Künstler/in
Geboren in Swansea, Vereinigtes Königreich
Frühes Leben und Ausbildung
Geboren: 11. Dezember 1889 in Sketty, Swansea, Südwales
Eltern: George Lockwood Morris (Industrieller & Rugby-International) und Wilhelmina Cory
Familiärer Hintergrund: Abkömmling von Sir John Morris, 1st Baronet; Verbindung zur Dulwich Picture Gallery.
Ausbildung: St Cyprian's School, Eastbourne; Charterhouse School, Godalming.
Frühe Ambitionen: Versuchte eine Armee-Kommission, scheiterte aber; arbeitete auf Farmen in Kanada und hatte verschiedene Jobs in New York City.
Musikalische Neigungen: Studierte kurz Gesang am Royal College of Music in London, bevor er sich der Malerei widmete.
Künstlerische Entwicklung und Einflüsse
Frühe Ausbildung: Studium an der Académie Delécluse in Montparnasse, Paris (1914).
Erfahrungen im Ersten Weltkrieg: Diendete bei den Artists' Rifles, wurde aber als medizinisch ungeeignet befunden; arbeitete beim Ausbilden von Pferden.
Wichtige Beziehungen: Enge Freundschaft und künstlerische Partnerschaft mit Arthur Lett-Haines (ab 1918); Verbindung zu Frances Hodgkins.
Früher Stil: Anfänglich vom Impressionismus und Postimpressionismus beeinflusst, erkennbar in seinen Landschaften und Porträts.
Entwicklung des charakteristischen Stils: Bekannt wurde er für lebendige Blumenmalereien, kühne Farbgebung und ausdrucksstarke Darstellungen der Landschaft von Ostengland.
Hauptwerke und künstlerische Beiträge
Porträts: Schuf zahlreiche Porträts, die den Charakter und die Persönlichkeit seiner Modelle einfingen.
Blumenmalereien: Seine bekanntesten Werke; gekennzeichnet durch intensive Farben und einen Fokus auf botanische Details. Oft als "ein Van Gogh oder Utrillo für Leute mit bescheidenen Mitteln" beschrieben.
Landschaften: Stellte die Landschaften von Südwales und Ostengland in einem unverwechselbaren, ausdrucksstarken Stil dar.
Wandgemälde: Malte große Blumenwandgemälde an Bord des Ozeanliners Queen Mary (1935).
East Anglian School of Painting and Drawing: Mitbegründet mit Arthur Lett-Haines im Jahr 1937; förderte eine Generation britischer Künstler, darunter Lucian Freud und Maggi Hambling. Die Schule betonte das Gefühl gegenüber strenger Darstellung.
Späteres Leben und Vermächtnis
Politisches Engagement: Engagierte sich in den späten 1930er Jahren bei der Hadleigh Labour Party.
Rückgang der Popularität: Erlebte nach dem Zweiten Weltkrieg eine Periode relativer Obscurität.
Erneutes Interesse: Eine erneute Wertschätzung für seine Arbeit begann in den späteren Jahren seines Lebens und hält bis heute an.
Tod: Starb am 8. Februar 1982 in Hadleigh, Suffolk.
Historische Bedeutung: Anerkannt als bedeutende Figur der britischen Kunst des 20. Jahrhunderts; seine Arbeit verkörpert eine einzigartige Mischung aus Beobachtung und Ausdruckskraft. Sein Einfluss durch die East Anglian School ist ebenfalls bemerkenswert.
Wichtige Fakten
Titel: Sir (1947), 9. Baronet
Nationalität: Britisch
Stilrichtung: Associated with Modern British Art
Medien: Ölfarbe, Aquarell