Künstler/in
Geboren in Buenos Aires, Argentinien
Carla Paola Bertone: Exploring Geometric Abstraction Through Texture and Form
Argentine artist Carla Paola Bertone, often referred to as Carla Bertone, emerged from Buenos Aires in 1975, establishing herself as a distinctive voice within the realm of geometric abstraction. Her artistic journey began with formal training at the National University of Arts in Buenos Aires, culminating in an MFA degree in 2004. This pivotal moment saw her delve into the rich heritage of Argentine geometric tradition, focusing on artists like Yente and Diyi Laañ, and analyzing their impact on contemporary art. Her thesis, ‘Genealogy in the Argentinean Geometric Tradition: Yente, Diyi Laañ, Lidy Prati,’ served as a foundational exploration of artistic lineage and stylistic evolution—a deliberate homage to masters who paved the way for her own groundbreaking approach.
Bertone’s artistic practice transcends mere visual representation; it's an immersive experience rooted in meticulous craftsmanship and conceptual depth. She skillfully employs diverse mediums – wall paintings that command attention with bold color palettes and intricate patterns, installations designed to provoke contemplation on spatial relationships, canvases populated by precise geometric forms, and sculptures crafted from materials like ceramic and metal—each contributing to a cohesive artistic vision. Her dedication to experimentation and innovation distinguishes her work from conventional approaches.
Influenced by pioneers of abstract expressionism such as Josef Albers and Barnett Newman, Bertone’s aesthetic sensibilities gravitate towards simplicity and luminosity. However, unlike these artists who often prioritize flatness and monochrome hues, Bertone embraces textural variations within her geometric compositions. She meticulously manipulates surfaces—applying layers of pigment, incorporating resin coatings, and experimenting with additive and subtractive techniques—to imbue her artworks with palpable physicality. This deliberate layering creates depth and dimensionality, challenging viewers to perceive beyond the initial visual impression and inviting them into a dialogue with the artist’s conceptual intent.
A significant breakthrough occurred when Bertone began collaborating with renowned Italian architect Marco Zanuso Jr., resulting in ambitious architectural projects that seamlessly integrate artistic interventions into urban spaces. These collaborations solidified Bertone’s reputation as a visionary artist capable of transforming environments through creative expression—a testament to her belief that art should transcend boundaries and enrich the everyday lives of people. Furthermore, her work has garnered recognition from prestigious institutions and exhibitions internationally, cementing her position as a prominent figure within the contemporary art landscape.
Currently residing in Torino, Italy, Carla Bertone continues to pursue artistic endeavors while serving as an Art Director, demonstrating her unwavering commitment to both creativity and professional excellence. Her enduring legacy lies not only in her captivating artworks but also in her contribution to fostering dialogue between art and architecture—a testament to the transformative power of artistic vision and a celebration of its ability to inspire innovation and enrich our understanding of the world around us.
Museum
Ausgestellt in Buenos Aires, Argentinien
Ein Fenster zum argentinischen Abstrakten Expressionismus: Eine Erkundung des Erbes von MACBA
Das Museum für zeitgenössische Kunst in Buenos Aires (MACBA) steht als eindrucksvolles Zeugnis der künstlerischen Evolution Argentiniens. Entstanden aus der ambitionierten Vision der Aldo Rubino Foundation und tief verwurzelt im historischen Viertel San Telmo, ist das MACBA weit mehr als nur ein Ort der Aufbewahrung von Kunstwerken. Seit seiner Gründung im Jahr 2012 bietet es ein immersives Erlebnis, das darauf abzielt, den tiefgreifenden Einfluss der geometrischen Abstraktion und des lateinamerikanischen Erbes auf die argentinische Kunstgeschichte zu beleuchten. Durch seine Zugänglichkeit via Google Arts & Culture erweitert das Museum zudem seine Reichweite und fördert einen globalen Dialog sowie die Wertschätzung zeitgenössischer künstlerischer Bestrebungen.
Höhepunkte der Sammlung:
Die Kernstärke des MACBA liegt in seiner Hingabe zur Präsentation bahnbrechender Bewegungen wie der geometrischen Abstraktion und des Neokonkreutismus. Besucher können in die fesselnden Werke von Raúl Lozza, Julio Le Parc, Victor Vasarely und Enio Iommi eintauchen – Künstler, die in ihren jeweiligen Epochen mutig radikale Experimente wagten.
Lateinamerikanische Meisterwerke:
Die Sammlung des Museums überschreitet nationale Grenzen und präsentiert ein reiches Panorama lateinamerikanischer künstlerischer Traditionen. Von lebendigen Leinwänden bis hin zu skulpturalen Installationen erzählt jedes Stück eine Geschichte von kultureller Identität und künstlerischer Innovation.
Die architektonische Gestaltung von Vila Sebastián verbindet geschickt moderne Ästhetik mit der geschichtsträchtigen Vergangenheit von San Telmo. Die Fassade des Gebäudes spiegelt den Geist zeitgenössischen Designs wider und ehrt gleichzeitig seine Umgebung – eine durchdachte Entscheidung, die das Engagement des MACBA unterstreicht, sowohl das künstlerische Erbe als auch den urbanen Kontext zu bewahren.
Basierend auf der umfangreichen Privatsammlung, die Aldo Rubino seit den 1980er Jahren zusammengestellt hat, entstand das MACBA aus einer tiefen Leidenschaft für den Schutz und die Förderung internationaler zeitgenössischer Kunst. Die unerschütterliche Hingabe dieser Stiftung befeuerte die Schaffung dieses dynamischen kulturellen Raums – eines Ortes, an dem Künstler und Publikum gleicher Sichtweise in stimulierende Gespräche über künstlerischen Ausdruck treten können.
Jenseits der Leinwand: Die Vision der Aldo Rubino Foundation
Das MACBA zeichnet sich als ein Museum aus, das um eine außergewöhnliche Privatsammlung herum aufgebaut wurde, und bietet den Besuchern einen intimen Einblick in den philanthropischen Geist seines Förderers. Dieser einzigartige Ansatz ermöglicht ein nuanciertes Verständnis dafür, wie persönliche Leidenschaft kulturelle Bereicherung katalysieren und künstlerische Innovation inspirieren kann.
Ein digitales Tor zur argentinischen Kunst
Seit 2020 arbeitet das MACBA mit Google Arts & Culture zusammen und verwandelt seine Sammlung in ein interaktives digitales Erlebnis, das weltweit zugänglich ist. Erkunden Sie atemberaubende Bilder, detaillierte Künstlerbiografien und immersive virtuelle Touren – eine bemerkenswerte Leistung der künstlerischen Bewahrung und Öffentlichkeitsarbeit.
Betrachten Sie darüber hinaus die evokativen Bilder in Sara Facios „Unbenannt“, einer Fotografie im Dokumentarstil, die den urbanen Puls von Buenos Aires widerspiegelt. Oder bestaunen Sie Phillip Kings Skulptur im Hakone Open-Air Museum – eine Verkörperung des abstrakten Expressionismus, die harmonisch mit der Natur verschmilzt. Und lassen Sie sich nicht die Gelegenheit entgehen, Grete Coppolas „Sueño N° 7“ zu erleben, die die beständige Kraft künstlerischer Vision zeigt.