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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Grande Arabesque

Name Klasse Datum

Hilaire-Germain-Edgar Degas, Grande Arabesque (1890), Los Angeles County Museum of Art. Gemeinfreiheit. Erleben Sie diese Leinwand unter bewegtem Licht: die Zeichnung, die wahre Farbe unter dem Firnis, das reine Pigment

Eckdaten

Künstler
Hilaire-Germain-Edgar Degas wahooart.com/de/artists/hilaire-germain-edgar-degas_de/
Lebensdaten des Künstlers
1834 – 1917
Gemalt
1890
Originalgröße
41 x 57 cm
Ausgestellt in
Los Angeles County Museum of Art wahooart.com/de/museums/los-angeles-county-museum-of-art-los-angeles_de/
Artistic style
Impressionismus, Realismus
Notable elements or techniques
Dynamische Pose, Bronzeguss
Subject or theme
Balletttänzerin

Im Kontext

Grande Arabesque — Hilaire-Germain-Edgar Degas

Maße

Das Original hat die Maße 41 × 57 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Entstehungsjahr

  1. 1830
  2. 1840
  3. 1850
  4. 1860
  5. 1870
  6. 1880
  7. 1890
  8. 1900
  9. 1910
  10. 1920

Obere Zeile: die Jahre. Untere Zeile: das Alter des Künstlers zu Beginn und am Ende jedes Zeitraums — 0 bei der Geburt, 83 beim Tod.

Gemalt, als der Künstler 56 war. Der Künstler wurde 83 alt. 503 der 684 datierten Werke dieses Künstlers in unserem Katalog entstanden früher.

Schattiert: das Lebenswerk von Hilaire-Germain-Edgar Degas (1834–1917) ▲ dieses Werk, 1890 jedes datierte Gemälde, Jahrzehnt für Jahrzehnt

Erste Werke: bis 1872 Hauptwirkungsjahre: 1872–1890 Spätwerke: ab 1890

Diese drei Abschnitte unterteilen die Werke, für die dieser Katalog ein Datum vorweisen kann, in ein erstes Viertel, eine mittlere Hälfte und ein letztes Viertel. Es handelt sich dabei nicht um das vollständige Werk der Künstlerin: Eine dünne Phase kann eher eine Lücke in der Dokumentation als eine ruhigere Zeit darstellen. Dieselbe Zeitspanne, die mit dem Leben des Künstlers verwoben ist

Ähnliche Kunstwerke

Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: wahooart.com/de/art/similar/edgar-degas-grande-arabesque-d3x3vs-de/

Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Espresso #443324

    Gespeicherte Palette

    • #443324
    • #B6A791
    • #6D533D
    • #957B5A

    Diese Farben innerhalb der gesamten Palette des Künstlers Andere Gemälde nach Farbe finden

    Palette
    Erdig Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    Espresso
    Intensität
    Ausgewogen Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Ausgewogen Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Harmonische Farbpalette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Ausgewogen Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Dezente Farbigkeit Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Wo auf der Welt wird dieses Gemälde betrachtet?

    • unter 1%
    • 1–3%
    • 3–8%
    • 8–20%
    • 20% und mehr
    Dieses Gemälde allein weist zu wenige registrierte Besucher auf, um eine Karte zu erstellen, daher zeigt die Tafel alle Werke von Hilaire-Germain-Edgar Degas aus den letzten zwölf Monaten – insgesamt 45 Länder. Woher diese Zahlen stammen

    Die zehn führenden Länder

    1. 1 China 61,7%
    2. 2 Vereinigte Staaten von Amerika 9,2%
    3. 3 Singapur 8,9%
    4. 4 Hong Kong 8,5%
    5. 5 Rumänien 1,7%
    6. 6 Frankreich 1,5%
    7. 7 Italien 1,0%
    8. 8 Brasilien 0,8%
    9. 9 Vereinigtes Königreich 0,6%
    10. 10 Argentinien 0,6%
    11. · 35 weitere Länder 5,5%

    Finden Sie die drei dunkelsten Länder auf der Karte. Befindet sich das Museum, das dieses Gemälde aufbewahrt, in einem dieser Länder? Notieren Sie einen Grund, warum Menschen aus der Ferne es betrachten könnten.

    Die 20 meistgesehenen Werke von Hilaire-Germain-Edgar Degas

    1. 1 Die Badewanne 1, 1886 1,1%
    2. 2 Tänzerin mit einem Blumenstrauß (Die Star der Ballettschule), 1878 1,1%
    3. 3 Tänzerinnen in Rosa, 1885 1,1%
    4. 4 Pferderennen am Longchamp, 1874 1,1%
    5. 5 Die Tanzstunde, 1874 1,0%
    6. 6 Frau beim Waschen im Bad, 1892 0,8%
    7. 7 Tänzerinnen an der Stange 1, 1888 0,8%
    8. 8 Selbstporträt, ca. Öl auf Leinwand, Museu Calo, 1863 0,7%
    9. 9 Das Café Konzert (Die Melodie des Hundes), 1877 0,7%
    10. 10 Der Absinthtrinker, 1876 0,6%
    11. 11 Mme. Theodore Gobillard, née Yves Morisot, 1869 0,6%
    12. 12 Schwester, 1873 0,6%
    13. 13 Les Repasseuses - Zwei Plätterinnen, 1884 0,6%
    14. 14 Nach dem Baden, Frau beim Trocknen ihrer Haare, 1895 0,5%
    15. 15 Die Ballettreпетиция на сцене, 1874 0,5%
    16. 16 Gentlemen Jockeys vor dem Start, 1862 0,5%
    17. 17 Zwei Tänzerinnen auf der Bühne, 1877 0,5%
    18. 18 Frau, die ihr Haar bürstet, 1894 0,5%
    19. 19 Balletklasse in der Oper, 1872 0,5%
    20. 194 Grande Arabesque, 1890 dieses Gemälde 0,1%

    Zusammen machen diese Werke 13,9% der gesamten Aufmerksamkeit aus, die die Gemälde dieses Künstlers in den letzten zwölf Monaten erhalten haben. Der Katalog enthält 959 Werke dieses Künstlers, von denen 688 mindestens einmal betrachtet wurden. Dieses Gemälde belegt Platz 194 unter ihnen und macht 0,1% dieser Aufmerksamkeit aus. Dasselbe gilt Monat für Monat

    Balken messen die Aufmerksamkeit, nicht die Qualität. Wählen Sie das Werk an der Spitze und dieses hier: Nennen Sie eine Sache, die ein Gemälde über seine handwerkliche Meisterschaft hinaus berühmt machen könnte.

    Über dieses Kunstwerk

    Grande Arabesque — Hilaire-Germain-Edgar Degas

    Die Anmut der Bewegung: Enthüllung von Degas’ Grande Arabesque

    Edgar Degas, ein Name, der synonym mit der flüchtigen Schönheit des Pariser Lebens steht – insbesondere mit seinen Balletttänzerinnen –, schenkte uns mit seiner Skulptur Grande Arabesque eine beständige Erkundung von Bewegung und Form. Dieses Werk, das um 1890 entstand, wenngleich erst posthum in Bronze gegossen wurde, ist nicht bloß die Darstellung einer Tänzerin; es ist eine tiefgründige Studie über Balance, Spannung und jene ephemere Grazie, die das klassische Ballett definiert. Die Statue fängt einen entscheidenden Moment ein – eine Arabesque –, in dem die Tänzerin ein Bein gerade nach hinten streckt, während sie auf dem anderen die perfekte Balance hält, wobei ihre Arme in elegantem Gegenspiel nach außen reichen. Das Medium Bronze selbst verleiht dieser flüchtigen Pose eine Schwere und Beständigkeit und schafft so ein faszinierendes Paradoxon zwischen der Dynamik der Bewegung und der Solidität des Materials. Die Oberfläche der Bronze scheint mit ihren subtilen Tonvariationen zu schimmern, als würde sie das Licht auf einer Bühne einfangen, was die Illusion von Leben innerhalb der Skulptur weiter verstärkt. Es ist ein Werk, das zur genauen Betrachtung einlädt und den Betrachter mit der Wertschätzung für Degas' akribische Aufmerksamkeit für anatomische Details und seine Fähigkeit, ein Gefühl müheloser Kontrolle zu vermitteln, belohnt.

    Ein revolutionärer Ansatz der Bildhauerei

    Degas näherte sich der Bildhauerei ganz anders als viele seiner Zeitgenossen. Er war nicht an idealisierten Formen oder großen Erzählungen interessiert; stattdessen konzentrierte er sich darauf, realistische Bewegungen und die einzigartige Physis seiner Motive einzufangen. Grande Arabesque ist ein Paradebeispiel für diesen Ansatz. Im Gegensatz zu traditionellen Skulpturen, die oft als monumentale Werke für den öffentlichen Raum konzipiert waren, waren Degas' Tänzer intime Studien, die primär für seine eigene künstlerische Erkundung geschaffen wurden. Er arbeitete mit Wachs, baute die Form schrittweise auf und experimentierte mit verschiedenen Posen. Die Bronzegüsse, die wir heute sehen, sind posthum hergestellte Reproduktionen dieser ursprünglichen Wachsmodelle, ein Prozess, der von seinen Erben autorisiert wurde. Diese Methode erlaubte es ihm, die Spontaneität der Bewegung auf eine Weise einzufangen, wie es Marmor oder andere traditionelle Bildhauerwerkstoffe schlichtweg nicht konnten. Er war fasziniert vom menschlichen Körper in Bewegung und nutzte innovative Techniken – er studierte sogar Fotografien von Eadweard Muybridge –, um diese komplexen Posen präzise darzustellen. Die resultierenden Skulpturen sind bemerkenswert lebensecht und vermitteln nicht nur die physische Form, sondern auch die Energie und Emotion des Tanzes.

    Die Symbolik der Arabesque

    Über ihre technische Brillanz hinaus trägt Grande Arabesque eine reiche symbolische Bedeutung. Die Arabesque selbst ist eine der grundlegendsten Positionen im Ballett und repräsentiert sowohl Stärke als auch Geschmeidigkeit, Kontrolle und Freiheit. Es ist eine Pose, die unglaubliche körperliche Disziplin erfordert und dennoch vollkommen mühelos erscheint, wenn sie mit Anmut ausgeführt wird. Degas' Entscheidung, sich auf diese spezielle Position zu konzentrieren, zeugt von seiner Faszination für die Hingabe und Kunstfertigkeit, die von Tänzern verlangt werden. Die Skulptur kann auch als Metaprob für den eigenen kreativen Prozess des Künstlers interpretiert werden – ein delikates Gleichgewicht zwischen Struktur und Improvisation, Kontrolle und Ausdruck. Die ausgestreckten Gliedmaßen der Tänzerin greifen in den Raum hinein und deuten eine Sehnsucht nach etwas jenseits der Grenzen der Bühne an, was vielleicht die Bestrebungen und Ambitionen des Künstlers selbst widerspiegelt. Das Werk lädt zur Kontemplation über Themen wie Schönheit, Disziplin und das Streben nach Perfektion ein.

    Eine zeitlose Bereicherung für jeden Raum

    Mit den Maßen 41 x 57 cm ist Grande Arabesque eine Skulptur, die Aufmerksamkeit erregt, ohne ihre Umgebung zu überwältigen. Ihre Bronze-Patina ergänzt eine Vielzahl von Einrichtungsstilen, von klassisch bis zeitgenössisch. Stellen Sie sich vor, wie dieses Stück einen Kaminsims ziert, auf einem Sockel in einem Flur steht oder als Blickfang in einem Arbeitszimmer dient. Die dynamische Form und die eleganten Linien der Skulptur verleihen jedem Raum einen Hauch von Raffinesse und künstlerischem Flair. Für Sammler stellt sie eine Gelegenheit dar, eine Reproduktion eines Meisterwerks eines der bedeutendsten Künstler des 19. Jahrhunderts zu besitzen. Für Innenarchitekten bietet sie ein vielseitiges Element, das in eine breite Palette von Designkonzepten integriert werden kann. Grande Arabesque ist mehr als nur eine Skulptur; sie ist ein Gesprächsstoff, eine Inspiration und ein Zeugnis für die dauerhafte Kraft der Kunst.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Hilaire-Germain-Edgar Degas

    Geburtsort Paris, Frankreich

    Ein Leben voller Bewegung

    Geboren als Hilaire-Germain-Edgar De Gas im Paris des Jahres 1834, war Edgar Degas ein Künstler faszinierender Widersprüche. Obwohl er oft den Impressionisten zugeordnet wird – jenen Weggefährten wie Monet und Renoir, die die Malerei im späten 19. Jahrhundert revolutionierten – widersetzte er sich dieser Bezeichnung aktiv und sah sich stattdessen als Realisten. Diese Haltung entsprang seiner akribischen Beobachtung der Welt um ihn herum und seinem Bestreben, sie mit unerschütterlicher Ehrlichkeit darzustellen. Degas’ frühes Leben war von bürgerlichem Wohlstand geprägt; sein Vater war Bankier, und seine Mutter stammte aus einer kreolischen Familie in New Orleans. Dieser Hintergrund ermöglichte ihm den Zugang zu erstklassiger Bildung und künstlerischer Ausbildung, auch wenn er sich oft gegen akademische Zwänge auflehnte. Zunächst schrieb er sich am Lycée Louis-le-Grand ein, doch seine wahre Ausbildung begann mit dem Kopieren von Werken im Louvre, was seine Fähigkeiten verfeinerte und eine lebenslange Leidenschaft für die klassische Kunst entfachte. Dennoch war Degas’ Weg nicht von strikter Tradition geprägt; er war gezeichnet von ständigem Hinterfragen und der Neubewertung künstlerischer Normen. Er besaß einen unabhängigen Geist, der seine gesamte Karriere definieren sollte.

    Jenseits des Impressionismus: Eine einzigartige künstlerische Vision

    Während Zeitgenossen wie Monet im Freien die flüchtigen Lichteffekte jagten, arbeitete Degas größtenteils in den Grenzen seines Ateliers und konstruierte Szenen akribisch aus Beobachtung und Erinnerung. Seine Sujets waren entschieden modern – eine Abkehr von den historischen oder mythologischen Themen, die viele akademische Maler bevorzugten. Er fand Inspiration im alltäglichen Leben der Pariser: Wäscherinnen, Kabarettsängerinnen, Hutmacherinnen und, am berühmtesten, Tänzerinnen. Es ist diese Faszination für das Ballett, die sein gesamtes Werk prägt. Degas malte nicht einfach nur schöne Ballerinen; er hielt die mühsame Realität ihres Berufs fest – die endlosen Proben, die körperliche Anstrengung, die flüchtigen Momente der Anmut inmitten einer Welt harter Arbeit. Seine Kompositionen sind oft unkonventionell, mit Figuren, die auf unerwartete Weise angeschnitten werden, und asymmetrischen Anordnungen, die ein Gefühl von Dynamik und Unmittelbarkeit erzeugen. Er war ein Meister darin, Bewegung einzufangen – nicht durch verschwommene Linien oder dunstige Effekte, sondern durch präzise Beobachtung und sorgfältige Formgebung. Tänzerin, Eine Gruppe von Tänzern und Frauen beim Kämmen ihres Haares sind Paradebeispiele für diese Hingabe, die menschliche Figur in Bewegung darzustellen und die Komplexität des modernen Lebens zu enthüllen. Er war nicht an oberflächlicher Schönheit interessiert; er suchte nach der Wahrheit unter der Oberfläche.

    Einflüsse und künstlerische Entwicklung

    Degas’ künstlerische Reise wurde von einer vielfältigen Palette an Einflüssen geformt. Seine frühe Ausbildung betonte klassische Prinzipien, insbesondere das Werk von Jean-Auguste-Dominique Ingres, dessen Fokus auf Zeichnung und präziser Form einen bleibenden Eindruck hinterließ. Gleichzeitig bewunderte Degas jedoch auch die Realisten wie Gustave Courbet, die akademische Konventionen herausforderten und die Darstellung des zeitgenössischen Lebens vorantrieben. Ein entscheidender Moment seiner Entwicklung war die Verbindung zu Camille Pissarro, einem führenden Impressionisten, der ihn mit anderen Künstlern bekannt machte und ihn zu Experimenten mit neuen Techniken ermutigte. Er war fasziniert von japanischen Drucken – den Ukiyo-e –, die seinen Einsatz asymmetrischer Kompositionen, flacher Perspektiven und kühner Muster beeinflussten. Auch die Fotografie nahm er an, da er ihr Potenzial als Werkzeug zur Untersuchung von Bewegung und zum Festhalten flüchtiger Augenblicke erkannte. Diese Bereitschaft, vielfältige Einflüsse in sein Werk zu integrieren, ist es, was Degas auszeichnet und seinem Werk seinen einzigartigen Charakter verleiht. Er scheute sich nicht, sich bei verschiedenen Quellen zu bedienen und diese zu etwas völlig Neuem zu verschmelzen.

    Vermächtnis und bleibende Wirkung

    Edgar Degas starb 1917 in Paris und hinterließ ein Werk, das die Menschen bis heute fesselt und inspiriert. Sein innovativer Ansatz der Komposition, seine meisterhafte Zeichnung und seine unerschütterliche Darstellung des modernen Lebens haben den Verlauf der Kunstgeschichte tiefgreifend beeinflusst. Er ebnete den Weg für zukünftige Generationen von Künstlern, die sich von traditionellen Konventionen befreien und neue Wege der Weltrepräsentation suchten. Sein Einfluss zeigt sich unter anderem in den Werken von Pablo Picasso und Henri Matisse. Museen weltweit – darunter das Musée d’Orsay und das Musée de l’Orangerie in Paris – beherbergen bedeutende Sammlungen seiner Gemälde, Pastelle, Skulpturen und Drucke und stellen so sicher, dass sein Erbe über Generationen hinweg fortbesteht. Degas war nicht bloß ein Maler von Tänzerinnen oder Rennpferden; er war ein scharfsinniger Beobachter der menschlichen Natur, ein Meister der Form und Bewegung und ein wahrer Innovator, der die Möglichkeiten der Kunst neu definierte.

    Ein Meister der Linie: Degas' außergewöhnliche zeichnerische Fähigkeit hob ihn von anderen ab.

    Das moderne Leben als Sujet: Er konzentrierte sich auf zeitgenössische Pariser Szenen und brach mit der Tradition.

    Einfluss auf zukünftige Künstler: Sein Werk hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf Picasso und Matisse.

    Museum

    Los Angeles County Museum of Art

    Aktuell ausgestellt in Los Angeles, Vereinigte Staaten von Amerika

    Ein Reise durch künstlerischen Ausdruck: Das Los Angeles County Museum of Art

    Eingebettet in das grüne Umfeld von Hancock Park, nur einen Steinwurf von der unendlichen Weite des Pazifischen Ozeans und dem pulsierenden Herzen von Downtown Los Angeles entfernt, liegt das Los Angeles County Museum of Art (LACMA). Mehr als nur ein Archiv wertvoller Kunstwerke ist LACMA ein lebendiges Zeugnis der unerschütterlichen Seele dieser Stadt – ein dynamischer Knotenpunkt, an dem Geschichte auf Fantasie trifft und dessen Hallen widerhallen mit den Echos unzähliger Kulturen. Gegründet im Jahr 1961 mit einer mutigen Vision, die aus dem gemeinsamen Ehrgeiz von Edward W. Carter und Howard F. Ahmanson Sr. entstand, hat sich LACMA zu einer der bedeutendsten Kunstinstitutionen Amerikas entwickelt – einem Ort, an dem Besucher auf eine unvergessliche Reise durch Jahrtausende kreativen Ausdrucks begeben.

    Die Entstehung des Museums ist untrennbar mit der visionären Architektur von William Pereira verbunden – ein moderner Meisterwerk, das sich durch schimmernde Glasfassaden und geometrische Formen auszeichnet. Diese architektonische Aussage war nicht nur eine Frage der Ästhetik; sie war eine Erklärung des Ehrgeizes, die aufstrebende kulturelle Landschaft der Stadt widerzuspiegeln. Doch der ursprüngliche Entwurf des Gebäudes stellte Herausforderungen dar – die um das Gebäude herum angelegten Becken, die dazu bestimmt waren, die Reflexionen der Fassade zu verstärken, wurden bald von Öl aus den nahegelegenen La Brea Tar Pits überflutet, was zu genialen Modifikationen führte, die letztendlich den visuellen Eindruck des Museums verbesserten. Die späteren Ergänzungen durch Hardy Holzman Pfeiffer Associates und Bruce Goff – das Robert O. Anderson Building für zeitgenössische Kunst und das Pavilion für japanische Kunst – festigten LACMA’s Ruf als Verfechter von Innovation und vielfältigen künstlerischen Stimmen. Jedes Gebäude, in seinem eigenen einzigartigen Stil, trägt zur Gesamtdynamik des Museums bei – eine Geschichte kontinuierlichen Wachstums und aktiver Auseinandersetzung mit der Welt der Kunst.

    Ein Kaleidoskop der Sammlungen

    Die Stärke von LACMA liegt nicht nur in seinem beeindruckenden physischen Raum, sondern vor allem in der Breite und Tiefe seiner Sammlung. Sie erstreckt sich über eine atemberaubende Bandbreite von Epochen und künstlerischen Traditionen und verfügt über Bestände, die eine fesselnde Geschichte menschlicher Kreativität erzählen. Von den geheimnisvollen Höhlenmalereien der Vorgeschichte bis zu den bahnbrechenden Installationen der Gegenwart beherbergt das Museum ein wahres Zeitalterchronos künstlerischer Entwicklung. Ein besonderes Highlight ist seine Sammlung europäischer Gemälde – eine glitzernde Ansammlung von Renaissance-Porträts von Meistern wie Titian und Raffael, die intime Einblicke in das Leben und die Sehnsüchte vergangener Epochen gewähren. Ebenso faszinierend sind die Bestände an kalifornischer Kunst, die die einzigartige Identität der Region feiern – Werke von Künstlern wie Norman Charles Zammitt und Marianne Sadowski. Das Engagement des Museums für globale Repräsentation zeigt sich eindrücklich in seiner asiatischen Kunstsammlung – eine atemberaubende Anordnung filigraner Skulpturen aus Japan und China, jedes Stück ein Zeugnis jahrhundertelanger künstlerischer Tradition. Und natürlich präsentieren LACMA’s moderne und zeitgenössische Bestände kontinuierlich die Grenzen der Kunst neu und zeigen Werke von einflussreichen Persönlichkeiten wie Bruce Goff und Chris Burden.

    Architektonische Wunderwerke & Anregende Ausstellungen

    Über seine Sammlungen hinaus ist LACMA selbst ein immersives Kunstwerk. Der Campus ist eine sorgfältig gestaltete Umgebung, die Gebäude beherbergt, die von renommierten Architekten entworfen wurden – jedes trägt zur Gesamtarästhetik des Museums bei. Insbesondere Chris Burdens Urban Light, eine faszinierende Ansammlung alter Straßenlaternen, ist zu einem ikonischen Symbol von LACMA geworden – ein strahlender Leuchtturm, der Besucher und Fotografen anzieht. Im Laufe seiner Geschichte hat LACMA stets künstlerische Experimente gefördert und kritische Gespräche über gesellschaftliche Themen angeregt. Frühere Ausstellungen haben Künstler wie Robert Irwin geehrt, dessen wahrnehmungsbasierte Erkundungen die Grenzen der Kunst neu definierten, und Barbara Kruger, deren provokante Textarbeiten gesellschaftliche Normen in Frage stellten. Neuere Präsentationen haben sich mit Themen des Familienlebens durch Fotografie auseinandergesetzt und den Einfluss des skandinavischen Designs gefeiert – was das Engagement des Museums für die Ansprache zeitgenössischer Zielgruppen demonstriert.

    Verbindungen & Gemeinschaft

    LACMA’s Hingabe geht über seine Mauern hinaus und fördert eine lebendige Verbindung mit anderen Institutionen im Exposition Park. Das George C. Page Museum in den La Brea Tar Pits und das California Science Center sind integrale Partner, die Besuchern ein ganzheitliches Verständnis wissenschaftlicher Entdeckungen zusammen mit künstlerischer Reflexion bieten. Die Lage des Museums bietet einen unvergleichlichen Zugang zum kulturellen Herzen von Los Angeles und festigt seine Rolle als eine wichtige Ressource für die Gemeinschaft weiter. LACMA’s Engagement für Inklusivität zeigt sich in seinen Bildungsangeboten, barrierefreien Einrichtungen und den laufenden Bemühungen, Zielgruppen aus allen Hintergründen anzusprechen – Kreativität zu inspirieren, Verständnis zu fördern und die transformative Kraft der Kunst für kommende Generationen zu bekräftigen. Das Museum entwickelt sich ständig weiter und nimmt neue Technologien und Perspektiven an, bleibt aber fest entschlossen, das dauerhafte Erbe menschlicher künstlerischer Ausdrucks zu feiern.

    Nützliche Links

    Los Angeles County Museum of Art

    Los Angeles County Museum of Art - Google Arts & Culture

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Grande Arabesque

    wahooart.com/de/art/download/edgar-degas-grande-arabesque-d3x3vs-de/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Degas, Hilaire-Germain-Edgar. Grande Arabesque. 1890, Los Angeles County Museum of Art. https://wahooart.com/de/art/edgar-degas-grande-arabesque-d3x3vs-de/
    APA
    Degas, Hilaire-Germain-Edgar (1890). Grande Arabesque [Painting]. Los Angeles County Museum of Art. https://wahooart.com/de/art/edgar-degas-grande-arabesque-d3x3vs-de/
    Chicago
    Hilaire-Germain-Edgar Degas. Grande Arabesque. 1890. Los Angeles County Museum of Art. https://wahooart.com/de/art/edgar-degas-grande-arabesque-d3x3vs-de/
    Harvard
    Degas, Hilaire-Germain-Edgar (1890) Grande Arabesque. Los Angeles County Museum of Art. Available at: https://wahooart.com/de/art/edgar-degas-grande-arabesque-d3x3vs-de/

    Genau hinsehen

    Grande Arabesque — Hilaire-Germain-Edgar Degas

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie begründen können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: ballett, skulptur, bronze. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf Tänzerinnen in Rosa (1885), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    5. Hilaire-Germain-Edgar Degas war etwa 56 Jahre alt, als dieses Werk entstand. Welche Details lassen auf die Handschrift eines Künstlers in dieser Lebensphase schließen?

    Ihre Antwort

    Verfassen Sie einen kurzen Text über dieses Kunstwerk. Nutzen Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Kunst-Quiz

    Grande Arabesque — Hilaire-Germain-Edgar Degas

    Wie gut kennen Sie dieses Kunstwerk?

    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 5 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. In welchem Jahr wurde Edgar Degas’ ‘Grande Arabesque’ geschaffen?

      • A 1850
      • B 1900
      • C 1890
    2. 2. Welches Motiv steht in Degas’ ‘Grande Arabesque’ im Vordergrund?

      • A Landschaften
      • B Balletttänzer
      • C Stillleben
    3. 3. Aus welchem Material besteht die Skulptur ‘Grande Arabesque’?

      • A Marmor
      • B Bronze
      • C Holz
    4. 4. Mit welcher Kunstbewegung wird Edgar Degas am engsten in Verbindung gebracht?

      • A Renaissance
      • B Impressionismus
      • C Kubismus
    5. 5. Die Bildbeschreibung erwähnt ein Element im Hintergrund der Statue. Was ist es?

      • A Ein Gemälde
      • B Eine Uhr
      • C Ein Fenster

    Mein Ergebnis: ____ von 5

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

    1C · 2B · 3B · 4B · 5B

    Überprüfen Sie jede Antwort mit dem Katalogeintrag für dieses Gemälde

    Fragen & Antworten

    Wie kann ich eine digitale Datei von "Grande Arabesque" von Hilaire-Germain-Edgar Degas erhalten?

    Ein digitales Bild von "Grande Arabesque" von Hilaire-Germain-Edgar Degas kann auf der entsprechenden Digitales Bild-Seite erworben werden: ein hochauflösender digitaler Bild-Download.

    Was ist die dominierende Farbe von "Grande Arabesque" von Hilaire-Germain-Edgar Degas?

    Die Farbe, die in „Grande Arabesque“ am stärksten hervorsticht, ist Espresso (#443324). Die dominante Farbe ist hilfreich, um ein Kunstwerk auf eine Inneneinrichtung abzustimmen.

    Wie schafft "Grande Arabesque" das Gleichgewicht zwischen Hell und Dunkel?

    Die aufgezeichneten Werte für "Grande Arabesque" von Hilaire-Germain-Edgar Degas sind: ausgewogen Helligkeit, Sanfter Schatten Luminanz.