Papierformat

Leitfaden für studentische Kunstwerke

Ausblick über das Chemnitztal

Name Klasse Datum

Edvard Munch, Ausblick über das Chemnitztal (1905), Kunsthaus Zürich. Gemeinfreiheit.

Eckdaten

Künstler
Edvard Munch wahooart.com/de/artists/edvard-munch_de/
Lebensdaten des Künstlers
1863 – 1944
Gemalt
1905
Medium
Öl auf Leinwand
Originalgröße
53 x 68 cm
Bewegung
Expressionismus Colour and shape deliberately distorted so the picture shows an emotion rather than a likeness.
Zeitraum
Moderne
Ausgestellt in
Kunsthaus Zürich wahooart.com/de/museums/kunsthaus-zurich-zurich_de/
Artistic style
Ausdrucksstark; Traumhaft
Influences
Symbolismus
Notable elements or techniques
Loose Brushstrokes; Impasto; Atmospheric Perspektive
Subject or theme
Stadtlandschaft; Einsamkeit

Im Kontext

Ausblick über das Chemnitztal — Edvard Munch

Wie groß ist es?

Das Original hat die Maße 53 × 68 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Entstehungsjahr

  1. 1860
  2. 1870
  3. 1880
  4. 1890
  5. 1900
  6. 1910
  7. 1920
  8. 1930
  9. 1940

Schattiert: das Lebenswerk von Edvard Munch (1863–1944) ▲ dieses Werk, 1905

Ähnliche Kunstwerke

Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: wahooart.com/de/art/similar/edvard-munch-ausblick-uber-das-chemnitztal-D8ZEDA-de/

Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Rosiges Braun #b4b1aa

    Gespeicherte Palette

    • #B4B1AA
    • #1F3732
    • #5B6449
    • #948A71
    Hauptfarbe
    Rosiges Braun
    Intensität
    Ausgewogen Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Stark kontrastiert Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Disharmonische Farbpalette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Hell Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Dezente Farbigkeit Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    Ausblick über das Chemnitztal — Edvard Munch

    Ein Ausblick auf die moderne Angst: Edvard Munchs *Ausblick über das Chemnitztal* (1905)

    Ausblick über das Chemnitztal bietet einen fesselnden Einblick in die emotionale Landschaft, die Edvard Munchs künstlerische Vision prägte. Gemalt im Jahr 1905, verkörpert dieses Ölgemälde auf Leinwand seine entscheidende Rolle bei der Entwicklung des Expressionismus, indem es über die reine Darstellung hinausgeht, um innere psychologische Zustände einzufangen. Das Kunstwerk ist nicht einfach nur die Abbildung eines Ortes; es fühlt sich wie ein Geisteszustand an.

    Motiv und Komposition

    Das Gemälde zeigt eine einsame Gestalt, die leicht abseits des Zentrums auf einem grünen Hügel steht und über eine ferne Stadtlandschaft blickt, die vom dunstigen Licht eines späten Nachmittags oder frühen Abends durchflutet wird. Diese kompositorische Entscheidung zieht den Blick des Betrachters sofort auf das Individuum und betont dessen Isolation gegenüber der Weite der städtischen Umgebung. Die Landschaft – sanfte Hügel, abstrakte Bäume und die Andeutung von Gebäuden – dient als Kulisse, welche das Gefühl der Kontemplation und vielleicht auch der Entfremdung der Figur verstärkt. Es ist kein feierlicher Ausblick; vielmehr wirkt er schwer von unausgesprochenen Emotionen.

    Stil und Technik

    Munchs charakteristischer Stil ist hier kraftvoll präsent. Das Werk zeichnet sich durch expressive, lockere Pinselstriche aus, die die emotionale Wirkung über präzise Details stellen. Die Linien sind flüssig und unterbrochen, was zu einem allgemeinen Gefühl von Unbehagen und Verletzlichkeit beiträgt. Impasto – der dicke Farbauftrag – erzeugt eine reiche Textur, die zur haptischen Erfahrung einlädt und die emotionale Kraft des Gemäldes weiter steigert. Die flache Perspektive, der es an einer starken linearen Tiefenwirkung mangelt, trägt zu einer traumähnlichen Qualität bei und deutet an, dass dies nicht bloß eine Darstellung der Realität ist, sondern eine innere Landschaft, die auf die Außenwelt projiziert wird. Eine atmosphärische Perspektive, erzielt durch Variationen in Farbe und Tonwert, schafft Tiefe, ohne auf traditionelle Techniken angewiesen zu sein.

    Historischer Kontext & Symbolik

    Entstanden in einer Zeit der rasanten Industrialisierung und des sozialen Wandels, spiegelt *Ausblick über das Chemnitztal* die Ängste der Moderne wider. Munchs Privatleben war von Tragödien geprägt – der frühe Verlust seiner Mutter und Schwester durch Tuberkulose sowie die lebenslange Angst vor psychischen Erkrankungen –, was sein künstlerisches Schaffen zutiefst beeinflusste. Die einsame Figur kann als Symbol für Isolation, Sehnsucht oder die Konfrontation mit der überwältigenden Natur des modernen Stadtlebens interpretiert werden. Die Stadtlandschaft selbst repräsentiert sowohl Chance als auch Entfremdung, ein häufiges Thema der Kunst des frühen 20. Jahrhunderts. Munch war tief von Philosophen wie Hans Jæger beeinflusst, die Künstler dazu ermutigten, ihr inneres Chaos zu erforschen und akademische Konventionen zugunsten subjektiver Erfahrungen abzulehnen.

    Emotionale Wirkung & Interpretation

    Das Gemälde beschwört ein Gefühl von Melancholie und Introspektion herauf. Die gedämpfte Farbpalette – warme Töne, die durch Grau- und Blautöne abgemildert werden – trägt zur schwermütigen Stimmung bei. Es ist kein aggressives oder offen verstörendes Werk wie *Der Schrei*, sondern vielmehr ein stillerer, stärker verinnerlichter Ausdruck von Angst. Das Kunstwerk lädt die Betrachter dazu ein, ihre eigenen Emotionen auf die Szene zu projizieren, was es zu einer zutiefst persönlichen Erfahrung macht.

    Für Sammler & Designer

    Dieses Werk ist ein exzellentes Beispiel für den frühen Expressionismus und spricht Sammler an, die an wegweisenden Bewegungen der Kunstgeschichte interessiert sind.

    Die gedämpfte Farbpalette und die evokative Stimmung machen es zu einer vielseitigen Ergänzung für verschiedene Einrichtungsstile – von modern-minimalistischen Räumen bis hin zu traditionelleren Settings, die nach einem Hauch emotionaler Tiefe suchen.

    Eine hochwertige Reproduktion von *Ausblick über das Chemnitztal* würde in jedem Raum als markanter Blickfang dienen und Gespräche sowie Nachdenklichkeit anregen.

    Seine Themen der Isolation und Moderne resonieren mit dem zeitgenössischen Publikum, was es zu einem zeitlosen Stück für private und geschäftliche Sammlungen macht.

    Munchs *Ausblick über das Chemnitztal* ist mehr als nur ein Gemälde; es ist ein Fenster zum menschlichen Dasein – eine ergreifende Erkundung von Emotion, Angst und unserem Platz in einer zunehmend komplexen Welt.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Edvard Munch

    Geboren in Adelsbruk, Schweden

    Edvard Munch: Leben und Vermächtnis

    Frühes Leben und Einflüsse (1863-1889)

    Edvard Munch wurde am 12. Dezember 1863 in Ådalsbruk, Schweden, geboren, obwohl er den Großteil seines Lebens in Norwegen verbrachte. Seine Kindheit war von Tragödien und Instabilität geprägt. Der frühe Verlust seiner Mutter an Tuberkulose im Alter von fünf Jahren, gefolgt vom Tod seiner geliebten Schwester Sophie durch dieselbe Krankheit neun Jahre später, hinterließ einen unauslöschlichen Eindruck in Munchs Psyche. Er kämpfte auch sein Leben lang mit der Angst vor einer ererbten psychischen Erkrankung, die seinen Vater heimgesucht hatte. Diese Erfahrungen führten bei ihm zu einer tiefen Beschäftigung mit Tod, Krankheit und psychischem Leid – Themen, die seine künstlerische Produktion dominieren sollten.

    Munchs frühe Ausbildung an der Königlichen Schule für Kunst und Design in Kristiania (jetzt Oslo) war von entscheidender Bedeutung. Dort begegnete er dem nihilistischen Philosophen Hans Jæger, der Munch ermutigte, seine innere Zerrissenheit zu erforschen und sie durch Kunst auszudrücken, konventionelle akademische Stile abzulehnen. Diese Mentorenschaft führte ihn zu einem subjektiveren und emotional aufgeladenen Ansatz in der Malerei.

    Künstlerische Entwicklung und Pariser Einflüsse (1890-1900)

    Die 1890er Jahre waren Zeugen von Munchs entscheidender künstlerischer Entwicklung, die maßgeblich von seinen Reisen nach Paris und Berlin geprägt war. In Paris wurde er der lebendigen Kunstszene ausgesetzt und nahm Einflüsse von Postimpressionisten wie Paul Gauguin, Vincent van Gogh und Henri de Toulouse-Lautrec auf. Er übernahm ihre bewusste Verwendung von Farbe, expressiven Pinselstrichen und Ablehnung der naturalistischen Darstellung. Van Goghs emotionale Intensität berührte Munchs eigene Kämpfe besonders.

    Seine Zeit in Berlin brachte ihn mit dem schwedischen Dramatiker August Strindberg in Kontakt, eine Beziehung, die sowohl persönlich als auch künstlerisch anregend war. In dieser Zeit entstand auch der Entwurf seiner ambitionierten Serie “Das Leben in Schleier” – eine Sammlung von Gemälden, die Themen wie Liebe, Angst, Eifersucht, Verrat und Tod erforschen, alles mit intensiver Emotionalität und psychologischer Tiefe dargestellt.

    Wichtige Werke und Künstlerischer Stil (1900-1920er)

    Munchs künstlerischer Stil ist durch seine rohe Emotion, verzerrte Formen und den symbolischen Gebrauch von Farbe gekennzeichnet. Er ging über die realistische Darstellung hinaus und legte den Ausdruck innerer Gefühle gegenüber objektiver Repräsentation. Seine Werke erzeugen oft ein Gefühl der Beklemmung, Angst und existenziellen Verzweiflung.

    Der Schrei (1893-1910): Vielleicht sein ikonischstes Gemälde, das eine Figur darstellt, die von einer existentiellen Krise überwältigt wird, vor einem wirbelnden, feurigen Himmel. Es gibt mehrere Versionen in verschiedenen Medien.

    Die Jungfrau (1894-1895): Ein kontroverses und tief persönliches Werk, das Themen wie Sexualität, Mutterschaft und Tod erforscht.

    Das kranke Kind (verschiedene Versionen): Ein wiederkehrendes Motiv, das Munchs Kindheitstraumata und den Verlust geliebter Menschen widerspiegelt.

    Melancholie I (1891) & II (1892): Mächtige Darstellungen von tiefer Trauer und Isolation.

    Späte Jahre, Anerkennung und Vermächtnis (1920er-1944)

    Trotz zunehmender Berühmtheit und finanziellen Erfolgs in späteren Jahren blieb Munchs persönliches Leben turbulent. Ein schwerer psychischer Zusammenbruch im Jahr 1908 führte zu einer Krankenhauszeit und dem Verzicht auf Alkohol. In seinen späteren Jahren erlebte er jedoch eine kreative Wiedergeburt und Anerkennung, insbesondere in Kristiania (Oslo). Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen, die seine Reputation als einer der wichtigsten Künstler Norwegens festigten.

    Munch starb am 23. Januar 1944 in Ekely, nahe Oslo. Sein Vermächtnis ist durch das Munch-Museum gesichert (gegründet im Jahr 1963), das eine umfangreiche Sammlung seiner Werke beherbergt, darunter zahlreiche Versionen von *Der Schrei*, sowie andere bedeutende Gemälde, Drucke und Zeichnungen.

    Historische Bedeutung

    Edvard Munchs Beitrag zur modernen Kunst ist unbestreitbar. Er gilt als eine Schlüsselgestalt der Entwicklung des Expressionismus und ebnete den Weg für Künstler, die sich dem Ausdruck subjektiver Emotionen und psychischer Zustände statt objektiver Realität verschrieben haben. Seine unerschrockene Auseinandersetzung mit universellen menschlichen Erfahrungen – Liebe, Verlust, Angst und Tod – hallt weiterhin bei Publikum auf der ganzen Welt wider und macht ihn zu einer der einflussreichsten und dauerhaftesten Figuren in der Kunstgeschichte. Sein Werk hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf nachfolgende Generationen von Künstlern und trug zur Etablierung des Expressionismus in Deutschland und darüber hinaus bei, wodurch er seinen Platz als visionärer Künstler festigte, der sich wagt, die dunkleren Aspekte der menschlichen Natur zu konfrontieren.

    Museum

    Kunsthaus Zürich

    Ausgestellt in Zürich, Schweiz

    Ein Sanctuary der künstlerischen Echos: Erkundung des Kunsthaus Zürich

    Im Herzen pulsierender Zürich, Schweiz, ist das Kunsthaus Zürich weit mehr als nur ein Archiv von Kunstwerken; es ist eine immersive Erfahrung, ein Dialog über Jahrhunderte und künstlerische Strömungen. Von seinen bescheidenen Anfängen als Gesellschaft, die sich der Förderung des Appretiers für künstlerischen Ausdruck widmete, hat sich das Museum zu einer der größten kulturellen Institutionen der Schweiz entwickelt – einem Raum, in dem Geschichte atmet und Innovation zusammenwirkt, der Besucher auf eine tiefgreifende Reise durch die Zeit einlädt. Die Luft selbst scheint mit Kreativität durchdrungen, lockend zur Erkundung und zum Nachdenken, versprechend einen Begegnungsort, der weit über bloße Beobachtung hinausgeht. Mehr als nur Meisterwerke zu präsentieren, strebt das Kunsthaus danach, ihren Kontext, ihre Wirkung und ihre dauernde Relevanz für unsere Welt zu beleuchten.

    Die Geschichte des Museums ist untrennbar mit seiner architektonischen Entwicklung verbunden. Ursprünglich von Karl Moser und Robert Curjel im Jahr 1910 konzipiert, steht das ursprüngliche Gebäude als lebendiges Zeugnis der Secession – einer mutigen Abspaltung von akademischen Zwängen. Seine Neo-Grec-Fassade, geschmückt mit filigranen, klassischen Formen inspirierten Skulpturenreliefs, etabliert die Museumsidentität sofort als Verfechter avantgardistischer Gedanken. Doch erkannte das Museum das exponentielle Wachstum seiner Sammlung und sah sich der Notwendigkeit einer Erweiterung gegenüber. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurden sorgfältig integrierte Ergänzungen hinzugefügt, was zur atemberaubenden Erweiterung von 2020 durch David Chipperfield Architects führte – ein harmonisches Gespräch zwischen Alt und Neu, das die räumliche Kapazität erheblich erhöht, während gleichzeitig die Kernästhetik des Museums bewahrt wird. Dies ist keine bloße Ergänzung; es ist eine meisterhafte Integration von Geschichte und Moderne, die einen Raum schafft, der überraschend intim und prächtig ist.

    Die Secession-Erbschaft: Mosers Vision

    Im Herzen der Kunsthaus-Geschichte liegt Karl Mosers Vision für das ursprüngliche Gebäude. Indem er sich den Prinzipien der Secession – einer revolutionären künstlerischen Strömung, die Freiheit, Experimentierfreude und eine Ablehnung traditioneller akademischer Stile betonte – widmete, suchte Moser nach einem Raum, der den aufkeimenden künstlerischen Geist Zürichs widerspiegeln sollte. Die Neo-Grec-Fassade, mit ihren bewussten Referenzen zu klassischen Formen, war nicht eine Nachahmung, sondern eine Neugestaltung, die von einer deutlich modernen Sensibilität durchdrungen war. Die Innenräume des Gebäudes waren so konzipiert, dass sie sowohl groß als auch intim waren und ein Gefühl der Entdeckung förderten und Besucher dazu anregten, sich aufmerksam mit den ausgestellten Kunstwerken auseinanderzusetzen. Dieses anfängliche Design etablierte eine Erbe von mutiger künstlerischer Ausdruckskraft, das bis heute die Herangehensweise des Museums prägt.

    Erweiterung im Laufe der Zeit: Geschichte und Innovation vereinen

    Das Wachstum des Kunsthauses erforderte Anpassungen, was zu einer Reihe sorgfältig konzipierter architektonischer Erweiterungen im 20. Jahrhundert führte. Jede Ergänzung wurde als respektvolle Reaktion auf die bestehende Struktur konzipiert, um sicherzustellen, dass neue Räume die historische Identität des Museums harmonisch widerspiegeln. Die bedeutendste Transformation erfolgte im Jahr 2020 mit der ehrgeizigen Erweiterung durch David Chipperfield Architects. Dieses beeindruckende, frei stehende Gebäude – ein Zeugnis moderner Designprinzipien – beherbergt die Sammlung des Kunsthauses klassischer Moderne, die Bührle-Sammlung, temporäre Ausstellungen und Kunstwerke von 1960 bis heute. Die Integration dieses neuen Raums stört das Original nicht; stattdessen schafft sie einen dynamischen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart und bietet Besuchern ein unvergleichliches Spektrum an künstlerischem Erlebnis.

    Eine Feier der künstlerischen Vielfalt: Von Monet bis Giacometti

    In seinen Mauern beherbergt das Kunsthaus Zürich eine außergewöhnliche Sammlung, die sich über Jahrhunderte und Kontinente erstreckt. Besucher können sich in den leuchtenden Landschaften von Claude Monet verlieren – die flüchtigen Momente Licht und Atmosphäre mit seinen charakteristischen Impressionistischen Pinselstrichen einfangen. Die Hingabe des Museums an Alberto Giacomettis Skulpturen – oft von einer beunruhigenden Zerbrechlichkeit und existenzieller Bedeutung durchdrungen – offenbart den Künstler's tiefgreifende Auseinandersetzung mit der menschlichen Form und den Komplexitäten der modernen Welt. Jenseits dieser ikonischen Werke umfasst die Sammlung Meisterwerke von Edvard Munch, Pablo Picasso, Chagall, Kokoschka, Beckmann, und unzählige andere – ein Beweis für das Engagement des Museums, künstlerische Vielfalt über Epochen und Strömungen hinweg zu präsentieren. Das Kunsthaus beherbergt auch eine bedeutende Sammlung Schweizer Kunst, darunter Werke von Füssli, Segantini, Hodler, Vallotton und Zürcher Konkreten Künstlern wie Bill, Glarner und Loewensberg.

    Zeitgenössische Strömungen: Ideen und Stimmen fördern

    Das Kunsthaus Zürich ist nicht nur ein Museum der Vergangenheit; es fördert aktiv den Dialog mit zeitgenössischer Kunst. Es bietet eine wichtige Plattform für innovative Installationen, zum Nachdenken anregende Ausstellungen und ansprechende Programme, die Konventionen herausfordern und Reflexionen anregen. Von Multimedias zur interaktiven Erfahrung laden die Museen Besucher ein, sich mit drängenden gesellschaftlichen Fragen durch den Blickwinkel der künstlerischen Kreativität auseinanderzusetzen – bestätigen seine Rolle als Leuchtfeuer intellektueller Neugierde und kultureller Dynamik. Derzeit widmet das Museum sich der Präsentation von Werken von Künstlern wie Pipilotti Rist und Peter Fischli/David Weiss, die sich der Aufnahme neuer Stimmen und Perspektiven in der Kunstwelt verschrieben haben.

    Nützliche Links:

    Kunsthaus Zürich Tickets

    Google Arts & Culture - Kunsthaus Zürich

    David Chipperfield Architects - Kunsthaus Zürich

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Ausblick über das Chemnitztal

    wahooart.com/de/art/download/edvard-munch-ausblick-uber-das-chemnitztal-D8ZEDA-de/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Munch, Edvard. Ausblick über das Chemnitztal. 1905, Kunsthaus Zürich. https://wahooart.com/de/art/edvard-munch-ausblick-uber-das-chemnitztal-D8ZEDA-de/
    APA
    Munch, Edvard (1905). Ausblick über das Chemnitztal [Painting]. Kunsthaus Zürich. https://wahooart.com/de/art/edvard-munch-ausblick-uber-das-chemnitztal-D8ZEDA-de/
    Chicago
    Edvard Munch. Ausblick über das Chemnitztal. 1905. Kunsthaus Zürich. https://wahooart.com/de/art/edvard-munch-ausblick-uber-das-chemnitztal-D8ZEDA-de/
    Harvard
    Munch, Edvard (1905) Ausblick über das Chemnitztal. Kunsthaus Zürich. Available at: https://wahooart.com/de/art/edvard-munch-ausblick-uber-das-chemnitztal-D8ZEDA-de/

    Genau hinsehen

    Ausblick über das Chemnitztal — Edvard Munch

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie erklären können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie sieht diese Stimmung aus?
    3. Wie viele Gesichter können Sie finden? ____ (unser Katalog zählt 1 – stimmen Sie dem zu?)
    4. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: melancholie, stadtlandschaft, landschaft. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    5. Werfen Sie einen Blick zurück auf Der Schrei (1893), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.

    Ihre Antwort

    Schreiben Sie einen kurzen Absatz über dieses Kunstwerk. Verwenden Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Kunst-Quiz

    Ausblick über das Chemnitztal — Edvard Munch

    Wie gut kennen Sie dieses Kunstwerk?

    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 5 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. ¿Cuál es el movimiento artístico al que pertenece esta obra?

      • A Impresionismo
      • B Cubismo
      • C Expresionismo
    2. 2. ¿Qué elemento compositivo destaca en la pintura para enfatizar la sensación de aislamiento del personaje?

      • A Una composición centrada en el personaje
      • B Un paisaje amplio y abierto
      • C El uso de colores brillantes
    3. 3. ¿Cómo se caracteriza el estilo pictórico de Munch?

      • A Detalles minuciosos y precisión técnica
      • B Aplicación uniforme de pintura
      • C Expresividad mediante pinceladas libres y textura
    4. 4. ¿Qué efecto busca crear el uso del Impasto en esta obra?

      • A Una imagen realista y detallada
      • B Una sensación de movimiento y emoción
      • C Una superficie lisa y brillante
    5. 5. ¿En qué contexto histórico fue creada esta pintura?

      • A Durante el Renacimiento italiano
      • B Después de la Primera Guerra Mundial
      • C Antes de la Revolución Francesa

    Mein Ergebnis: ____ von 5

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

    1C · 2B · 3C · 4B · 5B