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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Selbstporträt

Name Klasse Datum

Egon Schiele, Selbstporträt (1913). Gemeinfreiheit.

Eckdaten

Künstler
Egon Schiele wahooart.com/de/artists/egon-schiele_de/
Lebensdaten des Künstlers
1890 – 1918
Gemalt
1913
Medium
Acryl auf Leinwand
Bewegung
Expressionistic Distortion
Zeitraum
Frühmittelalter
Artistic style
Ausdrucksstark
Influences
Schiele
Notable elements
Agitiert, Vogel
Subject
Selbstporträt

Im Kontext

Selbstporträt — Egon Schiele

Entstehungsjahr

  1. 1890
  2. 1900
  3. 1910

Schattiert: das Lebenswerk von Egon Schiele (1890–1918) ▲ dieses Werk, 1913

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Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: wahooart.com/de/art/similar/egon-schiele-selbstportrat-9GG8VV-de/

Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Reinweiß #f3f4ed

    Gespeicherte Palette

    • #F3F4ED
    • #383930
    • #B4B5AA
    • #717367
    Palette
    Pastelltöne Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    Reinweiß
    Intensität
    Monochrom Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Kräftig Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Harmonische Farbpalette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Strahlend Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Gedämpft Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    Selbstporträt — Egon Schiele

    Ein Blick in die Seele: Egon Schieĺes düsteres Selbstporträt

    Egon Schiele’s 1913 Selbstporträt, ein Werk von beunruhigender Intensität und roher Ehrlichkeit, ist mehr als nur eine Abbildung eines Mannes. Es ist ein Fenster in die Seele eines Künstlers, der mit den Schatten seiner eigenen Existenz konfrontiert war. In dieser Zeichnung, dominiert von dunklen, aggressiven Linien, offenbart sich eine Figur, die sowohl verletzlich als auch unerschütterlich scheint – ein Spiegelbild der turbulenten und oft schmerzhaften Welt, in der Schiele lebte und arbeitete. Die sparsame Farbpalette, ausschließlich Schwarz und Weiß, verstärkt den dramatischen Effekt und lenkt die volle Aufmerksamkeit auf die Gesichtszüge des Künstlers.

    Die Komposition ist bewusst reduziert: Der Kopf ist nur knapp dargestellt, fast erstickt in der Intensität seines Blicks. Ein leicht geneigter Kopf verleiht dem Bild eine Dynamik, ein subtiles Gefühl von Bewegung und Unruhe. Schiele verwendet Linien mit einer außergewöhnlichen Energie – sie sind nicht einfach nur dazu da, die Form zu definieren; sie fließen, kräuseln sich, scheinen fast zu pulsieren. Diese Linien sind das Herzstück des Werkes, ein Ausdruck seiner inneren Welt, seine Ängste und Sehnsüchte.

    Expressionismus und die Auseinandersetzung mit der Sterblichkeit

    Schiele war ein zentraler Vertreter des Expressionismus, einer Kunstrichtung, die sich bewusst von der Darstellung der Realität abwandte, um innere Emotionen und subjektive Erfahrungen auszudrücken. Sein Selbstporträt ist ein Paradebeispiel dafür: Die verzerrten Gesichtszüge, die weit aufgerissenen Augen, vermitteln ein Gefühl von Angst, Verletzlichkeit und vielleicht sogar einer gewissen Verzweiflung. Diese Darstellung der menschlichen Schwäche war ein wiederkehrendes Thema in Schiele’s Werk, geprägt durch den frühen Tod seines Vaters, der an Syphilis starb, und die frühe Trauer um seine Schwester.

    Die Verwendung von Zeichenmaterialien – vermutlich Kohle oder Graphit auf Papier – trägt zusätzlich zur rauen, fast ungeschliffenen Qualität des Bildes bei. Die unterschiedliche Linienstärke und -dichte erzeugen eine beeindruckende Textur, die an das Gefühl von rauem Hautton und zerzaustem Haar erinnert. Es ist ein Werk, das nicht nur betrachtet, sondern auch gefühlt werden will – ein Blick in die dunkle Seite der menschlichen Existenz.

    Symbolik und Interpretation

    Die kleine Vogelgestalt im oberen linken Bereich des Bildes könnte eine symbolische Bedeutung haben. In Schiele’s Werk tauchen Vögel oft als Motive auf, die sowohl Hoffnung als auch Verzweiflung repräsentieren können. Hier könnte der Vogel für das Leben selbst stehen – ein flüchtiges und fragiles Wesen, das trotz aller Widrigkeiten weiterzieht. Es ist eine Interpretation, die den Betrachter dazu anregt, über die tieferen Bedeutungsebenen des Bildes nachzudenken.

    Schiele’s Selbstporträts sind nicht einfach nur Porträts; sie sind Fenster in seine Seele, Einblicke in einen Künstler, der sich mit den großen Fragen der menschlichen Existenz auseinandersetzte. Dieses düstere und eindringliche Werk ist ein Beweis für seine außergewöhnliche künstlerische Vision und sein tiefes Verständnis der menschlichen Psyche. Als hochwertige Reproduktion bietet es die Möglichkeit, diese faszinierende Kunstwerke in Ihr Zuhause zu bringen und ihre emotionale Wirkung zu erleben.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Egon Schiele

    Geboren in wien, kroatien

    Egon Schiele: Leben und Werk

    Frühes Leben und Einflüsse

    Geboren am 12. Juni 1890 in Tulln an der Donau, Niederösterreich, erlebte Egon Schiele ein Kindheitsleben, das von künstlerischem Interesse und persönlicher Notlage geprägt war.

    Sein Vater, Adolf Schiele, war Stationsmeister und vermittelte seinem Sohn eine Faszination für Züge – ein Motiv, das sich später subtil in seiner Arbeit wiederfinden würde.

    Der frühe Tod seines Vaters durch Syphilis im Alter von 14 Jahren hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf ihn und führte zu seiner Erziehung durch seinen Onkel mütterlicherseits, Leopold Czihaczek.

    Czihaczek bot Unterstützung, übte aber auch eine kontrollierende Einflüsse aus, die zur komplexen emotionalen Landschaft beitrugen, die in Schieles Kunstwerke reflektiert werden.

    Künstlerische Reise und Entwicklung

    Schieles künstlerisches Ausbildung begann an der Kunstgewerbeschule (Kunstgewerbeschule) in Wien, aber er wechselte bald an die Akademie der bildenden Künste (Akademie der Bildenden Künste).

    Er wurde schnell disillusioned mit dem konservativen Ansatz der Akademie und fand ihn behindernd für seine ausdrucksstarke Vision. Er verließ schließlich die formale Ausbildung.

    Frühe Einflüsse waren Gustav Klimt, eine führende Figur der Wiener Secession, dessen dekorativer Stil und die Erforschung von Symbolik Schiele resonierten. Schiele entwickelte jedoch bald einen eigenständigen Stil.

    Seine frühen Werke zeigten oft verstörender Portraits und Selbstporträts, die durch verzerrte Figuren und intensive Emotionalität gekennzeichnet waren.

    Wesentliche Merkmale und Themen

    Schieles Kunst ist bekannt für ihre Rohheit, Ehrlichkeit und psychologische Tiefe. Er erforschte mutig Themen wie Sexualität, Tod, Angst und Isolation.

    Sein unverwechselbarer Stil zeichnet sich durch verlängerte Figuren, verzerrte Posen und ausdrucksstarke Linien aus, die ein Gefühl von Verletzlichkeit und emotionalem Aufruhr vermitteln.

    Selbstporträts machen einen bedeutenden Teil seines Œuvres aus und bieten intime Einblicke in seine innere Welt.

    Er schuf auch zahlreiche Porträts anderer Personen, die oft mit unverblümender Realismus und psychologischem Verständnis dargestellt wurden.

    Landschaftsbildung spielte eine Rolle in seiner Arbeit und demonstrierte sein Können in Form und Farbe, obwohl sie weniger zentral war als seine figurativen Werke.

    Wichtige Leistungen und Anerkennung

    Trotz Zensur und rechtlicher Herausforderungen (einschließlich einer kurzzeitigen Inhaftierung wegen angeblichen Korrupterns von Minderjährigen mit seiner Kunst) erlangte Schiele innerhalb der Wiener Avantgarde Anerkennung.

    Er gründete 1909 die Neues Wiener Kunstgruppe (Neue Wiener Künstlergruppe) und präsentierte seine Werke neben anderen progressiven Künstlern.

    Signifikante Werke sind unter anderem Selbstporträt mit Physalis, Paar Umarmend und Feldschlag (Kreuzberg bei Krumau).

    Bis zu seinem frühzeitigen Tod hatte sich Schiele als eine führende Figur des österreichischen Expressionismus etabliert.

    Historische Bedeutung und Vermächtnis

    Egon Schiele starb 1918 während der Spanischen Grippeepidemie im Alter von 28 Jahren und beendete damit eine vielversprechende Karriere.

    Seine Arbeit beeinflusste nachfolgende Generationen von Künstlern, insbesondere diejenigen, die sich für die Erforschung psychologischer Themen und die Herausforderung konventioneller künstlerischer Normen interessierten.

    Schieles mutiger Ansatz in Bezug auf Form und Gegenstandsmaterial spiegelt sich bis heute wider und macht ihn zu einer der wichtigsten und einflussreichsten Figuren der frühen 20. Jahrhunderts Kunst.

    Seine Gemälde werden heute in wichtigen Museumsammlungen weltweit aufbewahrt, und Reproduktionen seiner Werke sind weit verbreitet, was sein künstlerisches Vermächtnis sicherstellt.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Selbstporträt

    wahooart.com/de/art/download/egon-schiele-selbstportrat-9GG8VV-de/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Schiele, Egon. Selbstporträt. 1913, https://wahooart.com/de/art/egon-schiele-selbstportrat-9GG8VV-de/
    APA
    Schiele, Egon (1913). Selbstporträt [Painting]. https://wahooart.com/de/art/egon-schiele-selbstportrat-9GG8VV-de/
    Chicago
    Egon Schiele. Selbstporträt. 1913. https://wahooart.com/de/art/egon-schiele-selbstportrat-9GG8VV-de/
    Harvard
    Schiele, Egon (1913) Selbstporträt. Available at: https://wahooart.com/de/art/egon-schiele-selbstportrat-9GG8VV-de/

    Genau hinsehen

    Selbstporträt — Egon Schiele

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie erklären können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie sieht diese Stimmung aus?
    3. Wie viele Gesichter können Sie finden? ____ (unser Katalog zählt 1 – stimmen Sie dem zu?)
    4. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: self-portrait, anxiety, distortion. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    5. Werfen Sie einen Blick zurück auf Die Selbstweiser II (Tod und Mann) (1911), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.

    Ihre Antwort

    Schreiben Sie einen kurzen Absatz über dieses Kunstwerk. Verwenden Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Kunst-Quiz

    Selbstporträt — Egon Schiele

    Wie gut kennen Sie dieses Kunstwerk?

    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 5 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. Welche der folgenden Aussagen beschreibt am besten den Stil von Egon Schieles Selbstporträt?

      • A Eine detaillierte und realistisch dargestellte Darstellung.
      • B Ein expressiver, verstörender Stil mit verzerrten Formen und energiegeladenen Linien.
      • C Eine ruhige und harmonische Komposition mit subtilen Farbtönen.
    2. 2. Welche Technik wird hauptsächlich verwendet, um Textur in diesem Selbstporträt zu erzeugen?

      • A Detaillierte Farbverläufe.
      • B Hatching und Kreuzhatching (Schraffuren).
      • C Grober Pinselstrich.
    3. 3. Welche Emotionen vermittelt das Gesicht des dargestellten Subjekts?

      • A Frieden und Gelassenheit.
      • B Angst, Verletzlichkeit und möglicherweise Trotz.
      • C Freude und Optimismus.
    4. 4. In welchem Jahrhundert wurde dieses Selbstporträt von Egon Schiele gemalt?

      • A 17. Jahrhundert
      • B 19. Jahrhundert
      • C 20. Jahrhundert
    5. 5. Welches Symbol findet sich im oberen linken Bereich des Bildes?

      • A Ein Porträt von Egon Schiele.
      • B Ein kleines Vogel.
      • C Eine Landschaft.

    Mein Ergebnis: ____ von 5

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

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