärischen Lebens.

    Die Pinacoteca und ihre Kunstschätze

    Die Pinacoteca beherbergt eine bemerkenswerte Sammlung italienischer Gemälde, die verschiedene historische Epochen in sich vereinen. Diese Werke sind Zeugnisse der Evolution der visuellen Sprache, von der Frührenaissance über die Hochrenaissance bis hin zur italienischen Renaissance. Inmitten dieser prachtvollen Hallen ermöglicht die Anwesenheit von Andrea Mantegna und Giovanni Bellini eine unmittelbare Begegnung mit den Grundfesten der italienischen Malerei. Die Sammlung setzt sich fort durch die Schöpfungen von Lorenzo Lotto, Correggio und Tintoretto, ergänzt durch die spätere, fast mathematische Präzision eines Canaletto. Jedes einzelne Werk existiert als ein physisches Zeugnis sich wandelnder ästhetischer Prioritäten und technischer Meisterschaft.

    Jenseits der Leinwand offenbart das Castello Sforzesco zudem eine bedeutende Sammlung dekorativer Künste. Diese Zusammenstellung umfasst Möbel, Keramiken und Textilien, die die materielle Kultur vergangener Jahrhunderte widerspiegeln. Diese Objekte schaffen eine greifbare Verbindung zum häuslichen und zeremoniellen Leben jener Ära. Die Art der Präsentation erlaubt es, zu erforschen, wie Handwerkskunst und Design im Einklang mit den schönen Künsten fungierten. Die Präsenz dieser Gegenstände vermittelt ein tiefes Verständnis für das physische Umfeld, in dem die Gemälde ursprünglich konzipiert wurden.

    Madonna mit Kind, 1465 - Giovanni Bellini

    Madonna mit Kind, Heiligen und Engeln, bekannt als (Madonna Trivulzio), 1432 - Filippo di Tommaso Lippi

    Geißelung, 1520 - Bernardo Zenale

    Das Museum für antike Kunst und dekorative Künste

    Im Museum für antike Kunst findet sich das imposante Reitergrabnis von Bernabò Visconti – ein Monument, das eindrucksvoll von der Macht der mittelalterlichen Dynastie kündet, die der Familie Sforza vorausging. Diese Präsenz innerhalb der Festungsmauern schafft eine unmittelbare Verbindung zu den politischen Ambitionen der einstigen Herrscher Mailands. In unmittelbarer Nähe präsentiert das Museum für dekorative Künste eine exquisite Sammlung aus Keramik, kostbaren Elfenbeinen der Spätantike und zeitgenössischem Glas. Diese Objekte zeichnen eine Linie handwerklicher Meisterschaft nach, die von der Antike bis in die heutige Zeit reicht.

    Die Raccolta di Mobili bewahrt Möbelstücke aus dem 15. bis zum 20. Jahrhundert auf und gewährt so einen tiefen Einblick in den Wandel des häuslichen Lebens und des Innendesigns über die Jahrhunderte hinweg. Darüber hinaus beherbergt das Castello Sforzesco spezialisierte Sammlungen, darunter ein Museum, das sich den Musikinstrumenten widmet, sowie eine weitere Sammlung mit ägyptischen Artefakten. Diese Räumlichkeiten laden zu einer stillen Betrachtung der materiellen Kultur ein, welche die Identität dieser Region über Äonen hinweg geprägt hat.

    Bass viola da gamba, 1687

    Cello, 1922

    Cembalo, 1753

    Meisterwerke der Sforza-Sammlung

    Innerhalb der ehrwürdigen Mauern des Castello Sforzesco bietet die Sala delle Asse eine einzigartige Begegnung mit dem Genie Leonardo da Vinci. Um das Jahr 1498 in Auftrag gegeben, verwandelt ein Fresko diesen Raum in eine üppige, immersive Landschaft. Die gemalten Maulbeerbäume und organischen Motive erzeugen eine solche Tiefe, dass sie die physischen Grenzen des Saales förmlich aufzuheben scheinen. Es ist ein Ort, an dem botanische Präzision auf die vollendete Kunst der Illusion trifft.

    Die Präsenz von Michelangelos Pietà Rondanini schenkt dem Betrachter einen Moment tiefer, fast ehrfurchtsvoller Stille. Diese unvollendete Marmorskulptur, die die Jungfrau Maria zeigt, wie sie den Leichnam Christi hält, entfaltet eine rohe, expressive Kraft, die besonders in der Meißelung des Gesichts spürbar wird. Ihre Form verharrt in einem Zustand des ständigen Werdens – ein stiller Dialog zwischen der Intention des Künstlers und dem unberührten Stein. In unmittelbarer Nähe bewahrt die Pinacoteca bedeutende Werke von Andrea Mantegna und Giovanni Bellini, die die meisterhafte Evolution der italienischen Malerei während der Renaissance verkörpern.

    Das Museum für antike Kunst bewahrt zudem das Reitergrab von Bernabò Visconti. Dieses imposante Monument, ein Symbol der mittelalterlichen Visconti-Dynastie, verleiht der Sammlung eine tiefe historische Schwere. Die Schätze des Castello Sforzesco erstrecken sich über verschiedenste Epochen – von den antiken Relikten der römischen Zeit bis hin zur raffinierten Handwerkskunst der dekorativen Künste. Folgende Kostbarkecke finden sich ebenfalls in den Sammlungen:

    Madonna mit Kind, 1465 - Giovanni Bellini

    Geißelung, 1520 - Bernardo Zenale

    Tabernakel mit Episoden aus dem Leben und der Passion Christi, 1500 - Bernardino Jacopi Butinone

    Ein Besuch des Castello Sforzesco und seiner weitläufigen Anlagen

    Die weitläufigen Anlagen des Castello Sforzesco bieten einen sanften Übergang von der urbanen Dichte Mailands hin zu einer Atmosphäre der Kontemplation. Die imposante Piazza d'Armi, die einst als Paradeplatz für militärische Manöver diente, hat sich in einen friedvollen öffentlichen Park verwandelt. Diese grüne Oase schenkt dem Besucher einen Ort der Stille und Reflexion inmitten des rastlosen Treibens der Stadt. Jenseits der massiven Festungsmauern dehnt sich der üppige Parco Sempione aus und erweitert das Gefühl der Weite; eine Landschaft, die das schwere Gestein der Befestigungen in einem harmonischen Dialog mit dem natürlichen Grün hält.

    Das Erkunden des Komplexes wird durch die offenen Innenhöfe erleichtert, die eine freie Entdeckung der inneren Räumlichkeiten ermöglichen. Diese Areale fungieren als Schwellenräume zwischen der Außenwelt und den stillen Hallen der Museen. Das Castello Sforzesco bleibt dabei ein pulsierendes Zentrum des kulturellen Lebens: Konzerte, Theateraufführungen und Kunstausstellungen bringen die historische Kulisse in einen lebendigen, zeitgenössischen Kontext. Durch diese kulturelle Vitalität bleibt der Ort ein integraler, lebendiger Teil des täglichen Rhythmus der Stadt.

    Die Atmosphäre innerhalb der Mauern wandelt sich mit dem Spiel des Lichts und dem Wechsel der Jahreszeiten. Man findet vielleicht eine einsame Ecke in einem der Höfe oder erlebt einen belebten, vollen Raum während einer Aufführung. Die monumentale Architektur vermittelt ein Gefühl von Beständigkeit, selbst während sich die Funktionen der Räume von der Verteidigung hin zum öffentlichen Raum gewandelt haben. Es ist ein Ort, an dem die Last der Geschichte auf die Dynamik des modernen Lebens trifft.

    Weiterführende Informationen finden Sie hier

    Online abrufbar

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    wahooart.com/de/art/download/giuseppe-maggiolini-kommode-d4r4xt-de/

    Zitierhinweis für dieses Kunstwerk

    MLA
    Maggiolini, Giuseppe. Kommode. 1758, Castello Sforzesco. https://wahooart.com/de/art/giuseppe-maggiolini-kommode-d4r4xt-de/
    APA
    Maggiolini, Giuseppe (1758). Kommode [Painting]. Castello Sforzesco. https://wahooart.com/de/art/giuseppe-maggiolini-kommode-d4r4xt-de/
    Chicago
    Giuseppe Maggiolini. Kommode. 1758. Castello Sforzesco. https://wahooart.com/de/art/giuseppe-maggiolini-kommode-d4r4xt-de/
    Harvard
    Maggiolini, Giuseppe (1758) Kommode. Castello Sforzesco. Available at: https://wahooart.com/de/art/giuseppe-maggiolini-kommode-d4r4xt-de/

    Genau hinsehen

    Kommode — Giuseppe Maggiolini

    Genau hinsehen

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    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: kommode, neoklassizismus, marketerie. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf A pair of inlaid bedside cabinets, weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.
    5. Neoklassizismus: A deliberate return to the calm balance and clear outlines of ancient Greek and Roman art. Wo lässt sich dies in diesem Werk erkennen?

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    Fragen & Antworten

    Welche Technik wurde für "Kommode" verwendet und wann entstand das Werk?

    "Kommode" von Giuseppe Maggiolini ist eine Kunstvolle Möbelgestaltung, die auf 1758 datiert wird.

    Wie alt war Giuseppe Maggiolini, als „Kommode“ im Jahr 1758 geschaffen wurde?

    Giuseppe Maggiolini schuf „Kommode“ im Alter von 20. Der Künstler wurde 1738 geboren, und das Werk datiert auf 1758.

    Kann ich Augmented Reality nutzen, um "Kommode" von Giuseppe Maggiolini in meinem Raum zu sehen?

    Auf der AR-Vorschau-Seite von "Kommode" von Giuseppe Maggiolini können Sie das Kunstwerk mithilfe von Augmented Reality auf einem kompatiblen Gerät direkt in Ihren eigenen Räumlichkeiten erleben.