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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Green Self-Portrait

Name Klasse Datum

Arnold Schönberg, Green Self-Portrait (1910), Arnold Schönberg Zentrum. Gemeinfreiheit.

Eckdaten

Künstler
Arnold Schönberg wahooart.com/de/artists/arnold-schonberg_de/
Lebensdaten des Künstlers
1874 – 1951
Gemalt
1910
Medium
Acrylic On Canvas
Originalgröße
24 x 32 cm
Zeitraum
19th Century
Ausgestellt in
Arnold Schönberg Zentrum wahooart.com/de/museums/arnold-schonberg-center-vienna_de/

Im Kontext

Green Self-Portrait — Arnold Schönberg

Maße

Das Original hat die Maße 24 × 32 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Entstehungsjahr

  1. 1870
  2. 1880
  3. 1890
  4. 1900
  5. 1910
  6. 1920
  7. 1930
  8. 1940
  9. 1950

Schattiert: das Lebenswerk von Arnold Schönberg (1874–1951) ▲ dieses Werk, 1910

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Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

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Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Quinacridone Magenta #7b664d

    Gespeicherte Palette

    • #7B664D
    • #A68F6F
    • #907859
    • #333231
    Palette
    Earthy Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    Quinacridone Magenta
    Intensität
    Balanced Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Serene Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Unified Palette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Balanced Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Balanced Soft Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    Green Self-Portrait — Arnold Schönberg

    “In reality, the development of an artist consists not in the external development (a search for form for the unchangeable state of the soul), but rather in the inner development (the reflection of spiritually attained wishes in the form of painting). The content of the soul of the artist enlarges, it becomes more precise, and increases in inner dimensions, upward, downward and in all directions. At that moment at which a certain inner level is reached, the outward form lends itself to being at the disposal of the inner value of this level. And on the other hand, at the very moment when inner growth comes to a standstill, and immediately falls prey to the decline of the inner dimensions, the ‘already achieved form’ slips away from the artist. Thus we often see this dying of the form, which is the dying of the inner wish. Thus an artist loses mastery over his own form, which becomes fatigued, weak, poor. And so is explained the miracle that an artist suddenly, for example, no longer can paint, or that his earlier, living color lies on the canvas as a pale, mere illusion, as an artistic carcass. The decadence of form is the decadence of the soul, that is, of meaning. And the increase of form is the growth of content, that is, of the soul. When we apply these standards to the paintings of Schönberg, we see immediately that we are dealing here with painting, whether or not this painting may lie ‘apart’ from the great ‘movements of today.’ We see that in every painting of Schönberg, the inner wish of the artist speaks in the form that best befits it. Just as with his music, (inasmuch as I a layman may affirm), Schönberg also in his painting renounces the superfluous, (therefore the harmful) and proceeds along a direct path to the essential, (therefore to the necessary). He leaves alone, unnoticed, all ‘embellishments’ and artistic detail.” (Wassily Kandinsky, The Paintings, in Arnold Schönberg. Mit Beiträgen von Alban Berg et al. Munich 1912)

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Arnold Schönberg

    Geburtsort Wien, Österreich

    Frühe Jahre und musikalische Anfänge

    Arnold Schönberg, ein deutsch-österreichisch-amerikanischer Komponist, wurde am 13. September 1874 in Wien geboren. Seine frühen Jahre waren von bescheidenen Verhältnissen geprägt, da sein Vater ein Schuhhändler war. Ungeachtet dessen führte Schönbergs angeborene Leidenschaft für die Musik dazu, dass er sich weitgehend autodidaktisch auf diesem Gebiet weiterbildete.

    Musikalische Entwicklung und bedeutende Werke

    Schönbergs frühe Werke, wie etwa Verklärte Nacht (1899), zeigten eine Synthese aus Brahms’schem und Wagner’schem Stil. Im Laufe seiner Entwicklung wurde er zur zentralen Figur der Zweiten Wiener Schule, an der Seite von Anton Webern und Alban Berg. Seine Kompositionen, darunter das Streichquartett Nr. 2 (1907–1908), Erwartung (1909) und Pierrot Lunaire (1912), verkörperten seinen innovativen Ansatz der Atonalität.

    Lehrtätigkeit, Emigration und spätes Leben

    Aufgrund des Aufstiegs der Nationalsozialisten trat Schönberg 1933 von der Preußischen Akademie der Künste zurück, nachdem seine Musik als „entartet“ gebrandmarkt worden war. Er lehrte daraufhin in den USA, unter anderem an der University of California, Los Angeles (1936–1944), wo Einrichtungen zu seinen Ehren benannt wurden. [https://AllPaintingsStore.com/@/arnold-schoenberg](Entdecken Sie mehr über Schönbergs Leben und Werk auf AllPaintingsStore).

    Schönberg erkundete die Filmmusik und schrieb wieder tonale Musik, wobei er seine Kammersinfonie Nr. 2 im Jahr 1939 vollendete.

    Er parodierte faschistische Tyrannen in der Ode an Napoleon (1942), nach dem Vorbild von Byron.

    Das Nachkriegswien bot ihm die Ehrenbürgerschaft an, doch er war bereits krank, wie in seinem Streichtrio (1946) dargestellt wird.

    Vermächtnis und Einfluss

    Als die Welt vom Holocaust erfuhr, gedachte Schönberg seiner Opfer in A Survivor from Warsaw (1947). Das Israel Conservatory and Academy of Music wählte ihn 1951 zum Ehrenpräsidenten. [https://AllPaintingsStore.com/@@/a@d3bqc7-the-museum-destroyed-by-fire-(united-states)](Erfahren Sie mehr über die Auswirkungen seines Werkes auf AllPaintingsStore). Wichtige Punkte:

    Schönbergs innovative Musik gehörte zu den einflussreichsten und umstrittensten der klassischen Musik des 20. Jahrhunderts.

    Mindestens drei Generationen von Komponisten entwickelten seine eher formalen Prinzipien weiter.

    Seine ästhetischen und musikgeschichtlichen Ansichten beeinflussten die Musikwissenschaftler Theodor W. Adorno und Carl Dahlhaus.

    [https://AllPaintingsStore.com/@@/a@d3cl2x--a-journey-through-art-history-with-AllPaintingsStore-s-extensive-collection-](Entdecken Sie die umfangreiche Kunstsammlung auf AllPaintingsStore, die vom 12. bis zum 20. Jahrhundert reicht).

    Museum

    Arnold Schönberg Zentrum

    Aktuell ausgestellt in Wien, Österreich

    Ein Heiligtum aus Klang und Vision: Das Arnold Schönberg Center

    Im Herzen Wiens, einer Stadt, in der das Echo musikalischen Genies durch jede Kopfsteinpflastergasse widerhallt, liegt ein Heiligtum, das einer der transformativsten Gestalten des zwanzigsten Jahrhunderts gewidmet ist. Das

    Arnold Schönberg Center

    ist weit mehr als nur eine bloße Aufbewahrungsstätte für historische Dokumente; es ist ein lebendiges, atmendes Zeugnis des revolutionären Geistes der Wiener Moderne. Gegründet im Jahr 1998, dient diese Institution als tiefgreifender kultureller Knotenpunkt, an dem das Erbe von Arnold Schönberg – dem Pionier der Atonalität und Architekten der Zwölftontechnik – nicht nur bewahrt, sondern aktiv gefeiert wird. Die Mauern des Zentrums zu betreten bedeutet, in eine intellektuelle Atmosphäre einzutauchen, die von derselben kreativen Dynamik geladen ist, welche einst die Grenzen des musikalischen Ausdrucks neu definierte, und bietet einen seltenen Einblick in eine Ära, die den Lauf der westlichen Kunst unwiderruflich veränderte.

    Die im Inneren dieses prestigeträchtigen Zentrums beheimatete Sammlung ist ein wahres Schatzkästchen für Wissenschaftler und Kunstliebhaber gleichermaßen, indem sie das Auditive mit dem Visuellen in einem nahtlosen Geflecht der Geschichte verwebt. Die Archive beherbergen über 20.000 Seiten an Partituren, persönlichen Tagebüchern und Konzertprogrammen, welche die Evolution der modernen Komposition nachzeichnen. Doch was den Besucher wahrhaft in seinen Bann zieht, ist die intime Verbindung zum täglichen Leben des Komponisten. Durch akribisch erhaltene Repliken von Schönbergs Arbeitszimmer, ausgestattet mit Originalmöbeln und Werkzeugen, ermöglicht das Center eine greifbare Begegnung mit seinem kreativen Prozess. Darüber hinaus enthüllt die Sammlung eine weniger bekannte Dimension des Meisters: seine Auseinandersetzung mit der bildenden Kunst. Ein

    catalogue raisonné

    seiner Gemälde und Zeichnungen offenbart eine abstrakte Ästhetik, welche die strukturelle Komplexität seiner Musik widerspiegelt und so einen multidimensionalen Blick auf einen Mann ermöglicht, dessen Genie weit über ein einziges Medium hinausreichte.

    Die Geschichte des Zentrums ist eine bewegende Erzählung von Vertreibung und schließlicher Heimkehr. Nach Schönbergs Tod im Jahr 1951 fiel die Verwaltung seines Nachlasses seiner Witwe Gertrud zu, doch die Suche nach einer dauerhaften intellektuellen Heimat war ein langer und leidenschaftlicher Weg. Nach einer Zeit, in der ein Großteil seines Erbes an der University of Southern California verblieb, sorgten engagierte Bemühungen der Stadt Wien und der Internationalen Schönberg-Gesellschaft dafür, dass sein Werk an seinen rechtmäßigen Geburtsort zurückkehrte. Diese Heimkehr gipfelte 199т7 in der Gründung der Arnold Schönberg Center Privatstiftung – ein Meilenstein, der seine revolutionären Ideen wieder im Wiener Boden verankerte, aus dem sie einst entsprossen waren. Dieses Gefühl der Resilienz erstreckt sich zudem auf das Haus Schönberg in Mödling, ein lebendiges Denkmal, in dem Besucher durch genau jene Räume wandeln können, in denen seine kreativen Meilensteine erreicht wurden.

    Für den anspruchsvollen Sammler oder Liebhaber der schönen Künste bietet das Center ein unvergleichliches Fenster zur Vernetzung moderner Disziplinen. Durch regelmäßige Ausstellungen, wissenschaftliche Publikationen wie das

    Journal of the Arnold Schönberg Center

    und internationale Auszeichnungen wie den jährlichen Arnold Schönberg Preis fördert die Institution eine tiefe Wertschätzung für die kulturellen Kräfte, die das zwanzigste Jahrhundert geprägt haben. Es steht als ein lebenswichtiger Kreuzungspunkt, an dem Musikwissenschaft auf Kunstgeschichte trifft und jeden Besucher dazu einlädt, den tiefgründigen Dialog zwischen Klang, Sichtbarkeit und der beständigen Kraft menschlicher Innovation zu erkunden.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

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    wahooart.com/de/art/download/arnold-schoenberg-green-self-portrait-D7933E-en/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Schönberg, Arnold. Green Self-Portrait. 1910, Arnold Schönberg Zentrum. https://wahooart.com/de/art/arnold-schoenberg-green-self-portrait-D7933E-en/
    APA
    Schönberg, Arnold (1910). Green Self-Portrait [Painting]. Arnold Schönberg Zentrum. https://wahooart.com/de/art/arnold-schoenberg-green-self-portrait-D7933E-en/
    Chicago
    Arnold Schönberg. Green Self-Portrait. 1910. Arnold Schönberg Zentrum. https://wahooart.com/de/art/arnold-schoenberg-green-self-portrait-D7933E-en/
    Harvard
    Schönberg, Arnold (1910) Green Self-Portrait. Arnold Schönberg Zentrum. Available at: https://wahooart.com/de/art/arnold-schoenberg-green-self-portrait-D7933E-en/

    Genau hinsehen

    Green Self-Portrait — Arnold Schönberg

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie begründen können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Werfen Sie einen Blick zurück auf Walking Self-Portrait (1911), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    4. Arnold Schönberg war etwa 36 Jahre alt, als dieses Werk entstand. Welche Details lassen auf die Handschrift eines Künstlers in dieser Lebensphase schließen?
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