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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Scene of hell

Name Klasse Datum

Bernard Picart, Scene of hell (1731). Gemeinfrei. Erleben Sie diese Leinwand unter bewegtem Licht: die Zeichnung, die wahre Farbe unter dem Firnis, das reine Pigment

Fakten auf einen Blick

Künstler
Bernard Picart wahooart.com/de/artists/bernard-picart_de/
Lebensdaten des Künstlers
1673 – 1733
Gemalt
1731
Bewegung
Baroque Dramatic, theatrical pictures using deep shadow and strong diagonals to pull you into the action.

Im Kontext

Scene of hell — Bernard Picart

Wann wurde dieses Werk gemalt?

  1. 1670
  2. 1680
  3. 1690
  4. 1700
  5. 1710
  6. 1720
  7. 1730

Obere Zeile: die Jahre. Untere Zeile: das Alter des Künstlers zu Beginn und am Ende jedes Zeitraums — 0 bei der Geburt, 60 beim Tod.

Gemalt, als der Künstler 58 war. Der Künstler wurde 60 alt. 0 der 15 datierten Werke dieses Künstlers in unserem Katalog entstanden früher.

Schattiert: das Lebenswerk von Bernard Picart (1673–1733) ▲ dieses Werk, 1731 jedes datierte Gemälde, Jahrzehnt für Jahrzehnt

Vergleichen mit

Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: wahooart.com/de/art/similar/bernard-picart-scene-of-hell-9HTMA3-en/

Farben

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Rosy Brown #a39b83

    Katalogisierte Palette

    • #A39B83
    • #1A1811
    • #FBFBFA
    • #5A5341

    Diese Farben innerhalb der gesamten Palette des Künstlers Andere Gemälde nach Farbe finden

    Bezeichnung der Hauptfarbe
    Rosy Brown
    Intensität
    Monochromatic Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Statement Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Unified Palette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Shadow Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Muted Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Wo auf der Welt wird dieses Gemälde betrachtet?

    • unter 1%
    • 1–3%
    • 3–8%
    • 8–20%
    • 20% und mehr
    Dieses Gemälde allein weist zu wenige registrierte Besucher auf, um eine Karte zu erstellen, daher zeigt die Tafel alle Werke von Bernard Picart aus den letzten zwölf Monaten – insgesamt 2 Länder. Herkunft dieser Zahlen

    Die zehn führenden Länder

    1. 1 China 50,0%200 visits
    2. 2 Hong Kong 50,0%200 visits

    Finden Sie die drei dunkelsten Länder auf der Karte. Befindet sich das Museum, das dieses Gemälde beherbergt, in einem dieser Länder? Notieren Sie einen Grund, warum Menschen aus der Ferne es betrachten könnten.

    Die 4 meistgesehenen Werke von Bernard Picart

    1. 1 Meleager presents the boar s head to atalanta engraving, 1731 50,0%200 visits
    2. 2 The house of sleep engraving, 1731 25,0%100 visits
    3. 3 Picart Narcissus Falls In Love With His Own Reflection 25,0%100 visits
    4. — Scene of hell, 1731 dieses Gemälde 0,0%0 visits

    Zusammen machen diese Werke 100,0% der gesamten Aufmerksamkeit aus, die die Gemälde dieses Künstlers in den letzten zwölf Monaten erhalten haben. Der Katalog enthält 22 Werke dieses Künstlers, von denen 3 mindestens einmal betrachtet wurden. Dieses Gemälde wurde in diesem Zeitraum noch nicht aufgerufen – es schließt die Liste ohne Platzierung ab. Dies gilt Monat für Monat gleichermaßen

    Die Balken messen die Aufmerksamkeit, nicht die Qualität. Wählen Sie das Werk an der Spitze und dieses hier: Nennen Sie eine Sache, die ein Gemälde über seine handwerkliche Meisterschaft hinaus berühmt machen könnte.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Bernard Picart

    Geboren in Paris, Frankreich

    Ein Leben aus Linie und Licht

    Geboren in Paris, Frankreich, trat Bernard Picart aus einer Ahnenreihe künstlerischer Exzellenz hervor, als Sohn des renommierten Kupferstechers Etienne Picart. Seine frühen Jahre waren tief verwurzelt in den strengen Traditionen der französischen Zeichnungskunst, nachdem er das Zeichnen und die Architektur an der Académie royale de peinture et de sculpture studiert hatte. Unter der Anleitung von Meistern wie Charles le Brun, Sébastien Leclerc und Antoine Coypel verfeinerte Picart eine akribische Beherrschung von Linie und Detail, die später seinen internationalen Ruf begründen sollte. Seine Reise führte ihn durch die pulsierenden Kunstzentren Europas, von Aufenthalten in Antwerpen bis hin zur Etablierung in den einflussreichen intellektuellen Kreisen der Niederlande.

    Der Lauf seines Lebens wurde sowohl von persönlicher Tragödie als auch von politischen Umbrüchen tiefgreifend geprägt. Nach dem Verlust seiner Frau Cloudina Pros und ihrer Kinder suchte Picart Zuflucht in Den Haag, wo er sich einer radikalen hugenottischen Gruppe anschloss, der auch Persönlichkeiten wie Prosper Marchand angehörten. Diese Gemeinschaft, die tief von den Denkern der Aufklärung, John Locke und Pierre Bayle, beeinflusst war, förderte ein Klima intellektueller Neugier und religiöser Forschung. Bis 1711 hatte sich Picart in Amsterdam niedergelassen – ein Schritt, der ihn in das Herz der globalen Verlagsindustrie versetzen und es seinem Werk als Buchillustrator und Verleger ermöglichen sollte, ein nie dagewesenes Publikum zu erreichen.

    Die Meisterschaft des gravierten Wortes

    Picart war weit mehr als nur ein bloßer Handwerker; er war ein visueller Chronist der menschlichen Erfahrung, spezialisiert auf die komplexe Kunst der Buchillustration. Seine technische Brillanz lag im mühsamen Prozess des Kupferstichs, bei dem jede in eine Metallplatte gegrabene Linie dazu diente, Textur, Schatten und erzählerische Tiefe zu erzeugen. Durch den Einsatz raffinierter Schraffuren und Kreuzschraffuren konnte er die zarten Falten von Stoffen, die Rauheit des Blattwerks und das dramatische Zusammenspiel von Licht und Dunkelheit darstellen. Diese Präzision erlaubte es ihm, die Lücke zwischen der bildenden Kunst und der Massenkommunikation zu schließen, indem er komplexe Bildwelten durch gedruckte Werke zugänglich machte.

    Seine bedeutendsten Beiträge lagen oft in seiner Hingabe zur Dokumentation der vielfältigen Bräuche der Welt. Besonders gefeiert wird er für sein monumentales Werk, Cérémonies et coutumes religieuses de tous les peuples du monde, ein Projekt, das sein tiefes Interesse an kulturellen und religiösen Gepflogenheiten zum Ausdruck brachte. Ob er die Feierlichkeit eines heiligen Rituals oder die chaotische Energie der Folklore darstellte – Picarts Kupferstiche besaßen die einzigartige Fähigkeit, das Wesen des Sujets einzufangen. Sein Werk vermischte oft das Faktische mit dem Fantastischen, wie man an seinen eindringlichen Darstellungen mythologischer Tragödien und sogar den makabrerem Elementen der Folklore, etwa Szenen dämonischer Gelage, sehen kann.

    Das Vermächtnis eines illustrativen Visionärs

    Die historische Bedeutung von Bernard Picart liegt in seiner Rolle als Schlüsselfigur in der Entwicklung der Druckgrafik während des achtzehnten Jahrhunderts. Als Stecher und Verleger zugleich half er dabei, die visuelle Sprache der Aufklärung mitzugestalten, indem er die Bildsprache lieferte, die die wichtigsten intellektuellen Umbrüche jener Ära begleitete. Seine Fähigkeit, komplexe Themen – von der Trennung von Kirche und Staat bis hin zu den Tiefen der klassischen Mythologie – in fesselnde visuelle Erzählungen zu übersetzen, sicherte ihm einen bleibenden Einfluss auf die grafischen Künste.

    Seine Errungenschaften lassen sich durch mehrere zentrale Aspekte seiner Karriere zusammenfassen:

    Technische Exzellenz: Eine meisterhafte Nutzung der Kupferstichtechniken zur Erzeugung von Tiefe, Textur und dramatischer Lichtführung.

    Kulturelle Dokumentation: Ein tiefes Engagement bei der Illustration der religiösen und sozialen Bräuche der Weltbevölkerungen.

    Intellektuelle Teilhabe: Seine Einbindung in die hugenottischen intellektuellen Kreise, welche die Ideale der Aufklärung förderten.

    Innovationskraft im Verlagswesen: Die erfolgreiche Leitung der Werkstatt seines Vaters und seine eigenen Unternehmungen als Verleger in Amsterdam.

    Weiterführende Informationen finden Sie hier

    Online abrufbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Scene of hell

    wahooart.com/de/art/download/bernard-picart-scene-of-hell-9HTMA3-en/

    Zitierhinweis für dieses Kunstwerk

    MLA
    Picart, Bernard. Scene of hell. 1731, https://wahooart.com/de/art/bernard-picart-scene-of-hell-9HTMA3-en/
    APA
    Picart, Bernard (1731). Scene of hell [Painting]. https://wahooart.com/de/art/bernard-picart-scene-of-hell-9HTMA3-en/
    Chicago
    Bernard Picart. Scene of hell. 1731. https://wahooart.com/de/art/bernard-picart-scene-of-hell-9HTMA3-en/
    Harvard
    Picart, Bernard (1731) Scene of hell. Available at: https://wahooart.com/de/art/bernard-picart-scene-of-hell-9HTMA3-en/

    Genau hinsehen

    Scene of hell — Bernard Picart

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie begründen können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Wie viele Gesichter können Sie finden? ____ (unser Katalog zählt 8 – stimmen Sie dem zu?)
    4. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: hell, dante, torment. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    5. Werfen Sie einen Blick zurück auf The house of sleep engraving (1731), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.

    Ihre Antwort

    Verfassen Sie einen kurzen Text über dieses Kunstwerk. Nutzen Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Fragen & Antworten

    Wer hat "Scene of hell" geschaffen und in welchem Stil ist es gehalten?

    Bernard Picart schuf „Scene of hell“ im Rahmen der Baroque-Bewegung.

    Kann ich "Scene of hell" von Bernard Picart vor dem Kauf an meiner eigenen Wand sehen?

    Auf der AR-Vorschau-Seite von "Scene of hell" von Bernard Picart können Sie das Kunstwerk mithilfe von Augmented Reality auf einem kompatiblen Gerät direkt in Ihren eigenen Räumlichkeiten erleben.

    Ist "Scene of hell" gemeinfrei?

    Die urheberrechtliche Situation für "Scene of hell" von Bernard Picart: Das Werk ist gemeinfrei – das Urheberrecht ist abgelaufen. Dies bestimmt, ob Reproduktionen des Bildes frei erstellt werden dürfen.