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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Self-Portrait

Name Klasse Datum

Arnold Schönberg, Self-Portrait (1918), Arnold Schönberg Zentrum. Gemeinfreiheit.

Eckdaten

Künstler
Arnold Schönberg wahooart.com/de/artists/arnold-schonberg_de/
Lebensdaten des Künstlers
1874 – 1951
Gemalt
1918
Medium
Drawing
Originalgröße
27 x 35 cm
Bewegung
Expressionism Colour and shape deliberately distorted so the picture shows an emotion rather than a likeness.
Zeitraum
Modern
Ausgestellt in
Arnold Schönberg Zentrum wahooart.com/de/museums/arnold-schonberg-center-vienna_de/
Subject or theme
Man in suit and tie, contemplative expression

Im Kontext

Self-Portrait — Arnold Schönberg

Wie groß ist es?

Das Original hat die Maße 27 × 35 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Entstehungsjahr

  1. 1870
  2. 1880
  3. 1890
  4. 1900
  5. 1910
  6. 1920
  7. 1930
  8. 1940
  9. 1950

Schattiert: das Lebenswerk von Arnold Schönberg (1874–1951) ▲ dieses Werk, 1918

Ähnliche Kunstwerke

Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: wahooart.com/de/art/similar/arnold-schoenberg-self-portrait-D793HE-en/

Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    White #f2ebde

    Gespeicherte Palette

    • #F2EBDE
    • #4F4B55
    • #B7927C
    • #E2C6A4
    Palette
    Neutrals Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    White
    Intensität
    Balanced Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Bold Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Strong Color Unity Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Brilliant Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Muted Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    Self-Portrait — Arnold Schönberg

    A Gaze Through Time: The Introspective Soul of Schoenberg

    In the quiet, monochromatic depths of Arnold Schoenberg’s 1918 Self-Portrait, we encounter more than just a likeness; we meet a mind in the midst of a revolution. This striking black and white drawing captures the composer at a pivotal moment in his life and career. The subject, presented with a serious and contemplative expression, looks directly at the viewer, establishing an immediate, almost unsettling intimacy. His short hair, neatly groomed mustache, and formal attire—a suit and tie—suggest a man of discipline and intellect, yet there is an undeniable vulnerability beneath the surface. The composition focuses intensely on the face, stripping away all environmental distractions to force a confrontation between the observer and the observed.

    The technique employed in this work speaks to the raw, unadorned honesty that characterized much of the era's avant-garde spirit. Through delicate linework and masterful use of tonal contrast, the artist breathes life into the shadows that contour his features. The absence of color serves a profound purpose, directing our attention toward the texture of the skin, the light reflecting in the eyes, and the somber weight of the subject's gaze. It is a study in restraint, where every stroke contributes to an atmosphere of psychological depth, mirroring the complex, often dissonant layers found within his groundbreaking musical compositions.

    The Intersection of Music and Image

    To understand this portrait, one must consider the historical landscape of 1918. As a central figure of the Second Viennese School, Schoenberg was actively dismantling the traditional structures of tonality, much like how this drawing dismantles the need for decorative flourish to convey meaning. There is a profound symmetry between his musical innovations—such as the development of atonality—and the stark, structural clarity of this self-portrait. Just as his music sought truth through the rejection of conventional harmony, this drawing seeks truth through the rejection of artifice.

    For the collector or the interior designer, this piece offers a sophisticated anchor for a curated space. It possesses a timeless elegance that transcends the era in which it was created. The portrait does not merely decorate a wall; it commands attention and invites deep thought. Its monochromatic palette makes it an incredibly versatile choice for modern, minimalist, or classical interiors, providing a focal point of intellectual gravity. Whether placed in a quiet study, a contemporary gallery setting, or a grand salon, this reproduction serves as a window into the psyche of one of history's most influential creators, offering an enduring sense of prestige and profound emotional resonance.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Arnold Schönberg

    Geboren in Wien, Österreich

    Frühe Jahre und musikalische Anfänge

    Arnold Schönberg, ein deutsch-österreichisch-amerikanischer Komponist, wurde am 13. September 1874 in Wien geboren. Seine frühen Jahre waren von bescheidenen Verhältnissen geprägt, da sein Vater ein Schuhhändler war. Ungeachtet dessen führte Schönbergs angeborene Leidenschaft für die Musik dazu, dass er sich weitgehend autodidaktisch auf diesem Gebiet weiterbildete.

    Musikalische Entwicklung und bedeutende Werke

    Schönbergs frühe Werke, wie etwa Verklärte Nacht (1899), zeigten eine Synthese aus Brahms’schem und Wagner’schem Stil. Im Laufe seiner Entwicklung wurde er zur zentralen Figur der Zweiten Wiener Schule, an der Seite von Anton Webern und Alban Berg. Seine Kompositionen, darunter das Streichquartett Nr. 2 (1907–1908), Erwartung (1909) und Pierrot Lunaire (1912), verkörperten seinen innovativen Ansatz der Atonalität.

    Lehrtätigkeit, Emigration und spätes Leben

    Aufgrund des Aufstiegs der Nationalsozialisten trat Schönberg 1933 von der Preußischen Akademie der Künste zurück, nachdem seine Musik als „entartet“ gebrandmarkt worden war. Er lehrte daraufhin in den USA, unter anderem an der University of California, Los Angeles (1936–1944), wo Einrichtungen zu seinen Ehren benannt wurden. [https://AllPaintingsStore.com/@/arnold-schoenberg](Entdecken Sie mehr über Schönbergs Leben und Werk auf AllPaintingsStore).

    Schönberg erkundete die Filmmusik und schrieb wieder tonale Musik, wobei er seine Kammersinfonie Nr. 2 im Jahr 1939 vollendete.

    Er parodierte faschistische Tyrannen in der Ode an Napoleon (1942), nach dem Vorbild von Byron.

    Das Nachkriegswien bot ihm die Ehrenbürgerschaft an, doch er war bereits krank, wie in seinem Streichtrio (1946) dargestellt wird.

    Vermächtnis und Einfluss

    Als die Welt vom Holocaust erfuhr, gedachte Schönberg seiner Opfer in A Survivor from Warsaw (1947). Das Israel Conservatory and Academy of Music wählte ihn 1951 zum Ehrenpräsidenten. [https://AllPaintingsStore.com/@@/a@d3bqc7-the-museum-destroyed-by-fire-(united-states)](Erfahren Sie mehr über die Auswirkungen seines Werkes auf AllPaintingsStore). Wichtige Punkte:

    Schönbergs innovative Musik gehörte zu den einflussreichsten und umstrittensten der klassischen Musik des 20. Jahrhunderts.

    Mindestens drei Generationen von Komponisten entwickelten seine eher formalen Prinzipien weiter.

    Seine ästhetischen und musikgeschichtlichen Ansichten beeinflussten die Musikwissenschaftler Theodor W. Adorno und Carl Dahlhaus.

    [https://AllPaintingsStore.com/@@/a@d3cl2x--a-journey-through-art-history-with-AllPaintingsStore-s-extensive-collection-](Entdecken Sie die umfangreiche Kunstsammlung auf AllPaintingsStore, die vom 12. bis zum 20. Jahrhundert reicht).

    Museum

    Arnold Schönberg Zentrum

    Ausgestellt in Wien, Österreich

    Ein Heiligtum aus Klang und Vision: Das Arnold Schönberg Center

    Im Herzen Wiens, einer Stadt, in der das Echo musikalischen Genies durch jede Kopfsteinpflastergasse widerhallt, liegt ein Heiligtum, das einer der transformativsten Gestalten des zwanzigsten Jahrhunderts gewidmet ist. Das

    Arnold Schönberg Center

    ist weit mehr als nur eine bloße Aufbewahrungsstätte für historische Dokumente; es ist ein lebendiges, atmendes Zeugnis des revolutionären Geistes der Wiener Moderne. Diese 1998 gegründete Institution dient als tiefgreifender kultureller Knotenpunkt, an dem das Erbe von Arnold Schönberg – dem Pionier der Atonalität und dem Architekt der Zwölftontechnik – nicht nur bewahrt, sondern aktiv gefeiert wird. Die Mauern des Zentrums zu betreten bedeutet, in eine intellektuelle Atmosphäre einzutauchen, die von derselben kreativen Dynamik aufgeladen ist, welche einst die Grenzen des musikalischen Ausdrucks neu definierte, und bietet einen seltenen Einblick in eine Ära, die den Lauf der westlichen Kunst unwiderruflich veränderte.

    Die in diesem prestigeträchtigen Zentrum beheimatete Sammlung ist ein wahres Schatzkästchen für Wissenschaftler und Kunstliebhaber gleichermaßen, indem sie das Auditive mit dem Visuellen zu einem nahtlosen Wandteppich der Geschichte verwebt. Die Archive beherbergen über 20.000 Seiten an Partituren, persönlichen Tagebüchern und Konzertprogrammen, welche die Evolution der modernen Komposition nachzeichnen. Doch was den Besucher wahrhaft in seinen Bann zieht, ist die intime Verbindung zum täglichen Leben des Komponisten. Durch akribisch erhaltene Repliken von Schönbergs Arbeitszimmer, ausgestattet mit Originalmöbeln und Werkzeugen, ermöglicht das Zentrum eine greifbare Begegnung mit seinem kreativen Prozess. Darüber hinaus enthüllt die Sammlung eine weniger bekannte Dimension des Meisters: seine Auseinandersetzung mit der bildenden Kunst. Ein

    catalogue raisonné

    seiner Gemälde und Zeichnungen offenbart eine abstrakte Ästhetik, welche die strukturelle Komplexität seiner Musik widerspiegelt und so einen multidimensionalen Blick auf einen Mann ermöglicht, dessen Genie weit über ein einziges Medium hinausreichte.

    Die Geschichte des Zentrums ist eine bewegende Erzählung von Vertreibung und schließlich der Heimkehr. Nach Schönbergs Tod im Jahr 1951 fiel die Verwaltung seines Nachlasses seiner Witwe Gertrud zu, doch die Suche nach einer dauerhaften intellektuellen Heimat war ein langer und leidenschaftlicher Weg. Nach einer Zeit, in der ein Großteil seines Erbes an der University of Southern California verblieb, sorgten die engagierten Bemühungen der Stadt Wien und der Internationalen Schönberg-Gesellschaft dafür, dass sein Werk an seinen rechtmäßigen Geburtsort zurückkehrte. Diese Heimkehr gipfelte 199т7 in der Gründung der Arnold Schönberg Center Privatstiftung – ein Meilenstein, der seine revolutionären Ideen wieder im Wiener Boden verankerte, aus dem sie einst entsprossen waren. Dieses Gefühl der Resilienz erstreckt sich zudem auf das Haus Schönberg in Mödling, ein lebendiges Denkmal, in dem Besucher durch genau jene Räume wandeln können, in denen seine kreativen Meilensteine erreicht wurden.

    Für den anspruchsvollen Sammler oder Liebhaber der schönen Künste bietet das Zentrum ein unvergleichliches Fenster zur Vernetzung moderner Disziplinen. Durch regelmäßige Ausstellungen, wissenschaftliche Publikationen wie das

    Journal of the Arnold Schönberg Center

    und internationale Auszeichnungen wie den jährlichen Arnold Schönberg Preis fördert die Institution eine tiefe Wertschätzung für die kulturellen Kräfte, die das zwanzigste Jahrhundert geprägt haben. Es steht als ein lebenswichtiger Kreuzungspunkt, an dem Musikwissenschaft auf Kunstgeschichte trifft, und lädt jeden Besucher dazu ein, den tiefgründigen Dialog zwischen Klang, Sichtbarkeit und der beständigen Kraft menschlicher Innovation zu erkunden.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

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    wahooart.com/de/art/download/arnold-schoenberg-self-portrait-D793HE-en/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Schönberg, Arnold. Self-Portrait. 1918, Arnold Schönberg Zentrum. https://wahooart.com/de/art/arnold-schoenberg-self-portrait-D793HE-en/
    APA
    Schönberg, Arnold (1918). Self-Portrait [Painting]. Arnold Schönberg Zentrum. https://wahooart.com/de/art/arnold-schoenberg-self-portrait-D793HE-en/
    Chicago
    Arnold Schönberg. Self-Portrait. 1918. Arnold Schönberg Zentrum. https://wahooart.com/de/art/arnold-schoenberg-self-portrait-D793HE-en/
    Harvard
    Schönberg, Arnold (1918) Self-Portrait. Arnold Schönberg Zentrum. Available at: https://wahooart.com/de/art/arnold-schoenberg-self-portrait-D793HE-en/

    Genau hinsehen

    Self-Portrait — Arnold Schönberg

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie erklären können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie sieht diese Stimmung aus?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: self-portrait, man, black and white. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf Walking Self-Portrait (1911), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    5. Expressionism: Colour and shape deliberately distorted so the picture shows an emotion rather than a likeness. Wo lässt sich dies in diesem Werk erkennen?

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