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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Niger Delta Apocalypse

Name Klasse Datum

Dele Jegede, Niger Delta Apocalypse (2011), Yemisi Shyllon Museum of Art. Zur Referenz reproduziert; alle Rechte liegen beim Rechteinhaber.

Eckdaten

Künstler
Dele Jegede wahooart.com/de/artists/dele-jegede_de/
Lebensdaten des Künstlers
1945 – ?
Gemalt
2011
Medium
Painting
Bewegung
Contemporary Art
Zeitraum
Contemporary
Ausgestellt in
Yemisi Shyllon Museum of Art wahooart.com/de/museums/yemisi-shyllon-museum-of-art-lagos_de/
Artistic style
Illustrative, colorful painting
Notable elements
Mushroom cloud, vibrant colors, red canvas
Subject or theme
Pipeline vandalism and environmental disaster

Im Kontext

Niger Delta Apocalypse — Dele Jegede

Entstehungsjahr

  1. 1940
  2. 1950
  3. 1960
  4. 1970
  5. 1980
  6. 1990
  7. 2000
  8. 2010

Schattiert: das Lebenswerk von Dele Jegede (1945–?) ▲ dieses Werk, 2011

Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Espresso #443f3e

    Gespeicherte Palette

    • #443F3E
    • #5DA29A
    • #BB3B3D
    • #B36F6B
    Palette
    Dark Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    Espresso
    Intensität
    Vivid Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Gentle Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Strong Color Unity Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Balanced Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Clear Color Presence Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    Niger Delta Apocalypse — Dele Jegede

    Omodele Jegede is a Nigerian illustrator, art historian, cartoonist and painter born in Ikere-Ekiti, Ekiti state in 1945. He obtained an OND and HND in Fine Arts from Yaba College of Technology between 1965 and 1969; a BA (First Class Hons) in Fine Arts from Ahmadu Bello University, 1973; MA and PhD in Art History, Indiana University, Bloomington, USA, in 1981 and 1983 respectively. Dele started out his career in Nigeria as a cartoonist in 1972, publishing series of cartoons in the Nigerian press through which he lent his voice to the social and political challenges/happenings in the country at the time. He has lived and worked as an artist and a scholar in the US since his relocation in the 80s in numerous institutions including the Spelman College, Atlanta (1987-88); the Smithsonian Institution in Washington, DC, (1995); Miami University in Oxford, Ohio (2005-2010) among others. He retired as an emeritus professor in 2015. Dele has been recognized and lauded for his contributions to the growth of African art through his scholarly research, publications and curatorial pursuits.The Niger Delta Apocalypse is an expression of the terror and catastrophe associated with pipeline vandalism, a commonplace in the oil-rich Niger Delta of Nigeria. Dele seeks to address this man-induced disaster which is “apocalyptic” in every sense as it is hazardous to the both human, plant and animal lives and property in the region. Explosion of pipelines, oil rig locations or tank farms also occur out of negligence and failure to strictly adhere to safety rules and procedures on the part of the oil and gas companies in the region, as outlined by the governing bodies. Currently on display at the exhibition Mirroring Man: Society and Politics in Nigerian Art at the Yemisi Shyllon Museum of Art, this colourful painting by Dele Jegede invites the attention of all viewers to, for a moment, reflect on the unhealthy activities of militants and the oil exploration companies which potentially could lead to a very sad end of the region if it continues.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Dele Jegede

    Geboren in Ikere Ekiti, Nigeria

    Anselm Kiefer: Ein Bildhauer der deutschen Erinnerung

    Geboren am 8. März 1945 in Donaueschingen, Baden-Württemberg, sind das Leben und das Werk von Anselm Kiefer untrennbar mit der gewichtigen Geschichte Deutschlands verbunden. Aufgewachsen nahe dem Rhein, in einer Region, die tief in Folklore und Tradition verwurzlement ist, entwickelte er schon in seiner Kindheit eine tiefe Faszination für die Vergangenheit seiner Nation – eine Vergangenheit, die gleichermaßen von immenser kultureller Reichhaltigkeit und verheerendem Trauma geprägt ist. Diese frühe Auseinandersetzung mit der deutschen Identität sollte zum Eckpfeiler seines künstlerischen Schaffens werden und seine Arbeit in eine komplexe und oft beunruhigende Erkundung von Erinnerung, Schuld und der dauerhaften Macht der Geschichte verwandeln.

    Kiefers formale Ausbildung begann an der Universität Freiburg und setzte sich an der Kunstakademie Karlsruhe fort, wo er unter Joseph Beuys studierte. Diese Mentorenschaft erwies sich als entscheidend, da sie ihn mit den konzeptionellen Strömungen der Zeit konfrontierte und die Bereitschaft förderte, etablierte künstlerische Konventionen infrage zu stellen. Es waren jedoch seine informellen Studien in Düsseldorf in den frühen 1970er Jahren, die das Fundament für seinen unverwechselbaren Ansatz legten. Er suchte nicht bloß die Abbildung der Realität, sondern die Ausgrabung der emotionalen und psychologischen Rückstände, die in den Materialien selbst eingebettet sind – Stroh, Asche, Ton, Blei und Schellack wurden zu integralen Bestandtelementen seines Prozesses, wobei jedes Material eine eigene symbolische Last trägt.

    Die Last der Vergangenheit: Themen und Einflüsse

    Kiefers Werk ist fundamental von der jüngeren deutschen Geschichte besessen, insbesondere von den Erfahrungen unter der NS-Herrschaft. Er scheut nicht davor zurück, die unbequemen Wahrheiten rund um den Zweiten Weltkrieg und den Holocaust zu konfrontieren, doch sein Ansatz geht weit über eine rein historische Dokumentation hinaus. Stattdessen nutzt er eine vielschichtige Strategie der Anrufung, der Inszenierung und der Ausgrabung – ein bewusster Versuch, das Tabu zu stören, das diese Themen umgibt. Wie er selbst einmal sagte: „Nach dem ‚Unglück‘, wie wir es heute alle so euphemistisch nennen, dachten die Leute, dass wir im Jahr 1945 wieder ganz von vorne anfangen würden. . . . Das ist Unsinn. Die Vergangenheit wurde tabuisiert, und sie wieder aufzugraben, erzeugt Widerstand und Abscheu.“

    Die Einflüsse auf Kiefers Werk sind vielfältig und oft unerwartet. Paul Celans Lyrik, insbesondere seine eindringliche „Todesfuge“, hat seine Erforschung von Verlust, Trauma und der Unmöglichkeit, der Vergangenheit vollständig zu begegnen, tiefgreifend beeinflusst. Darüber hinaus schöpft er aus der deutschen Mythologie, der Literatur (Goethes Faust als wiederkehrendes Motiv) und historischen Figuren wie Friedrich Barbarossa, um seinem Werk Schichten von Bedeutung und Resonanz zu verleihen. Auch die spirituellen Konzepte der Kabbala spielen in seinem künstlerischen Prozess eine Rolle und bieten einen Rahmen für das Verständnis der Verflechtung von Geschichte, Erinnerung und der menschlichen Psyche.

    Technik und Materialien: Ein Prozess der Ausgrabung

    Kiefers Arbeitsmethoden sind ebenso markant wie seine Sujets. Er skizziert oder plant selten akribisch im Voraus; stattdessen lässt er die Materialien selbst den Prozess leiten. Er verwendet häufig Techniken, die traditionelle Malpraktiken bewusst aufbrechen – das Schichten dicker Gipsaufträge, das Einarbeiten von Stroh und Asche in die Farbe sowie das Hämmern und Schaben zur Erzeugung texturierter Oberflächen. Diese Handlungen sind nicht bloß dekorativ; sie repräsentieren eine physische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, ein Bemühen, vergrabene Erinnerungen freizulegen und den unbequemen Realitäten der deutschen Geschichte ins Auge zu blicken.

    Frühe Werke wie Occupations (1969) demonstrierten seine Bereitschaft, Grenzen zu überschreiten und konventionelle Kunstvorstellungen herauszufordern. Diese fotografischen Selbstporträts, in denen er sich als Nazi-Offizier kleidete und sich vor dramatischen Kulissen inszenierte, waren bewusst provokant und zwangen die Betrachter, sich mit den unbequemen Assoziationen zwischen persönlicher Identität und nationaler Geschichte auseinanderzusetzen. Spätere Arbeiten wie Margarete (1984) bauten auf diesem Fundament auf und nutzten Stroh und Asche, um monumentale, fast archäologische Rekonstruktionen der Vergangenheit zu schaffen.

    Vermächtnis und Anerkennung

    Anselm Kiefers Werk hat weltweiten Ruhm erlangt und ihn als einen der bedeutendsten Künstler seiner Generation etabliert. Obwohl er in Deutschland anfangs wegen seiner kompromisslosen Auseinandersetzung mit schwierigen historischen Themen auf Widerstand stieß, erlangte er allmählich Anerkennung für seine tiefgründigen Einsichten und seine meisterhafte Technik. Seine Werke werden weltweit in bedeutenden Sammlungen ausgestellt, darunter das Metropolitan Museum of Art und die Tate Collection.

    Kiefers Vermächtnis reicht weit über einzelne Kunstwerke hinaus; er hat die Art und Weise, wie deutsche Künstler sich mit der Vergangenheit ihrer Nation auseinandersetzen, grundlegend verändert. Seine Bereitschaft, Tabuthemen zu konfrontieren, und sein innovativer Einsatz von Materialien haben den Weg für eine neue Generation von Künstlern geebnet, komplexe Fragen von Erinnerung, Identität und historischer Verantwortung zu erforschen. Er bleibt eine vitale Stimme der zeitgenössischen Kunst, die den Betrachter dazu drängt, sich mit den dauerhaften Folgen der Geschichte und der ständigen Notwendigkeit kritischer Reflexion auseinanderzusetzen.

    Museum

    Yemisi Shyllon Museum of Art

    Ausgestellt in Lagos, Nigeria

    Ein Leuchtturm des nigerianischen künstlerischen Erbes: Das Yemisi Shyllon Museum of Art

    Eingebettet auf dem Campus der Pan-Atlantic University in Lekki, im Bundesstaat Lagos, Nigeria, erhebt sich eine außergewöhnliche Institution – das Yemisi Shyllon Museum of Art. Es ist weit mehr als nur ein Ort der Ausstellung; es ist ein Zeugnis visionärer Philanthropie und eine Hommage an das lebendige künstlerische Erbe Nigerias, womit es als erstes Universitätskunstmuseum des Landes eine neue Ära einläutet.

    Das Museum wurde im Oktober 2019 durch die großzügige Schenkung von Prinz Yemisi Shyllon – einem der bedeutendsten Kunstsammler Afrikas – ins Leben gerufen und verkörpert eine bemerkenswerte Symbiose aus wissenschaftlicher Tiefe und ästhetischer Schönheit. Seine Gründung entsprang dem tiefen Wunsch, die Wertschätzung für Kunst innerhalb der akademischen Gemeinschaft zu fördern und die kulturellen Schätze Nigerias für kommende Generationen zu bewahren.

    Ein Vermächtnis aus Leidenschaft:

    Der Ursprung des YSMA liegt im April 2011 mit der Einführung des Virtuellen Museums für moderne und zeitgenössische nigerianische Kunst, welches Shyllons Engagement für die Verbreitung von Kunstwissen unterstreicht. Spätere Vorschläge anderer Sammler festigten schließlich die Vision eines physischen Museums an der PAU.

    < b> Architektonische Harmonie:

    Das von Jess Castellote entworfene Museumsgebäude setzt auf natürliches Licht und offene Räume, wodurch eine einladende Atmosphäre entsteht, die die künstlerischen Sammlungen perfekt ergänzt.

    Die Feier der nigerianischen künstlerischen Seele

    Die eigentliche Stärke des Museums liegt in seiner beeindruckenden Sammlung von über 1000 Kunstwerken, die den Bogen von der vorkolonialen Zeit bis zur Gegenwart spannen. Diese Exponate bieten ein umfassendes Panorama der nigerianischen Kunstgeschichte und reflektieren die Vielfalt kultureller Traditionen sowie künstlerischer Stilrichtungen.

    Skulpturale Vielfalt:

    Von den filigranen Yoruba-Holzschnitzereien von Lamidi Olonade Fakeye bis hin zu monumentalen Repliken der Ife-Köpfe – Symbole der antiken Zivilisationen Nigerias – zeigt die Skulpturensammlung eine bemerkenswerte Handwerkskunst und stilistische Evolution.

    Meister der Malerei:

    Namhafte Künstler wie Ben Enwonwu, El Anatsui, Bruce Onobrakpeya und Aina Onabolu bereichern das malerische Repertoire des Museums. Ihre Leinwände fangen entscheidende Momente der nigerianischen Geschichte und des künstlerischen Ausdrucks ein.

    Historische Bedeutung und kulturelle Wirkung

    Über seine ästhetische Anziehungskraft hinaus spielt das YSMA eine entscheidende Rolle bei der Bildung von Studierenden und Forschern über das künstlerische Erbe Nigerias. Ausstellungen zur Ife- und Benin-Kunst – mit ikonischen Bronzeskulpturen wie dem berühmten Ife-Kopf – gewähren unverzichtbare Einblicke in die reiche kulturelle Vergangenheit der Region.

    Fotografische Erzählungen:

    Das Fotomuseum dokumentiert bedeutende nigerianische Kulturfestivals und hält die Dynamik von Traditionen und künstlerischen Darbietungen fest. Besonders hervorzuheben sind hierbei die Fotografien von Ariyo Oguntimehin.

    Ein einzigartiger Beitrag zur Kunsterziehung

    Das Yemisi Shyllon Museum of Art zeichnet sich als das erste universitäre Kunstmuseum Nigerias aus – ein Pionierprojekt, das die Bedeutung der Förderung von Kreativität und kulturellem Verständnis unterstreicht. Seine Mission geht weit über die bloße Präsentation hinaus; es strebt danach, den Dialog anzuregen, die künstlerische Wertschätzung zu fördern und zur intellektuellen Bereicherung seiner Besucher beizutragen.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Niger Delta Apocalypse

    wahooart.com/de/art/download/dele-jegede-niger-delta-apocalypse-D763JQ-en/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Jegede, Dele. Niger Delta Apocalypse. 2011, Yemisi Shyllon Museum of Art. https://wahooart.com/de/art/dele-jegede-niger-delta-apocalypse-D763JQ-en/
    APA
    Jegede, Dele (2011). Niger Delta Apocalypse [Painting]. Yemisi Shyllon Museum of Art. https://wahooart.com/de/art/dele-jegede-niger-delta-apocalypse-D763JQ-en/
    Chicago
    Dele Jegede. Niger Delta Apocalypse. 2011. Yemisi Shyllon Museum of Art. https://wahooart.com/de/art/dele-jegede-niger-delta-apocalypse-D763JQ-en/
    Harvard
    Jegede, Dele (2011) Niger Delta Apocalypse. Yemisi Shyllon Museum of Art. Available at: https://wahooart.com/de/art/dele-jegede-niger-delta-apocalypse-D763JQ-en/

    Genau hinsehen

    Niger Delta Apocalypse — Dele Jegede

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie erklären können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie sieht diese Stimmung aus?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: oil spill, environmentalism, explosion. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Dele Jegede war etwa 66 Jahre alt, als dieses Werk entstand. Welche Details lassen auf die Handschrift eines Künstlers in dieser Lebensphase schließen?
    5. Themen, die im Werk von Dele Jegede immer wiederkehren: social and political commentary, environmental disaster themes, nigerian oil crisis. Welche davon erkennen Sie hier?

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