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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Leopold werner (1860)

Name Klasse Datum

Anton von Werner, Leopold werner (1860). Gemeinfreiheit.

Eckdaten

Künstler
Anton von Werner wahooart.com/de/artists/anton-von-werner_de/
Lebensdaten des Künstlers
1843 – 1915

Im Kontext

Leopold werner (1860) — Anton von Werner

Wann könnte dieses Werk entstanden sein?

  1. 1840
  2. 1850
  3. 1860
  4. 1870
  5. 1880
  6. 1890
  7. 1900
  8. 1910

Schattiert: das Lebenswerk von Anton von Werner (1843–1915)

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Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Putty #e0dddc

    Gespeicherte Palette

    • #E0DDDC
    • #2A2422
    • #755545
    • #B38A5F
    Palette
    Neutrals Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    Putty
    Intensität
    Balanced Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Statement Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Strong Color Unity Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Brilliant Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Muted Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Anton von Werner

    Geboren in Frankfurt (Oder), Deutschland

    Frühes Leben und Ausbildung

    Geboren: Frankfurt (Oder), Deutschland, 9. Mai 1843

    Gestorben: Berlin, Deutschland, 4. Januar 1915

    Familienhintergrund: Sohn eines Zimmerers; seine Familie wurde im Jahr 1701 geadelt.

    Frühe Ausbildung: Begann 1857 eine Lehre als dekorativer Maler.

    Formale Bildung: Studierte von 1860 bis 1862 an der Preußischen Akademie der Künste in Berlin und anschließend von 1862 bis 1866 an der Kunstakademie Karlsruhe.

    Karlsruher Einflüsse: Studierte unter Johann Wilhelm Schirmer, Ludwig des Coudres, Adolf Schroedter und Karl Friedrich Lessing. Traf sich mit Künstlern wie Eduard Devrient, Johannes Brahms, Paul Heyse und Hans Gude.

    Künstlerische Entwicklung und Hauptwerke

    Frühe Einflüsse: Besuchte 1865 und 1867 Paris und wurde von den Historienmalereien von Jean-Auguste-Dominique Ingres, Eugène Delacroix, Ernest Meissonier und Léon Cogniet beeinflusst.

    Italienische Periode: Verbrachte Zeit in Rom (1868–1869) mit Anselm Feuerbach.

    Kommissionen zum Deutsch-Französischen Krieg: Erlebte und dokumentierte den Deutsch-Französischen Krieg (1870–1871) und erhielt Aufträge, wichtige Ereignisse festzuhalten.

    Hauptwerke:

    Kapitulation von Sedan

    Proklamation des Deutschen Reiches zu Versailles – Ein bahnbrechendes Werk, das seinen Ruhm begründete.

    Moltke vor Paris

    Moltke in Versailles

    Das Treffen von Bismarck und Napoleon III.

    Dekorationen für die Berliner Siegssäule (einschließlich eines großen Velariums und Glasmosaiken)

    Stil: Bekannt vor allem für seine Historienmalereien, die politische und militärische Ereignisse darstellen. Sein Stil ist durch Realismus und Detailgenauigkeit gekennzeichnet, was die Naturalistbewegung widerspiegelt.

    Karriere und Anerkennung

    Professor an der Berliner Akademie (1873).

    Direktor der Preußischen Akademie der Künste (1875–1890).

    Lehrer des Kaiser Wilhelm II.: Begleitete den Kaiser in der Malerei.

    Direktor der Nationalgalerie in Berlin (1909–1915).

    Auszeichnungen und Ehrungen: Erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Orden der roten Adler erster Klasse mit Band und den Titel Geheimer Rat erster Klasse.

    Königliche Förderung: Pflegte enge Beziehungen zu Kaiser Wilhelm I., Friedrich III. und Wilhelm II. und erhielt bedeutende Förderung und Aufträge.

    Historische Bedeutung und Vermächtnis

    Protagonist der Wilhelminischen Periode: Gilt als eine führende Figur in der wilhelminischen Kunst, die den Schwerpunkt auf Militarismus, Nationalismus und imperialen Glanz legte.

    Dokumentation historischer Ereignisse: Seine Gemälde liefern wertvolle visuelle Aufzeichnungen über wichtige Ereignisse in der deutschen Geschichte, insbesondere den Deutsch-Französischen Krieg.

    Kritische Rezeption: Während er zu Lebzeiten populär war, wurde seine Arbeit später wegen ihres vermeintlichen Mangels an künstlerischer Tiefe und ihrem übermäßig realistischen Stil kritisiert. Einige Kritiker sahen sie als propagandistisch statt rein künstlerisch.

    Nachkriegsreputation: Seine Verbindung zur Monarchie führte nach dem Ersten Weltkrieg zu einem Rückgang der Popularität, insbesondere unter nationalsozialistischen Regimen.

    Späte Jahre und Tod

    Fortsetzung der künstlerischen Tätigkeit: Trotz veränderter Geschmäcker blieb Werner bis zu seinem Tod aktiv.

    Retrospektive Ausstellung: Eine große Retrospektive wurde 1913 anlässlich seines 70. Geburtstages abgehalten, obwohl sie letztendlich aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über den Inhalt der Ausstellung abgesagt wurde.

    Tod: Starb am 4. Januar 1915 in Berlin und wurde auf dem Alten Zwölf-Apostel-Kirchhof beigesetzt.

    Weitere Lesetipps

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    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Werner, Anton von. Leopold werner (1860). n.d., https://wahooart.com/de/art/anton-von-werner-leopold-werner-1860-A25DQR-en/
    APA
    Werner, Anton von (n.d.). Leopold werner (1860) [Painting]. https://wahooart.com/de/art/anton-von-werner-leopold-werner-1860-A25DQR-en/
    Chicago
    Anton von Werner. Leopold werner (1860). n.d. https://wahooart.com/de/art/anton-von-werner-leopold-werner-1860-A25DQR-en/
    Harvard
    Werner, Anton von (n.d.) Leopold werner (1860). Available at: https://wahooart.com/de/art/anton-von-werner-leopold-werner-1860-A25DQR-en/

    Genau hinsehen

    Leopold werner (1860) — Anton von Werner

    Genau hinsehen

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    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie sieht diese Stimmung aus?
    3. Werfen Sie einen Blick zurück auf Im Etappenquartier von Paris anagoria, weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.
    4. Was wollte der Künstler wohl, dass Sie fühlen?
    5. Wenn Sie dem Künstler eine Frage zu diesem Werk stellen könnten, welche wäre das?

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