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Leitfaden für studentische Kunstwerke

At the Coffee Table

Name Klasse Datum

Edvard Munch, At the Coffee Table (1883). Gemeinfreiheit.

Eckdaten

Künstler
Edvard Munch wahooart.com/de/artists/edvard-munch_de/
Lebensdaten des Künstlers
1863 – 1944
Gemalt
1883
Medium
Oil On Canvas
Originalgröße
45 x 77 cm
Bewegung
Impressionism Painters working fast and outdoors to catch how light actually looked at one moment, rather than finishing smoothly in a studio.
Zeitraum
19th Century
Artistic style
Realism
Notable elements
Two people, cups, potted plants, vase
Subject or theme
Quiet moments of everyday life and intimacy

Im Kontext

At the Coffee Table — Edvard Munch

Wie groß ist es?

Das Original hat die Maße 45 × 77 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Entstehungsjahr

  1. 1860
  2. 1870
  3. 1880
  4. 1890
  5. 1900
  6. 1910
  7. 1920
  8. 1930
  9. 1940

Schattiert: das Lebenswerk von Edvard Munch (1863–1944) ▲ dieses Werk, 1883

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Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

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Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Phthalo Green #2a2d36

    Gespeicherte Palette

    • #2A2D36
    • #664A4A
    • #7D7678
    • #A5A3A8
    Hauptfarbe
    Phthalo Green
    Intensität
    Monochromatic Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Balanced Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Discordant Palette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Shadow Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Subtle Color Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    At the Coffee Table — Edvard Munch

    A Quietude Captured in Oil

    In the quiet corners of art history, there exist moments that transcend the mere depiction of reality to touch upon the very essence of human connection. Edvard Munch’s 1883 masterpiece, At the Coffee Table, is one such profound encounter. At first glance, the painting presents a scene of domestic tranquility: two figures seated intimately around a table, perhaps sharing a silent thought or a gentle conversation over tea. The composition is anchored by the presence of an older man, distinguished by his glasses, and a younger woman, their proximity suggesting a shared history and a comfortable, unspoken bond. Through the medium of oil on canvas, Munch employs a delicate touch that belies his later reputation as the master of existential dread, instead offering us a window into the soft, rhythmic pulse of everyday life.

    The technique employed in this early work reveals an artist deeply engaged with the nuances of Realism and the burgeoning influences of Impressionism. Munch’s brushwork is deliberate yet fluid, capturing the way light interacts with the porcelain of the cups and the organic textures of the scattered greenery. The inclusion of potted plants and a central vase does more than merely decorate the room; it breathes life into the setting, creating a lush, indoor garden that frames the human subjects. This careful attention to detail—the way a shadow falls across the table or how a leaf catches the light—demonstrates Munch's ability to find extraordinary beauty within the most mundane of arrangements.

    The Symbolism of Connection and Solitude

    While many recognize Munch for the visceral screams of his later Expressionist period, At the Coffee Table invites us to explore a different facet of his psychological depth. Here, the symbolism is found in the spaces between the subjects. The two cups, placed with careful symmetry before each person, act as silent witnesses to their shared moment. There is a palpable sense of intimacy, yet there is also a subtle, haunting quality to the stillness—a characteristic hallmark of Munch’s oeuvre. Even in this peaceful setting, one can sense the underlying themes of mortality and the fleeting nature of time that would later dominate his work. The greenery surrounding them serves as a poignant reminder of life's persistence amidst the quietude of human existence.

    For the discerning collector or interior designer, this piece offers a unique emotional resonance. It does not demand attention through loud colors or jarring movements; rather, it commands the room through its ability to foster contemplation. It is an ideal selection for spaces designed for reflection, such as a library, a study, or a sophisticated lounge. A high-quality reproduction of this work brings with it a sense of historical weight and a refined aesthetic that complements both classical and contemporary decor. To hang At the Coffee Table is to invite a piece of Norwegian soul into one's home—a reminder that even in our fast-paced, modern world, there is profound value in the slow, quiet moments of connection.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Edvard Munch

    Geboren in Adelsbruk, Schweden

    Edvard Munch: Leben und Vermächtnis

    Frühes Leben und Einflüsse (1863-1889)

    Edvard Munch wurde am 12. Dezember 1863 in Ådalsbruk, Schweden, geboren, obwohl er den Großteil seines Lebens in Norwegen verbrachte. Seine Kindheit war von Tragödien und Instabilität geprägt. Der frühe Verlust seiner Mutter an Tuberkulose im Alter von fünf Jahren, gefolgt vom Tod seiner geliebten Schwester Sophie durch dieselbe Krankheit neun Jahre später, hinterließ einen unauslöschlichen Eindruck in Munchs Psyche. Er kämpfte auch sein Leben lang mit der Angst vor einer ererbten psychischen Erkrankung, die seinen Vater heimgesucht hatte. Diese Erfahrungen führten bei ihm zu einer tiefen Beschäftigung mit Tod, Krankheit und psychischem Leid – Themen, die seine künstlerische Produktion dominieren sollten.

    Munchs frühe Ausbildung an der Königlichen Schule für Kunst und Design in Kristiania (jetzt Oslo) war von entscheidender Bedeutung. Dort begegnete er dem nihilistischen Philosophen Hans Jæger, der Munch ermutigte, seine innere Zerrissenheit zu erforschen und sie durch Kunst auszudrücken, konventionelle akademische Stile abzulehnen. Diese Mentorenschaft führte ihn zu einem subjektiveren und emotional aufgeladenen Ansatz in der Malerei.

    Künstlerische Entwicklung und Pariser Einflüsse (1890-1900)

    Die 1890er Jahre waren Zeugen von Munchs entscheidender künstlerischer Entwicklung, die maßgeblich von seinen Reisen nach Paris und Berlin geprägt war. In Paris wurde er der lebendigen Kunstszene ausgesetzt und nahm Einflüsse von Postimpressionisten wie Paul Gauguin, Vincent van Gogh und Henri de Toulouse-Lautrec auf. Er übernahm ihre bewusste Verwendung von Farbe, expressiven Pinselstrichen und Ablehnung der naturalistischen Darstellung. Van Goghs emotionale Intensität berührte Munchs eigene Kämpfe besonders.

    Seine Zeit in Berlin brachte ihn mit dem schwedischen Dramatiker August Strindberg in Kontakt, eine Beziehung, die sowohl persönlich als auch künstlerisch anregend war. In dieser Zeit entstand auch der Entwurf seiner ambitionierten Serie “Das Leben in Schleier” – eine Sammlung von Gemälden, die Themen wie Liebe, Angst, Eifersucht, Verrat und Tod erforschen, alles mit intensiver Emotionalität und psychologischer Tiefe dargestellt.

    Wichtige Werke und Künstlerischer Stil (1900-1920er)

    Munchs künstlerischer Stil ist durch seine rohe Emotion, verzerrte Formen und den symbolischen Gebrauch von Farbe gekennzeichnet. Er ging über die realistische Darstellung hinaus und legte den Ausdruck innerer Gefühle gegenüber objektiver Repräsentation. Seine Werke erzeugen oft ein Gefühl der Beklemmung, Angst und existenziellen Verzweiflung.

    Der Schrei (1893-1910): Vielleicht sein ikonischstes Gemälde, das eine Figur darstellt, die von einer existentiellen Krise überwältigt wird, vor einem wirbelnden, feurigen Himmel. Es gibt mehrere Versionen in verschiedenen Medien.

    Die Jungfrau (1894-1895): Ein kontroverses und tief persönliches Werk, das Themen wie Sexualität, Mutterschaft und Tod erforscht.

    Das kranke Kind (verschiedene Versionen): Ein wiederkehrendes Motiv, das Munchs Kindheitstraumata und den Verlust geliebter Menschen widerspiegelt.

    Melancholie I (1891) & II (1892): Mächtige Darstellungen von tiefer Trauer und Isolation.

    Späte Jahre, Anerkennung und Vermächtnis (1920er-1944)

    Trotz zunehmender Berühmtheit und finanziellen Erfolgs in späteren Jahren blieb Munchs persönliches Leben turbulent. Ein schwerer psychischer Zusammenbruch im Jahr 1908 führte zu einer Krankenhauszeit und dem Verzicht auf Alkohol. In seinen späteren Jahren erlebte er jedoch eine kreative Wiedergeburt und Anerkennung, insbesondere in Kristiania (Oslo). Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen, die seine Reputation als einer der wichtigsten Künstler Norwegens festigten.

    Munch starb am 23. Januar 1944 in Ekely, nahe Oslo. Sein Vermächtnis ist durch das Munch-Museum gesichert (gegründet im Jahr 1963), das eine umfangreiche Sammlung seiner Werke beherbergt, darunter zahlreiche Versionen von *Der Schrei*, sowie andere bedeutende Gemälde, Drucke und Zeichnungen.

    Historische Bedeutung

    Edvard Munchs Beitrag zur modernen Kunst ist unbestreitbar. Er gilt als eine Schlüsselgestalt der Entwicklung des Expressionismus und ebnete den Weg für Künstler, die sich dem Ausdruck subjektiver Emotionen und psychischer Zustände statt objektiver Realität verschrieben haben. Seine unerschrockene Auseinandersetzung mit universellen menschlichen Erfahrungen – Liebe, Verlust, Angst und Tod – hallt weiterhin bei Publikum auf der ganzen Welt wider und macht ihn zu einer der einflussreichsten und dauerhaftesten Figuren in der Kunstgeschichte. Sein Werk hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf nachfolgende Generationen von Künstlern und trug zur Etablierung des Expressionismus in Deutschland und darüber hinaus bei, wodurch er seinen Platz als visionärer Künstler festigte, der sich wagt, die dunkleren Aspekte der menschlichen Natur zu konfrontieren.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für At the Coffee Table

    wahooart.com/de/art/download/edvard-munch-at-the-coffee-table-8XXU56-en/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Munch, Edvard. At the Coffee Table. 1883, https://wahooart.com/de/art/edvard-munch-at-the-coffee-table-8XXU56-en/
    APA
    Munch, Edvard (1883). At the Coffee Table [Painting]. https://wahooart.com/de/art/edvard-munch-at-the-coffee-table-8XXU56-en/
    Chicago
    Edvard Munch. At the Coffee Table. 1883. https://wahooart.com/de/art/edvard-munch-at-the-coffee-table-8XXU56-en/
    Harvard
    Munch, Edvard (1883) At the Coffee Table. Available at: https://wahooart.com/de/art/edvard-munch-at-the-coffee-table-8XXU56-en/

    Genau hinsehen

    At the Coffee Table — Edvard Munch

    Genau hinsehen

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    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf Der Schrei (1893), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    5. Impressionism: Painters working fast and outdoors to catch how light actually looked at one moment, rather than finishing smoothly in a studio. Wo lässt sich dies in diesem Werk erkennen?

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