Das im Jahr 1930 entstandene „Sandalenmodell“ besticht durch ein hochhackiges Design, das aus geschmeidigem Kalbsleder gefertigt wurde. Das Material offenbart eine feine, natürliche Textur, die durch goldene Akzente an den Riemen und Absätzen eine besondere Tiefe erhält; so entsteht ein metallischer Kontrast zur matten Oberfläche des Leders. Die Struktur zeichnet sich durch einen hohen Absatz und eine Plateausohle aus. Präzise Nähte ziehen sich entlang der Kanten der Lederkomponenten und fixieren die Riemen sicher auf der Sohle. Um die vertikale Stabilität des hohen Absatzes und die gesamte Silhouette zu gewährleisten, wurde in die interne Architektur eine Konstruktion aus Metallstäben und verborgenen Stützen integriert. Diese Technik ermöglicht eine spezifische Höhe und Form, die von den traditionellen Schuhmachermethoden jener Ära abweicht. Die Komposition konzentriert sich auf diese strukturellen Details und hebt das Zusammenspiel von Material und Form hervor.
Die Montage spiegelt die florentinische Handwerkskunst des frühen 20. Jahrhunderts wider. Jedes Einzelteil wurde von Hand zusammengefügt, einschließlich des Auftragens der goldenen Details. Die Nähte sind gleichmäßig und eng gesetzt und folgen dabei den anatomischen Kurven des Fußes. Dieses spezifische Modell nutzt interne Verstärkungen, um seine Silhouette zu erreichen, die durch schlanke Linien und subtile Rundungen definiert ist. Das Design priorisiert das Gleichgewicht zwischen der ästhetischen Form und der strukturellen Integrität, die für einen hohen Plateauschuh erforderlich ist. Die Konstruktion unterstreicht die technische Präzision, die nötig ist, um Leder und Metall in ein funktionales Modeobjekt zu verwandeln.
Dieses Werk, geschaffen im Jahr 1930, entsprang einer Zeit bedeutender Experimente im Schuhdesign. In dieser Ära vollzog sich der Übergang von der rein funktionalen Nützlichkeit hin zur skulpturalen Form. Das Design spiegelt einen Wandel wider, bei dem Fußbekleidung zunehmend als Designobjekt betrachtet wurde, dessen physische Struktur ebenso wichtig ist wie das äußere Erscheinungsbild. Dieses Modell stellt eine Abkehr von etablierten Normen zugunsten kühner Experimente dar und spiegelt die breiteren künstlerischen Strömungen der Zeit wider, welche die gesellschaftlichen Erwartungen herausforderten.
Die Sandale trägt zudem spezifische soziale und physische Implikationen in sich. Die Höhe des Absatzes verändert die Körperhaltung der Trägerin physisch – ein Detail, das darauf abzielt, die Art und Weise zu beeinflussen, wie sich ein Individuum bewegt und präsentiert. Die Kombination aus Leder und Gold erschafft eine visuelle Sprache von Status und Präzision. Durch die Integration anatomischer Studien in die Konstruktion versucht das Design, die ästhetischen Anforderungen der Haute Couture mit den mechanischen Anforderungen der Fußstützung in Einklang zu bringen. Das Objekt bleibt somit ein Zeugnis der technischen Fortschritte, die das italienische Schuhhandwerk in der Zwischenkriegszeit hervorgebracht hat.
"Sandalenmodell" ist als eine handgemalte Ölreproduktion auf Leinenleinwand erhältlich. Die Bestellung kann auf der Seite Handgemalte Ölreproduktion in verschiedenen Größen vorgenommen werden.
"Sandalenmodell" von Salvatore Ferragamo, aufbewahrt im Salvatore Ferragamo Museum, ist noch urheberrechtlich geschützt. Dieser Status bestimmt, ob Reproduktionen des Bildes angefertigt werden dürfen.
Mit seiner Edel und klassisch Stimmung wird „Sandalenmodell“ für ein Wohnbereich empfohlen.
"meta_description": "Salvatore Ferragamo (1898-1960): Der italienische Schuhdesigner revolutionierte die Mode mit extravaganten Designs und Hollywood-Glamour. Seine innovativen Schuhe prägen bis heute die Luxuswelt."
Palazzo Spini Feroni – Ein beeindruckendes Beispiel florentiner Renaissance-Architektur.